# taz.de -- Regeneration nach Waldbränden: Das grüne Schimmern in der Schwärze
       
       > 2023 tobte in Nordgriechenland der größte Waldbrand in der Geschichte der
       > EU. Der Dadia-Nationalpark zeigt, warum Megafeuer nicht gelöscht, sondern
       > verhindert werden müssen.
       
 (IMG) Bild: Wo Einsatzkräfte 2023 gegen die Flammen kämpften, erforschen Naturschützer heute, wie sich der Wald erholen kann
       
       Der SUV rollt erst wenige Minuten über den weißen Kiesweg, als hinter einer
       Kurve die verbrannten Hügel auftauchen. Es ist noch immer unglaublich still
       an diesem Ort, der einst ein Wald war. Obwohl das Feuer hier schon vor
       Jahren gewütet hat, sind nur vereinzelt kleine Inseln aus Bäumen zu sehen.
       In der Region Evros im äußersten Nordosten Griechenlands, in der sich der
       Nationalpark Dadia-Lefkimi-Soufli befindet, verbrannten im August 2023 rund
       940 Quadratkilometer Wald – mehr als die Fläche Berlins. Es war [1][der
       größte Waldbrand in der Geschichte der EU]. Mindestens 20 Menschen starben.
       Die Behörden gehen davon aus, dass es sich bei ihnen um Geflüchtete
       handelte, die kurz zuvor die griechisch-türkische Grenze überquert hatten.
       
       An dem Tag, an dem das Feuer im Nationalpark ausgebrochen ist, hatte
       Vasileios Zafeiropoulos Feuerpatrouille. Er ist Forstwissenschaftler und
       arbeitet für die Gesellschaft zum Schutz der Biodiversität in Thrakien
       (PSTB). Die NGO hat ihren Sitz in Dadia, einem kleinen Bergdorf keine
       hundert Meter vom Nationalpark entfernt. Wegen des Schutzstatus gibt es
       kaum Straßen im Park, im Prinzip fahre man auf Patrouille einen riesigen
       Kreis ab, erzählt er unter einem Pavillon, nur unweit des Waldrandes. „Ich
       war auf der Südseite und hatte kein Signal. Als die Nachricht ankam, fuhr
       ich wie ein Verrückter. Auf einer Anhöhe sah ich dann die gewaltige
       schwarze Rauchwolke.“
       
       Was folgte, war Chaos. Fast 20 Tage lang wüteten die Flammen. Wegen des
       schieren Ausmaßes des Brandes waren die Behörden und Helfer:innen in der
       Region zeitweise überfordert. Zahllose Orte mussten evakuiert werden. „Die
       Zerstörung war unvorstellbar“, sagt Zafeiropoulos, der den Wald seit seiner
       Kindheit kennt. „Es war entsetzlich, ein endloser Friedhof. Das
       Beängstigendste war die absolute Stille. Man konnte keinerlei Geräusch
       hören, keine Vögel, nicht einmal Insekten.“
       
       Die Menschen in Dadia konnten nur bleiben, weil die Brandschneise das Feuer
       gestoppt hat. Bereits 2022 hatte es im Nationalpark gebrannt. Damals musste
       der Ort evakuiert werden, die Flammen reichten bis auf wenige Meter an das
       Informationszentrum des Parks heran. Als sich das Feuer näherte, wurde die
       bestehende Brandschneise noch rechtzeitig auf die doppelte Breite
       erweitert. Seitdem schützt ein 30 bis 50 Meter breiter, vollständig von
       Bäumen und Sträuchern geräumter Streifen das Dorf.
       
       Die Breite der Brandschneise sei im Dadia-Nationalpark besonders
       entscheidend, erklärt Sylvia Zakkak. „Ein Großteil der Bäume in diesem Teil
       des Parks sind Kiefern. Wenn deren Zapfen brennen, explodieren sie und
       tragen das Feuer schnell weiter.“ Die Biologin ist leitende
       Naturschutzbeauftragte bei der staatlichen Agentur für Natur und
       Klimawandel (NECCA) und stellvertretende Leiterin der Parkverwaltung.
       Routiniert lenkt sie den Geländewagen durch die engen Kurven des
       Nationalparks, während sie erklärt, warum sich Brände hier so rasch
       ausbreiten.
       
