# taz.de -- Psychologie und Therapie: Warum ich für eine Schwarze Psychologie kämpfe
> Was, wenn die Wissenschaft vor allem weiße Erfahrungen beschreibt? Eine
> Schwarze Psychologin über Rassismus und Heilung.
(IMG) Bild: Nach der rassistischen Tötung von George Floyd im Jahr 2020 demonstrierten 20.000 Menschen auf dem Alexanderplatz in Berlin
Stellen wir uns vor, einer 27-jährigen Schwarzen Frau geht es nicht gut.
Sie schläft schlecht, isst mehr, geht weniger aus dem Haus und ist ständig
traurig und reizbar. Nennen wir diese Frau Aisha. Aisha hat gerade einen
neuen Job angefangen. Wenn sie in Konferenzen ihre Meinung sagt, heißt es
schnell, sie sei aggressiv. Ein Kollege kommt an ihren Schreibtisch,
bestaunt ihre Locken und fasst ihr ungefragt ins Haar. „Du hast ja eine
schöne Schokoladenhaut“, sagt eine Kollegin beim Mittagessen. Auf dem Weg
nach Hause überhört sie einige Kollegen dabei, wie sie sich beschweren,
dass man heutzutage ja nichts mehr sagen dürfe, ohne direkt „rassistisch“
zu wirken.
Aisha hat letzte Woche endlich einen Therapieplatz gefunden. Sie freut
sich, ist aber auch skeptisch. Kann Therapie ihr wirklich helfen? Trotzdem
traut sie sich, ihrer Therapeutin von einer Situation auf der Arbeit zu
erzählen. Eine Kollegin hatte zu ihrem Geburtstag „Negerküsse“ mitgebracht.
Ihr Herz rast noch immer, wenn sie daran denkt. Sie ist wütend: auf die
Kollegin, die anderen, die den Ausdruck nicht kommentiert haben, aber am
meisten auf sich selbst, weil sie nichts gesagt hat.
Die Therapeutin nickt freundlich und antwortet warm: „Das scheint wirklich
hart für Sie gewesen zu sein.“ Aisha atmet tief ein. Sie fühlt sich gehört.
Dann fragt die Therapeutin: „Glauben Sie, dass Ihre Kollegin es böse
gemeint hat?“
In dem Moment merkt Aisha, dass sie mal wieder unverstanden ist. Sie fragt
sich, ob sie übertreibt, und rechtfertigt sich leise: „Ich weiß nicht, ob
das böse gemeint war, aber es hat mich verletzt.“ Die Therapeutin fährt
fort, nickend und empathisch: „Ja, Aisha, ich verstehe das. Gleichzeitig
beeinflussen unsere Interpretationen unsere Gefühle. Ich selbst sehe keine
Hautfarbe. Für mich sind Sie einfach ein Mensch. Vielleicht hilft es Ihnen,
eine andere Erklärung in Betracht zu ziehen und Ihre Kollegin nicht direkt
als rassistisch einzustufen.“
In dieser Situation passieren drei Dinge. Erstens: Obwohl die Therapeutin
es wahrscheinlich gut meint, fehlt ihr ein grundlegendes Verständnis dafür,
dass Aishas Reaktion im Kontext jahrhundertelanger Unterdrückung und
wiederholter Rassismuserfahrungen steht.
Zweitens wird die Situation individualisiert: Die Verantwortung wird auf
Aisha verschoben. Nicht die rassistischen Ausdrucksweisen und
Verhaltensmuster sind das Problem, sondern Aishas Interpretation. Mit dem
Satz „Ich sehe keine Hautfarbe“ sendet die Therapeutin ein fatales Signal.
Denn durch ihn wird Aishas [1][Realität als Schwarze Frau in Deutschland],
deren Leben tagtäglich durch Rassismus geformt wird, unsichtbar gemacht.
Aisha verlässt den Therapieraum enttäuscht und hilflos. Den nächsten Termin
sagt sie ab.
