# taz.de -- Rap
       
 (DIR) ARD-Doku über Rapper Xatar: Goldraub und Gefängnis
       
       Die Doku-Serie „Ein Leben ist nicht genug“ zeugt von den Ambivalenzen und
       Auswirkungen des Rappers Xatar. Warum ihr das gut gelingt.
       
 (DIR) Musikfestival Elfenbeinküste: Ein Gefühl von Jugend und Aufbruch in Abidjan
       
       Es ist eine Art Wunder, dass sich das Femua seit fast 20 Jahren in Côte
       d’Ivoire hält. Ein Besuch des Festivals, während Youssou N’Dour tanzt und
       Didi B auftritt.
       
 (DIR) Kreuzberger Rap-Trio RAPK über Proteste: „Protest und Kultur sollten sich niemals ausschließen“
       
       Nach Kritik an ihrem 1.-Mai-Auftritt zeigt sich RAPK selbstkritisch. Ein
       Interview über Fehler, Konsequenzen und die Rolle von Musik im Protest.
       
 (DIR) „Scherbenland“-Doku über Kreuzberg: Rio Reiser in den Pflastersteinen
       
       Zwischen Ton Steine Scherben und RAPK: Die Doku „Scherbenland“ erzählt vom
       revolutionären Kreuzberg der Siebziger bis zur gentrifizierten Gegenwart.
       
 (DIR) Die Beastie Boys im Museum: Mehrstimmigkeit in unendlichen Varianten
       
       Mike D ist Mitbegründer der Beastie Boys und Co-Kurator die Ausstellung
       „Mishpocha“ im Jüdischen Museum Frankfurt. Damit soll das Band-Prinzip
       gestärkt werden. Klappt das?
       
 (DIR) Deutschrapduo Tapehead & Noni: Die Hoffnung ist vertagt
       
       Das Duo Tape Head & Noni spricht auf seinem Debütalbum „Nicht ins Leben
       verliebt, aber es lieben gelernt“ über Tabus. Der Sound ist wütend und
       pathetisch.
       
 (DIR) Drogensüchtiger Rapper Capital Bra: Der Drogendings und das Ding mit den Drogen
       
       Capital Bra streamt nach einer Überdosis live aus dem Krankenwagen auf
       TikTok. Eine Doku über den Rapper dürfte kaum neue Perspektiven auf Sucht
       bieten.
       
 (DIR) Netflix-Doku über Shirin David: Girl, gönn dir eine Pause
       
       „Barbara – Becoming Shirin David“ verrät nicht viel Neues über die
       Rapperin. Aber die Doku macht die Probleme des Rap-Business deutlich.
       
 (DIR) Rap, Reggaeton, Kehlkopfgesang: „Mehr Matriarchate wären gut“
       
       Drei Künstler*innen, drei Regionen Amerikas. Während in vielen Teilen des
       Kontinents rechte Kräfte erstarken, wird ihre Musik zum Gegenentwurf.
       
 (DIR) Rapperin an Berliner Universität: Gratulation, Frau Professorin Bitch Ray
       
       Bekannt wurde Reyhan Şahin aka Lady Bitch Ray mit ihrer provokanten Kunst.
       Zu Porno, Rap und Emanzipation gesellen sich nun Professur und
       Habilitation.
       
 (DIR) HipHop in Zeitlupe: Die Farbe Lila
       
       HipHop, Hustensaft, Herzinfarkt. Wie der ultraverlangsamte Sound von Rap
       aus Houston und dem Produzenten DJ Screw zum Phänomen wurde. Eine
       Klangreise.
       
 (DIR) Ye entschuldigt sich für Antisemitismus: Oh, Ye!
       
       Rapper Kanye West hat sich für sein antisemitisches Verhalten entschuldigt.
       Gut so, doch auch die Branche muss zur Verantwortung gezogen werden.
       
 (DIR) Schwuler Rapper Baran Kok: „Wenn einer rappen darf, dann ich!“
       
       Der Berliner Rapper stellt die minderheitenfeindliche Deutschrapszene auf
       den Kopf – und wird dafür gefeiert, aber auch mit Hass konfrontiert.
       
 (DIR) Feministisches Reclaiming: Wenn ich „Fotze“ sage, ist das als Kompliment gemeint
       
       2025 haben wir Frauen uns endgültig das Wort "Fotze" zurückgeholt, auch
       dank Rapperin Ikkimel. Warum das gut ist – und doch nur ein erster Schritt.
       
 (DIR) Umstrittener Auftritt im Tesla-Werk: Ist Kool Savas ein Arbeiterverräter?
       
       Nach einem Auftritt in Grünheide hagelte es Kritik an der Raplegende. Nun
       fordern Tesla-Gegner Savas auf, Beschäftigte im Werk zu unterstützen.
       
 (DIR) Kollegahs Deutschland-Song: Ein feuchter Traum der Neuen Rechten
       
       Deutschrap ist antifaschistisch. Der Rapper Kollegah will das jetzt wohl
       ändern. Er veröffentlicht einen Song, der die AfD zum Jubeln bringt.
       
