# taz.de -- Israel und USA im Krieg mit Iran: Trump meldet den Tod von Ajatollah Ali Chamenei
> Beim Angriff wurden nach israelischen Angaben führende Männer des Irans
> getötet – angeblich auch das geistliche Oberhaupt. Iran widerspricht.
> Jubel auf Teherans Straßen.
(IMG) Bild: Israelischer Angriff auf Iran: Iranischen Staatsmedien zufolge waren im Zentrum von Teheran drei Explosionen zu hören
22.42 Uhr: Trump meldet den Tod von Chamenei
taz | Nun hat auch US-Präsident Donald Trump den geistlichen Führer des
Iran füpr tot erklärt. Chamenei sei tot, schrieb Trump auf seiner
Medienplattform Truth Social.
Zuvor hatte Trump nur verkündet, er habe das Gefühl, dass die Meldungen vom
Tod des Ajatollah korrekt seien.
Trump bezeichnete Chamenei als einen der bösesten Menschen der Geschichte.
Sein Tod eröffne den Iranern die Chance, sich ihr Land zurückzuholen,
ergänzte er.
22.10 Uhr: Explosionen und Veletzte in Tel Aviv
dpa | Bei einem neuen iranischen Raketenangriff ist es in der israelischen
Küstenmetropole Tel Aviv nach Angaben von Einwohnern zu lauten Explosionen
gekommen. Israelische Medien berichteten, ein Gebäude in Tel Aviv sei
direkt getroffen worden. Es habe mehrere Verletzte gegeben. Der Sender N12
zeigte Aufnahmen von einem brennenden Dach und einer Straße mit Trümmern.
Es habe noch weitere Einschlagsorte gegeben. Der Rettungsdienst Magen David
Adom teilte mit, ein etwa 40-jähriger Mann habe schwere Verletzungen
erlitten. Er werde von Sanitätern behandelt.
Die iranischen Revolutionsgarden erklärten, bei dieser Welle „militärische
und sicherheitsrelevante Ziele“ mit fortschrittlichen Raketen angegriffen
zu haben. Zu den Zielen hätten unter anderem der israelische
Marinestützpunkt im Hafen von Haifa, der Luftwaffenstützpunkt Ramat David
sowie Rüstungsanlagen in Aschdod gehört, hieß es in einer Erklärung, die
der staatliche Rundfunk veröffentlichte.
## 21.55 Uhr: Jubelrufe in Teheran nach unbestätigten Berichten über
Chameneis Tod
dpa | Nach unbestätigten Berichten über den Tod von Irans obersten Führer
Ajatollah Ali Chamenei ist in Teheran spontan Jubel ausgebrochen. Bewohner
der iranischen Hauptstadt berichteten von Menschen, die vor Freude aus
ihren Fenstern schrien. Die Nachricht war unter anderem von iranischen
Exilmedien verbreitet worden, die im Iran über Satellit empfangen werden
können. Auf den Straßen waren Hupkonzerte zu hören. Eine offizielle
Bestätigung von Chameneis Tod gibt es bislang nicht.
21.45: Israelische Armee warnt vor weiteren Raketen aus dem Iran
taz | Die Israelische Armee meldet auf X, dass in weiten Teile des Landes
Sirenenalarm ausgelöst worden sei, weil aus dem Iran weitere Raketen
abgefeúert würden.
21.44 Uhr Israelische Kreise melden den Tod Chameneis
ap/dpa/rtr/taz | Israelische Kreise haben der Nachrichtenagentur AP den Tod
von [1][Ajatollah Ali Chamenei] bestätigt, dem Obersten Führer des Irans.
Weder vom Iran noch von den USA lag dafür zunächst eine Bestätigung vor.
Öffentlich gesehen wurde Chamenei seit Beginn der Angriffe am Samstag nicht
mehr.
Auch mehrere israelische Medien berichten unter Berufung auf Militärs, der
iranische Staatschef Ali Chamenei sei tot. Das Nachrichtenportal „ynet“
berichtete unter Berufung auf einen hochrangigen israelischen Beamten
ebenfalls, dass der Ajatollah getötet worden sei.
Auch die israelische Zeitung Haaretz [2][titelt auf ihrer Webseite], dass
Chamenei tot sei.