       Was die Kiefern im Falle eines Brandes so gefährlich macht, ist eigentlich
       die Art, wie sie sich fortpflanzen: Über die Zapfen verteilen sie ihre
       Samen. Das ist auch der Grund, warum der Nationalpark auch heute noch immer
       so gespenstisch leer ist. Kiefern machen einen Großteil der Bäume im Park
       aus. Über ihre Samen konnten sie sich nicht regenerieren, weil diese mit
       ihnen verbrannt sind. Anders ist es zum Beispiel mit Eichen. „Die
       regenerieren sich auch von ihren Wurzeln aus. Sind die nicht verbrannt,
       treiben sie neu aus“, sagt Zakkak. Ob die Wurzeln [2][einen Waldbrand
       überstehen], hängt von der Länge und Intensität des Brandes ab. Deswegen
       seien auch viele Eichen hier noch nicht zurückgekehrt.
       
       Was die Regeneration zusätzlich erschwert: Kiefer ist nicht gleich Kiefer.
       Der Wald im Nationalpark ist ein Mischwald und besteht neben Eichen vor
       allem aus zwei Kiefernarten: der Türkischen Kiefer, die vor allem im
       Schwarzmeerraum wächst, und der Schwarzkiefer. „Letztere wächst eigentlich
       in eher kühleren Zonen und ist deshalb besonders schlecht an Brände
       angepasst“, sagt Zakkak. Weil Griechenland für die Schwarzkiefer nicht das
       ideale Klima hat, wachsen die Bäume hier anders, als man sie etwa aus dem
       Alpenraum kennt. „Wo sie sonst hohe, sehr gerade Bäume sind, haben sie im
       Nationalpark eher ungewöhnlich flache Kronen.“
       
       Und genau das ist ein Problem: Wegen ihrer flachen Kronen bieten die
       Schwarzkiefern einzigartige Nistplätze für den größten Greifvogel Europas,
       den Mönchsgeier. Die bis zu drei Meter spannenden Vögel gelten laut
       Weltnaturschutzunion als potenziell gefährdet und kommen in Europa
       außerhalb des Dadia-Nationalparks nur noch in Teilen Spaniens vor.
       
       Der Nationalpark ist jedoch nicht nur für den Mönchsgeier ein bedeutendes
       Refugium: 36 der 39 in Europa vorkommenden Greifvogelarten leben hier –
       darunter Gänse- und Schmutzgeier sowie mehrere Adlerarten. „Nicht alle
       brüten im Park, manche überwintern nur“, sagt Zakkak. Das zieht jedes Jahr
       Tausende Vogelbegeisterte aus dem Ausland an. Doch die blieben vorerst aus,
       denn Waldbrände treffen auch die Beutetiere der Vögel: Kleine Reptilien und
       Säugetiere können den Flammen oft nicht entkommen, sodass die Greifvögel
       kaum Nahrung finden konnten. Eine Studie aus dem Jahr 2025 hat den starken
       Rückgang von Beutetieren bestätigt. „Zum Glück vermehren sie sich aber
       schnell“, sagt Zakkak.
       
       Für die Mönchsgeier ist die Situation schwieriger: Nur wenige
       Schwarzkiefern haben das Megafeuer von 2023 überstanden. Einige stehen noch
       verkohlt im Wald, werden aber in den kommenden Jahren wohl zusammenbrechen.
       Dann wird es für die Mönchsgeier kaum noch geeignete Nistplätze geben, sagt
       Zakkak. Um zu verhindern, dass die Population einbricht, haben NECCA und
       PSTB deshalb 30 künstliche Nester aufgestellt. Schlichte Metallkörbe auf
       einem langen Metallpfahl, erzählt die Naturschützerin lachend, denn es gibt
       gute Neuigkeiten: Nur einen Tag vor dem Besuch des Parks, meldeten die
       Umweltschützer:innen, dass bereits zwei Geierpaare die Nester angenommen
       hätten.
       