## Rassismuserfahrungen nicht ernst genommen
Aisha und ihre Therapeutin existieren nicht wirklich. Doch ähnliche
Erfahrungen machen Tausende von Schwarzen Menschen tagtäglich in
Deutschland. Laut des [2][Afrozensus] gaben 62 Prozent der Befragten mit
Therapieerfahrung an, dass ihre Rassismuserfahrungen in der Psychotherapie
nicht ernst genommen oder sogar infrage gestellt wurden. Eine [3][andere
Studie] zeigt, dass 84 Prozent der von Rassismus betroffenen
Patient*innen in der Psychotherapie Mikroaggressionen durch ihre
Therapeut*innen erlebt haben.
Ich bin Psychologin und ich bin Schwarz. Und weil ich mich nicht nur als
Psychologin verstehe, die zufällig Schwarz ist, sondern als Schwarze
Psychologin, will ich an diesem Zustand etwas ändern. Deshalb stelle ich in
meiner Forschung und klinischen Arbeit Schwarze Lebensrealitäten in den
Mittelpunkt.
Ohne eine gehörige Portion Glück und Durchhaltevermögen wäre ich heute gar
nicht in einer Position, um an einer Schwarzen Psychologie im
deutschsprachigen Raum zu arbeiten. Denn als Kind in Deutschland wurde mein
Potenzial oft infrage gestellt. Als ich die 10. Klasse wiederholen wollte,
um die Oberstufe zu erreichen, hat meine Lehrerin mir unmissverständlich
gesagt, dass ich kein „Gymnasialmaterial“ wäre.
Also musste ich mir meine Hochschulreife über Umwege erkämpfen. Aus der
Psychologie wissen wir, dass geringe Erwartungen den Bildungserfolg messbar
mindern. Mir wurde früh klargemacht, dass meine Chancen in Deutschland
immer begrenzt sein würden. Also zog ich mit neunzehn Jahren, unterstützt
von meiner Familie und unserer westafrikanischen Community in Hamburg, in
die USA.
Auch dieses Land ist nicht frei von Rassismus. Aber in den USA erhielt ich
die Chance, mich zu entfalten und letztlich mit einem Stipendium meinen
Doktortitel in klinischer Psychologie zu machen. Als Wissenschaftlerin an
der Universität Yale gehe ich heute der Frage nach, wie eine Psychologie
aussehen könnte, die Schwarze Menschen ernst nimmt.
## Weiße Perspektiven dominieren die Psychologie
Um sie zu beantworten, müssen wir verstehen, wie stark weiße Perspektiven
die Psychologie dominieren. Bis heute basiert der größte Teil
psychologischer Forschung auf sogenannten WEIRD-Samples, also auf Studien
mit weißen, westlichen, gebildeten, industrialisierten und reichen
Bevölkerungsgruppen. Mit anderen Worten: Das, was wir Psychologie nennen,
beschreibt in erster Linie weiße Erfahrungen. Trotzdem werden mit ihnen
Schwarze Lebensrealitäten gemessen.
Um daran etwas zu ändern, begannen in den 1960er-Jahren Schwarze
Wissenschaftler*innen in den USA, westliche Theorien über Psyche und
Verhalten kritisch zu hinterfragen. Die wissenschaftliche Bewegung der
[4][Black Psychology] war die Antwort auf eine Psychologie, die Schwarze
Menschen vor allem als problematisch oder defizitär betrachtete. Den
Forschenden ging es nicht nur um Repräsentation, sondern um die Frage, wie
rassistische und koloniale Denkmuster unser Verständnis von Normalität,
Gesundheit und Identität prägen.
Black Psychology macht sichtbar, wie tief Rassismus in psychologische
Theorien eingeschrieben ist und welche Folgen das für Schwarze Selbstbilder
und Heilungsprozesse hat. Gleichzeitig richtet sie den Blick auf die
kulturellen, spirituellen und gemeinschaftlichen Kräfte, die Schwarze
Menschen in sich tragen und fragt, wie daraus Heilung, Selbstbestimmung und
Widerstand entstehen können.