 (DIR) „The Reckoning“ über P.Diddy auf Netflix: Eine Doku wie ein Disstrack
       
       Die neue Doku „The Reckoning“ ist ein Diss von 50 Cent gegen seinen
       Erzfeind P. Diddy – mit schweren Vorwürfen. Aber vor allem geht es ums
       Geld.
       
 (DIR) Rap in den Lehrplan: Gen Alpha will Ikkimel und Goethe
       
       Rap aus Berlin ist roh, politisch und nah an der Lebensrealität vieler
       Jugendlicher. Genau deshalb sollte er auch im Unterricht Platz finden.
       
 (DIR) Neues Album von Ata Kak: Zum Feiern in die Stadt
       
       Der ghanaische Rapper Ata Kak veröffentlicht nach über 30 Jahren sein
       zweites Album „Batakari“. Für ein Konzert kommt er in die alte Heimat
       Deutschland.
       
 (DIR) Haftbefehl-Doku auf Netflix: Alles kann gezeigt werden
       
       Die Netflix-Doku über den Rapper Haftbefehl ist schonungslos offen. Sie
       zeigt einen Menschen, der mit seiner Vergangenheit kämpft – beinahe bis auf
       den Tod.
       
 (DIR) Musiker HAXAN030: Der Welt entgegenschreien
       
       Zwischen Techno und Rap, Unangepasstheit und Selbstzweifeln macht der
       Berliner HAXAN030 Musik, die sich was traut. Dahinter steckt viel rohe
       Energie.
       
 (DIR) Rapper Disarstar: Der alltägliche Traum vom Sozialismus
       
       Einer, der in kein Raster passt: Den Hamburger Rapper Disarstar
       interessieren nicht Autos und Drogen, sondern Karl Marx und
       Kapitalismuskritik.
       
 (DIR) Kanye West auf den Index?: „Das ist schlicht Antisemitismus“
       
       Der Berliner Bezirk Steglitz-Zehlendorf diskutiert, 2 Songs von Kanye West
       verbieten zu lassen. Grünen-Politiker Daniel Eliasson erklärt, warum.
       
 (DIR) Berliner Frauen-Rap: „Sei laut und lass dir nichts gefallen“
       
       Ihre Musik trifft den Nerv der GenerationZ, irgendwo zwischen Flucht vor
       Polykrisen und dem Bedürfnis, laut zu sein: Das Berliner Duo 6euroneunzig.
       
 (DIR) Rapper über Feminismus, Zweifel, Scham: Conny und die Dekonstruktion der Männlichkeit
       
       Der Rapper Conny will mit traditionellen Männlichkeitsbildern aufräumen,
       ohne mit dem Finger auf andere zu zeigen. Dafür fängt er bei sich selbst
       an.
       
 (DIR) Neues Album von Tyler, the Creator: Tanzen statt Filmen
       
       Tyler, the Creator bricht meist mit dem Gewohnten. Auf seinem neuen Album
       „Don’t Tap the Glass“ fordert er zum Tanzen auf.
       
 (DIR) Antisemitismus-Experte über Rapper: „Macklemore richtet sich pauschal gegen Israelis, gegen Juden“
       
       Macklemore wird Antisemitismus vorgeworfen. Am Sonntag tritt er beim
       Deichbrand-Festival auf. Gerhard Wegner empfiehlt, rechtzeitig abzureisen.
       
 (DIR) Jury befindet P. Diddy für teilschuldig: Eine Faust für die Opfer
       
       Wegen fünf Anklagepunkten stand Sean „P. Diddy“ Combs vor Gericht. Die
       Geschworenen haben ihn in nur zwei davon, den mildesten, schuldig
       gesprochen.
       
 (DIR) Prozess gegen US-Rapper P. Diddy: Geschworene einigen sich auf Teilurteil
       
       Seit Mai läuft der Prozess wegen mutmaßlicher Sexualstraftaten gegen den
       Musikmogul Sean Combs. Die Jury hat nun ein Teilurteil gefällt.
       
 (DIR) Ikkimel, SXTN, Shirin David & Co.: Die Fotzen sind da
       
       Was früher Beleidigung war, nutzen Rapperinnen heute zur
       Selbstermächtigung. Die Umdeutung von „Fotze“ zeigt das neue Selbstbild
       junger Feministinnen.
       
 (DIR) Bekannte Influencerin Zahide: Rappende Tiktokerin
       
       Die Musikerin Zahide ist gerade einmal 14 Jahre alt und schon die
       reichweitenstärkste Tiktokerin Deutschlands. Was macht sie so faszinierend?
       
 (DIR) Rekord-Konzert in Athen: 60.000 verkaufte Tickets in drei Stunden
       
       Der Rapper Lex, Stimme der Krisengeschüttelten, schreibt griechische
       Musikgeschichte. Fans kommen aus Australien und den USA zum Konzert nach
       Athen.
       
 (DIR) Xatar Album „Nr. 415“: Über die Gefängnismauern
       
       Der kürzlich verstorbene Xatar hat mit „Nr. 415“ ein legendäres
       Deutschrap-Album produziert. Jetzt lohnt es sich, noch mal reinzuhören.
       
