# taz.de -- Stellenabbau bei Bosch: Wie ein Erdbeben
> Seit Jahrzehnten prägt Bosch das Leben in Bühl. Nun will der Konzern
> 1.550 Stellen abbauen. Ein Schock für die Arbeiterfamilien der Region.
(IMG) Bild: Bosch in Bühlertal: Lange stand das Unternehmen hier für Wachstum, sichere Arbeitsplätze und Wohlstand
Gegen 17 Uhr geht in [1][Bühlertal] das Licht an. Fünf Druckbuchstaben
leuchten in roter Signalfarbe durch den Nebel am Ortseingang des
Schwarzwaldstädtchens. Ist man auf den Hügeln und Rebhängen der rund
8.000-Einwohner-Gemeinde unterwegs, wandert der Blick fast automatisch
hinunter ins Tal, wo der Schriftzug „Bosch“ auf dem Dach eines grauen
Industriegebäudes thront. Der Schornstein pustet in unregelmäßigen
Abständen Rauchschwaden in den Abendhimmel. Abgesehen davon ist es hier
sehr schön, [2][das Bühlertal zieht Wanderausflügler] aus der ganzen Region
an. Doch in diesen Dezembertagen liegt ein Schatten über der Idylle.
Die Verunsicherung ist groß, seit die Robert Bosch GmbH, einer der
wichtigsten Arbeitgeber der Region und der weltweit größte Zulieferer für
die Automobilindustrie, Ende September angekündigt hatte, bis Ende 2030
1.550 Vollzeitstellen am [3][Standort Bühl/Bühlertal] abzubauen, betroffen
wären 1.700 Angestellte. Mehr als die Hälfte der dort Beschäftigten könnte
so ihren Arbeitsplatz verlieren. Insgesamt arbeiten heute noch rund 2.900
Menschen in den beiden Werken.
In der Gegend vergleicht man die Ankündigung der Firma mit einem Erdbeben:
Seit den 1960er Jahren steht Bosch in der ansonsten von Landwirtschaft
geprägten Region am Oberrhein für Wachstum, sichere Arbeitsplätze und
Wohlstand. Der [4][Stellenabbau] betrifft nicht nur den Standort im
Südwesten: Deutschlandweit plant das Unternehmen, bis Ende 2030 22.000
Stellen zu streichen. Weltweit beschäftigt Bosch über 400.000
Mitarbeitende.
## Kompetitive Kommunikation
Am späten Nachmittag zieht sich eine Lichterkette aus Autoscheinwerfern
durch den Ort, vom Untertal hinauf Richtung Obertal. Hinter vielen
Lenkrädern sitzen Bosch-Mitarbeiter auf dem Heimweg. Jeden Tag dasselbe
Bild – und doch wirkt es in diesen Wochen anders. Die roten Buchstaben auf
dem Werksdach scheinen weniger heimelig denn unheilvoll zu leuchten.
Heiko Tilgner wohnt direkt an der Landesstraße gegenüber vom Bosch-Werk.
Seit 23 Jahren arbeitet der gelernte Mechatroniker im Werk im sechs
Kilometer entfernten Bühl. „In der Vergangenheit hat es immer Krisen
gegeben“, sagt der 40-Jährige an seinem Küchentisch, die Hände um eine
Tasse gelegt. „Aber einen größeren Schock wie den im September gab es noch
nicht. Viele haben noch gar nicht verinnerlicht, was gerade passiert.“
Neben ihm sitzt sein Onkel Franz Tilgner. Von 1970 bis 2016 war er bei
Bosch, ab 1987 als Betriebsrat. Auch sein Sohn arbeitet seit der Ausbildung
bei Bosch. Der Rentner hat in seinen Jahren bei Bosch viel erlebt – Höhen
und Tiefen. „Es hat immer Wandel gegeben“, sagt er. „Aber was jetzt
passiert, ist extrem. Wichtig ist, mitzugestalten, sofern man denn auch
mitgestalten kann.“ Hier liegt eines der Probleme bei Bosch, das viele
Mitarbeitende benennen: Der [5][Weltkonzern aus Stuttgart agiert heute
anders] als noch vor ein paar Jahren.
In Krisenzeiten habe die Geschäftsführung früher gemeinsam mit dem
Betriebsrat versucht, Lösungen zu finden. Heute sei das anders, sind sich
die beiden einig. Statt eines Miteinanders liefe die Kommunikation heute
eher kompetitiv, sagt Heiko Tilgner, Mitglied im Bosch-Betriebsrat. Franz
Tilgner, der im Bühlertäler Gemeinderat aktiv ist, nennt ein Beispiel aus
seiner Zeit beim Unternehmen: Die Weltwirtschaftskrise im Jahr 2007.