US-Präsident Donald Trump sagt dem Sender „NBC“ zu Berichten, Irans
geistliches Oberhaupt Ajatollah Ali Chamenei sei tot: „Wir haben das
Gefühl, dass das eine korrekte Geschichte ist.“
## 21.42 Israelische Armee: Chef der iranischen Revolutionsgarden getötet
afp | Bei den US-israelischen Angriffen auf den Iran ist nach Angaben der
israelischen Armee der Anführer der iranischen Revolutionsgarden, Mohammed
Pakpur, getötet worden. Auch Ali Schamchani, ein Berater des geistlichen
Oberhauptes Ayatollah Ali Chamenei, sei bei den Angriffen umgekommen,
teilte die Armee am Samstagabend weiter mit. Zuvor hatte der israelische
Regierungschef Benjamin Netanjahu erklärt, es seien einige Verantwortliche
der iranischen Führung getötet worden und es gebe „viele Anzeichen“ auch
für den Tod Chameneis.
## 21.23 Uhr: Iran meldet, Chamenei sei am Leben
rtr | In iranischen Medien heißt es, Ajatollah Ali Chamenei „befehligt
unerschütterlich und entschlossen das Feld“. Das meldeten die
Nachrichtenagenturen Tasnim und Mehr unter Berufung auf eine Person aus dem
Umfeld von Chameneis Büro. Ein hochrangiger israelischer
Regierungsvertreter hatte gesagt, Chamenei sei bei den US-israelischen
Angriffen getötet und seine Leiche gefunden worden.
21.23: Israelische Sender: Foto von Chameneis Leiche wurde Trump und
Netanjahu gezeigt
dpa | Laut israelischen Medien gibt es mittlerweise Beweise für den Tod von
Ayatollah Ali Chamenei. Ein Foto der Leiche des geistlichen Führers des
Iran sei US-Präsident Donald Trump und dem israelischen Ministerpräsidenten
Benjamin Netanjahu vorgelegt worden, berichtete der israelische Sender
Channel 12 am Samstagabend.
Chameneis Leiche sei aus den Trümmern seiner Residenz geborgen worden,
berichtete der öffentlich-rechtliche Sender Kan. Hochrangige israelische
Regierungsvertreter seien über Chameneis Tod informiert worden.
21.00 Uhr: Baerbock ruft zu Deeskalation auf
rtr | Die Präsidentin der UN-Vollversammlung, Annalena Baerbock, ruft die
USA, Israel und den Iran zur Deeskalation auf. „Die Charta der Vereinten
Nationen ist eindeutig: Alle Mitgliedstaaten müssen ihre internationalen
Konflikte mit friedlichen Mitteln lösen, damit Frieden, Sicherheit und
Gerechtigkeit in der Welt nicht in Gefahr geraten“, sagt die ehemalige
Bundesaußenministerin den Zeitungen der Funke Mediengruppe laut
Vorabbericht. Alle Mitgliedstaaten müssten auf die Androhung oder Anwendung
von Gewalt verzichten. Ernsthafte Sorgen“ über das iranische Atomprogramm,
die regionalen Aktivitäten des Iran und Menschenrechtsverletzungen müssten
„im Einklang mit der UN-Charta und internationalem Recht“ ausgeräumt
werden.
## 20:00 Uhr: Netanjahu geht vom Tod Chameneis aus
rtr | Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sagt, es gebe viele
Hinweise, dass Irans geistliches Oberhaupt Ajatollah Ali Chamenei „nicht
mehr ist“. Man habe Chameneis Anwesen zerstört, sagt Netanjahu zudem.
18:29 Uhr: Iran meldet 85 bei Raketenangriff getötete Schülerinnen
dpa | Bei einem Raketenangriff im Süden Irans sind nach iranischen Angaben
mindestens 85 Schülerinnen ums Leben gekommen. Getroffen worden sei eine
Grundschule für Mädchen in der Provinz Hormusgan, berichtete die staatliche
Nachrichtenagentur Irna. Mehr als weitere 90 Schülerinnen seien verletzt
worden. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.
