# taz.de -- Depressionen, Angststörungen und Co.: Merkst du schon was?
       
       > Bei jungen Menschen kommen psychische Erkrankungen immer häufiger vor.
       > Wie sich durch bessere Früherkennung eine Menge Leid verhindern ließe.
       
 (IMG) Bild: Um der Sorge vor Stigmatisierung entgegenzuwirken, arbeitet das Früherkennungszentrum von Andrea Pfennig mit Papierakten
       
       Freundlich schaut eine Mitarbeiterin über den Tresen des Headspace Centre
       im australischen Melbourne. Im Hintergrund hängen kleine Pride-Flaggen und
       die Flaggen der australischen indigenen Völker, davor Kärtchen mit dem Wort
       „Hallo“ in verschiedenen Sprachen. Neben dem Tresen gibt es Snacks, Tee und
       Kaffee. Darüber sind Fotos von Katzen und Hunden zu sehen, Mitarbeitende
       und Besuchende können hier ihre Haustiere präsentieren, erklärt Adrian Del
       Monaco und lacht, als er im Videoanruf seinen Arbeitsplatz zeigt: das
       Headspace Centre.
       
       Was auf den ersten Blick auch ein Co-Working-Space oder ein Hostel in einer
       Großstadt sein könnte, ist eine Anlaufstelle für Jugendliche und junge
       Erwachsene, die sich psychisch belastet fühlen. Im Headspace Centre sollen
       sie von einem Team aus Psycholog*innen, Allgemeinmediziner*innen,
       Drogenexpert*innen und Sozialarbeiter*innen aufgefangen werden, bevor sich
       eine seelische Erkrankung manifestiert oder chronisch wird.
       
       Adrian Del Monaco, studierter Psychologe, leitet die Einrichtung. Ein
       Besuch ist ohne Anmeldung möglich und kostenfrei. „Soft entry“ nennen sie
       das hier, Zugang ohne Hürden. „Deshalb tragen wir hier auch Jeans und
       T-Shirt“, erklärt Del Monaco und hält die Kamera beim Videoanruf auf seine
       Klamotten. „Wenn wir Anzug oder Arztkittel tragen würden, würde hier
       niemand mit uns sprechen.“
       
       Australien gilt als Vorreiter in Sachen Früherkennung in der Psychiatrie.
       Der Fokus liegt dabei auf jungen Menschen, denn etwa 70 Prozent aller
       [1][psychischen Erkrankungen] entwickeln sich vor dem 25. Lebensjahr.
       Angebote wie die 2006 ins Leben gerufenen Headspace Centres sind Teil der
       Standardgesundheitsversorgung und werden staatlich finanziert.
       Durchschnittlich 150.000 Menschen kommen jedes Jahr in die Zentren, von
       denen es inzwischen 174 Stück in ganz Australien gibt.
       
       ## Deutschland hängt hinterher
       
       Allein in Melbourne sind es über zehn an der Zahl, alle zu erkennen an dem
       hellgrünen Eingangsschild. Die Einrichtungen liegen zentral, oft auf
       Einkaufsstraßen zwischen Cafés und Geschäften. Die australische
       Nachmittagssonne scheint ins Bild, als Adrian Del Monaco die Eingangstür
       seines Zentrums öffnet und die Kamera nach draußen hält. Nur ein paar Meter
       entfernt liegt der Bahnhof, gegenüber ein Supermarkt, direkt vor der Tür
       hält ein Bus.
       
       In Deutschland ist es für die meisten selbstverständlich, sich impfen zu
       lassen, einmal im Jahr zum Zahnarzt zu gehen und alle zwei Jahre zum
       Hautkrebsscreening. Frauen ab 50 lassen sich im Idealfall bei der
       Mammografie auf Brustkrebs untersuchen, Männer ab 45 beim Urologen auf
       Prostatakrebs.
       
       Doch Angebote wie das Headspace Centre in Australien fehlen, abgesehen von
       einem einzigen ähnlich konzipierten Standort in Berlin. Zwar zählt
       Deutschland inzwischen um die 20 Zentren zur Früherkennung psychischer
       Erkrankungen. Die meisten allerdings haben einen engen Fokus auf Psychosen
       und befinden sich zudem in Kliniken, was die Hemmschwelle für einen Besuch
       erhöhen kann.
       
