# taz.de -- Alle Artikel von Jens Fischer
(DIR) „Ein Stück Land“ in Oldenburg: Kühe, Klagen, Klimawandel
Am Staatstheater Oldenburg präsentiert in „Ein Stück Land“ eine bäuerliche
Familiengeschichte. Es geht aber auch um drängende, aktuelle Agrardebatten.
(DIR) „Propadanga“-Theater in Hannover: Trügerisch unterhaltsamer Generationenzwist
Nils Zapfes „Propadanga“ spielt dem Publikum nicht nur etwas über die
Mechanismen von Desinformation und Demagogie vor – es erfährt sie am
eigenen Leib.
(DIR) „Fremde Sonne“ in Hamburg: Abgesang auf die Zukunft
Großartige Bilder, emotionale Wucht und eine umwerfende Lina Beckmann: Die
mehrteilige Antiken-Auffrischung „Fremde Sonne“ am Deutschen Schauspielhaus
in Hamburg.
(DIR) Doku-Drama zu Sprengstoffanschlag: Der Wille zum Bombenerfolg
Mit „Die Thomaskatastrophe“ reitet das Stadttheater Bremerhaven die
True-Crime-Welle. Gegenstand ist der erste Bombenanschlag der Welt mit
Zeitzünder.
(DIR) Theaterpremiere in Oldenburg: Digitale Bildungsbürgerlichkeit als erzbiederer Boulevard
Im Oldenburgischen Staatstheater versagt Łukasz Ławicki an Moritz Rinkes
„Sophia oder das Ende der Humanisten“ mit Debattenhülsen und Kalauern an
der künstlichen Intelligenz.
(DIR) Siegfried-Lenz-Stück in Wilhelmshaven: Ein autoritärer Käptn ist auch keine Lösung
Mit Siegfried Lenz' Erzählung „Das Feuerschiff“ analysiert die Landesbühne
Nord kühl die Möglichkeit von Widerstand. Hinter den Kulissen brennt's.
(DIR) Jahrmarkttheater Bostelwiebeck: Lieber lachen als abstürzen
Thomas Matschoss’ „Das größte Lachen oder die Mathematik der Komik“ am
Jahrmarkttheater Bostelwiebeck oszilliert zwischen Slapstick und
Galgenhumor.
(DIR) „Theaternatur Festival“ im Harz: Wo Zwerge friedlich streiten
Das Festival „Theaternatur“ im Harz übt, kurz vor der Landtagswahl in
Sachsen-Anhalt, Dialog über Meinungsgrenzen hinweg. Plädoyer für eine
Streitkultur.
(DIR) Sommerfestival auf Kampnagel in Hamburg: Sanfte Schwünge kommen aus der Hüfte
„Hope!“ ist das Motto des Sommerfestivals am Hamburger Kampnagel. Ein
Parforce-Ritt durch Tanz, Performance, Konzert und Debatte soll die Sinne
anregen.
(DIR) Festival Theaterformen in Braunschweig: Die Bühne ist ein Gefängnis
In Braunschweig lässt Intendantin Anna Mülter das Festival Theaterformen
ein abgeschlossenes Areal erkunden: Statt Folter gibt's dort nun blaue
Blumen.
(DIR) Theater Lübeck verhandelt Kinderwunsch: Das Drama geliehener Mutterschaft
Ahlers' „Milch & Schuld“ am Theater Lübeck verhandelt Irrungen und
Wirrungen der Leihmutterschaft. Die Inszenierung wirkt dabei ziemlich
grell.
(DIR) Stadtteilbesichtigung in Hamburg-Veddel: Auf Performance-Spaziergang im Problemstadtteil
„Veddelogie To Go“ heißt ein aktivistischer Performance-Rundgang über die
Hamburger Veddel. Was leistet die Produktion des Kollektivs „JAJAJA“?
(DIR) Performance über reale trans Künstlerin: Die Sonne, die nicht scheinen durfte
„Tänze fast vergessener Geister“ ist eine Hommage an die 1943 ermordete
trans Künstlerin Liddy Bacroff – und die Einladung, sich einzulassen.
(DIR) Herbert-Fritsch-Stück in Hannover: Erfolgreiche Quatschoffensive
Mit der Performance „Schwindel“ bestätigt Theatermensch Herbert Fritsch in
Hannover seinen Ruf als Ritter der Sinnlosigkeit: Das kann Kummer
vertreiben.
(DIR) Theaterstück von Zombies in Hannover: Es gibt kein richtiges Leben im toten
Zombies sind die Minderheit und die Teigknetsimulation führt ein
Eigenleben: Toshiki Okadas Satire „Sliding Away“ am Staatstheater Hannover
funktioniert.
(DIR) Dokumentartheater über Krabbenfischerei: Sie kämpfen für den Kaviar der Nordsee
Das Open-Air-Theaterstück „Nasses Land-Sielhäfen“ erzählt in Dorum, wie das
Handwerk der Krabbenfischer gefährdet ist. Prominent dabei: der hungrige
Wittling.
(DIR) Bulgakovs „Hundeherz“ in Hamburg: Kein Aufbegehren, nirgends
Armin Petras’ Fassung von Bulgakovs „Hundeherz“ am Hamburger Schauspielhaus
bleibt unfokussiert. Es ist ein Flop voller Ausweichmanöver.
(DIR) Shakespeare Company spielt Gegenwärtiges: Ein Theaterensemble auf der Suche nach seinem Sinnstifter
In der Bremer Shakespeare Company zeigt Marc von Henning, dass sein
Triptychon „Unruhe am Rand der Schöpfung“ uns noch immer umtreiben kann.
(DIR) Angsttheater nach Kafka: Man belauert sich unter Honigwolken
Ästhetisch bezaubernde sozialpsychologische Lehrstunde mit Humor: Rebecca
David inszeniert „Zeit für Monster“ am Theater Braunschweig.
(DIR) Groteske über Familienerbe: Eiskalte Psychoschlammschlacht
Oma als Ursünde: Lars Werners „Gewalt erben“ am Deutschen Theater Göttingen
ist eine bittere Groteske über ein dunkles Erbe und tiefe
Familienkonflikte.