# taz.de -- Alle Artikel von Sophia Zessnik
(DIR) Sophia Merwald „Sperrgut“: Wenn einem hier die Wolke platzt
Sophia Merwald erzählt lyrisch flimmernd vom Leben in einer bedrohten
Solidargemeinschaft. Geschrieben hat Merwald den Text „für die Einsamen“.
(DIR) Trauer teilen: Schwimmen und Bubatz
Von einem geliebten Menschen Abschied zu nehmen, ist etwas leichter, wenn
man es gemeinsam tut. Tränen fließen trotzdem. Manchmal aber auch aus
Freude.
(DIR) Debütroman von Son Lewandowski: Vom Glauben an den Schmerz und die Disziplin
Son Lewandowski erzählt von weiblichen Körpern unter extremen Bedingungen.
„Die Routinen“ handelt vom Kunstturnen und der Selbstoptimierung.
(DIR) Kinosterben: Aus dem Stadtzentrum verdrängt
Was fehlt, wenn Kinos schließen, merkt man oft erst im Nachhinein. Jetzt
droht sogar einem der größten, dem Mathäser-Filmpalast in München, der
Abriss.
(DIR) Erzählungen von Dahlia de la Cerda: Bis über den Tod hinaus
Dahlia de la Cerda erzählt in ihrem Debüt vom rauen Alltag von Frauen in
Mexiko. Das Buch ist heftig, es macht die Repression deutlich.
(DIR) Premiere am Staatstheater Temeswar: Sie altern und verjüngen sich
In Temeswar inszeniert Bülent Özdil seine Bühnenadaption von Andrei
Tarkowskis Spielfilm „Der Spiegel“. Besonders das Ensemble überzeugt.
(DIR) Ehezerrüttung als Theaterstück: Auf dem Ledersofa ist Endstation
In „Ex“ an der Berliner Schaubühne, Regie von Marius von Mayenburg, wird
der Frust eines Paares zum minimalistischen Rollenspiel ausgeschlachtet.
(DIR) Wie raus aus dem Nachwahlkater?: Politische Disruptionen
Was neue Linken-Wähler umtreibt. Wo Habeck scheiterte. Was Weidel
prophezeit. Die taz-Kulturredaktion hat noch Anmerkungen zur
Bundestagswahl.
(DIR) Kunstprojekt zu Verschwundenen in Mexiko: Kleidung gegen das Verschwinden
Laura Uribe und Sabina Aldana bespielen Hof und Kiosk des Berliner Gorki
Theaters. „Backyard“ widmet sich den 115.000 Verschwundenen in Mexiko.
(DIR) „Weiße Witwe“ an der Berliner Volksbühne: Tausendundein Latexanzug
Kurdwin Ayub spielt mit dem westlich-orientalisierenden Blick. In „Weiße
Witwe“ gibt es Witz und Klamauk – und Kritik an der bürgerlichen Linken.
(DIR) berliner szenen: Im Taxi durch die Vorwahlzeit
(DIR) Yael Ronen an der Berliner Schaubühne: In der Wiederholungsschleife
Das Leben, die Konflikte, die Geschichte. Alles verläuft in Zyklen in Yael
Ronens neuem Stück. „Replay“ läuft an der Berliner Schaubühne.
(DIR) Portrait von Regisseurin Pınar Karabulut: „Ohne Kultur gibt es keine Demokratie“
Pınar Karabulut steht für pompös-kitschige Theater- und
Operninszenierungen. Hier spricht sie über ihren Werdegang und die Gefahren
der Kulturkürzung.
(DIR) Protest an der Berliner Volksbühne: Theater der verpassten Chancen
Das Theaterduo Vinge und Müller sagt die Intendanz der Volksbühne ab, auch
wegen der Etatkürzungen. Zeit, dass Kultursenator Joe Chialo handelt.
(DIR) Berlin spart an der Kultur: Grob fahrlässig
Um 11,6 Prozent soll der Kulturetat im nächsten Jahr gekürzt werden. Was
die Sparpläne der schwarz-roten Koalition konkret bedeuten würden.
(DIR) berliner szenen: Warme Zeichen der Bewohntheit
(DIR) Autor über Angst: „Es hilft nicht, zu erstarren“
Thorsten Glotzmann hat das Buch „Herr G. hat Angst“ geschrieben. Hier
erzählt er, wie man Ängste besänftigt und was sie mit Freiheit zu tun
haben.
(DIR) Neue Intendanz am Berliner Gorki Theater: Alles neu im Gorki
Noch leitet Çağla Ilk die Kunsthalle Baden Baden. Zur Spielzeit 2025/2026
übernimmt sie die Intendanz am Maxim Gorki Theater von Shermin Langhoff.
(DIR) Umgang mit Trauer : Deutschland, warum weinst du nicht?
Spanien weint gemeinsam um die Opfer der Überschwemmungen. In Deutschland
gäbe es genug Gründe, gemeinsam zu trauern. Warum gelingt uns das nicht?
(DIR) Oper „Sancta“ von Florentina Holzinger: Jesus, die sind nackt!
In der Debatte um Florentina Holzingers Oper „Sancta“ werden Nacktheit und
sexuelle Handlungen unter Frauen als „schockierend“ geframed – der Inhalt
rückt zur Seite.