       Dabei leiden immer mehr junge Menschen in Deutschland unter psychischen
       Erkrankungen. Unter den 5- bis 24-Jährigen beispielsweise stieg die Zahl
       der diagnostizierten Depressionen im Zeitraum von 2018 bis 2023 um 30
       Prozent auf über 400.000. Bei den 10.000 Menschen, die sich in Deutschland
       jedes Jahr das Leben nehmen, ist bei 50 bis 90 Prozent von einer
       psychischen Erkrankung als Ursache auszugehen.
       
       Seelische Erkrankungen gehören zudem zu den [2][vier häufigsten Gründen für
       den Verlust gesunder Lebensjahre]. Und: Depression, Angststörungen und Co.
       sind für einen Großteil der Frühverrentungen verantwortlich. Das hat auch
       wirtschaftliche Folgen: [3][Jedes Jahr kosten psychische Störungen das
       Gesundheitssystem eine Menge Geld], 2020 waren es rund 56,4 Milliarden
       Euro, ein Anstieg von 13 Prozent im Vergleich zu 2015. Nur Krankheiten des
       Kreislaufsystems verursachen mehr Ausgaben.
       
       Wenn Andrea Pfennig über die Headspace Centres in Australien spricht, wird
       ihr Blick wacher, ihrer Stimme hört man die Begeisterung an. Sie leitet am
       Dresdner Uniklinikum das Früherkennungszentrum FEZ „Früh dran“ als Teil des
       Zentrums für Seelische Gesundheit. 2008 hat sie die Einrichtung mit zwei
       Kolleg*innen aufgebaut.
       
       Pfennigs Büro liegt im Dachgeschoss eines Altbaus auf dem
       Krankenhausgelände. Anders als bei den Headspace Centres kommt hier niemand
       einfach so vorbei. „Eigentlich müssten wir mit unserem Angebot rausgehen
       aus dem Klinikum, auf die Straße, in die prekären Stadtteile, wo das Risiko
       für psychische Erkrankungen besonders hoch ist“, sagt Andrea Pfennig in
       einem Besprechungszimmer des Zentrums.
       
       Wie sich die Versorgung durch die Headspace Centres in Australien auf die
       psychische Belastung, psychosoziale Funktionsfähigkeit und Lebensqualität
       ihrer Besucher*innen auswirkt, haben [4][Forscher*innen der Univesity of
       Canberra] untersucht. Laut ihnen zeigte sich bei über 70 Prozent der
       Teilnehmenden eine signifikante Verbesserung in mindestens einer der drei
       Kategorien.
       
       ## Von den ersten Symptomen bis zur Diagnose vergehen oft Jahre
       
       Eine vom australischen Gesundheitsministerium in Auftrag gegebene
       [5][Untersuchung] kam zudem zum Schluss, dass das Headspace-Modell die
       psychische Gesundheitskompetenz junger Menschen verbessere, wodurch diese
       eher erkennen würden, wann sie professionelle Hilfe benötigten. Außerdem
       erleichtere Headspace den Zugang zu psychologischer Betreuung und trage zur
       Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen bei.
       
       Eindeutige Hinweise darauf, ob das Modell die Zahl der stationären
       Behandlungen junger Menschen mit psychischen Erkrankungen senkt, fehlen
       bislang. Zudem wird immer wieder Kritik laut, dass die Zentren zu wenig
       Personal haben und schwere Fälle nur unzureichend behandeln können. Doch
       unterm Strich gilt Headspace international als Vorbild in Sachen
       Frühintervention bei psychischen Erkrankungen. Deshalb haben Länder wie
       Frankreich, Niederlande, Dänemark, Irland oder Kanada das Konzept auf die
       ein oder andere Weise übernommen.
       