„Damals haben wir gemeinsam entschlossen: Wir reduzieren die Arbeitszeit
für alle Mitarbeiter für eine Zeit lang um 10 Prozent“, sagt er. Heute habe
die Geschäftsführung an einer gemeinsamen Lösungsfindung kaum noch
Interesse, wirft Heiko Tilgner ein. Man merke, dass für die Konzernspitze
Stellschrauben wie Lohnkürzungen oder Arbeitszeitreduzierung gar nicht mehr
zur Debatte stünden. „Die Köpfe müssen weg“, sagt Tilgner, heißt:
Personalabbau. Das sei das Signal.
## Ein tiefer Bruch
Der Ton bei Bosch sei heute ein anderer, das hört man von Boschlern immer
wieder. „Früher hieß es: Bosch ist eine Familie“, sagt Heiko Tilgner. Das
sage die Geschäftsführung nun nicht mehr, erzählten der taz mehrere
Bosch-Mitarbeiter:innen. Vielmehr sei nun die Botschaft, dass man das
„Familiengefühl“ hinter sich lassen und ein „leistungsorientiertes
Unternehmen“ werden wolle, sagt Tilgner. Vom einstigen Ruf Boschs als
sozialem Unternehmen sei wenig geblieben, bestätigt auch der
Bosch-Betriebsratsvorsitzende Francesco Tramonti. „Bosch führt das
Unternehmen wie ein kapitalistisches Aktienunternehmen.“
Wie tief der Bruch sitzt, zeigt ein Rückblick auf die zweite Jahreshälfte
2025. Im Juli feierte man bei Bosch in Bühl-Bühlertal 60-jähriges Jubiläum.
Kurz vorher kündigte das Unternehmen Ende Juni die Standortvereinbarung,
die Beschäftigten ihren Arbeitsplatz im Werk garantierte, zum 1. August
2028. Ebenfalls im Sommer wurden Jubiläumsprämien gekündigt, dann die
Zielzahlen für Azubis für das nächste Jahr halbiert. Im September folgte
dann der bislang größte Schock, der angekündigte Stellenabbau. Die Reaktion
bei der Betriebsversammlung, als man die Hiobsbotschaft überbrachte?
„Leichenhalle“, sagt Tilgner. „Totenstille.“ Kurz herrscht an Tilgners
Küchentisch zwei Monate später erneut Stille.
Von Tilgners Terrasse aus kann man das Bühlertäler Bosch-Werk gut sehen, es
liegt nur wenige Meter Luftlinie entfernt. Im ursprünglich ersten
Industriegebäude von Bosch hier in der Region, das einst über 1.000
Menschen beschäftigte, wurde es über die Jahre immer stiller. Erst Ende
November mussten von nur noch 200 Mitarbeitern 90 weitere ihre Kisten
packen, für einen Ortswechsel ins jetzige Hauptgebäude nach Bühl, der
benachbarten Kreisstadt.
Doch auch das Werk in Bühl wurde in den letzten Jahren immer leerer. Manche
befürchten, dass der Standort Bühl-Bühlertal nach 2030 ganz geschlossen
werden könnte. „Früher war es laut“, sagt Heiko Tilgner. „Da war ein
Klackern zu hören. Und jetzt ist es in der Nachtschicht einfach dunkel in
der Nachbarabteilung. Das ist schon komisch.“ Dabei produzierte der
Standort noch 2019 auf einem Rekordniveau, 100 Millionen Motoren wurden
fertiggestellt. Fensterheber, Antiblockiersysteme, Sitzversteller,
Zusatzwasserpumpen gehörten zum Repertoire – sogar der erste
[6][E-Bike-Motor von Bosch] kam aus Bühl.
Kleinmotoren sind seit jeher das Steckenpferd des Werks. Vor sieben Jahren
arbeiteten noch 4.200 Menschen auf dem Gelände. Danach folgte der
schleichende Abbau: Verträge liefen aus, neu eingestellt wurde kaum. „Seit
Corona ging es abwärts“, sagt Tilgner. In der Bühler Fertigung produziert
man nach dem Motto „local for local“, also fast ausschließlich für den
europäischen Markt. Seit dort die Fahrzeugkäufe zurückgehen, ist auch die
Nachfrage nach den Produkten des Automobilzulieferers gesunken.
## Verhandlungen unter Zeitdruck
Das Unternehmen äußert sich zum Stellenabbau in Nordbaden auf taz-Anfrage
so: Bosch Mobility wolle am Standort Bühl/Bühlertal Stellen abbauen, „als
Teil eines weltweiten Programms zur Schließung einer Kostenlücke von rund
2,5 Milliarden Euro in der Unternehmenssparte“. Grund dafür seien
Überkapazitäten in Verwaltung, Entwicklung und Produktion, „die durch stark
rückläufige Nachfrage entstanden“ seien.
