# taz.de -- Reisen
(DIR) Konsequenzen aus der Pandemie: EU reformiert Pauschalreisen
Bessere Stornierungsbedingungen, mehr Rechte bei geplatzten Reisen – das
EU-Parlament beschließt Verbesserungen für Pauschalreisende.
(DIR) Buch zur Geschichte des Tourismus: Badespaß und Klassendünkel
In „Traum Zeit Reise“ geht der Tourismusforscher Hasso Spode zurück zu den
Anfängen des Massentourismus. Dessen moderne Effekte betrachtet er zu mild.
(DIR) Tourismusmesse ITB: Die drei Top-Klimakiller im Urlaub
Die Reisebranche trifft sich zu ihrer jährlichen Messe in Berlin. Um ihre
Klimawirkung kümmert sie sich dabei laut Experten nicht genug.
(DIR) Internationale Tourismusbörse Berlin: Credo des demonstrativen Konsums
Reisen ist und war schon immer ein Wohlstandsprivileg. Aber geht es heute
weniger um das Andere, das Fremde, das beim Reisen einmal so wichtig war?
(DIR) Tourismus im Jahr 2026: Endloses Wachstum ohne Vision
Die Internationale Tourismusbörse feiert 60. Geburtstag. Sie schreibt sich
Nachhaltigkeit auf die Fahne, dabei steht sie für entgrenzte Konsumkultur.
(DIR) Nachruf auf Cees Nooteboom: Der europäische Tramp
Cees Nooteboom liebte das Reisen und schrieb darüber sowie über seine
Kriegserfahrungen. Nun ist der niederländische Schriftsteller im Alter von
92 Jahren verstorben.
(DIR) Nachhaltiger Tourismus: Nur noch kurz das Reisen retten
Tourismus und Naturschutz stehen oft im Widerspruch zueinander. Ein Resort
am australischen Great Barrier Reef will es besser machen. Ein Ortsbesuch.
(DIR) Klimafreundlich reisen: „Am besten wäre es, aufs Fliegen zu verzichten“
Atmosfair bietet CO₂-Kompensation für Flüge an. Ein Gespräch darüber, warum
das für das Klima nicht reicht und was stattdessen helfen könnte.
(DIR) Reiseforscher im Gespräch: Wie geht nachhaltiger Tourismus?
Schon mit kleinen Änderungen kann man Reisen umweltfreundlicher und besser
für die lokale Bevölkerung gestalten, sagt Tourismusforscher Dirk Reiser.
(DIR) Erfolgreiche Schlichtungen: Weniger Streit zwischen Reisenden und Reiseunternehmen
Viele VerbraucherInnen fordern Entschädigungen für verspätete oder
ausgefallene Reisen ein. Vor allem eine Branche sorgt für Konflikte.
(DIR) Küstenort will mehr Tourismus: Ein neuer Name für die Suchmaschinen
Ein italienischer Küstenort wird von Suchmaschinen übersehen – und will
jetzt handeln. Der Fall könnte Schule machen, findet unsere Autorin.
(DIR) Fotograf über Nachfolger der Dia-Show: „Das Medium ist völlig anachronistisch“
Die goldene Zeit der Reisevorträge begann in den frühen 1980ern. Der
Fotograf Michael Martin ist immer noch dabei und geht mit seinen Bildern
auf Tour.
(DIR) Trampen in Deutschland: Daumen raus
Per Anhalter von Berlin nach Aachen, wer macht sowas heute noch? Unser
Autor. Er hat viel erlebt und fragt: Ist diese Kulturpraxis zu Unrecht
vergessen?
(DIR) Sporturlaub im Winter: Wegfahren, um Bälle wegzuschlagen
Golfreisen in südliche Fernen sind ökologischer Unfug und bestätigen leider
alle Klischees über unseren schönen Sport.
(DIR) Reise nach Afghanistan: Die Faszination extremer Orte
An der Grenze zu Afghanistan muss sich unsere Autorin eingestehen: Der Reiz
des Verbotenen lässt sie nicht los.
(DIR) Beim Reisen auf Ideen kommen: Seifenblasen und Adrenalinsucht
Gute Reisemomente haben etwas vom „Runner’s High“ im Sport. Mal so richtig
überwältigt zu sein, ist kostbar – aber leider auch kurzlebig.
(DIR) Foodtouren: In 80 Speisen um die Welt
Wie schmeckt Toronto? Wie Barcelona? Und Hanoi? Kulinarischer Tourismus
liegt weltweit im Trend. Davon profitieren nicht nur große Unternehmen.