       Deutschland dagegen nicht. Umso mehr versucht das Team von Andrea Pfennig
       am FEZ, jungen Menschen den Zugang zu ihrem Angebot zu erleichtern. Wer
       hierher kommt, muss keine Chipkarte mitbringen, weder Namen noch Adresse
       nennen. „Die Scheu, sich hier vorzustellen, ist bei vielen jungen Menschen
       groß und obwohl sich das inzwischen langsam ändert, wirkt das Stigma
       ‚psychisch krank‘ immer noch“, erklärt Pfennig.
       
       Ihr Team arbeitet deshalb auch noch mit Papierakten, statt die
       Besucher*innendaten am Computer einzutragen. Wer unter 18 ist, darf bei den
       ersten Terminen auch ohne Eltern kommen oder kann Freund*innen mitbringen.
       All das soll das Vertrauen auf der Patient*innenseite erhöhen. Wo alles
       anonym abläuft, wird es allerdings schwierig mit der Kostenübernahme.
       Ohnehin sehe das deutsche Gesundheitssystem keine Finanzierung für das
       Aufspüren von Risiken und Frühstadien einer psychischen Erkrankung vor,
       erklärt Pfennig.
       
       Seit seiner Eröffnung kamen rund 2.000 Menschen ins FEZ, das sich mit
       seinem Angebot an Personen zwischen 16 und 35 Jahren richtet. Eine von
       ihnen ist Melanie Mutschek, deren Namen wir auf ihren Wunsch hin geändert
       haben. Die Mittzwanzigern trägt viele Ohrringe und dunkle Kleidung. Vor
       sechs Jahren meldete sie sich beim FEZ, nachdem ihre Mutter im Internet
       darauf aufmerksam geworden war. Es war Frühjahr 2020, Mutschek hatte ihr
       Abi in der Tasche und beinah auch ihren Wunschstudienplatz. Doch dann kam
       die Absage. Dann Corona. Dann der Lockdown. Die Welt stand still – vor
       allem für junge Menschen wie sie.
       
       „Ich bin in ein Loch gefallen“, erzählt Mutschek. „Ich hatte keine
       Tagesstruktur mehr und verbrachte die meiste Zeit nur noch im Bett.“ Es sei
       ihr nicht leicht gefallen, im FEZ anzurufen, sich einzugestehen, dass sie
       Hilfe brauchte. Doch rückblickend lohnte sich der Schritt. Nach ein paar
       Terminen erhielt sie die Diagnose Depression.
       
       ## Ohne Behandlung steigt das Risiko der Chronifizierung
       
       Die junge Dresdnerin erinnert sich: „Ich war dankbar, weil mein Zustand
       endlich einen Namen hatte und ich von außen bestätigt bekam, dass ich mir
       das, was ich fühlte, nicht nur einbildete.“ Über das FEZ stellte man
       Melanie medikamentös ein, drei Monate später begann sie eine
       Psychotherapie. Heute, mit sechs Jahren Abstand, gehe es ihr deutlich
       besser. Sie befindet sich in den Endzügen ihrer Ausbildung, geht wieder
       raus, pflegt ihre Freundschaften und Hobbys. „Natürlich habe ich noch
       schlechte Tage, aber die liegen weit auseinander.“
       
       Laut Andrea Pfennig erfüllt rund ein Drittel der Klient*innen im FEZ wie
       Melanie Mutschek bereits die Kriterien für eine Diagnose. In den meisten
       Fällen handelt es sich um eine Depression, Angststörung oder
       Suchterkrankung. Ginge es nach der Ärztin, würden sich die Betroffenen noch
       früher in ihrem Zentrum melden, damit sich ihre Erkrankungen gar nicht erst
       manifestieren. „Die Patienten sind da“, betont sie. „Wenn sie nicht jetzt
       im Versorgungssystem landen, dann später, wenn sie schon schwer erkrankt
       sind.“
       
       Derzeit vergehen bei den meisten psychischen Störungen mehrere Jahre
       zwischen dem Auftreten erster Symptome und dem Beginn der Behandlung, heißt
       es in einer 2025 veröffentlichten [6][Übersichtsarbeit]. Wo keine
       rechtzeitige Behandlung stattfinde, steige das Risiko der Chronifizierung.
       Umso wichtiger, konstatieren die Autor*innen, sei es, Betroffenen
       frühzeitig zu helfen.
       