       Künstliche Nester sind aber nicht der einzige Eingriff in die Natur, der
       nötig ist, um die empfindliche Population zu schützen. „Wenn die lokalen
       Schlachter etwas übrig haben, was nicht für den menschlichen Konsum
       geeignet ist, bringen wir es dorthin“, sagt Zakkak und zeigt auf einen
       Hügel wenige Hundert Meter vom Aussichtspunkt entfernt. Seit 1987 befindet
       sich dort die erste Futterstation für Wildvögel Griechenlands. Durch das
       Fernrohr ist zu sehen, wie sich mehrere Geier um große Fleischbrocken
       streiten, während Raben nach den Resten picken. „Jede Woche legen wir etwa
       eine Tonne Fleisch aus.“ Vom Aussichtspunkt wird zugleich das Ausmaß der
       Brandkatastrophe sichtbar: Hinter der Futterstelle reihen sich kahle Hügel
       an kahle Hügel.
       
       ## Das Erbe der Nazis
       
       Früher folgten die Geier den Schaf- und Ziegenherden der lokalen
       Hirt:innen. Starb ein Tier, fraßen die Vögel den Kadaver. Heute gibt es
       kaum noch Weidewirtschaft. „Wenn Wildschweine oder Rehe im dichten Wald
       verenden, können die Geier sie nicht finden. Deshalb und wegen früherer
       EU-Vorschriften zur Entsorgung verendeter Tiere gab es lange ein Problem
       mit der Kadaververfügbarkeit“, sagt Zakkak. Mittlerweile wurden die Regeln
       gelockert. Die wenigen Hirt:innen, die es noch gibt, dürfen verendete Tiere
       an der Futterstation ablegen.
       
       Die Nutztierhaltung in Ostmakedonien und Thrakien ist wie überall im Land
       in den 1950er Jahren stark zurückgegangen. „Die Menschen haben die
       ländlichen Regionen in Griechenland in Massen verlassen. Die
       wirtschaftliche Situation war schrecklich nach dem Zweiten Weltkrieg“, sagt
       Zakkak. [3][Die deutsche Besatzung Griechenlands] und der durch sie
       ausgelöste anschließende Bürgerkrieg haben das Land verwüstet
       zurückgelassen. Hunderttausende, vor allem aus ländlichen Regionen,
       verließen in den Folgejahren das Land. Mit ihnen verschwanden vielerorts
       auch Schaf- und Ziegenherden. „Es geht um die Walddichte, um die Biomasse.
       Gibt es Weidetiere, gibt es auch Öffnungen im Wald. Und an denen stoppt das
       Feuer“, sagt Zakkak.
       
       Auch Forstwissenschaftler Vasileios Zafeiropoulos hält die Rückkehr der
       Weidewirtschaft für eine der wirksamsten Maßnahmen gegen Megafeuer. „Der
       Wald war vor dem Feuer wie ein Dschungel. Und zwar, weil es keine Hirten
       mehr gibt.“ Mit ihren Tieren hielten sie nicht nur die Vegetation kurz,
       sondern wären auch früh vor Ort. „So könnten selbst kleinere Feuer schnell
       entdeckt und Schlimmeres verhindert werden.“ Hirt:innen und andere
       Menschen, die regelmäßig im Wald arbeiten, seien im Ernstfall oft die
       ersten, die einen Brand bemerkten. Forschungsergebnisse stützen diese
       Einschätzung, sagt Magdalini Pleniou. Sie ist Wissenschaftlerin am Forest
       Research Institute [4][Thessaloniki] und erforscht die Regeneration von
       Wäldern nach Bränden.
       