(DIR) Tischtennisstars auf Reisen: Wenn es um Millimeter und Tausende von Kilometern geht
Der Tischtenniszirkus bürdet seinen Profispielern mittlerweile ein
gewaltiges Reisepensum auf. Die einen reizt, die anderen nervt das.
(DIR) Deutscher Travelcontent aus Afghanistan: Tiktoken mit den Taliban
Anfang der Woche hatten die Taliban das Internet landesweit abgestellt.
Währenddessen reisen Travel-Influencer ins Land und machen Geld mit
Content.
(DIR) Das Haus des Reisens in Berlin: Für die Sehnsucht nach dem Anderswo
Einerseits sollte es zu den Sternen gehen, nähere Ziele aber blieben
verwehrt: Im Haus des Reisens am Alexanderplatz zeigt sich der Zwiespalt
der DDR.
(DIR) Die Wahrheit: Die Original-Zeitmaschine™
Die Wahrheit-Sommerserie „Wahre Originale“ (6): Bei Zeitreisen bloß nicht
auf Billiganbieter zurückgreifen!
(DIR) Reisen im postsowjetischen Raum: Die unsichtbare rote Linie der Diktatur
Unterwegs in Tadschikistan: Mit jedem Tag wird unsere Autorin in Gesprächen
vorsichtiger und oberflächlicher.
(DIR) Nachtzug von Bukarest nach Chișinău: Hinter der Gardine lockt die kühle Brise
Im Nachtzug von Bukarest nach Chișinău gibt es günstiges Bier,
Blümchenbettwäsche und Teppichböden. Nur auf die Toilette sollte man nicht
müssen.
(DIR) Tourismus in Argentinien: Krise im Gletscherparadies
Um die Inflation zu bekämpfen, hat Argentiniens libertärer Präsident Milei
Ausgaben gekürzt. Das verteuert den Peso – mit ungewollten Nebenwirkungen.
(DIR) Unterwegs in Tadschikistan: Per Anhalter durch die Gebirgsgalaxis
Noch nie war unsere Autorin in einem Staat, wo man auf dem Land liberaler
ist als in der Hauptstadt. Dann kam sie ins tadschikische Pamirgebirge.
(DIR) Freizeit in Nahost: Händchenhalten in den Bergen
Seit der Coronapandemie wandern im Libanon mehr Menschen. Das stärkt den
Zusammenhalt in einem Land, in dem die Gesellschaft gespalten ist.
(DIR) Die Wahrheit: Schweizer Düdelü
Auf Reisen alles hinter sich lassen an heimischen Katastrophen ist gar
nicht so leicht, wenn am Wegesrand kalte Landstriche und ihre Bewohner
warten.
(DIR) Kunstbiennale an der Nordsee: Sich gegen den Rhododendron behaupten
In diesem Sommer findet die zweite Ausgabe der Ostfriesland Biennale statt.
Was kann die bildende Kunst auf dem platten Land?
(DIR) Nach Streit um Bestpreisklauseln: Mehr als 10.000 Hotels klagen gegen Booking
Booking.com droht eine der größten Klagen der Tourismusbranche. Es geht um
Schadenersatz für erzwungene Preisbindungen. Was die Hotels genau fordern.
(DIR) Zu Hause bleiben: In den Urlaub sollen ruhig die anderen fahren
Im Sommer fahren viele weg in den Urlaub, unsere Autorin nicht. Sie
verspürt keinen Drang dazu woanders zu sein. Wo ist er nur hin?
(DIR) Krisengebiet Campingplatz: Nicht ohne meine Parabolantenne
Die Zeiten von Zelt und Isomatte sind ein für alle Mal vorbei. Der
Wohnmobilwahnsinn mit dem Trend zu zwei Vorteppichen hat Einzug gehalten.
(DIR) Übers Heimkommen: Lifehack: einfach nicht zurückkehren
Was ist das Schlimmste am Reisen? Die Reise beenden zu müssen, findet
unsere Autorin. Und hat Ideen, wie man das umgehen könnte.
(DIR) Reiseziel Duschanbe: Fake it like Tadschikistan
In Tadschikistans Hauptstadt Duschanbe entsteht eine neue Welt aus
Sandstein, Glas und E-Autos. Das Geld kommt unter anderem aus China.
