# taz.de -- 10 Jahre Brexit-Votum in Großbritannien: Zeit der Abrechnung
       
       > Die Mehrheit der Briten hält den Brexit heute für einen Fehler. Neue
       > Kampagnen werben für die Rückkehr in die EU. Doch der Weg ist schwer zu
       > finden.
       
 (IMG) Bild: Warten auf Europa: Teilnehmer des „National Rejoin March“ auf dem Parliament Square in London
       
       Es war als Großdemonstration angekündigt. Zum [1][„National Rejoin March“]
       am 20. Juni sollten Busse aus ganz Großbritannien Brexit-Gegner nach London
       bringen, mit der Forderung nach Wiedereintritt in die EU zehn Jahre nach
       der Brexit-Volksabstimmung vom 23. Juni 2016. Eine Demonstrationsroute
       verlief vom Bahnhof Waterloo durch das Stadtzentrum bis zur
       Abschlusskundgebung mit illustren Rednern vor dem Parlament. „Zehn Jahre
       nach dem Referendum, als 52 Prozent der Wähler dafür stimmten, die EU zu
       verlassen, ist das Ergebnis jetzt klar: [2][Brexit ist gescheitert]“, stand
       im Aufruf. „Jetzt ist die Zeit, sich dem Marsch anzuschließen und zu
       verlangen, dass unsere Regierung uns zurück nach Hause bringt, in das Herz
       des erfolgreichsten Friedensprojektes, das es gibt.“
       
       Der 20. Juni ist ein Samstagnachmittag wie aus dem Bilderbuch, warm und
       sonnig, ideales Ausflugswetter. Und tatsächlich, vor dem Parlamentsgebäude
       in London wehen blaue EU-Fahnen mit gelben Sternen. Auf Plakaten und
       Aufklebern stehen Dinge wie „Scheiß auf den Brexit – wir haben es euch ja
       gesagt“.
       
       Aber es ist keine Großkundgebung, es sind vielleicht 200 Menschen da. Eine
       Frau trägt eine Art blau-gelbes Brautkleid und hält einen blau und golden
       gefärbten Rosenstrauß. Weißhaarige Ehepaare mit Schildern aus ihrer
       Herkunftsregion sitzen auf dem grünen Rasen wie zum Picknick und warten
       geduldig, das etwas passiert. Ein Mann hebt zum zeitlosesten englischen
       Demo-Schlachtruf an: „What do we want?“, ruft er. „Rejoin!“, rufen ein paar
       Menschen. „When do we want it?“ „Now!“
       
       „Die Organisation hier ist Mist“, seufzt ein grauhaariger Mann auf der
       Mauer am Platzrand, während er Sandwiches aus seinem „Labour für
       Europa“-Stoffbeutel verzehrt. Sein Nachbar wundert sich, dass auf der sehr
       kleinen Bühne bloß Videos auf einer sehr kleinen Großleinwand laufen. „Die
       warten noch mit den Reden, bis der Marsch eintrifft“, hofft er.
       
       Da beginnen die Reden schon. Der Marsch ist offensichtlich schon da. Aber
       wo? Fotos auf sozialen Medien offenbaren die Pleite: Da laufen ein paar
       Dutzend Leute mit einem Rejoin-Banner eine Straße entlang, direkt hinter
       ihnen fährt schon das Polizeiauto, das das Ende der Demonstration
       abschirmt.
       
       Die Gegner des Brexits in Großbritannien sehen sich eigentlich im Aufwind.
       In [3][Umfragen] halten die Briten mehrheitlich den EU-Austritt für einen
       Fehler, fast die Hälfte wünscht sich eine neue Volksabstimmung, eine
       Mehrheit würde dabei für die EU stimmen. In Medien und Politik wird eifrig
       diskutiert, was seit 2016 schiefgelaufen ist.
       