„Diese Schule war ein direktes Ziel dieses Angriffs“, hieß es in einem
Bericht der Nachrichtenagentur Tasnim. Die Trümmerbeseitigung sowie die
Rettungsmaßnahmen für die Schülerinnen seien im Gange. Der Vorfall
ereignete sich demnach im Kreis Minab unweit der Küste am Persischen Golf.
Rund 170 Schülerinnen sollen sich in der Schule zum Zeitpunkt des
Raketenangriffs aufgehalten haben.
In der Provinz Hormusgan liegen mehrere Marinestützpunkte der iranischen
Streitkräfte. Weitere Details zu dem Angriff lagen zunächst nicht vor.
Israel und die USA hatten am Samstagmorgen mit Angriffen auf den Iran
begonnen. Zu dem im Iran gemeldeten Angriff auf die Mädchenschule gab es
von den Ländern zunächst keine Angaben.
Das iranische Außenministerium veröffentlichte ein Foto, das die in
Trümmern liegende Schule zeigen soll. „Dies ist ein offenkundiges
Verbrechen. Die Welt muss sich dieser großen Ungerechtigkeit
entgegenstellen“, sagte Außenamtssprecher Ismail Baghai laut einer
Mitteilung seines Ministeriums.
## 17:08 Uhr: Israel vermeldet Tod „hochrangiger Personen“ im Iran
dpa | Bei den israelisch-amerikanischen Luftangriffen sind israelischen
Angaben zufolge drei Orte gleichzeitig angegriffen worden, an denen
Versammlungen der iranischen Führung stattgefunden haben sollen. Dabei
seien mehrere hochrangige und für die „Führung des Regimes“ bedeutende
Personen getötet worden, teilte ein Vertreter der israelischen Armee mit.
Mehr Details zu den Todesopfern wurden nicht genannt. Die Angaben ließen
sich zunächst nicht unabhängig überprüfen.
Israels Militär nahm den Angaben zufolge Hunderte Ziele im Iran ins Visier.
Die Angriffe seien monatelang geplant worden. Das Vorhaben habe darauf
basiert, „eine operative Gelegenheit zu erkennen, zu einem Zeitpunkt, an
dem hochrangige Regierungsvertreter zusammentreten würden“.
## 16:28 Uhr: Großbritannien lässt Militärflugzeuge aufsteigen
afp | Als Reaktion auf die Eskalation des Iran-Konflikts hat Großbritannien
Militärflugzeuge aufsteigen lassen. Der britische Premierminister Keir
Starmer sagte am Samstag in einer kurzen Fernsehansprache, dies sei Teil
von „koordinierten regionalen Verteidigungseinsätzen, um unsere
Bevölkerung, unsere Interessen und unsere Verbündeten zu schützen“. Dies
stehe in Einklang mit dem Völkerrecht.
Starmer hatte zuvor eine Krisensitzung mit wichtigen Ministern zur Lage im
Nahen Osten abgehalten. Die USA und Israel hatten am Samstagmorgen massive
Luftangriffe auf den Iran gestartet. Teheran reagierte mit Angriffen auf
Ziele in Israel und anderen Staaten in der Region.
16:27 Uhr: Auswärtiges Amt verschärft Reisehinweise für Nahen Osten
rtr | Das Auswärtige Amt verschärft seine Reise- und Sicherheitshinweise
für den gesamten Nahen Osten, wie aus dem Ministerium in Berlin zu hören
ist. Eine Reisewarnung gibt es demnach für Bahrain, Irak (bisher
Teilreisewarnung), Israel, Jordanien, Katar, Kuwait, Libanon, Oman,
Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Für den Libanon sei
zusätzlich eine Ausreiseaufforderung ausgesprochen worden, für den Iran
gelte seit Herbst 2022 eine Reisewarnung mit Ausreiseaufforderung. Die
jeweiligen deutschen Auslandsvertretungen stünden in Kontakt mit den
deutschen Staatsangehörigen vor Ort, hieß es weiter.
Das Auswärtige Amt habe zudem Maßnahmen zum Schutz der entsandten
Mitarbeiter getroffen. Der Krisenstab des Ministeriums habe am Samstag
unter der Leitung von Staatssekretär Geza Andreas von Geyr getagt.