Gehen wir zurück zu Aisha. In einem von Schwarzer Psychologie geprägten
Raum wäre Aishas Erfahrung validiert worden, statt sie zu hinterfragen. Die
Therapeutin hätte den Rassismus an ihrem Arbeitsplatz direkt benannt. Sie
hätte Aishas Symptome in den Kontext wiederholter rassistischer Erfahrungen
gestellt. Denn Herzrasen, Schlafprobleme und Reizbarkeit sind keine
individuellen Schwächen, sondern eine verständliche Reaktion auf
wiederholte Grenzüberschreitungen, Abwertungen und Anpassungsdruck. Anstatt
Aishas Wahrnehmung zu hinterfragen, hätte die Therapeutin einen Raum
geschaffen, in dem sie mit Aisha trauert, Empathie zeigt und Solidarität
signalisiert.
Als evidenzbasierte Therapeutin würde sie als Nächstes ein validiertes
Assessment durchführen. Zum Beispiel, das [5][UnRESTS], ein
Interviewinstrument, das speziell entwickelt wurde, um rassistischen Stress
und Trauma zu erfassen. Diese Evaluation würde Aisha nicht nur helfen, ihre
Erfahrungen einzuordnen, sondern ihr auch zeigen, dass ihre Erfahrungen
echt und dokumentierbar sind. Dass sie in der Psychologie einen Namen
haben.
In der therapeutischen Arbeit müsste Aisha dann nicht erklären, dass das,
was sie erlebt, wirklich passiert ist. Es gäbe Raum für Trauer darüber, wie
oft solche Situationen vorkommen. Empathie für die Wut darüber, nichts
gesagt zu haben. Selbstmitgefühl und Erkenntnis darüber, wie schwer es ist,
in diesen oft kurzen Momenten wertebasiert zu reagieren. Verständnis dafür,
dass es keine „richtige“ Reaktion auf Rassismus gibt.
Es gäbe Raum für die Erschöpfung, die entsteht, wenn man sich ständig
selbst regulieren muss, während die Umgebung die eigene Realität unsichtbar
macht. Eine Therapeutin, die auf der Basis Schwarzer Psychologie arbeitet,
würde nicht versuchen, diese Emotionen zu korrigieren, sondern sie zu
halten.
## Der Rassimus in Deutschland prägt meine Glaubenssätze
Wie wichtig es ist, mit seinen Rassismuserfahrungen nicht alleine gelassen
zu werden, habe ich selbst erlebt. Als ich mit 19 in die USA auswanderte,
habe ich dort eine Therapie begonnen. Dort benannte meine weiße Therapeutin
zum ersten Mal klar, dass der Rassismus, den ich in Deutschland erlebt
habe, bis heute meine Glaubenssätze prägt. Sie gab mir eine Sprache für
das, was ich erlebt hatte. Diese Erfahrung hat viel damit zu tun, dass ich
heute Psychologin und Psychotherapeutin bin.
Ich schloss mein Studium in den USA mit Auszeichnung ab und wurde in eine
vollständig finanzierte Therapeut*innenausbildung und ein
Promotionsprogramm in klinischer Psychologie aufgenommen. Auch dort war ich
die einzige Schwarze in meinem Jahrgang und musste mich mehr beweisen als
viele meiner Kommiliton*innen. Aber: Ich war nicht alleine. Ich hatte
Zugang zu Mentor*innen und einer Gemeinschaft, die meine Erfahrungen
kannte und anerkannte. Und ich hatte die Möglichkeit, das Forschungsfeld
der Schwarzen Psychologie zu erkunden.
Nach der ersten Diagnose könnte Aishas weitere Behandlung im Rahmen eines
[6][kulturell-responsiven Models], wie zum Beispiel der [7][Psychologie der
radikalen Heilung], stattfinden. In diesem würde die Therapeutin mit Aisha
daran arbeiten, ihr kritisches Bewusstsein zu entwickeln. Der Rassismus,
den Aisha erlebt, würde als systemisch benannt und nicht als persönliches
Versagen verstanden werden. Aisha würde die Auswirkungen wiederholter
Rassismuserfahrungen auf ihr Nervensystem verstehen, lernen, wie sich
Stress im Körper festsetzt und warum bestimmte Situationen so intensiv
nachhallen.
