# taz.de -- Alle Artikel von Reimar Paul
(DIR) Kontroverse um Göttinger Landrat: Riethig ist raus
Nachdem Mitarbeitende ihm Machtmissbrauch vorwarfen, enthebt das
niedersächsische Innenministerium den Landrat des Dienstes. Er bestreitet
die Vorwürfe.
(DIR) Ärger um die Atommüllfässer in der Asse: Schicht im Schacht
Das Gesetz sieht vor, dass 126.000 Fässer mit Atommüll aus dem
Asse-Salzbergwerk geborgen werden müssen. Doch plötzlich gelten die Pläne
nicht mehr.
(DIR) Vorwürfe gegen Göttinger Landrat: Rebellion der Beschäftigten
Machtmissbrauch und Vetternwirtschaft: Im Kreis Göttingen werfen zahlreiche
Führungskräfte dem SPD-Landrat Marcel Riethig Fehlverhalten vor.
(DIR) Suche nach Atommüllendlager: Vorsicht vor populistischen Schnellschüssen
Grundsätzlich ist eine beschleunigte Suche nach einem Endlagerstandort zu
begrüßen. Nur darf das nicht zu Lasten der Sicherheit geschehen.
(DIR) Endlagerung von radioaktiven Altlasten: Termin für Entscheidung über Ort für Atommüllgrab wackelt
Bis 2031 soll festgelegt werden, wo ein Endlager für Atommüll entsteht.
Jetzt will das Umweltministerium den Termin offenbar ersatzlos streichen.
(DIR) „Jüdische Stimme“ verklagt Göttingen: Kein Raum für israelkritischen Juden
Die Stadt Göttingen zog die Zusage für einen Vortrag des Politologen Shir
Hever zurück. Nun klagen die Veranstalter: die Stadt soll das Honorar
zahlen.
(DIR) Testlauf zu Ramadan: Der Muezzin ruft in der Göttinger Weststadt
In Göttingen ertönt erstmals ein Muezzin-Ruf – nach breiter Debatte und
Zustimmung. Junge Union und AfD machen Stimmung gegen eine Verstetigung.
(DIR) Kontokündigung linker Organisation: Stadtrat rügt Sparkasse
Die Sparkasse Göttingen hat der Roten Hilfe die Konten gekündigt. Das
missbilligt nun der Göttinger Stadtrat – gegen die Stimmen von CDU und FDP.
(DIR) Anbindehaltung bei Nutztieren: Niedersachsen entfesselt
Das Land verbietet die ganzjährige Anbindehaltung von Nutztieren per
Verordnung. Betroffene Betriebe müssen nun schrittweise ihre Ställe
umbauen.
(DIR) Urananreicherung : Gronau grundsätzlich atomwaffentauglich
Im westfälischen Gronau wird Uran für Atomkraftwerke angereichert. Auch die
Produktion von Uran für Atombomben ist dort zumindest technisch möglich.
(DIR) Atommüll in Deutschland: Weiter widerständig
Ein Ortsbesuch in Gorleben, Keimzelle der Anti-Atommüll-Bewegung, zeigt,
wie unendlich die Suche nach Lagern für Verstrahltes ist.
(DIR) Bundeswehr-Rekrutierung auf dem Brocken: Im Tiefflug gegen die Ringdrossel
Die Bundeswehr will auf dem Brocken ein zweiwöchiges „Karrierecamp“
veranstalten. Beim Nationalpark Harz stößt das auf Widerspruch.
(DIR) Ende des Endlagers in Morsleben: Wo sich Atommüll, KZ-Geschichte und Fledermäuse treffen
Das Endlager Morsleben hat wechselvolle Zeiten erlebt. Seine Stilllegung
soll nun allen Ansprüchen genügen – auch ökologischen.
(DIR) Atommüllzwischenlager in Gorleben: Bürgerinitiative will keine Beteiligungssimulation
Die Betreiberin muss sich das Zwischenlager Gorleben über 2034 hinaus
genehmigen lassen – und will Bürger mitreden lassen. Gegner sind
skeptisch.
(DIR) Russisches Uran auf dem Weg nach Lingen: Nachschub für die Brennelementefabrik im Emsland
Ein russischer Atomfrachter ist in Rotterdam angekommen. AKW-Gegner warnen
vor dem Einstieg von Putins Atomkonzern Rosatom in die Lingener Fabrik.
(DIR) Stadtbilddebatte wird praktisch: CDU findet Göttingen ohne Döner schöner
Mit scharf: Die Göttinger Unionsfraktion macht Stimmung. Sie will
Imbissbuden, Gemüseläden und Barbershops aus der Nordstadt vertreiben.
(DIR) Schacht Konrad: Kosten für geplantes Atommüllendlager explodieren
Probleme mit dem Wasserrecht, Klagen – die Probleme beim geplanten
Atommüllendlager Schacht Konrad summieren sich. Nun steigen auch noch die
Kosten.
(DIR) Offener Brief von Geflüchteten: „Wir werden behandelt, als wären wir im Gefängnis“
Bewohner:innen einer Flüchtlingsunterkunft im Harz klagen über
Kontrollen und Rassismus. Die Landesaufnahmebehörde weist Vorwürfe zurück.
(DIR) Wolfspopulation in Deutschland stabil: Streit um Konsequenzen
In Deutschland nimmt die Zahl der Wölfe weder zu noch ab. Niedersachsen ist
jetzt „Wolfsland“ Nummer 1. Nur ein Bundesland ist noch wolfsfrei.
(DIR) Physiker über die Endlagersuche: „Wir erleben eine riesige Hängepartie“
Bei der Suche nach einem Atommüllendlager ist das Nationale Begleitgremium
inzwischen anerkannt, sagt Armin Grunwald. Trotzdem sei noch Luft nach
oben.