15.54 Uhr: Revolutionsführer Chamenei kündigt Rede an
rtr | Der iranische Revolutionsführer Ajatollah Ali Chamenei will sich dem
Fernsehsender Al-Alam zufolge in wenigen Minuten in einer Rede äußern. Die
Ankündigung erfolgt Stunden nach Angriffen der USA und Israels, die sich
gegen die iranische Führung richteten.
## 15.43 Uhr: Saudi-Arabien meldet iranische Angriffe
rtr | Saudi-Arabien hat iranische Angriffe auf sein Territorium bestätigt.
Die Angriffe hätten sich gegen die Hauptstadt Riad und die Ostprovinz des
Königreichs gerichtet, meldet die staatliche Nachrichtenagentur SPA unter
Berufung auf das Verteidigungsministerium. Auf die Angriffe sei reagiert
worden, heißt es weiter, ohne dass Details genannt wurden.
## 15.30 Uhr: Irans Außenminister ohne Überblick über Schäden an
Raketenstellungen
rtr | Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi versichert, keine
Raketen zu entwickeln, die die USA erreichen können. Zugleich räumt er ein,
noch keinen genauen Überblick über die Schäden an den eigenen
Raketenstellungen zu haben. Auf diplomatischer Ebene habe er sich bereits
mit seinem russischen Amtskollegen sowie Vertretern aus der Türkei,
Pakistan, Saudi-Arabien und Kuwait ausgetauscht.
## 14:52 Uhr: Zwischen Jubel und Furcht
Die Angriffe durch Israel und die USA sorgen im Iran für gemischte Gefühle.
Viele Iraner haben diesen Moment ersehnt. Aber zugleich herrscht Angst,
dass das Regime mit gesteigerter Brutalität gegen die eigene Bevölkerung
auf die Luftschläge antwortet. 🐾 [3][Teseo La Marca berichtet] für die taz.
14:51 Uhr: Merz, Macron und Starmer verurteilen iranische Angriffe auf
Staaten der Region
afp Deutschland, Frankreich und Großbritannien haben die iranischen
Angriffe auf Staaten in der Region „auf das Schärfste“ verurteilt. „Iran
muss seine willkürlichen Militärschläge unterlassen“, hieß es am Samstag in
einer gemeinsamen Erklärung von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), dem
französischen Präsidenten Emmanuel Macron und dem britischen Regierungschef
Keir Starmer.
Darin riefen sie zugleich zu einer Rückkehr an den Verhandlungstisch auf
und forderten, die Führung in Teheran müsse „eine Verhandlungslösung
finden“.
14:45 Uhr: Russland verurteilt Luftangriffe gegen den Iran
afp | Russland hat die US-israelischen Luftangriffe gegen den Iran scharf
verurteilt. Das Außenministerium in Moskau erklärte am Samstag, die USA und
Israel hätten „wieder einmal ein gefährliches Abenteuer gestartet, das die
Region schnell an den Rand einer humanitären, wirtschaftlichen und – das
kann nicht ausgeschlossen werden – radiologischen Katastrophe bringt“. Der
russische Außenminister Sergej Lawrow verurteilte den Angriff demnach auch
in einem Telefonat mit dem iranischen Außenminister Abbas Araghtschi.
Die „Absichten der Aggressoren“ seien eindeutig, erklärte das russische
Außenministerium: „Die verfassungsmäßige Ordnung und die Regierung eines
Landes zu zerstören, das für sie unerwünscht ist und das sich weigert, sich
ihrem Diktat der Gewalt und des Hegemonismus zu unterwerfen.“
Wie das Außenministerium weiter erklärte, verurteilte Lawrow in dem
Telefonat mit Araghtschi den „unprovozierten bewaffneten Angriff der USA
und Israels auf den Iran, der die Grundsätze und Normen des Völkerrechts
verletzt und die schwerwiegenden Folgen für die regionale und globale
Stabilität und Sicherheit völlig außer Acht lässt“.
Das Telefonat sei auf Initiative des Iran zustandegekommen, betonte das
russische Außenministerium. Die iranische Seite habe dabei ihren
„aufrichtigen Dank für die fortwährende und solide Unterstützung durch die
Russische Föderation“ zum Ausdruck gebracht.