 (DIR) Juryauswahl im P. Diddy Prozess: Sean Combs vor Gericht „ein wenig nervös“
       
       Dem Rapper wird vorgeworfen, Menschen zum Sex gezwungen, erpresst, bedroht
       und misshandelt zu haben. Der Prozess beginnt mit der Geschworenenauswahl.
       
 (DIR) Kreuzberger Rap-Crew RAPK: Kiezchampions brauchen keinen Pokal
       
       Die Musik von RAPK erzählt vom Alltag im Kiez – aber auch von den
       Schattenseiten: Gentrifizierung, Drogenmissbrauch und Polizeigewalt.
       
 (DIR) Studie über Klang-Identität in Rapmusik: Wer den Beat macht, gibt den Ton an
       
       Haben Rapper oder Produzenten beim Sound die Oberhand? Hamburger
       Musikwissenschaftler haben mit Maschinenlernen eine Antwort gefunden.
       
 (DIR) Reyhan Şahin über Deutschrap: „Ich habe feministische Pionierarbeit geleistet“
       
       Reyhan Şahin wurde als Rapperin Lady Bitch Ray berühmt. Derzeit arbeitet
       die Linguistin an ihrer Habilitation und kritisiert Macho-Professoren.
       
 (DIR) Frau gewinnt Grammy: Rapperin Doechii hat die Hosen an
       
       Als dritte Frau erhält die Rapperin einen Grammy für ihr Album „Alligator
       bites never heal“. Die erste war Lauryn Hill, die zweite Cardi B.
       
 (DIR) Rapper Jassin: „Ich hatte nie das Gefühl dazuzugehören“
       
       Jassin rappt über seine Jugend in der ostdeutschen Provinz als Kind mit
       Migrationshintergrund. Aus seinen Texten spricht radikale
       Gesellschaftskritik.
       
 (DIR) Vergewaltigungsvorwurf gegen Jay-Z: It’s a hard-knock life – for us!
       
       In der Klage gegen P. Diddy wurde ein bisher geschwärzter Name enthüllt:
       Jay-Z. Er soll mit P. Diddy eine 13-Jährige vergewaltigt haben. Überraschen
       solche Nachrichten noch?
       
 (DIR) „Haut wie Pelz“ von Rapper Apsilon: Wut kann so sensibel sein
       
       Antwort auf Remigrationsfantasien: Apsilon verhandelt auf seinem
       musikalisch und textlich packenden Debütalbum Rassismus, Trauma und
       Männlichkeit.
       
 (DIR) Rapperin Finna über HipHop und Politik: „Wut ist mein Motor“
       
       Rapperin Finna macht mit ihrer Musik Front gegen Egoismus und
       Diskriminierung. Im Gespräch erzählt sie, wie HipHop und linke Politik
       zusammengehen.
       
 (DIR) Kinotipp der Woche: Vom Überlebenskampf
       
       Der Start des neuen Berliner Dokumentarfilmfestivals Dokumentale ist
       durchaus umstritten. Gute Filme zu Pressefreiheit und Empowerment laufen
       allemal.
       
 (DIR) Rap an Schulen: Die Beats von Berlin
       
       Ein Berliner Start-up bietet Rap-Workshops an Schulen an. Dadurch sollen
       sprachliche und kulturelle Barrieren abegbaut werden.
       
 (DIR) Neues Album der Band Kafvka: Rau, verbissen und gegen rechts
       
       Die Berliner HipHop-Crossoverband Kafvka macht Front auf dem neuen Album
       „Kaputt“. Mit ihren Songs sagen sie jeder rechten Politik den Kampf an.
       
 (DIR) Sängerin Suzan über die Musikbranche: „Zu wenige Frauen, die singen“
       
       Heute Abend spielt die Sängerin Suzan ein Konzert in Hannover. Davor
       diskutiert sie auf einem Podium über Frauen in der Musikbranche.
       
 (DIR) Musikerin Chocolate Remix auf Tournee: Sexpositiv sells
       
       Chocolate Remix rappt über soziale Missstände in Argentinien und über
       lesbische Lust. Sie veränderte damit den als sexistisch geltenden
       Reggaeton.
       
 (DIR) Neues Album von Vince Staples: Besuch vom kleinen Cousin
       
       Vince Staples hat ein neues Album veröffentlicht. Auf „Dark Times“ erzählt
       er von Absurditäten des Alltags und stellt seine eigene Verletzbarkeit aus.
       
 (DIR) Konzert von Arrested Development: Eskapismus im besten Sinne
       
       Vor über 30 Jahren veröffentlichten Arrested Development einen
       HipHop-Klassiker. Ihr Konzert in Berlin war ein Event, das es so nicht mehr
       gibt.
       
 (DIR) Coming-out von Präsidententochter: Hunde zeugen keine Katzen
       
       Die Präsidententochter von Kamerun outet sich als lesbisch – das ist in
       ihrem Heimatland strafbar. Ein mutiger emanzipatorischer Schritt?