Als Nächstes würde Aishas kulturelle Identität in den Mittelpunkt gestellt
werden. Was bedeutet es für sie, eine Schwarze Frau in Deutschland zu sein?
Welche Aspekte ihrer Community, Geschichte und Kultur bestärken sie? Aishas
Identität zu verstehen, wäre ein Kern der therapeutischen Arbeit mit ihr.
Zudem könnte die Therapeutin Konzepte wie [8][radikale Hoffnung] oder
[9][Black Joy], Schwarze Freude, einführen. Die Frage, wie eine bessere
Zukunft aussehen könnte, würde in den Raum gestellt. Mit einer
Dreamstorming-Übung könnte ein Bild davon entstehen, wie Aisha trotz
Unterdrückung und Rassismus ein freudvolles Leben führen kann. Aisha würde
erfahren, dass mentale Stärke im Kontext von Rassismus oft durch Handlung
und Hoffnung wächst.
## Die Kraft der Gemeinschaft
Gleichzeitig würde Schwarze Psychologie Aisha auch vermitteln, dass
individuelle Psychotherapie kollektive Unterdrückung nicht alleine heilen
kann. Heilung passiert dort, wo Menschen sich wiedererkennen, wo sie
Erfahrungen teilen, wo ihre Realitäten nicht infrage gestellt werden. Eine
zentrale Erkenntnis der Schwarzen Psychologie ist daher die Kraft der
Gemeinschaft. Die Therapeutin würde mit Aisha darüber sprechen, welche
Rolle [10][Gemeinschaft in Form von Community Spaces], Freundeskreisen,
Religion oder Gruppentherapie für und von Schwarzen Menschen für sie
spielen könnte.
In Aishas erster Sitzung würde all dies bereits beginnen: Validierung,
Psychoedukation, Empathie, Widerstand und Hoffnung. Anstatt ihr Empfinden
zu hinterfragen, würde Aisha den Raum mit mehr Selbstvertrauen verlassen.
Sie hätte erfahren, dass es eine über Jahrzehnte entwickelte Art von
Psychotherapie gibt, die ihre Lebensrealität ernst nimmt. Aisha hätte die
Sitzung mit dem Gefühl verlassen, willkommen und richtig zu sein. Hätte sie
diese Erfahrung gemacht, hätte sie ihren nächsten Termin vielleicht nicht
abgesagt.
Ich forsche heute an einer der renommiertesten Universitäten der Welt.
Dennoch begegne ich oft Zweifeln an der Validität meiner Arbeit. Denn von
der weißen Mehrheitsgesellschaft werden nicht nur Rassismuserfahrungen von
Schwarzen Patient*innen infrage gestellt, sondern auch die
Qualifikationen von Schwarzen Therapeut*innen und Psycholog*innen.
Die Zweifel an der Glaubwürdigkeit Schwarzer Wissenschaftler*innen
spiegelt sich auch im Umgang mit dem Forschungsfeld der Schwarzen
Psychologie. Beides wird oft nicht aus inhaltlichen Gründen abgewertet,
sondern weil es nicht in die gewohnte Vorstellung passt, wer Wissen schafft
und wessen Erfahrungen als wissenschaftlich gelten dürfen.
In Anlehnung an die Black Psychology in den USA meine ich mit Schwarzer
Psychologie eine Disziplin, die sich darauf konzentriert, die psychische
Gesundheit von Schwarzen Menschen im deutschsprachigen Raum zu verstehen
und zu verbessern. Mittel der Schwarzen Psychologie können zum Beispiel
stärkenorientierte Forschung, klinische Praxis und sozialpolitisches
Engagement sein.