       ## Aus dem Brexit wurde nichts, sagt sogar Kemi Badenoch
       
       [4][Selbst Brexit-Befürworter] teilen die negative Analyse „Ich ging davon
       aus, dass es einen Plan gab, aber es gab keinen“, erinnert sich Tage vorher
       auf einer ausverkauften Diskussionsveranstaltung um die Ecke vom
       Parlamentsgebäude Kemi Badenoch, Vorsitzende der Konservativen. Sie selbst
       stimmte vor zehn Jahren für den Brexit, ihr Mann dagegen. „Ich war
       risikofreudiger als er“, schmunzelt sie im Gespräch mit dem
       Brexit-Starjournalisten Tim Shipman. „Heute bedauern die Leute, dass aus
       dem Brexit nichts wurde.“
       
       Die britische Labour-Regierung, seit 2024 im Amt, setzt auf eine
       Wiederannäherung an die EU. [5][„Reset“] heißt das: punktuelle Angleichung
       an EU-Regelwerke; Wiedereintritt ins Erasmus-Studienprogramm ab 2027; als
       Nächstes vielleicht ein „Youth Mobility Scheme“ zur Personenfreizügigkeit
       für 18- bis 30-Jährige. Aber keine Rückkehr in die EU als solche, nicht
       einmal in die EU-Zollunion oder den EU-Binnenmarkt – nichts, was wieder
       unkontrollierte Zuwanderung aus der EU ermöglichen würde. Man respektiert
       das Votum von 2016, es soll nur endlich funktionieren, so die Labour-Linie.
       
       Für mehrere Hundert Pro-EU-Aktivisten, die sich am Mittwoch vergangener
       Woche in einer zum Konferenzzentrum umgebauten Kirche nahe des Buckingham
       Palace versammelt haben, ist das alles zu wenig. Das [6][„European
       Movement“] ist Großbritanniens älteste Bewegung für Europa – sie wurde 1948
       zeitgleich in Paris und London gegründet und initiierte 1949 die Gründung
       des Europarats, der alle Staaten Europas vereint. Sie hat zur Konferenz
       über „Großbritanniens Zukunft in Europa: Die nächsten zehn Jahre neu
       denken“ geladen. Es soll der Impuls für eine neue Pro-EU-Kampagne sein.
       
       Es gehe nicht darum, die Schlachten der Vergangenheit neu zu schlagen,
       mahnt Geschäftsführer Nick Harvey zur Eröffnung – und dann tun fast alle
       Redner genau das. Es ist die Zeit der Abrechnung. Ist Großbritannien heute
       reicher als 2016? Geeinter? Glücklicher? Die britische Politik
       vertrauenswürdiger? „Wir alle kennen die Antworten auf diese Fragen“, ruft
       der allererste Redner mit wissendem Lächeln und hämmert den Leuten ein:
       „Wir müssen dem Brexit ein Ende setzen, egal wie. Langsam, vielleicht
       schmerzhaft wird der Brexit in den Mülleimer der Geschichte befördert.“
       
       Es wird viel Bedenkenswertes gesagt und zugleich scheint immer wieder die
       alte Überheblichkeit britischer Pro-Europäer hervor, die schon 2016 nicht
       wahrhaben wollten, dass man die Dinge auch anders sehen kann. Das
       zynischste aller britischen Argumente für einen Wiedereintritt in die EU –
       die Alten, die 2016 mehrheitlich für den Brexit stimmten, sterben weg, das
       eröffnet uns Chancen – wird an einer Stelle als „biologische Lösung“
       angepriesen.
       
       Der Austritt aus der EU wirkt bei vielen wie ein persönlicher Verlust. Ein
       typisches Pausengespräch beim European Movement: „Wo kommst du her?“
       „Dänemark!“ „Ach wirklich, ich habe gerade den Geburtstag meiner besten
       Freundin in Kopenhagen verpasst.“ Auf der Rejoin-Kundgebung drei Tage
       später lamentiert eine junge Rednerin: Sie hat gerade ihren Freund heiraten
       müssen, um zu ihm nach Deutschland ziehen zu können, früher musste man das
       nicht, aber heute geht es nicht anders – wobei die deutsche Botschaft
       gerade gar keine Visaanträge annimmt, sie sitzt fest.
       
