# taz.de -- Ugandische Autorin über Feminismus: „Jede Frau kämpft“
       
       > Jennifer Nansubuga Makumbis Roman „Die erste Frau“ wurde ins Deutsche
       > übersetzt. Wir sprechen mit ihr über Feminismus, Tradition und
       > Mittelschicht.
       
 (IMG) Bild: Die Autorin Jennifer Nansubuga Makumbi in einem Park in Berlin-Schöneberg am 14. August 2022
       
       Offene Flügeltüren, sonnendurchtränkte Räume. Eine Altbauwohnung über den
       Dächern von Berlin-Schöneberg. „Hören Sie?“ Jennifer Nansubuga Makumbi hebt
       ihren Finger in die Luft. Außer den Geräuschen von draußen, die durch die
       geöffneten Fenster dringen, ist es still in der Wohnung. „Ich kann noch die
       Kinder der Vormieter hören, die hier einmal durch die Zimmer geflitzt sind,
       den ganzen Weg von ihren Zimmern bis in das Schlafzimmer der Eltern.“ Sie
       klatscht in die Hände und lacht. „Möchten Sie etwas essen oder trinken?“ Es
       gebe Kekse und Saft. Sie lässt sich auf die grüne Couch fallen. 
       
       taz am Wochenende: Frau Makumbi, Sie sind derzeit mit einem DAAD-Stipendium
       in Berlin. Wie gefällt Ihnen die Stadt? 
       
       Jennifer Nansubuga Makumbi: Ich liebe Berlin. Ich bin zu einem guten
       Zeitpunkt angekommen, im Sommer. Es ist so warm wie in Kampala, manchmal
       sogar noch wärmer. Meine Nachbarn in diesem Block sind alle sehr
       freundlich, und die Stadt ist es auch.
       
       Ende August ist Ihr Buch „Die erste Frau“ im Interkontinental Verlag
       erschienen. Darin erzählen Sie die Geschichte von Kirabo, die in den
       1970ern bei ihren Großeltern in einem Dorf in Uganda aufwächst. Was ist das
       für ein Aufwachsen?
       
       Es ist ein sehr traditionelles Aufwachsen in der afrikanischen
       Mittelschicht. Wenn man außerhalb von Afrika lebt, vermittelt sich leider
       oft das Bild einer afrikanischen Kindheit, das Kinder hungernd, mit Fliegen
       in den Augen zeigt.
       
       Sie finden das verkürzt? 
       
       Ja. Als ich in Uganda aufwuchs, sah ich diese Kinder nicht. Die
       Mittelschicht lebt überall auf der Welt ein ähnliches Leben. Ein Kind der
       afrikanischen Mittelschicht unterscheidet sich nicht sehr von einem der
       europäischen. Es ist nur die Kultur, die anders ist. Für Kirabo ist das
       ganze Dorf ihr Zuhause. Alle kümmern sich um sie. Diese weite, offene Welt,
       in der man Hügel und Wildnis erkunden kann, wollte ich beschreiben.
       
       Kirabo, die Protagonistin Ihres Romans, liebt Folklore und
       Geschichtenerzählen. Welche Rolle spielen Erzähltraditionen für Sie
       persönlich? 
       
       Ich bin mit Büchern aufgewachsen und habe mich lange nicht mit mündlichen
       Überlieferungen beschäftigt. Aber als ich Literatur unterrichtete und
       studierte, entdeckte ich, dass meine Geschichte nicht in Shakespeare
       begründet liegt. Meine literarische Geschichte liegt in diesen mündlichen
       Überlieferungen. Das ist es, was mir meine Vorfahren hinterlassen haben.
       Jede Idee, die ich erforschen möchte, alles, was ich schreiben möchte,
       existiert bereits darin. Ich kann die Überlieferungen verändern und etwas
       Neues hinzufügen. Das ist es, was bei oraler Tradition passiert. Sie
       verändert sich ständig.
       
       In Ihrem Roman gibt es sehr unterschiedliche Frauenfiguren. Alle wählen
       ihren eigenen Weg, haben aber dennoch eine enge Beziehung zueinander. Ist
       das die Idee, die für Sie in „mwenkanonkano“ steckt, einem ugandischen Wort
       für Feminismus? 
       