(DIR) Essen On the Road: Im Hintergrund läuft Radio Energy
Auch wer unterwegs ist, muss essen. Und landet dabei an kulinarischen
Nicht-Orten, austauschbar und doch speziell. Tagebucheinträge aus dem
Transit.
(DIR) Digitale Urlaubsplanung: Der Buchungswahn zerstört das Reisen
Viele buchen ihren Urlaub früh, klicken sich durch Angebote, vergleichen
Unterkünfte. Höchste Zeit, den Reiseportalen den Mittelfinger zu zeigen.
(DIR) Reiseplanung im digitalen Zeitalter: Wenn die Vorfreude fast verfliegt
Unsere Kolumnistin packt die Vorfreude auf eine Reise – bis sie bei der
Planung wieder verpufft. Manchmal ist weniger einfach mehr.
(DIR) Fotoband über Saint-Gilles: Die Dichte der jüngeren Vergangenheit
Wie in einem nostalgischen Film lichtet Fotograf Jonathan Schmidt-Ott in
seinem Bildband „St. Gil“ Südfrankreich in staubig-körnigen Farbtönen ab.
(DIR) Contergangeschädigter DJ über Autonomie: „Das war etwas, was mein Leben fast zerstört hätte“
Die Zeit in einem Internat für Behinderte war für Matze Lawin schwierig. In
seiner Autobiografie beschreibt er, wie er einen positiven Lebensweg fand.
(DIR) Verzicht aufs Verreisen: Wieso man an den Brückentagen besser nicht wegfährt
Drei Feiertage, die auf einen Donnerstag fallen, ergeben drei Brückentage
für Berlin im Mai. Wer sie nicht nutzt, hat oft die besseren Aussichten.
(DIR) Reisen: Wie das Smartphone die Zufälligkeit nahm
Reisen bedeutete früher, sich zu verirren, zu fragen, zu finden. Heute
folgen wir dem blauen Punkt auf dem Display. Was dabei auf der Strecke
bleibt.
(DIR) Reisen in Gambia: Ich packe meinen Koffer umgekehrt
Aus einer Reise nimmt man viel mit zurück. Nicht nur Erinnerungen, auch
Ideen. In Gambia haben mich zwei Dinge besonders beeindruckt.
(DIR) Unterwegs in Kanada: Gold, Kartoffeln und Hitchcock
Den Wilden Westen gibt's auch in Kanada. Und einen aus der Zeit gefallenen
Saloon gleich noch dazu. Zu Besuch im „Packing House“ in British Columbia.
(DIR) Freund*innenschaft im Alter: „Solange wir nicht sterben, reisen wir“
In Berlin-Wedding treffen sich seit mehr als 30 Jahren Seniorinnen in der
Frauengruppe Dostluk. Das türkische Wort für Freundschaft ist ihr
Fundament.
(DIR) Geschichten am Fluß: Ein draller Erzählstrom
Der Autor Stefan Schomann reist durch die Welt, immer an den Flüssen
entlang. Und erzählt von den Menschen und Naturlandschaften an ihren Ufern.
(DIR) Eisenbahn fahren in Deutschland: Züge fallen immer häufiger aus
Die Deutsche Bahn streicht immer mehr Verbindungen ad hoc. Betroffen ist
nicht nur der Fern-, sondern auch der Nahverkehr.
(DIR) Die Wahrheit: Morpheus’ Rache
Tagebuch einer Reisenden: Warum nur muss bei einem selbst unterwegs immer
alles schiefgehen, während andere tiefenentspannt dahingleiten?
(DIR) Die Wahrheit: Franzosen und Fischficker
Frankophilie ist eine ansteckende Krankheit, deren Behandlung allerlei
aufschlussreiche Erkenntnisse über das eigene Land bereithält.
(DIR) Eisenbahn in Albanien: Kommt sie – oder nicht?
Die Eisenbahn war mal der Stolz von Albanien. Heute ist kaum noch etwas von
ihr übrig. Unser Autor ist mitgefahren, von Elbasan in die Stadt Durrës.
(DIR) CO₂-Fußabdruck von Superreichen: Immer mehr Privatjets unterwegs
Die Emissionen durch Flüge in Privatjets steigen. Welche Rolle dabei
Kurzstreckenflüge spielen – und wie wichtig Deutschland ist.
(DIR) Austausch an der Adria: Jedes Verstehen ist ein Gruppenerfolg
Wer auf Reisen Menschen trifft und mit ihnen redet, stößt sprachlich
mitunter an Grenzen. Aber schön ist es schon. Samuel Beckett hätte seine
Freude.