       Der Brexit, sagt sie, raube uns „das Recht, in 27 anderen Ländern zu leben
       und zu lieben“, und das wollen wir zurück. Es scheint, als sei Europa für
       manche Briten vor allem eine tolle Spielwiese, zu der einem bösartig der
       Zutritt verboten worden ist.
       
       Den bevorstehenden Rejoin March erwähnt die Konferenz des European Movement
       übrigens mit keinem Wort. Rejoin ist im Kosmos der Pro-Europäer eine Art
       Sekte. Bei der Nachwahl zum Parlament am vergangenen Donnerstag in
       Makerfield, die [7][Keir Starmers] wahrscheinlichen Nachfolger Andy Burnham
       ins Parlament getragen hat, bekam eine Rejoin-Kandidatin gerade mal 35
       Stimmen. Spaßkandidat „Count Binface“, der einen Preisdeckel für Eis und
       Döner fordert und sich als Mülleimer verkleidet, erhielt immerhin 95.
       
       Die Forderung „Rejoin“ ist selbst dem European Movement nicht ganz geheuer.
       Liberaldemokraten-Chef Ed Davey, der Hauptredner auf der Konferenz, will
       zwar auch „Großbritannien zurück im Herzen Europas“ sehen, aber die
       konkreten nächsten politischen Ziele formuliert er bescheidener: Erstens
       eine Rückkehr in Zollunion und Binnenmarkt, zweitens eine engere
       Sicherheitszusammenarbeit mit der EU, und drittens „Nigel Farage schlagen“.
       Letzteres dürfte am schwierigsten sein.
       
       Denn es bedeutet, die Probleme zu lösen, die überhaupt erst zum Brexit
       führten und die der EU-Austritt in den Augen seiner Befürworter lösen
       sollte, auch wenn er sie nicht gelöst hat: Spannungen infolge schlecht
       bewältigter Masseneinwanderung, Niedergang der alten Industrieregionen;
       Entfremdung ganzer Bevölkerungsschichten von der Politik.
       
       In einem kleinen, aber feinen Club in einer Seitenstraße hinter dem Platz
       am Parlament hat einige Tage zuvor Neil Kinnock diese Versäumnisse auf den
       Punkt gebracht. Der einstige Labour-Chef zu Zeiten der konservativen
       Premierministerin [8][Margaret Thatcher] und später Vizepräsident der
       EU-Kommission ist inzwischen 84 Jahre alt, gesetzt und weißhaarig, aber
       noch genauso wortgewaltig wie vor vierzig Jahren, als er mit flammenden
       roten Haaren und feurigem walisischen Dialekt den Thatcherismus geißelte.
       
       ## Rückbesinnung auf „Freiheit und Gerechtigkeit“
       
       Labour müsse sich darauf besinnen, wofür es steht: „Freiheit und
       Gerechtigkeit“, so Kinnock. „Kollektives Handeln macht die Ausübung
       individueller Freiheit erst möglich.“ Und ökonomische Effizienz sei dafür
       die Voraussetzung. Diesen Dreiklang habe die Sozialdemokratie heute
       vergessen und vor allem die Menschen, die darauf angewiesen sind. „Wenn
       Populisten kommen und dir sagen: Die da oben haben dich hängenlassen und du
       hast ein Recht darauf, dich entfremdet zu fühlen – dann bekommen sie
       Zulauf.“
       
       Volkstribun Kinnock ist auch Starredner der Rhein-Kundgebung am 20. Juni,
       die deutlich zu klein ist für seinen Auftritt. Er verdammt den Brexit in
       Grund und Boden. „Souveränität muss kollektiv sein, damit sie effektiv
       ist“, brüllt er. „Es gibt keine Inseln auf der Welt. Wir müssen
       irreversiblen Schaden abwenden, indem wir zurück in die EU gehen. Es wird
       schwer, es wird dauern, es braucht Überzeugungskraft, sowohl gegenüber
       unseren Freunden jenseits des Kanals als auch gegenüber den eigenen
       Bürgern.“ Er strahlt Leidenschaft aus, und er macht klar: Einfach wird das
       nicht.
       