       „Die Pflege von Brandschutzstreifen durch den gezielten Einsatz von
       Weidetieren zur Reduzierung der Biomasse hat in anderen Ländern gute
       Ergebnisse gezeigt.“ Die Aufgabe und Verwaldung ehemaliger
       landwirtschaftlicher Flächen sei, zumindest im Mittelmeerraum, eine der
       Hauptursachen für das erhöhte Waldbrandrisiko. [5][Beispiele aus Spanien]
       und Portugal zeigten, dass eine gute Flächennutzungsplanung eines der
       wirksamsten Instrumente zum Umgang mit Hochrisikogebieten ist. „Die
       Aufrechterhaltung traditioneller ländlicher Aktivitäten ist nicht nur eine
       Frage der Kultur oder der Wirtschaft, sondern stellt auch eine praktische
       und kosteneffiziente Strategie zur Waldbrandprävention dar“, sagt Pleniou.
       
       Die drei Biolog:innen Zakkak, Zafeiropoulos und Pleniou sind sich einig:
       Brandvorbeugung spielt wegen des Klimawandels mittlerweile eine wesentlich
       wichtigere Rolle als die Brandbekämpfung selbst. „[6][Die Brände werden
       immer heftiger, häufiger und sind schwerer zu bekämpfen]“, sagt Pleniou.
       Der Trend gehe zu Megafeuern, die sich rasend schnell ausbreiten und selbst
       modernste Brandbekämpfungssysteme überfordern. „Solche Brände erzeugen
       sogar ihr eigenes Wetter.“ Zwar sorge der Klimawandel für heißere und
       trockenere Bedingungen, ausgelöst würden die meisten Waldbrände jedoch
       weiterhin durch den Menschen. „Ob absichtlich oder nicht.“
       
       Die konservative Regierung von Kyriakos Mitsotakis scheint immerhin ein
       klein wenig aus den vergangenen Brandkatastrophen gelernt zu haben: Seit
       Januar ist es in Griechenland erlaubt, im Winter kontrollierte [7][Brände
       in Hochrisikogebieten] zu legen, um die Menge an Vegetation zu verringern.
       Ansonsten habe es die Regierung mit der Prävention aber nicht so. „Ich
       verstehe nicht, warum die Regierung nichts dafür tut, dass wieder mehr
       Menschen als Hirten arbeiten. Dabei wäre es nicht nur die günstigste,
       umweltfreundlichste, sondern vor allem auch eine schnell umsetzbare
       Maßnahme“, sagt Vasileios Zafeiropoulos.
       
       „Der Ansatz der Regierung räumt oft der unmittelbaren Sicherheit von
       Menschen und Eigentum Vorrang ein, was natürlich notwendig ist“, sagt
       Magdalini Pleniou. „Meiner Meinung nach ist es aber wirksamer, mehr in die
       Prävention zu investieren, um das Risiko von Waldbränden zu verringern, als
       sich in erster Linie auf Löschmaßnahmen zu konzentrieren.“ So fordern es
       auch die meisten Umweltschutzorganisationen.
       
       Die [8][staatliche Initiative AntiNero zur Waldbrandprävention] etwa setzt
       seit 2022 vor allem auf Brandschneisen, das Entfernen von Totholz und den
       Ausbau von Waldwegen. „AntiNero ist eine gute Maßnahme, aber sehr teuer“,
       sagt Zafeiropoulos. Andere Vorhaben, wie die Papastratos‑Initiative oder
       das Nationale Wiederaufforstungsprogramm, setzen dagegen auf die Pflanzung
       Zehntausender Bäume. Doch genau Aufforstung als Lösung ist ein
       Waldbrandmythos, mit dem Wissenschaftlerin Pleniou gerne aufräumen würde:
       „Die Forschung zeigt, dass die [9][natürliche Regeneration effektiver] ist.
       Der Wald kann unter den entsprechenden Bedingungen von allein wieder
       wachsen.“ Aufforstung sei nur in so stark zerstörten Gebieten sinnvoll, in
       denen eine natürliche Regeneration nicht mehr möglich ist.
       
