# taz.de -- Alle Artikel von Jens Fischer
       
 (DIR) Sommerfestival auf Kampnagel in Hamburg: Sanfte Schwünge kommen aus der Hüfte
       
       „Hope!“ ist das Motto des Sommerfestivals am Hamburger Kampnagel. Ein
       Parforce-Ritt durch Tanz, Performance, Konzert und Debatte soll die Sinne
       anregen.
       
 (DIR) Festival Theaterformen in Braunschweig: Die Bühne ist ein Gefängnis
       
       In Braunschweig lässt Intendantin Anna Mülter das Festival Theaterformen
       ein abgeschlossenes Areal erkunden: Statt Folter gibt's dort nun blaue
       Blumen.
       
 (DIR) Theater Lübeck verhandelt Kinderwunsch: Das Drama geliehener Mutterschaft
       
       Ahlers' „Milch & Schuld“ am Theater Lübeck verhandelt Irrungen und
       Wirrungen der Leihmutterschaft. Die Inszenierung wirkt dabei ziemlich
       grell. 
       
 (DIR) Stadtteilbesichtigung in Hamburg-Veddel: Auf Performance-Spaziergang  im Problemstadtteil
       
       „Veddelogie To Go“ heißt ein aktivistischer Performance-Rundgang über die
       Hamburger Veddel. Was leistet die Produktion des Kollektivs „JAJAJA“?
       
 (DIR) Performance über reale trans Künstlerin: Die Sonne, die nicht scheinen durfte
       
       „Tänze fast vergessener Geister“ ist eine Hommage an die 1943 ermordete
       trans Künstlerin Liddy Bacroff – und die Einladung, sich einzulassen.
       
 (DIR) Herbert-Fritsch-Stück in Hannover: Erfolgreiche  Quatschoffensive
       
       Mit der Performance „Schwindel“ bestätigt Theatermensch Herbert Fritsch in
       Hannover seinen Ruf als Ritter der Sinnlosigkeit: Das kann Kummer
       vertreiben. 
       
 (DIR) Theaterstück von Zombies in Hannover: Es gibt kein richtiges Leben im toten
       
       Zombies sind die Minderheit und die Teigknetsimulation führt ein
       Eigenleben: Toshiki Okadas Satire „Sliding Away“ am Staatstheater Hannover
       funktioniert.
       
 (DIR) Dokumentartheater über Krabbenfischerei: Sie kämpfen für den Kaviar der Nordsee
       
       Das Open-Air-Theaterstück „Nasses Land-Sielhäfen“ erzählt in Dorum, wie das
       Handwerk der Krabbenfischer gefährdet ist. Prominent dabei: der hungrige
       Wittling.
       
 (DIR) Bulgakovs „Hundeherz“ in Hamburg: Kein Aufbegehren, nirgends  
       
       Armin Petras’ Fassung von Bulgakovs „Hundeherz“ am Hamburger Schauspielhaus
       bleibt unfokussiert. Es ist ein Flop voller Ausweichmanöver. 
       
 (DIR) Shakespeare Company spielt Gegenwärtiges: Ein Theaterensemble auf der Suche nach seinem Sinnstifter
       
       In der Bremer Shakespeare Company zeigt Marc von Henning, dass sein
       Triptychon „Unruhe am Rand der Schöpfung“ uns noch immer umtreiben kann.
       
 (DIR) Angsttheater nach Kafka: Man belauert sich unter Honigwolken
       
       Ästhetisch bezaubernde sozialpsychologische Lehrstunde mit Humor: Rebecca
       David inszeniert „Zeit für Monster“ am Theater Braunschweig.
       
 (DIR) Groteske über Familienerbe: Eiskalte Psychoschlammschlacht
       
       Oma als Ursünde: Lars Werners „Gewalt erben“ am Deutschen Theater Göttingen
       ist eine bittere Groteske über ein dunkles Erbe und tiefe
       Familienkonflikte.
       
 (DIR) Zweimal „Blind“ von Lot Vekemans : Wegen Familie und so
       
       Leonie Rebentisch inszeniert „Blind“ von Lot Vekemans in Hannover, Judith
       Jungk in Osnabrück. Die Ambivalenz des Kammerspiels loten sie
       unterschiedlich aus. 
       
 (DIR) Marthaler inszeniert Mahler in Hamburg: Über die Zimmerlautstärke hinaus
       
       Klangzart und clownesk beschäftigt sich Christoph Marthaler an der
       Hamburger Staatsoper mit Gustav Mahler. Dessen Musik ist Antrieb des
       Geschehens.
       
 (DIR) „Kunstseidenes Mädchen“ mit Puppen: Trügerische Selbstbestimmung
       
       Beladen mit existenzieller Trauer: Irmgard Keuns Großstadtroman „Das
       kunstseidene Mädchen“ wird in Bremen mit Menschen und Puppen inszeniert. 
       
 (DIR) Tanzperformance in Osnabrück: Die diffuse Hektik des Daseins
       
       Ein Tanz um Leben und Tod in der vermuteten Unendlichkeit: Die Dance
       Company Osnabrück schlängelt sich in Johanna Nuutinens „Æon“ durch Zeit und
       Raum.
       
 (DIR) Theaterstück zu Mutterschaft: Bis der Bauch sich endlich wölbt
       
       Das Schauspiel Hannover erzählt in „Die Tage der Hyäne“ von einer Frau, die
       um jeden Preis Mutter werden möchte. Autorin Sara Turuunen führt auch
       Regie.
       
 (DIR) Tanztheater über das Fremdsein: Gesten der Angst und der Hoffnung
       
       Im Tanzstück „All Our Stories“ am Theater Osnabrück geht es um Aufbrüche,
       Fremdheit, Heimweh. Dazu erklingt Musik des Komponisten Kinan Azmeh.
       
 (DIR) „Die Perser“ in Göttingen: Den Mut finden, selbst zu handeln
       
       Vor fast 2.500 Jahren wurden „Die Perser“ erstmals aufgeführt. Nun hat die
       Regisseurin Ivana Sokola das antike Drama mit Anspielungen auf die
       Gegenwart versehen.
       
 (DIR) Theater über Digital-Nerds: Blass im Bildschirmlicht
       
       „Sieben Wege, Kylie Jenner zu töten“ gelingt es in Wilhelmshaven nicht,
       Spannung aufzubauen. Das Stück braucht woanders eine zweite Chance.