       Denn über eines reden die Rejoin-Enthusiasten gar nicht gerne: Man kann
       nicht einfach wieder in die EU eintreten. Großbritannien kann höchstens
       Beitrittsverhandlungen beantragen. Die EU kann dann lauter Bedingungen
       stellen, bevor sie überhaupt Gespräche führt. Jean-Claude Juncker, der
       EU-Kommissionspräsident zum Zeitpunkt des Brexit-Referendums, [9][sagte
       dieser Tage der Financial Times], er bezweifle, dass Brüssel das will, da
       die Wunden von 2016 nicht verheilt seien. In jedem Fall, das ist klar,
       würde prompt wieder Brüssel die politische Agenda in London bestimmen.
       Europa wäre wieder über Jahre hinweg zentrales Streit- und Hassthema der
       britischen Politik und alles wäre der Frage untergeordnet, ob es der EU
       recht ist, nicht, ob es den Briten recht ist. Eine Steilvorlage für alle
       EU-Gegner.
       
       Niemand wünscht sich die polarisierten Brexit-Krisenjahre unmittelbar nach
       2016 zurück, als drei Jahre lang solche Debatten Großbritannien politisch
       lahmlegten. Darin sind sich EU-Befürworter und EU-Gegner auf einem der ganz
       wenigen Events dieser Tage einig, bei dem sie miteinander reden. Das
       konservative Wochenmagazin Spectator hat direkt im Anschluss an die
       Konferenz des European Movement 500 Meter entfernt in einer anderen
       umgebauten Kirche zum Brexit-Schlagabtausch geladen.
       
       Unter dem Bibelspruch „Lasst uns nicht lieben mit Worten noch mit der
       Zunge, sondern in Tat und Wahrheit“ steht der Antrag „Dieses Haus hält den
       Brexit für einen Fehler“ zur Diskussion, im klassischen englischen
       Debattierformat: zwei Redner dafür und zwei dagegen, abwechselnd und mit
       sehr strengem Zeitmanagement. Das Publikum stimmt zu Beginn einmal ab und
       am Ende noch einmal. Daran sieht man, wer überzeugender argumentiert.
       
       Der ehemalige konservative Minister Michael Gove, 2016 Anführer der
       gemäßigten Brexit-Kampagne mit Boris Johnson als Aushängeschild – in
       Konkurrenz zur radikaleren Kampagne von Nigel Farage – ist sich treu
       geblieben: Der Brexit war und ist richtig. Die Labour-Regierung tue lauter
       Dinge, die innerhalb der EU nicht erlaubt wären, sagt er: Mehrwertsteuer
       auf Privatschulunterricht, Zollsenkungen für Lebensmittel, mehr Schutz für
       Stahlarbeiter, beschleunigte Entwicklung von KI und genveränderten
       Agrarprodukten – „sogar Keir Starmer glaubt ausreichend an den Brexit, um
       seine Freiheiten zu nutzen“. Es gehe nicht darum, ob er richtig liege oder
       falsch, sondern darum, dass er so was überhaupt entscheiden kann. „Brexit
       heißt, dass Politiker die Wahl haben.“
       
