# taz.de -- Akten über US-Pädokriminellen: Bringen die Epstein-Files Donald Trump zu Fall?
       
       > Die neuen Veröffentlichungen über den Sexualstraftäter Jeffrey Epstein
       > werfen neue Fragen auf – auch über den US-Präsidenten. Was sagen uns die
       > Akten?
       
       Über drei Millionen Seiten Text, tausende Videos und zehntausende Fotos aus
       den [1][Akten über Sexualstraftäter Jeffrey Epstein] hat das
       US-Justizministerium seit letzter Woche veröffentlicht. Der Geschäftsmann,
       Investmentbanker und Vermögensverwalter hatte über Jahre hinweg einen
       Missbrauchs- und Menschenhandelsring betrieben, dem auch Minderjährige zum
       Opfer fielen. 2019 starb er in Untersuchungshaft, offiziellen Angaben nach
       durch Suizid.
       
       Neben weiteren Details über bereits bekannte Namen enthüllen die nun
       veröffentlichten Files viel Widerwärtiges aus Epsteins Karriere und aus dem
       Mailverkehr mit seinen Kontakten. Konkrete Beweise für weitere Straftaten
       wurden bislang hingegen nicht gefunden.
       
       Für US-Präsident Donald Trump könnten die Akten dennoch gefährlich werden.
       Denn nicht nur Elon Musk und Microsoft-Gründer Bill Gates sind darin
       vertreten, auch Trumps Name kommt über tausend Mal vor. Der US-Präsident
       hatte sich lange vor der Veröffentlichung gesperrt. Genau das könnte ihn
       die Unterstützung seiner MAGA-Bewegung kosten.
       
       Denn vor seiner Wahl hatte der Republikaner noch behauptet, die Demokraten
       würden die Files geheim halten, und selbst Verschwörungserzählungen über
       Epsteins Selbstmord, geheime Klientenlisten und elitäre Pädophilenringe
       befeuert. Während die sozialen Medien vor Spekulationen und Falschmeldungen
       überkochen, werfen die neuen Dokumente vor allem neue Fragen auf.
       
       Was läuft falsch bei der Aufarbeitung des Skandals um Jeffrey Epstein?
       Werden Trumps Verschwörungsmythen ihm selbst zum Verhängnis? Und was sagen
       uns die veröffentlichten Akten überhaupt?
       
       Darüber spricht taz-Auslandsredakteur [2][Fabian Schroer] mit
       USA-Korrespondent [3][Hansjürgen Mai], der für die taz aus Washington
       berichtet, in der neuen Folge der Fernverbindung.
       
       Diese Folge wurde aufgezeichnet am 4. Februar 2026 um 16.30 Uhr
       Mitteleuropäischer Zeit.
       
       [4][Fernverbindung] – Der Auslands-Podcast der taz erscheint jede Woche auf
       taz.de und überall, wo es Podcasts gibt.
       
       6 Feb 2026
       
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