Der russische Ex-Präsident Dmitri Medwedew kritisierte ebenfalls die
Regierung von US-Präsident Donald Trump. „Der Friedensstifter hat einmal
mehr sein wahres Gesicht gezeigt“, schrieb der Vertraute von Kreml-Chef
Wladimir Putin im Onlinedienst Telegram. „All die Gespräche mit dem Iran
waren nur ein Deckmantel. Daran hat nie jemand gezweifelt.“
Niemand sei daran interessiert gewesen, „irgendetwas Konkretes zu
verhandeln“, schrieb Medwedew, der derzeit Vizevorsitzender des russischen
Sicherheitsrats ist.
Die russische Botschaft in Teheran verurteilte die „Aggression der USA und
Israels“ und forderte die russischen Staatsbürger im Iran auf, das Land
nach Möglichkeit zu verlassen. Alle sollten „wachsam“ bleiben und „Militär-
und Regierungseinrichtungen“ meiden, erklärte die Botschaft.
Die russische Botschaft in Tel Aviv rief russische Staatsbürger in Israel
auf, das Land „bis zu einer Normalisierung der Situation“ zu verlassen. Wer
bleiben wolle, solle „wachsam“ sein und den Anordnungen der israelischen
Sicherheitsbehörden Folge leisten.
## 14:19 Uhr: Paris fordert Ende der Eskalation
dpa | Nach den Angriffen Israels und der USA auf Ziele im Iran hat
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron die Lage als „gefährlich für alle“
bezeichnet. „Der Ausbruch des Krieges zwischen den Vereinigten Staaten,
Israel und dem Iran hat schwerwiegende Folgen für Frieden und
internationale Sicherheit“, teilte er auf der Plattform X mit. Die
Eskalation müsse gestoppt werden. Macron forderte eine
Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrates.
„Das iranische Regime muss verstehen, dass es keine andere Wahl mehr hat,
als ernsthafte Verhandlungen aufzunehmen“, um sein Atom- und
Raketenprogramm wie auch „seine Aktionen zur regionalen Destabilisierung“
zu beenden, schrieb der französische Präsident. „Dies ist absolut notwendig
für die Sicherheit aller im Mittleren Osten.“
Das iranische Volk müsse seine Zukunft frei gestalten können. „Die vom
islamischen Regime verübten Massaker diskreditieren es und erfordern, dass
dem Volk wieder Gehör verschafft wird.“
14:15 Uhr: Massive Luftangriffe reichen laut Experte nicht für Machtwechsel
im Iran
ap | Der massive Einsatz der US-Luftstreitkräfte gegen den Iran allein wird
nach Ansicht eines Experten nicht ausreichen, um einen Regierungswechsel in
der Islamischen Republik herbeizuführen. Dazu müssten die USA die iranische
Bevölkerung und Teile der aktuellen Regierung aktiv für einen Wandel
gewinnen, sagte der Sicherheitsexperte Phillips O'Brien der
Nachrichtenagentur AP.
US-Präsident Donald Trump habe den Angriff anscheinend aus innenpolitischen
Gründen angeordnet und werde daher keine hohen US-Verluste riskieren
wollen, indem er Bodentruppen zur Unterstützung der Luftkampagne einsetze,
ergänzte er. O'Brien ist Professor für Strategische Studien an der
Universität St. Andrews in Schottland.
Zwar könnten Luftangriffe Gebäude zerstören und die derzeitige Führung
schwächen. Aber ohne die Zusammenarbeit von Menschen innerhalb des Irans,
die bereit seien, Trumps Ziel der Ablösung der derzeitigen Regierung zu
unterstützen, werde es keinen dauerhaften Machtwechsel geben.
Innerhalb weniger Tage werde man sehen können, ob die Unterstützung für die
jetzige Führung nachlässt, ob iranische Militäreinheiten rebellieren oder
ob Mitglieder der Regierung beginnen, sich gegen die Machthaber des Landes
auszusprechen, fügte O'Brien hinzu.
## 13:58 Uhr: Iran meldet 51 Tote durch israelischen Angriff auf
Mädchenschule
afp Nach einem israelischen Angriff auf eine Mädchenschule im Süden des
Iran ist die Zahl der Todesopfer iranischen Medienberichten zufolge auf 51
gestiegen. 60 weitere Schüler seien bei dem Angriff auf die Grundschule in
Minab in der südiranischen Provinz Hormosgan nahe der Küste der strategisch
wichtigen Straße von Hormus verletzt worden, berichteten am Samstag
staatliche iranische Medien. Anfangs war unter Berufung auf lokale Behörden
gemeldet worden, dass 24 Schulkinder getötet worden seien.