       Wir werden nicht alle auf dieselbe Weise Feministinnen sein. Manche
       kämpfen, andere passen sich an, drängen und werden zurückgedrängt, gehen
       Kompromisse ein. Aber wir alle sind Feministinnen. Und dafür sollten wir
       Respekt haben. Feminismus findet an der Basis statt. Jedes Mal, wenn eine
       Frau das Haus verlässt – und manchmal sogar innerhalb des Hauses –, kämpft
       sie. Es sind nicht nur die Ikonen, die wir sehen. Jede Frau kämpft. Das ist
       der Punkt, an dem wir ansetzen sollten. Der andere Aspekt, über den ich
       sprechen wollte, war, dass überall dort, wo Frauen unterdrückt werden – und
       auch andere Menschen – sich diese Menschen gegeneinander wenden. Das ist
       es, was ich kweluma nenne.
       
       Was bedeutet „kweluma“? 
       
       Man hört überall auf der Welt, dass Männer sagen: Frauen hassen sich
       gegenseitig. Frauen tun sich gegenseitig schreckliche Dinge an. Im
       amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf 2016 wurde eine Debatte im
       Fernsehen übertragen. Trump ging hin und sammelte vier Frauen ein, die sich
       über Bill Clinton beschwerten. Ich weiß nicht genau, was Bill Clinton ihnen
       angetan hatte, sexueller Missbrauch? Trump brachte diese Frauen in den
       Wahlkampf und gab ihnen einen Platz in der ersten Reihe, um Hillary
       einzuschüchtern. Ich meine, das war so vulgär, so obszön. Und ich dachte:
       Was hat Hillary dir angetan? Warum bestrafst du sie auf diese Weise? Mein
       Buch sagt einfach: Passt auf! Zu viel Druck bringt uns gegeneinander
       auf. Die Kolonialisierung hat dasselbe bewirkt. Die Einheimischen wendeten
       sich gegeneinander, anstatt sich gegen den Kolonisator zu wenden. So ist es
       auch mit Rassismus. In Großbritannien gibt es Schwarze Kinder, die Schwarze
       Kinder umbringen. Weil sie die Wertlosigkeit verinnerlicht haben.
       
       In einer Szene Ihres Buchs geht es um die World Conference of Women, die
       1975 in Mexiko City abgehalten wurde, und die Frage, ob Frauen tatsächlich
       überall auf der Welt gleich sind. 
       
       Die Konferenzszene sollte zeigen, wie der westliche Feminismus in Afrika
       ankam. Es gab ein Manifest, es war auf Englisch, alle waren begeistert. Und
       wir haben einfach mitgemacht. Was mwenkanonkano auch macht, ist zu sagen:
       Wartet mal einen Moment. Das ist ein wunderbarer Feminismus, er hat uns
       weit gebracht …
       
       … aber? 
       
       Frauen werden nicht überall auf der Welt auf die gleiche Weise unterdrückt.
       Unsere Unterdrückung ist meist kulturspezifisch. In Uganda zum Beispiel
       knien Frauen vor Männern nieder. Der Feminismus im Westen muss sich nicht
       mit diesen Problemen befassen. Und doch hatten Frauen im Westen Probleme,
       wählen zu dürfen. In Afrika wurden Frauen nie daran gehindert zu wählen.
       Was mwenkanonkano also tut, ist zu sagen: Wir müssen uns unseren indigenen
       Feminismus ansehen und überlegen, wie er uns helfen kann, indigene Probleme
       zu bekämpfen. Denn wo immer Frauen unterdrückt wurden, gab es feministische
       Ideen, gab es Widerstand. Doch wenn wir den westlichen Feminismus nehmen
       und sagen, ja, das passt auch nach Afrika, dann funktioniert das nicht.
       Wenn ich sage, wir müssen uns mit dem indigenen Feminismus
       auseinandersetzen, will ich damit keineswegs den westlichen Feminismus oder
       den globalen Feminismus abwerten. Ich sage nur, dass es etwas Lokaleres und
       Spezifischeres gibt.
       
       Die ugandische Wissenschaftlerin Sylvia Tamale beschreibt, dass die
       Sexualisierung des nackten weiblichen Körpers in Uganda erst mit der
       Kolonialisierung angefangen habe. Kann indigener, feministischer Widerstand
       also auch bedeuten, nackt zu protestieren? 
       
       Nacktheit als Widerstand ist eine große Sache in Uganda. Nicht nur in
       Uganda. Ich erinnere mich daran, als in Kenia während Mois Regime Mütter
       seiner Gefangenen nackt auf die Straße gegangen sind. Weil es alte Frauen
       sind, respektierst du diese Nacktheit. Es war so stark, dass Männer
       weggerannt sind! In Liberia war es das Gleiche. Frauen kamen zu den
       Fabriken und sagten, wenn ihr nicht verhandelt, ziehen wir uns aus. Also
       ja, Nacktheit ist eine Waffe und sie wurde sich zu Nutzen gemacht.
       