## Schwarze Psychologie fordert Gleichbehandlung
In Deutschland löst der Begriff oft Abwehr aus. „Psychologie ist doch für
alle gleich“, heißt es dann. Aber eine Psychologie, die auf der Basis von
Studien mit weißen Teilnehmenden, von weißen Forschenden für weiße
Lebenswelten entwickelt wurde, ist nicht universell. Wer sagt, dass er oder
sie „keine Hautfarben sehe“, schützt nur diejenigen, die bereits gesehen
werden.
Schwarze Psychologie fordert deshalb keine Sonderbehandlung, sondern
Gleichbehandlung: gleiche Relevanz, gleiche Anerkennung, gleiche
Sichtbarkeit. Sie erweitert die Disziplin, indem sie Themen einbezieht, die
bisher als Randfragen galten: von Anti-Schwarzem Rassismus bis zu
gemeinschaftsbasierten Formen der Heilung.
Ein häufiger Einwand, den ich höre, wenn ich über Schwarze Psychologie
spreche, ist, dass sich nicht jede Erkenntnis aus den USA direkt auf
Deutschland übertragen lässt. Doch das ist kein Argument gegen Schwarze
Psychologie, sondern eins dafür. Nämlich für eine Forschung und Praxis, die
die spezifisch deutschen Erfahrungen Schwarzer Menschen ernst nimmt. Die
Berichte des DEZIM-Instituts und des Afrozensus zeigen deutlich, dass
Diskriminierung im Therapiekontext auch hier empirisch nachweisbar ist.
Die Forschungs- und Verbesserungsansätze liegen vor. Im Rahmen der
[11][UN-Dekade für Menschen afrikanischer Herkunft] wurden fachlich
begründete Mindeststandards formuliert: Datenerhebung zur Verfügbarkeit
rassismuskritischer Therapeut*innen, Anpassung der Kassenzulassungen,
verbindliche rassismuskritische Ausbildungsinhalte, niedrigschwellige
Communityangebote, ein zentraler Kriseninterventionsdienst für
Patient*innen mit Rassismuserfahrungen sowie die Förderung von
Selbsthilfegruppen und Community Health Work.
Zugleich sollen bestehende Diagnostiken überprüft werden, da Schwarze
Patient*innen überproportional durch Zuschreibungen wie „aggressiv“
oder „hysterisch“ pathologisiert werden.
Dass rassifizierte Menschen wie Aisha auf der Suche nach therapeutischer
Unterstützung noch mehr Rassismus erfahren, will ich nicht länger
hinnehmen. Wie es anders geht, zeigt die Schwarze Psychologie.
30 May 2026
## LINKS
(DIR) [1] /Alltaeglicher-Rassismus/!6175636
(DIR) [2] https://data.afrozensus.de/en/dashboard?g=B&q=q3x2united_SQ025
(DIR) [3] https://psycnet.apa.org/fulltext/2026-63708-004.html
(DIR) [4] https://abpsi.org/wp-content/uploads/2024/12/TowardaBlackPsychologybyJosephWhite-EbonyMagazineSept1970.pdf
(DIR) [5] https://psycnet.apa.org/buy/2018-37737-001
(DIR) [6] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36288462/
(DIR) [7] https://journals.sagepub.com/doi/10.1177/0011000019843506
(DIR) [8] https://www.researchgate.net/profile/Helen-Neville-2/publication/338190203_Radical_hope_in_revolting_times_Proposing_a_culturally_relevant_psychological_framework/links/5e0ef274299bf10bc38c39a1/Radical-hope-in-revolting-times-Proposing-a-culturally-relevant-psychological-framework.pdf
(DIR) [9] https://nmaahc.si.edu/explore/stories/black-joy-resistance-resilience-and-reclamation
(DIR) [10] /Berlin-bekommt-Black-Communitys-Zentrum/!6176134
(DIR) [11] /Politiker-Karamba-Diaby-ueber-Rassismus/!5641039
## AUTOREN
(DIR) Gina Sissoko
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