       Zum gleichen Schluss kommt eine [7][aktuelle Meta-Analyse]. Unter der
       Leitung von David Daniel Ebert von der TU München untersuchten die
       Forscher*innen, wie wirksam präventive Maßnahmen bei Erwachsenen mit
       leichten depressiven Symptomen sind. Das Ergebnis: Die Häufigkeit von
       Depressionen innerhalb der nächsten sechs Monate sank dank Intervention
       signifikant um 42 Prozent, nach bis zu zwölf Monaten lag die Reduktion noch
       bei 33 Prozent. Für die Studienmacher*innen zeigt dies, „dass
       Präventionsmaßnahmen flächendeckend für unterschiedliche Personengruppen
       wirken.“ Zudem wirft die Studie die Frage in den Raum, „ob psychologische
       Interventionen wie eine Impfung fungieren könnten, die regelmäßig
       aufgefrischt werden müssen“.
       
       ## Prävention wird bis heute vernachlässigt
       
       Braucht es vielleicht sogar einen Check-up in Sachen seelischer Gesundheit?
       Wie zum Zahnarzt gehen wir einmal im Jahr vorsorglich zu einer Psychiaterin
       oder lassen uns beim Hausarzt auf depressive Symptome abklopfen?
       
       Eva Meisenzahl hält wenig von so einer Idee. Die Wissenschaftlerin forscht
       seit Jahren zum Thema Früherkennung und glaubt nicht, dass „wir
       weiterkommen, wenn wir die Gesamtbevölkerung auf psychische Erkrankungen
       untersuchen“. Zumal das die Menschen in der Fläche ihrer Meinung nach
       „zurecht“ auch nicht mitmachen würden. Viel wichtiger sei es durch eine
       strukturierte Früherkennungsdiagnostik diejenigen aufzufangen, die bereits
       erste Veränderungen in ihrem Verhalten, Denken oder Fühlen feststellen.
       
       Bis dahin sei der Weg aber noch lang. Prävention werde in der Psychiatrie
       bis heute vernachlässigt, sagt die Professorin für Psychiatrie und
       Psychotherapie an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. [8][Laut
       Meisenzahl steht für die Psychiatrie in Deutschland häufig noch ein
       ordnungspolitischer Auftrag im Vordergrund]. „Wir sind zwar Ärzte, aber
       auch Stützkräfte für Richter, Staatsanwälte, Polizei. Dadurch ist
       Psychiatrie vor allem auch ein Notfallgeschäft.“
       
       Zudem legten die meisten Forscher*innen in ihrem Fach ihren Schwerpunkt vor
       allem auf Phasen, in denen psychische Erkrankungen bereits schwer oder
       chronisch sind. Auch hielte sich bis heute der Zweifel, dass es gar nicht
       möglich sei, systematisch Nachweise für ein Frühstadium beispielsweise
       einer Depression zu finden, weil Variablen wie Kindheitserfahrungen und
       individuelle Lebensumstände ebenfalls einen Einfluss haben.
       
       „Aber auch ein Krebspatient oder Bluthochdruckpatient hat eine eigene
       Geschichte und wir betreiben in diesen Disziplinen trotzdem Früherkennung“,
       entgegnet Meisenzahl, die aktuell eines der größten Untersuchungen im
       Bereich KI und Früherkennung psychischer Störungen in Deutschland leitet:
       [9][Das 2023 gestartete „CARE“-Projekt].
       
       ## Ärzt*innen unterschätzen oft die Häufigkeit von negativen Verläufen
       
       Das Akronym steht für „Computer-assistierte Risiko-Evaluation“. Dahinter
       stehen ein bundesweites Netzwerk aus Fachleuten aus Psychiatrie, Ethik und
       Gesundheitsökonomie sowie rund 20 Früherkennungszentren. Mittels KI ließen
       die Forscher*innen Daten aus standardisierten Interviews,
       neuropsychologischen Tests, MRT-Hirnscans und Laboruntersuchungen
       auswerten, um das individuelle Risiko einer Psychose einer Person besser
       vorherzusagen. Durch frühzeitige Diagnosen erhoffen sich die Forschenden,
       Erkrankungen verhindern oder Krankheitsverläufe deutlich abmildern zu
       können.
       