       Als Kirabo, die Protagonistin Ihres Romans, zu ihrem Vater nach Kampala
       zieht, verändert sich ihr Leben schlagartig. Zum Beispiel lernt Kirabo „4
       p. m.“ zu sagen, anstatt „die zehnte Stunde des Tages“. 
       
       Wie spricht man über die Veränderungen für das traditionelle Leben in
       Uganda, ohne über Kolonialisierung zu sprechen? Auch wenn wir uns in dem
       Roman nicht in der Zeit der Kolonialisierung befinden, kann man die
       Auswirkungen in ihrem Leben spüren. Ich wollte auch den Unterschied
       zwischen einer verwestlichten Mittelschicht und der traditionellen
       Mittelschicht beschreiben.
       
       Was sind die Unterschiede? 
       
       Ich dachte, schau dir die Leute im Dorf an, die ihre eigenen Häuser haben,
       die ihre eigenen Lebensmittel produzieren, die Häuser sind auf ihrem
       eigenen Land gebaut, und dann schau dir die Leute in der Stadt mit ihren
       Autos an, in Mietshäusern, die Lebensmittel vom Markt holen, die nicht mehr
       frisch sind. Ich wollte, dass die Leute sich fragen, was diese Art von Grau
       hinter den Mauern, abgeschnitten von der Gemeinschaft, ein Leben in
       Individualismus, mit einem macht.
       
       Die Baganda sind eine Ethnie in Uganda, die vor, während und nach der
       Kolonialisierung sehr viel Einfluss hatten. Immer wieder wird im Roman von
       Figuren der Vorwurf erhoben, sie hätten mit den Kolonialmächten am selben
       Tisch gesessen. 
       
       Die Sache ist die: Wo immer die Briten hinkamen, griffen sie eine Gruppe
       heraus und sagten: „Ihr seid zivilisiert. Die anderen sind Wilde.“ Genau
       das geschah mit den Baganda. Die Hauptstadt ist in Buganda, der Flughafen
       ist in Buganda, es ist das Zentrum von allem. Und das hat zu einer Menge
       Ressentiments und Hass geführt. Als Kind habe ich immer gewusst, dass die
       Baganda gehasst werden.
       
       Wie hat sich das bemerkbar gemacht? 
       
       Man hörte Sprüche wie „Ein guter Baganda ist ein toter Baganda“. Für mich
       als Baganda war es wichtig, die Geschichte zu verstehen. Woher kommt der
       Hass? Es ist eine Kritik an den Baganda. Aber eine, die aus Liebe herrührt.
       Natürlich können wir den Kolonisatoren die Schuld geben, dass sie uns die
       Flausen mit der Zivilisierung in den Kopf gesetzt haben. Aber meine Aufgabe
       als Autorin ist es, zu den Menschen zurückzugehen und zu sagen: Wartet mal.
       Mit welchen falschen Bezeichnungen labeln wir Menschen? Welche Mythen haben
       wir über andere Ethnien geschaffen, die falsch sind?
       
       In den 1970er Jahren, in denen der Roman spielt, ist Idi Amin in Uganda an
       der Macht. Sie sind in den 1960er Jahren geboren. Wie hat sich das Regime
       auf Ihre Kindheit und Jugend ausgewirkt? 
       
       Ich erinnere mich daran, dass man für Zucker anstehen musste. Alles, was im
       Ausland hergestellt wurde, fehlte, weil wir mit niemandem mehr Handel
       trieben. Das bedeutete viel Leid. Doch das Elementarste passierte mir 1987.
       Mein Vater hat in einer Bank als Manager gearbeitet. An einem Tag kam ein
       Armeegeneral in die Bank, um Geld abzuheben. Aber er hatte nicht genug auf
       seinem Konto. Mein Vater, unvorsichtig wie er war, schaute den Kerl an und
       sagte: „Wenn du nicht genug Geld auf deinem Konto hast, kannst du das Geld,
       das du verlangst, nicht bekommen.“
       
       Was geschah dann? 
       
       Als er nach Feierabend herauskam, wurde er verhaftet und gefoltert. Wir
       hatten Glück, dass wir einen Onkel hatten, der in der Armee war und ihn
       fand. Aber mein Vater war danach nicht mehr derselbe. Das passierte, als
       ich acht oder neun war. Seine Schwester zog mich auf, und meine Geschwister
       gingen zu anderen Teilen der Familie, die sich nicht leisten konnten, sie
       zur Schule zu schicken. Wir waren eine richtige Mittelklassefamilie
       gewesen. Und plötzlich war unser Leben weg.
       