       Aus Feldforschung und Datenanalysen im Dadia-Nationalpark zieht
       Waldökologin Pleniou eine klare Schlussfolgerung: „Der Schweregrad des
       Brandes ist der wichtigste Faktor, der die Regeneration nach einem Brand
       beeinflusst.“ Gemeinsam mit mehreren griechischen Universitäten hat
       Vasileios Zafeiropoulos die Erholung des Waldes an 180 Standorten
       untersucht. Dabei unterscheiden die Forschenden drei Schweregrade: „Bei
       geringer Schwere sind die meisten Bäume noch am Leben, weil das Feuer zwar
       den Boden erfasst hat, aber nicht bis in die Baumkronen vorgedrungen ist.
       Bei mittlerer Schwere werden die Baumkronen vollständig zerstört, einige
       Zapfen überleben jedoch. Beim dritten Schweregrad werden die Bäume
       vollständig schwarz. Nichts überlebt.“
       
       Trotzdem blickt Zafeiropoulos vorsichtig optimistisch auf den
       Dadia-Nationalpark, obwohl auch dort große verbrannte Flächen dem höchsten
       Schweregrad zuzuordnen sind. „[10][Die Regeneration verläuft wie
       vorgesehen]“, sagt er. Entscheidend sei nun, dass es in den kommenden
       mindestens 15 Jahren keinen weiteren Großbrand gebe. „Erst dann haben die
       Nadelbäume genügend Samen gebildet, um ihr Überleben zu sichern.“ Deshalb
       wird der Nationalpark wissenschaftlich eng begleitet. „Nur so können wir
       sicher sein, dass wir die nötigen Informationen haben, um im Zweifel die
       richtigen Maßnahmen einzuleiten.“
       
       Erneute Brände zu vermeiden, ist entscheidend, sagt Waldbrandforscherin
       Pleniou. Den Dadia-Nationalpark hält sie für beispielhaft: „Obwohl das
       Feuer dort sehr heftig war, hinterließ es mehrere unverbrannte Inseln. Die
       sind sehr wichtig und dienen als Ausgangspunkte für die natürliche
       Regeneration.“ Erste Anzeichen der Erholung seien bereits sichtbar, doch
       das Ökosystem bleibe äußerst anfällig.
       
       Wiederholte Brände könnten die Landschaft dauerhaft von Wald in Buschland
       verwandeln. Gleichzeitig werden Megafeuer durch den Klimawandel immer
       häufiger. „Wir können die Risikobedingungen für ein kritisches Brandjahr
       zwar recht gut vorhersagen“, sagt Pleniou. Ob ein Jahr jedoch tatsächlich
       katastrophal werde, hänge weiterhin von menschlich verursachten Zündquellen
       und kurzfristigen Wetterbedingungen wie starken Winden ab. Dadia habe sich
       nach früheren Bränden bereits einmal erstaunlich gut auf natürliche Weise
       erholt.
       
       Über all das machen sich die riesigen, am Himmel kreisenden Mönchsgeier
       vermutlich keine Gedanken. Wenigstens was die Tiere angeht, ist die
       stellvertretende Parkleiterin Sylvia Zakkak beruhigt: „Es läuft gut. Die
       Vögel sind da und machen sich unsere verrückten Ideen mit den künstlichen
       Nestern zunutze.“ Jetzt muss nur noch die Flora mitziehen. „Dann haben wir
       in zehn, fünfzehn Jahren hoffentlich wieder etwas, was ein bisschen wie ein
       Wald aussieht. Aber um das zu erreichen, was wir einmal hatten, werden wir
       mindestens 50 Jahre brauchen.“ Trotz aller Widrigkeiten will auch
       Naturschützer Zafeiropoulos nicht aufgeben: „In all der Schwärze [11][ein
       klitzekleines Schimmern von Grün zu sehen, gibt mir Hoffnung].“ 2027 will
       NECCA im Park Hirsche auswildern. Die sollen dann den Job erledigen, den
       einst Hirt:innen mit ihren Ziegen und Schafen erledigt haben. Am Ende
       müssen die Waldbewohner:innen also selbst ran.
       
