# taz.de -- Alle Artikel von Friederike Gräff
(DIR) „Die Gerichte sind der letzte Strohhalm“
Wenn die Politik untätig ist beim Tierschutz, hilft oft nur der Weg über
die Gerichte. Doch die Möglichkeiten zu klagen sind aufgrund von
Lobbyinteressen nur begrenzt, sagt die Tierrechtlerin Barbara Felde
(DIR) Tierschutzbund verklagt Deutschland: Sind so viele Tiere
Das Tierheim Osterode würde gern mehr Hunde und Katzen aufnehmen. Der
Bedarf ist da. Aber es fehlt an Platz und Geld. Deswegen klagt es gemeinsam
mit dem Tierschutzbund.
(DIR) Konflikt um Drogenhilfe neben Schulen: Schwierige Nachbarschaft
Nachdem vor der Drogenberatung Abrigado Schüsse gefallen sind, fordern
Eltern der angrenzenden Schulen den sofortigen Umzug. Doch das schließt die
Sozialbehörde aus.
(DIR) Miniatur Wunderland in Hamburg: Leben auf Knopfdruck
Das Miniatur Wunderland wird 25, die Ausstellung in der Speicherstadt ist
meistens rappelvoll. Was fasziniert die Menschen bloß so sehr am Modellbau?
(DIR) Kater in der Großstadt?: Ich glaube, er hatte ein gutes Leben
Rein oder raus? Die Frage, ob Katzen Freigang brauchen, spaltet die
Tierhalter:innen. Vor allem in der Großstadt.
(DIR) Mobbing als Auslaufmodell: Endlich besseres Klassenklima!
In meiner Kindheit hatten Mobbende eine gute Zeit. Heute hat sich der Wind
gedreht. Ein Dank an die Grundschule.
(DIR) Deeskalationsversuch in Hamburg: Wenn aufgestauter Zorn explodiert
Erst Geschrei, dann schlägt eine Niqab-Trägerin die Frau, die sie beleidigt
hat. Versuch der Rekonstruktion eines Konflikts, der zeigt, was
schiefläuft.
(DIR) Kompromisslose Kämpferin: Paralympics-Siegerin Kirsten Bruhn wird Ehrenbürgerin
Kirsten Bruhn will nichts weniger als einen Fokuswechsel: zu dem, was die
Menschen können, und weg von dem, was sie nicht können.
(DIR) Sexualisierte Gewalt in der Medizin: „Es hat uns einfach gereicht“
Auf dem Ärztetag in Hannover hat die Medizinstudentin Hannah Brüx gemeinsam
mit anderen Betroffenen sexuelle Übergriffe vor Ort öffentlich gemacht.
(DIR) Umstrittener Suizid-Aktivismus: Dr. Tod ist gestürzt
Der Hamburger Sterbehilfeaktivist Roger Kusch ist als Vorstand seines
Vereins abgewählt worden. Ein Rückblick auf eine schillernde Karriere.
(DIR) Treffen in der Hamburger Handelskammer: Charity und die deutschen Tugenden
Die Hamburger Handelskammer lädt zum Ukraine-Business-Forum ein. Dort geht
es in erster Linie um Investmentsicherheit, aber auch um Tränen und Moral.
(DIR) Tödliche Fahrradunfälle: Hamburg schweigt zu seinen Verkehrstoten
In diesem Jahr sind bereits drei Radfahrer bei Lkw-Unfällen gestorben. Doch
die Behörden antworten nicht einmal auf Anfragen zum Thema.
(DIR) Kriminologin über ungerechte Justiz: „Mich gucken Ladendetektiv:innen nicht an“
Vor Gericht sollen alle gleich sein. Tatsächlich kommen Menschen ohne Geld
in der Justiz schlechter weg als solche mit mehr Ressourcen.
(DIR) Walforscher über sterbenden Wal: „Es wird nach einfachen Lösungen gesucht“
Halb Deutschland nimmt Anteil am gestrandeten Wal Timmy. Meeresschützer
Fabian Ritter würde sich wünschen, dass dabei auch Meeresschutz Thema wird.
(DIR) Bettelverbot im Hamburger Nahverkehr: Wer bettelt, soll zahlen
Die Hamburger Verkehrsbetriebe kontrollieren seit zwei Jahren die
Einhaltung des Bettelverbots. Ob das die Zahl der Bettelnden reduziert, ist
unklar.
(DIR) Krankenpfleger über seinen Beruf: „Es hat mich geerdet“
Amadeus von der Oelsnitz versorgt in Hamburg Drogenkranke und arbeitet
daneben für Ärzte ohne Grenzen. Und er freut sich schon auch über
Dankbarkeit.
(DIR) Begegnungsorte in Deutschland: Einer für alle
Wir müssen mehr miteinander reden, heißt es. Aber wo? Eine Spurensuche vom
Volkshochschulkurs bis zur Eckkneipe.
(DIR) Prozess über rassistische Beleidigung: „Es ist besser, wir sind wie eine Familie!“
In Hamburg steht eine 53-Jährige vor Gericht, die einen Moia-Fahrer
rassistisch beleidigt haben soll. Ein Prozesstag, der einen traurig
zurücklässt.
(DIR) Prozess nach Bauernprotesten: Laserpointer gegen Strafzettel
Bei Bauernprotesten in Hamburg zielt ein Mann mit einem Laserpointer auf
einen Polizeihubschrauber. Im Prozess spricht er von „unüberlegtem
Gedanken“.
(DIR) Radexpertin über Schulweg-Unfälle: „Warnwesten helfen nicht, wenn der LKW das Kind übersieht“
In Hamburg ist die Zahl der Schulwegunfälle deutlich gestiegen. Für den
ADFC ein Grund mehr, Tempo 30 und autofreie Schulstraßen zu fordern.