# taz.de -- Alle Artikel von Sophia Zessnik
(DIR) Storys von Tony Tulathimutte: Nur die Form des Absturzes variiert
Hier schreibt jemand, der die Sprache des „Chronically Online“-Daseins
verinnerlicht hat: Tony Tulathimutte verstört die englischsprachige
Literaturwelt.
(DIR) Nachtzüge durch Europa: Eingehüllt in fremdes Bettzeug
Wenn man den Nachtzug inmitten der Dunkelheit wechseln muss, wird das
Fremde plötzlich hautnah.
(DIR) Debüt von Adèle Yon: Die Angst vor dem wandernden Gen
Warum wurde Urgroßmutter lobotomiert? Die französische Autorin Adèle Yon
begibt sich in ihrem Debüt auf eine literarisch-wissenschaftliche
Spurensuche.
(DIR) Roman „Verlorene Schäfchen“: Gott und der freie Markt
Gelungene US-Komödie: In Madeline Cashs Debütroman lauert hinter jedem Witz
eine Kränkung. Und hinter jeder Kränkung eine Sehnsucht.
(DIR) Ein Gartenmöbel, das verbindet: Es lebe der Monobloc
Seit den 1970er Jahren steht er auf Balkonen und vor Imbissbuden. Der
Monobloc ist ein praktischer Klassiker, der mehr Beachtung verdient
(DIR) Wohin im Ernstfall?: Auswandern als Partyspiel
Auswandern als Ultima Ratio. Die Frage ist, wohin und ob es dort dann
wirklich besser ist. Unsere Autorin bricht ihren Versuch ab und kommt
zurück nach Berlin.
(DIR) Yoga nach Hartmut Rosa: Zwischen „Handeln“ und „Vollziehen“
Echte Energie kommt laut Hartmut Rosa aus emotionaler Verbundenheit.
Manchmal reicht eine improvisierte Yogastunde, um diese herzustellen.
(DIR) Neuer Roman von Birgit Birnbacher: Mutter und Sohn sind im Spielen nicht gut
Birgit Birnbacher schaut auch in ihrem neuen Roman dahin, wo zwischen
Mensch und sozialen Strukturen Reibung entsteht: „Sie wollen uns erzählen“.
(DIR) Großstadtbegegnungen: Mitten rein ins Gespräch
Bei manchen Alltagsbegegnungen wird gleich das ganze Leben ausgeschüttet.
Nur wenn’s um Politik geht, dann muss man gleich schnell wieder los.
(DIR) Sophia Merwald „Sperrgut“: Wenn einem hier die Wolke platzt
Sophia Merwald erzählt lyrisch flimmernd vom Leben in einer bedrohten
Solidargemeinschaft. Geschrieben hat Merwald den Text „für die Einsamen“.
(DIR) Trauer teilen: Schwimmen und Bubatz
Von einem geliebten Menschen Abschied zu nehmen, ist etwas leichter, wenn
man es gemeinsam tut. Tränen fließen trotzdem. Manchmal aber auch aus
Freude.
(DIR) Debütroman von Son Lewandowski: Vom Glauben an den Schmerz und die Disziplin
Son Lewandowski erzählt von weiblichen Körpern unter extremen Bedingungen.
„Die Routinen“ handelt vom Kunstturnen und der Selbstoptimierung.
(DIR) Kinosterben: Aus dem Stadtzentrum verdrängt
Was fehlt, wenn Kinos schließen, merkt man oft erst im Nachhinein. Jetzt
droht sogar einem der größten, dem Mathäser-Filmpalast in München, der
Abriss.
(DIR) Erzählungen von Dahlia de la Cerda: Bis über den Tod hinaus
Dahlia de la Cerda erzählt in ihrem Debüt vom rauen Alltag von Frauen in
Mexiko. Das Buch ist heftig, es macht die Repression deutlich.
(DIR) Premiere am Staatstheater Temeswar: Sie altern und verjüngen sich
In Temeswar inszeniert Bülent Özdil seine Bühnenadaption von Andrei
Tarkowskis Spielfilm „Der Spiegel“. Besonders das Ensemble überzeugt.
(DIR) Ehezerrüttung als Theaterstück: Auf dem Ledersofa ist Endstation
In „Ex“ an der Berliner Schaubühne, Regie von Marius von Mayenburg, wird
der Frust eines Paares zum minimalistischen Rollenspiel ausgeschlachtet.
(DIR) Wie raus aus dem Nachwahlkater?: Politische Disruptionen
Was neue Linken-Wähler umtreibt. Wo Habeck scheiterte. Was Weidel
prophezeit. Die taz-Kulturredaktion hat noch Anmerkungen zur
Bundestagswahl.
(DIR) Kunstprojekt zu Verschwundenen in Mexiko: Kleidung gegen das Verschwinden
Laura Uribe und Sabina Aldana bespielen Hof und Kiosk des Berliner Gorki
Theaters. „Backyard“ widmet sich den 115.000 Verschwundenen in Mexiko.
(DIR) „Weiße Witwe“ an der Berliner Volksbühne: Tausendundein Latexanzug
Kurdwin Ayub spielt mit dem westlich-orientalisierenden Blick. In „Weiße
Witwe“ gibt es Witz und Klamauk – und Kritik an der bürgerlichen Linken.
(DIR) berliner szenen: Im Taxi durch die Vorwahlzeit