       11 Jul 2026
       
       ## LINKS
       
 (DIR) [1] /Brandkatastrophe-im-Evros/!5968917
 (DIR) [2] /Braende-in-Sueditalien/!6185300
 (DIR) [3] /Zweiter-Weltkrieg/!6180795
 (DIR) [4] /Thessaloniki/!6161026
 (DIR) [5] /Buschfeuer-in-Spanien/!6179252
 (DIR) [6] /Studie-zu-Folgen-des-Klimawandels/!6156434
 (DIR) [7] /Studie-zur-Waldbrandgefahr/!6016283
 (DIR) [8] /Wie-sich-Waldbraende-verhindern-lassen/!5998866
 (DIR) [9] /Studie-zu-Artenvielfalt/!6170737
 (DIR) [10] /Ueberraschende-Erholung/!6189262
 (DIR) [11] /Waldwanderer-ueber-Forstarbeit-und-Klima/!6145194
       
       ## AUTOREN
       
 (DIR) Marco Fründt
       
       ## TAGS
       
 (DIR) Waldbrände
 (DIR) Schwerpunkt Klimawandel
 (DIR) Griechenland
 (DIR) Hitze
 (DIR) GNS
 (DIR) Waldbrände
 (DIR) Feuer
 (DIR) Griechenland
 (DIR) Waldbrände
 (DIR) Schwerpunkt Klimawandel
 (DIR) Spanien
 (DIR) wochentaz
 (DIR) Schwerpunkt Klimawandel
 (DIR) Schwerpunkt Klimawandel
       
       ## ARTIKEL ZUM THEMA
       
 (DIR) Extremwetter in Griechenland: Zwischen Feuerinferno und Starkregen
       
       Auf der Insel Salamis sind zwei Menschen im Feuer gestorben. In anderen
       Teilen Griechenlands werden Menschen wegen Regen aus ihren Autos gerettet.
       
 (DIR) Überraschende Studie zu Waldbränden: Schnelle Feuer verkohlen mehr
       
       Der Klimawandel beschleunigt die Ausbreitung von Waldbränden. Eine Studie
       zeigt nun: Je schneller die Feuer sich ausbreiten, desto mehr Schaden
       richten sie an.
       
 (DIR) Waldbrände in Griechenland: Feuersbrunst im Großraum Athen
       
       Dem Feuerinferno auf Kreta folgt ein Großfeuer im Herzen des Landes, das
       Industrieanlagen bedroht. Die Feuerwalze hat bereits Attika erreicht.
       
 (DIR) Waldbrände in Griechenland: Feuerinferno auf Kreta
       
       Eigentlich ist auf Kreta gerade Hochsaison für Touristen. Doch stürmische
       Winde fegen über Kreta hinweg und schüren tobende Feuerfronten weiter.
       
 (DIR) Klimakrise in Brandenburg: Waldbrände und Wasserentnahmestopp
       
       Die Hälfte der Landkreise in Brandenburg verhängt ein Entnahmestopps für
       Oberflächengewässer. Einschränkungen für die Industrie gibt's hingegen
       keine.
       
 (DIR) Hitze in Spanien: Das neue Normal
       
       Mindestens 12 Menschen sind in den vergangenen Tagen bei Waldbränden in
       Andalusien gestorben. In Spanien werden es immer häufiger über 40 Grad.
       
 (DIR) Brände in Süditalien: Das ist nicht Mohn, das ist Feuer
       
       In Südeuropa ist man an Waldbrände gewöhnt, aber dass sie schon Anfang Juni
       beginnen, ist neu. Es ist eine Zeitreise in eine nicht so ferne, auch
       deutsche Zukunft.
       
 (DIR) Förster über Waldbrände in Spanien: „Als ob wir Benzinfässer aufgestellt hätten“
       
       In Spanien nehmen extreme Waldbrände zu, auch aufgrund des Klimawandels. Es
       ist mehr Geld für die Vorsorge nötig, sagt der Förster Xosé Santos.
       
 (DIR) Klimawandel in Europa: Spitze bei der Hitze
       
       Europa erhitzt sich schneller als jeder andere Kontinent. 2025 litten
       darunter besonders Skandinavien, die Wälder Spaniens – und Seegraswiesen.