       Sie gingen weiter zur Schule und versuchten sich dort bereits an
       Theaterstücken. Was waren die Themen? 
       
       Ich vermute, die ersten Stücke handelten von Liebe und Liebeskummer?
       Worüber sollte ein Teenager sonst schreiben? Glauben Sie, ich habe mich mit
       Politik oder großen existenzialistischen Themen beschäftigt? Nein, ich habe
       über Jungs geschrieben, die Mädchen betrügen.
       
       Sie arbeiten heute nicht nur als Schriftstellerin, sondern auch als
       Dozentin. Beeinflusst die Lehre das Schreiben?
       
       Oh ja! Beim Unterrichten an der Universität habe ich wahrscheinlich mehr
       über das Schreiben gelernt als bei meinen Master- und Promotionsarbeiten.
       Weil man eine Position des Wissens innehat. Man bereitet sich viel mehr
       vor. Und wenn man kreatives Schreiben unterrichtet, ist das Schreiben der
       Studierenden roh, ich meine roh!
       
       Roh? 
       
       Ihnen wurde von der Verlagsindustrie noch nicht auf die Finger geschlagen,
       sodass sie immer noch glauben, sie können mit Literatur die Welt verändern.
       Deshalb ist es für mich eine wunderbare Sache, wenn ich zu dieser Art des
       Schreibens zurückkehre. Weil es mich daran erinnert, woher ich komme und
       was ich eigentlich tun wollte. Einige der schönsten Texte, die ich lese,
       sind von Studierenden. Aber sie werden nicht oft veröffentlicht. Das ist
       der Schmerz des Lehrens. Dann liest man, was veröffentlicht wird, und es
       ist tot. Studierende machen alle möglichen verrückten Dinge. Das ist das
       Einzige, was mich wieder zum Unterrichten bringt. Denn jetzt, nachdem ich
       dreimal redigiert wurde, schreibe ich bereits auf eine sehr makellose, gute
       Art. Ich glaube nicht, dass das sehr hilfreich für kreatives Schreiben ist.
       Man muss rau sein. Man muss roh sein, neu, einfach mit allem kämpfen. Und
       das ist es, was Studierende beim Schreiben tun.
       
       Seit 2001 leben Sie in England. Nach Ihrem Dissertationsroman „Kintu“ haben
       Sie den Kurzgeschichtenband „Manchester Happend“ herausgebracht – worum
       geht es da? 
       
       In der Vergangenheit haben Menschen, wenn sie ausgewandert sind, Briefe
       geschrieben. Sie haben Fotos gemacht und sie mit in einen Umschlag
       gesteckt. Meine Kurzgeschichten sind Briefe nach Hause. Ich wollte Menschen
       sagen: „Das ist, was du denkst? So ist es nicht.“
       
       Und wie war es? 
       
       Als meine Mutter mich besuchen kam, wollte sie an der Wohnung nebenan
       klopfen und sagen: „Hallo, ich bin Jennifers Mum.“ Wir hatten dieses Bild
       von Großbritannien, das wir in Filmen, Büchern und Songvideos gesehen
       haben. Es sagt einem nicht, wie die Welt der Arbeiterklasse in
       Großbritannien aussieht. Die Armut, der Rassismus. Jetzt ändert sich das.
       Aber als ich hierher kam, hatte ich keine Ahnung. Ich wollte den Leuten zu
       Hause sagen: „Wir sind nicht reich. Wir sind absolut arm.“ Wenn man nach
       Europa kommt, lebt man andersherum mit dem Uganda, das man zurückgelassen
       hat. Man hegt und pflegt es. Dann kehrt man zurück – und es ist nicht mehr
       da. Die Menschen haben sich weiterentwickelt, die Sprache hat sich
       weiterentwickelt. Da habe ich gedacht, ich muss diese Geschichten
       aufschreiben. Einige von ihnen sind meine Erfahrungen.
       
       Es gibt noch nicht viele Übersetzungen ugandischer Autorinnen auf dem
       internationalen Buchmarkt. Dabei blüht in Uganda, besonders in Kampala, die
       Literaturszene. 
       
       Das ist neu. Und ich bin so stolz und erleichtert, dass das passiert. Vor
       allem die Kurzgeschichte floriert, sie ist schnell redigiert und schnell
       veröffentlicht. Die meisten von uns, die jetzt Schriftsteller sind, sind
       ganz anders aufgewachsen, mit anderen Erwartungshaltungen. Unsere Eltern
       bestanden darauf, dass man Arzt oder Anwalt wird, weil da am Ende ein Job
       war.
       