Francesco Tramonti, Betriebsratsvorsitzender bei Bosch Bühl, findet
deutliche Worte: „Man hat den Fokus auf die Menschen verloren, auf
Innovationskraft.“ Stattdessen gehe es nur noch um das operative Geschäft.
Vor Ort, am Werk in Bühl, geht er mit schnellen Schritten durch auffallend
leere Gänge, den Laptop unterm Arm. An diesem Freitagmorgen hat er nur
wenig Zeit. Anfang Dezember befindet man sich bei Bosch in der
Informationsphase, in der die Geschäftsführung den Betriebsrat und die
Gewerkschaft IG Metall darüber in Kenntnis setzen, wie genau sie sich den
Stellenabbau vorstellen. Als Betriebsratsvorsitzender ist Tramonti fast
dauerhaft in Gesprächen.
„Wir haben jetzt die Informationsphase in einer Höllengeschwindigkeit. Da
treibt die Firma auch ganz stark. Die will so schnell wie möglich, dass wir
in die nächste Phase, in die Verhandlung reinkommen“, sagt Tramonti über
den aktuellen Verlauf. „Die Firma macht Druck“, bestätigt auch Katrin
Mayer, Geschäftsführerin bei der Gewerkschaft IG Metall in Offenburg.
„Angesichts der Größe des Standorts sind wir ohnehin schon wahnsinnig
schnell. Bis man so was ordentlich bearbeitet hat, geht viel Zeit ins
Land.“ Der Arbeitgeber „habe massiven Zeitdruck, man wolle aber auch im
Sinne der Arbeitnehmer nicht Monate aufwenden, um zu einer Einigung zu
kommen.“
„Wir werden die Zeit, die notwendig ist, einsetzen“, sagt Mayer. Den
Stellenabbau verhindern könne man nicht – aber man werde alles dafür tun,
ihn auf ein kleineres Maß zu beschränken, sind sich Betriebsrat und IG
Metall einig.
## Blinder Kapitalismus
Dass es überhaupt so weit kommen musste, ärgert Francesco Tramonti: „Hier
am Standort wurden sehr viele Managementfehler gemacht.“ Dabei habe der
Betriebsrat über die Jahre hinweg immer wieder gewarnt. „Wir haben gesagt:
Leute, wir haben keine Innovation, wir haben keine Produkte, wir haben
Produkte verlagert. Wie wollt ihr denn in Zukunft die Menschen beschäftigen
hier am Standort? Und es hieß immer: Alles gut, wir sind on track.“
[7][Rund 40 Prozent des Bühler Produktportfolios wurde mit den Jahren ins
Ausland verlagert,] unter anderem nach Ungarn und Serbien – darunter auch
die Herstellung des Fensterhebermotors, der über 30 Jahre hinweg in Bühl
gefertigt wurde. „Das war ein industriepolitisches Experiment, das komplett
schiefgegangen ist“, sagt Tramonti. Der angestrebte Kostenvorteil des
Unternehmens sei nicht erreicht worden. „Es fehlte die Erfahrung, die wir
hier über Jahre hinweg erlangt haben. Ein Produkt wächst ja nicht von heute
auf morgen, es wächst an einem Standort.“ Heute sind es vor allem die vom
Konzern aufgebauten Parallelstrukturen in China, die die Mitarbeiter bei
Bosch in Deutschland teuer zu stehen kommen. Dort produziert man billiger,
hat gleichzeitig aber auch das Know-how verlagert. Das fällt der Branche
heute auf die Füße.
Tramonti sieht hier auch die Automobilhersteller in der Verantwortung:
„China hat alles gekauft, was einen deutschen Stempel gehabt hat. Und die
Chinesen haben das ganze Wissen aufgesaugt und dann im Schatten eine
Automobilindustrie aufgebaut, die uns überholt hat. Und jetzt kaufen sie
unsere Autos nicht mehr.“ In Deutschland habe man auch die deutsche
Automobilproduktion nicht nachhaltig gedacht. „Die Unternehmen haben nur
das Geld gesehen, sind blind zum Kapital gerannt. Am Ende sind sie
abgestürzt und haben uns mit reingezogen. Dieser blinde Kapitalismus macht
uns kaputt.“
Die Entwicklung in Bühl schmerze gerade deshalb, weil der Standort alles
habe: „Produktentwicklung, Forschung, Verfahrens- und Prozessentwicklung“,
meint Tramonti. „Ich habe das Gefühl, dieses Potenzial wird gerade
kaputtgemacht, und das möchte ich verhindern“, sagt er, der sich selbst als
„Don Quijote, der gegen Windmühlen kämpft“, bezeichnet.
