# taz.de -- Alle Artikel von Beate Scheder
(DIR) Maler Ferdinand Dölberg: Systeme, die einem aufgedrückt werden
In seinen Gemälden erschafft Dölberg abstrakte Werkzeuge, geschäftige Rohre
und Arbeit ohne Zweck. Bis April werden sie in Berlin-Mitte ausgestellt.
(DIR) Die Kunst der Woche: Stimmen und Zungen
In der Galerie Levy präsentiert frühe Arbeiten von Katalin Ladik, bei BQ
zeigt Bojan Sarcevic das Bedrohliche in Struktur und Form.
(DIR) Neues Stück von Philippe Quesne: Ob das Leben eine Sichtweise hat
Die Kunst, sie raucht und schäumt. Erstmals in Deutschland präsentierte
Philippe Quesne „Le Paradoxe de John“ am Freitag im Berliner Hebbel am
Ufer.
(DIR) Stimmen zum Tod von Henrike Naumann: Eine echte antifaschistische Künstlerin
Bis zuletzt arbeitete sie an ihrem Beitrag für die Venedig-Biennale.
Erinnerungen an Henrike Naumann, deren früher Tod die Kunstwelt bestürzt.
(DIR) Bühnenfassung von „Auf allen vieren“: Die Frau an der Klippe
Ein vierköpfiges Frauenkollektiv hat Miranda Julys Roman „Auf allen vieren“
in den Sophiensaelen in Berlin uraufgeführt. In den Hauptrollen: Fritzi
Haberlandt und Meike Droste.
(DIR) Ausstellung „Prägungen und Entfaltungen“: Details, in denen man sich verlieren könnte
Das Kunstmuseum Stuttgart holt Werke des fast vergessenen Rolf Nesch hervor
und stellt sie der Gegenwartskunst von Nadira Husain und Ahmed Umar
gegenüber.
(DIR) Berlin Fashion Week: Raus aus der Bastelecke
Wie rüstet man sich für den nächsten Winter? Die Berliner Fashion Week
lieferte Anregungen. Vier Momentaufnahmen von den Schauen und
Installationen.
(DIR) CTM-Musikfestival in Berlin: Warten auf Gott und das Ende des Krieges
In Berlin ist am Sonntag das 27. CTM-Festival zu Ende gegangen. In den
Konzerten bildete sich die krisenhafte Gegenwart auf vielfache Weise ab.
(DIR) Die Kunst der Woche: Die großen Fragen des Zusammenlebens
Vom Scheitern der Liebe und von der Identität in der Diaspora erzählen zwei
aktuelle Ausstellungen in den Galerien PSM und Under the Mango Tree.
(DIR) Uraufführung in der Volksbühne Berlin: Irgendwas fehlt
Sein neues Solo hat Fabian Hinrichs mit seiner Frau Anne Hinrichs
konzipiert. Es ist eine direkte Kritik an der Wohlstandsgesellschaft.
(DIR) CTM-Festival in Berlin: Wasser, Eis und Dissonanzen
In Berlin findet das CTM-Festival für abenteuerliche Musik statt. Im Fokus
stehen etwa japanische Lärmbuddhisten und ein Deathmetalchor aus Kanada.
(DIR) Dominique Hurths künstlerische Forschung: Die Gardine der Täterin
Anhand textiler Objekte erforscht die Künstlerin Dominique Hurth
NS-Täterinnenschaften. Der Kunstverein in Stuttgart stellt ihre Recherchen
nun aus.
(DIR) Buch über XXL-Kunst: Das Atelier, der mächtige Produktionsapparat
In ihrem Buch „Große Kunst“ untersucht die Kunsthistorikerin Karen van den
Berg das „Hyperwachstum in der Studiopraxis“.
(DIR) Theatertreffen 2026: Von Krieg und Polarisierung und Prekariat
Im Haus der Berliner Festspiele haben die Leitung und die Jury des
Theatertreffens bekannt gegeben, welche zehn Stücke diesmal eingeladen
werden.
(DIR) 30 Jahre Tanztage Berlin: Alles aus Liebe
Seit 30 Jahren präsentiert sich bei den Tanztagen Berlin der
choreografische Nachwuchs. Viele der Produktionen thematisieren den Alltag
auf der Bühne.
(DIR) Neues Album von Dry Cleaning: Blut auf dem Bildschirm
Mit „Secret Love“ veröffentlicht die Londoner Postpunkband Dry Cleaning ein
neues Album, dessen Texte und düstere Melodien zur trüben Weltlage passen.
(DIR) Die Kunst der Woche: Die Maschinen und wir
Trisha Baga und Seth Price lassen bei Société und Isabella Bortolozzi
Analoges und Dialoges überlagern. Die Ausstellungen laufen noch bis Mitte
Januar.
(DIR) Vier Bilanzen des Popjahrs 2025: Weltumarmung geht auch ohne Mondpreise
Girlpower versus Misogynie, CD-Revival statt KI-Songs auf
Streamingplattformen, Haltung gegen Nazis. Vier persönliche Bilanzen des
Popjahrs 2025.
(DIR) Popjournalismus der 1980er: An der Oberfläche kratzen
Ein Faksimile-Band erinnert an das Magazin „Elaste“, das 1980 in Hannover
entstand. Thema ist es auch in Erika Thomallas Oral History zum
Popjournalismus.
(DIR) Die Kunst der Woche: Malerei, die für sich spricht
Bei Meyer Riegger verwandelt Miriam Cahn Leinwände in Textkörper. Bei Max
Hetzler erweitert Janaina Tschäpe ihre Bilder mit poetischen Titeln.