       Auch andere Forscher*innen haben das Potenzial von künstlicher Intelligenz
       (KI) erkannt. So kommt ein internationales Team um Nikolaos Koutsouleris
       vom Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München [10][zu dem Schluss],
       dass eine Kombination aus künstlicher und menschlicher Intelligenz zu einer
       verbesserten Früherkennung führen kann. Ärzt*innen unterschätzten oft die
       Häufigkeit von negativen Verläufen. Die Schlussfolgerung: Die Nutzung von
       KI könnte nicht nur die Prävention von Psychosen verbessern, sondern auch
       von wiederkehrenden Depressionen.
       
       Wieder ein Videoanruf nach Australien. Patrick McGorry sitzt vor einem
       großen Bücherregal, der Mann mit weißem Bart und Brille gehört zu den
       Pionieren der Früherkennungsforschung in der Psychiatrie. Seit den 1980ern
       beschäftigt er sich mit kaum etwas anderem, spricht unermüdlich in
       Vorträgen und Interviews darüber. Das Headspace-Modell in Australien hat
       McGorry mitentwickelt. Heute geht er auf die 75 zu und ist weit entfernt
       vom Ruhestand.
       
       „Ich bin zwar Psychiater und Forscher, aber habe mich auch immer als
       Aktivist und Reformer gesehen“, sagt er. Obwohl sich in den letzten
       Jahrzehnten viel getan hat in Sachen Früherkennung seelischer Erkrankungen,
       steht diese seiner Meinung nach immer noch im Schatten der somatischen
       Medizin. Das zeige sich auch an den Ausgaben für die jeweilige Forschung:
       „Ich sage nicht, dass man Krebs nicht behandeln sollte. Aber wir stecken so
       viel Geld in die Krebsforschung, um am Ende einem 82-Jährigen ein Jahr
       Lebenszeit zu schenken, während junge Menschen mit ihrer mentalen
       Gesundheit vernachlässigt werden.“
       
       Prävention läuft für McGorry aber nicht nur auf klinischer Ebene ab,
       sondern auch auf sozialer, politischer, gesellschaftlicher. „Die Zahl der
       psychischen Erkrankungen steigt und wir müssen uns ehrlich machen, was die
       Gründe dafür angeht“, sagt er und zählt auf: steigende Ungleichheit, ein
       neoliberales Wirtschaftssystem, Kürzungen in Bildung und Sozialarbeit,
       Kriege und Klimakrise. Wer psychische Erkrankungen verhindern will, müsse
       auch diese Themen angehen, fordert der Australier. Schließlich sei die
       Verfassung junger Menschen eine Art Frühwarnsystem für die ganze
       Gesellschaft.
       
       15 Jun 2026
       
       ## LINKS
       
 (DIR) [1] /Psychische-Gesundheit/!6113192
 (DIR) [2] https://www.dgppn.de/_Resources/Persistent/a71c6af0841eb0236690e3d360630418d5f56c24/2025_DGPPN_Basisdaten%20Psychische%20Erkrankungen.pdf
 (DIR) [3] /Mentale-Gesundheit/!6074578
 (DIR) [4] https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC10313045/
 (DIR) [5] https://www.health.gov.au/resources/publications/evaluation-of-the-national-headspace-program?language=en
 (DIR) [6] https://link.springer.com/article/10.1007/s00115-025-01847-1
 (DIR) [7] https://www.hs.mh.tum.de/digitalhealth/aktuelles/news-single-view/article/professur-fuer-psychology-digital-mental-health-care-publiziert-studie-in-the-lancet-psychiatry-ueber-praeventive-interventionen-zur-vermeidung-von-depressionen/
 (DIR) [8] /Buch-ueber-psychische-Stoerungen/!6013058
 (DIR) [9] https://care-network.eu/projekt/
 (DIR) [10] https://jamanetwork.com/journals/jamapsychiatry/fullarticle/2773732
       
       ## AUTOREN
       
 (DIR) Laura Catoni
       
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