       ## Die Gegensicht: Brexit als Revolution
       
       An seiner Seite feiert Claire Fox, Mitgründerin von Farages kurzlebiger
       Brexit Party und ehemalige Aktivistin der ultralinken Kleinpartei RCP
       (Revolutionary Commnuist Party), den Brexit als Revolution. Das Referendum
       war „eine der größten demokratischen Errungenschaften der Neuzeit“, ruft
       die resolute Nordengländerin; es hob vergessene Menschen „auf die Bühne der
       Geschichte“. Begeistert erinnert sie sich, wie sie damals Krankenschwestern
       bei leidenschaftlichen Gesprächen über Zollpolitik erwischte: eine
       demokratische Selbstermächtigung, die es vorher und nachher nie gab. Und
       später, als die EU-Befürworter ihrer Verachtung Luft machten, wurde
       offensichtlich, wie wenig sie von einfachen Menschen halten.
       
       Dem kann auf der Anti-Brexit-Seite der Starjournalist Matthew Parris nur
       zustimmen. „Ja, es war eine Revolte“, lobt er. Aber: „Es war ein Fehler.“
       Der Brexit war mutig, erhebend und „sehr dumm“, und nach zehn Jahren müsse
       man doch einen Fehler zugeben können, ohne das Recht zu leugnen, ihn
       gemacht zu haben. Wobei er praktisch skeptisch bleibt: „Großbritannien wird
       nicht in die EU zurückkehren. Die EU wird in den kommenden Jahren große
       Schwierigkeiten erleben.“
       
       Parris’ Argumente scheinen am ehesten zu überzeugen. Zu Beginn der Debatte
       halten knapp 38 Prozent des Publikums den Brexit für einen Fehler, am Ende
       sind es gut 39 Prozent. Aber viel hat sich nicht verschoben. Die Haltungen
       sind festgefahren.
       
       Die gewichtigsten Appelle für ein engeres Verhältnis zur EU sind die, die
       am wenigsten mit dem Brexit an sich zu tun haben. Sie haben mit der
       Weltlage 2026 zu tun. Russland ist aggressiver denn je, China ist stärker
       denn je, die USA sind unzuverlässiger denn je, wird beim European Movement
       ausführlich dargelegt – da müsse sich Europa samt Großbritannien
       zusammenschließen. „Trump treibt uns zurück nach Europa“, führt es ein
       Redner auf der Europakonferenz aus.
       
       Der konservative Sicherheitspolitiker Tobias Ellwood schlägt Alarm, für ihn
       ist Europa 2026 vergleichbar mit Europa 1937: „Wir schlittern in einen
       neuen Weltkrieg und wir schließen davor die Augen“. Großbritannien könne
       gar nicht anders, als Europas kollektive Sicherheit voranzubringen. Den
       Brexit rückabzuwickeln wäre aber der falsche Zugang: „Brexit bleibt ein
       toxisches Thema, es spaltet Parteien und es spaltet das Land. Die Idee, in
       die EU zurückzuspringen, wäre für viele Leute zu viel.“
       
       Aber für einige wenige Leute ist die Idee alternativlos. Für sie ist die EU
       eine Glaubensfrage. Sie ähneln mit ihrem Tunnelblick den entschlossensten
       EU-Gegnern aus deren Anfangszeiten Mitte der 1990er Jahre, als der Streit
       um die Maastricht-Verträge die regierenden Konservativen zerriss und das
       Europathema auf die politische Tagesordnung setzte.
       
       Die „Euroskeptiker“, wie man sie damals nannte, waren ihrer Sache ganz
       sicher, sie wurden als Spinner verschrien – und sie ließen nicht locker,
       hatten einen langen Atem, ihre Strategen agierten klug und nach zwei
       Jahrzehnten waren sie mit dem Brexit-Referendumssieg am Ziel. Heute sind
       die EU-Enthusiasten die Spinner, sie rüsten zu ihrem eigenen langen Marsch
       in die Gegenrichtung – und „Wir können viel schneller sein“, findet ein
       Aktivist auf der Konferenz des European Movement. Aber dafür reicht es
       sicher nicht, von sich selbst überzeugt zu sein.
       
       23 Jun 2026
       
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