# taz.de -- Alle Artikel von Alexandra Hilpert
(DIR) Berichterstattung über Videospiele: Mehr Kritik für weniger Krise
Videospiele sind ein vergleichsweise junges Medium und werden von der
Berichterstattung noch immer vernachlässigt. Das muss sich ändern.
(DIR) Videospiele im Kino: Zusammen Kolonialismus aufarbeiten
Ein Kino in Moabit bringt Videospiele auf die Leinwand. Dieses Mal ging es
um das Spiel „Relooted“, bei dem afrikanische Raubkunst zurückgeholt wird.
(DIR) Games zum GAU in Tschornobyl: Die Apokalypse in Pixeln
Videospiele wie „Call of Duty“ und „S.T.A.L.K.E.R.“ nutzen die Sperrzone um
Tschornobyl als Kulisse. Warum der Ort bei Gamer:innen so beliebt ist.
(DIR) Kolonialisierung in „Anno 1800“: Staatlich geförderter Rassismus
Indigene ohne Strom, aber Öl für die „Alte Welt“: Wie „Anno 1800“ koloniale
Ausbeutung verharmlost – und dafür auch noch Fördergelder kassiert.
(DIR) Altersbeschränkungen im Internet: Russlands Umgang mit Roblox ist kein Vorbild
Russland hat die Spieleplattform Roblox verboten, auch weil dort Kinder
sexuell belästigt werden. Doch solche Verbote treffen auch die Falschen.
(DIR) Social-Media-Verbot: Mit Kinderschutz gegen Kinderrechte
Auch Kanzler Friedrich Merz fordert ein Social-Media-Verbot für Jugendliche
unter 14 Jahre. Dabei ignoriert er das Kinderrecht auf Zugang zu Medien.
(DIR) Nacktheit und Sex in „Die Sims“: „Bei sexuellen Inhalten herrscht ein Doppelstandard“
Bei „Sims 4“ ist Sex nicht sichtbar. Der Programmierer Turbodriver hat das
geändert. Dank ihm können die Sims auch menstruieren – und abtreiben.
(DIR) Künstliche Intelligenz in Games: KI first, Arbeiter:innen second
Der Games-Hersteller Krafton hat angekündigt, stärker auf künstliche
Intelligenz zu setzen. Das verursacht gleich mehrere Probleme.
(DIR) Counter-Strike und Co.: Keine olympischen E-Sport-Spiele in Saudi-Arabien
Das Internationale Olympische Komitee und der Wüstenstaat beenden die
Zusammenarbeit. Mit einer interessanten Begründung.
(DIR) Sportswashing bei Games: Dieser Player gefährdet queere Sichtbarkeit in Games
Eine Gruppe Investoren kauft Electronic Arts. Mit dabei: Saudi-Arabien.
Damit bekommen sie Macht über die Inhalte von Videospielen wie „Die Sims“.
(DIR) Cozy Games und Kapitalismus: Indoktrination per Palme
Cozy Games kommen oft antikapitalistisch daher. Dabei indoktrinieren sie
uns neoliberal. Das Indie-Spiel „Tiny Bookshop“ ist dafür ein gutes
Beispiel.
(DIR) Arbeitskampf in der Games-Branche: Welcome to the Bossfight
Die Bedingungen in der Gaming-Branche sind unterirdisch, lange gab es kaum
Widerstand. Nun vernetzt sich eine neue Generation von
Spieleentwickler:innen.
(DIR) Sex-Games von Plattformen genommen: Mastercard gegen Pornos
Eine australische NGO bewegt Steam dazu, Adult Games zu entfernen. Das
wirft Fragen über Moral und Zensur im Gaming auf.
(DIR) Prostitution in Videospielen: Endlich ein Gegenbeispiel
Wenn Sexarbeiter:innen in Games auftauchen, geht es meist darum, ihnen
Gewalt zuzufügen. Das Spiel „Opportunity: A Sugar Baby Story“ setzt auf
Selbstbestimmung.
(DIR) /!6093117
(DIR) Krieg in Videospielen: Stell dir vor, es ist Krieg und niemand spielt mit
Die Bundeswehr versucht, Gamer:innen anzulocken. Das liegt auch daran,
dass sich Videospiele zu selten mit der brutalen Realität von Krieg
befassen.
(DIR) Preisverleihungen in der Gamingbranche: Wer am besten unterhält, gewinnt das Preisgeld
Eine aufwendige Preisverleihung vs. ein cozy Indiespielfestival. Unsere
Autorin hat beide besucht und zieht daraus Schlüsse für die Gamingbranche.
(DIR) Youtube-Wettrennen „The Race“: Frauen können nicht gewinnen
In der Roadtrip-Serie „The Race“ hat eine Frau gewonnen. Was die
Zuschauer:innen daran kritisieren ist weit enternt vom eigentlichen
Problem.
(DIR) Geschlecht und Sexualität im Gaming: Niemand liebt dich
Eine neue Lebenssimulation will dem Klassiker „Die Sims“ Konkurrenz machen.
Für Queers ist sie dystopisch.
(DIR) Ausbeutung in der Game-Branche: Sei froh um die Credits oder Crunchen bis ins Burn-out
Spieleentwickler:innen in der Gaming-Branche erleben
Arbeitsbedingungen wie im 19. Jahrhundert. Damit das besser wird, ist
Organisation gefragt.