       Bei Ihnen war das auch so? 
       
       Als ich von zu Hause wegging, habe ich niemandem gesagt, dass ich Kreatives
       Schreiben studiere. Meine Mutter fragte: „Was willst du werden?“ Ich sagte:
       „Ich werde Schuldirektorin.“ Als ich meinen Doktor machte, kam ich zurück
       und sie fragte wieder: „Was willst du damit werden?“ Ich sagte: „Dozentin
       an der Universität.“ Sie sagte: „Okay.“ Erst als ich den Commonwealth-Preis
       gewann, sagte meine Familie: „Was, du hast geschrieben? Wir hatten ja keine
       Ahnung.“
       
       24 Sep 2022
       
       ## AUTOREN
       
 (DIR) Anna Kücking
       
       ## TAGS
       
 (DIR) Uganda
 (DIR) Berliner KünstlerInnen
 (DIR) Berliner Stimmen
 (DIR) Literatur
 (DIR) Buch
 (DIR) Roman
 (DIR) IG
 (DIR) Pulitzer-Preis
 (DIR) Protest
 (DIR) Uganda
 (DIR) Schwerpunkt #metoo
 (DIR) Buch
 (DIR) Theater
 (DIR) Schwerpunkt Stadtland
 (DIR) Deutscher Kolonialismus
 (DIR) IG
 (DIR) Afrika
       
       ## ARTIKEL ZUM THEMA
       
 (DIR) Louise Erdrichs Roman „Jahr der Wunder“: Die Kraft der Sätze
       
       Erdrich erzählt in „Jahr der Wunder“ wie eine indigene Buchhändlerin mit
       Vergangenheit und Gegenwart ringt und Erlösung in der Literatur findet.
       
 (DIR) Gewalt gegen Geflüchtete in Kenia: Leere Versprechen
       
       Viele LGBTIQ-Menschen verlassen Uganda und fliehen nach Kenia. Auch dort
       erfahren sie homofeindliche Gewalt. Ihre Proteste werden bislang kaum
       gehört.
       
 (DIR) Ebola in Uganda: Die schlimmere Variante
       
       Uganda hat bislang 60 Ebola-Fälle und 24 Tote registriert. Präsident
       Museveni kündigte nun einen Lockdown an, um den Ausbruch einzudämmen.
       
 (DIR) Lauren Groffs Roman „Matrix“: Nonnen, Gärten und Sex
       
       „Matrix“ heißt Lauren Groffs neuer Roman. Er handelt von einem Nonnenleben
       im 12. Jahrhundert und aktuellen Debatten über MeToo und Priesterinnen.
       
 (DIR) Sigrid Nunez' Debütroman neu übersetzt: Fäden, die kaum zusammenpassen
       
       In „Eine Feder auf dem Atem Gottes“ erzählt Sigrid Nunez vom
       chinesisch-panamesischen Vater und der in Nazideutschland aufgewachsenen
       Mutter.
       
 (DIR) Restitutionspolitik im Theater: Therapie und Versöhnung
       
       Mit dem tourenden Bühnenstück „The ghosts are returning“ betreibt ein
       Kollektiv Restitutionspolitik für Skelette, die in den Kongo zurücksollen.
       
 (DIR) Literaturwissenschaftler über Kolonialismus: „Keine Perspektive vergessen“
       
       Das Erinnerungskonzept zum Kolonialismus für Berlin muss aus der kritischen
       Zivilgesellschaft kommen. Das sagt Literaturwissenschaftler Ibou Diop.
       
 (DIR) Dekoloniale Erinnerungskultur in Berlin: Den Kolonialismus verspotten
       
       Das Dekoloniale-Festival eröffnet mit einer „Revue Noire“. Darin geht es um
       den Bruch mit kolonialen Klischees und das eigene Begehren.
       
 (DIR) Elektromobilität in Uganda: E-Busse statt Abgase
       
       Bisher galt E-Mobilität in Uganda eher als Spinnerei. Doch Präsident
       Museveni fing an, sie zu fördern. Nun zahlt sich das aus.
       
 (DIR) Vertreibung von Indern aus Uganda: Teure Verbannung
       
       Vor 50 Jahren vertrieb Idi Amin die Inder aus seinem Land. Damit führte er
       Uganda ins ökonomische Verderben und die politische Stagnation.