## Ein Leben ohne Bosch?
Auf Tramontis Laptop klebt ein Sticker: „Bosch bleibt ‚Made in Bühl‘“ steht
darauf, daneben der Kopf von Robert Bosch mit dem traditionellen
Schwarzwälder Bollenhut. In diesen Tagen begegnet er einem überall. In der
Bühler Innenstadt klebt er auch auf Straßenlaternen und
Parkscheinautomaten, [8][seitdem Ende November ein Demonstrationszug mit
2.000 Teilnehmenden vom Bosch-Werk in Richtung Europaplatz, einer der
zentralen Plätze der 29.000-Einwohner-Stadt, zog.]
Für die Gewerkschaft IG Metall ist es hier in der Region die größte
Demonstration, zu der jemals aufgerufen wurde. Dort zeigte man sich über
die hohe Teilnahme und die vielen Solidaritätsbekundungen aus der Region
überrascht. „Viele sind es nicht gewohnt, sich zu engagieren“, sagt Katja
Wüsten, die seit über 30 Jahren bei Bosch arbeitet und damals aus dem Werk
im thüringischen Eisenach nach Bühl kam.
Lange Zeit habe Bosch-intern der Spruch gegolten: „Hättsch die Gosch
gehalten, hätt dich der Bosch behalten.“ Das Bild vom sozialen Unternehmen,
das sich über Jahrzehnte hinweg getragen hat, sieht sie differenziert.
„Wenn man sich dem System unterordnet und nicht auffällig wird, kann man
lange zufrieden sein bei Bosch“, sagt die 47-Jährige. Die Menschen hätten
über viele Jahre hinweg Entscheidungen hingenommen, die sie eigentlich
nicht gut gefunden hätten. Vieles habe man einfach ertragen.
Am Eingang des Werks hängt noch immer ein Banner vom Jubiläum: „Wir feiern
60 elektrisierende Jahre am Standort Bühl/Bühlertal“. Dahinter der Hashtag
„Like a Bosch“ – für viele klingt es in diesen Zeiten wie Hohn. An einem
Freitagnachmittag zur Feierabendzeit reicht die Stimmung auf dem Parkplatz
des Betriebs von niedergeschlagen bis optimistisch. Im Hintergrund ragt ein
dreistöckiger Gebäudekomplex des Betriebs, der erst vor wenigen Jahren für
mehrere Millionen Euro gebaut wurde, in den grauen Winterhimmel. „Wir
hoffen, dass es wieder bergauf geht oder, wenn abgebaut wird, dann
zumindest sozialverträglich“, sagt Sergej, der seit 23 Jahren bei Bosch als
Industriemechaniker arbeitet. Er habe auch noch einen Nebenjob, auf den er
notfalls setzen könne. „Es gibt auch ein Leben ohne Bosch“, meint der
45-Jährige.
Für den 63-jährigen Athanasios hat die Zeit beim Betrieb in Bühl sowieso
bald ein Ende – in drei Jahren gehe er in Rente. Wie viele „Boschler“ hat
Athanasios seine gesamte Karriere beim Unternehmen verbracht. 43 Jahre
waren das, mit 21 habe er im Betrieb angefangen, nachdem seine Eltern in
den 1960er-Jahren aus Griechenland in die Region gekommen seien. Besonders
traurig sei er wegen der vielen Jungen, die zu Bosch gekommen seien. „Es
ist schade für die Generation, die kommt.“ Zu den Jüngeren gehört auch der
36-jährige Nico, der erst seit vier Jahren eine feste Stelle bei Bosch hat.
„Ich hatte eigentlich gedacht, dass ich mit dem Vertrag meine Rente
unterzeichne.“
Im Schnellimbiss gegenüber dem Werk, wo viele Boschler ihre Mittagspause
verbringen, sagt eine Führungskraft, die anonym bleiben will: „Es ist
traurig, was hier passiert, aber man sieht deutlich, dass die nächsten
Generationen weniger Autos kaufen. Das ist nicht überraschend, sondern
logisch. Meine Kinder, die alle um die 30 sind, haben kein Auto. Das ist an
sich eine gute Sache, es ist ein neuer Zyklus.“
Im Januar 2026 gehen die Gespräche bei Bosch weiter. Betriebsrat und IG
Metall wollen dann mit der Geschäftsführung verhandeln. Je nachdem, wie die
Gespräche verlaufen, will man in Bühl weiter lautstark auf sich aufmerksam
machen. Ein Zurück gibt es nicht mehr. „Wir kämpfen“, sagt Heiko Tilgner.
23 Jan 2026
## LINKS
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(DIR) [4] /Krise-der-Zulieferindustrie/!6115985
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(DIR) [6] https://www.bosch-ebike.com/de/produkte/drive-unit
(DIR) [7] https://www.igmetall.de/im-betrieb/bosch-buehl-will-billig-verlagern
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