Israel und die USA hatten am Samstagmorgen Luftangriffe gegen den Iran
gestartet. Die israelische Armee sprach von Angriffen auf zahlreiche
militärische Ziele. Israelischen Medienberichten zufolge zielten die
Angriffe auch auf das geistliche Oberhaupt des Iran, Ayatollah Ali
Chamenei, und auf Irans Präsident Massud Peseschkian ab.
13:50 Uhr Angriffe auf den Iran eindeutig völkerrechtswidrig
Der Angriff von Israel und den USA auf den Iran verletzt das Völkerrecht.
Er verstößt gegen das Gewaltverbot der UN-Charta. Es gibt auch 🐾 [4][keinen
Rechtfertigungsgrund hierfür, berichtet Christian Rath], Rechtspolitischer
Korrespondent der taz.
## 13:10 Uhr: Israel ruft Notstand aus, Schulen werden geschlossen
rtr | Israel hat nach den iranischen Raketenangriffen den Notstand
ausgerufen. Verteidigungsminister Israel Katz warnt die Bevölkerung vor
weiteren Angriffen mit Raketen und Drohnen. Öffentliche Versammlungen sind
verboten, Schulen und Arbeitsstätten geschlossen. Krankenhäuser verlegen
Patienten in unterirdische Schutzräume. Das Militär hat Zehntausende
Reservisten einberufen, um unter anderem die Grenzen zu verstärken. Die
Polizei rät von nicht notwendigen Fahrten ab.
## 12:33 Uhr: Angriffe auf Iran dürften mehrere Tage andauern
ap | Die Angriffe Israels und der USA auf den Iran dürften noch mehrere
Tage andauern. Das sagte eine mit den militärischen Plänen vertraute Person
am Samstag der Nachrichtenagentur AP. Die am Samstag begonnene Operation
sei von den USA und Israel monatelang geplant und abgesprochen worden,
sagte die Gewährsperson, die anonym bleiben wollte, weil sie nicht zur
Weitergabe dieser Informationen befugt war.
## 12:05 Uhr: Chamenei und Peseschkian im Visier US-israelischer Angriffe
im Iran
afp/taz | Die gemeinsamen Angriffe der USA und Israels haben israelischen
Medienberichten zufolge auch auf das geistliche Oberhaupt des Iran,
Ayatollah Ali Chamenei, abgezielt. Chamenei sowie Irans Präsident Massud
Peseschkian „gehörten zu den Zielen des Angriffs“, berichtete der Sender
Kan am Samstag unter Berufung auf eine israelische Quelle. Ob die Ziele
getroffen worden seien, sei nicht bekannt. Staatliche iranische Medien
berichteten, Präsident Peseschkian sei „sicher und wohlauf“.
Laut Informationen einiger Medien geht Israel davon aus, dass der
Befehlshaber der iranischen Revolutionswächter getötet worden sei.
Offiziell bestätigt ist das nicht. Der Iran ließ hingegen verlauten,
Chamenei sei in Sicherheit.
## 12:00 Uhr: Explosionen an US-Konsulat im nordirakischen Erbil
afp | Mittlerweile ist auch die nordirakische Stadt Erbil von mehreren
Explosionen erschüttert worden. Ein Anwohner sagte der Nachrichtenagentur
AFP am Samstag, in der Gegend um das US-Konsulat in Erbil habe es
mindestens drei große Explosionen gegeben.
## 11:46 Uhr: Explosionen in Tel Aviv
taz | Laut Aussagen des Jerusalem-Korrespondenten des CNN war in Tel Aviv
eine Explosion zu hören. Woher diese stammt, ist nicht klar.
## 11:25 Uhr: Erneute Internetsperre in Iran
taz | Wie die Organisation NetBlocks berichtet, ist das Internet in Iran
erneut weitgehend blockiert. Am Samstagmorgen sei der Datenverkehr auf vier
Prozent des normalen Niveau abgefallen.
## 10:56 Uhr: Mehrere Explosionen in Dubai
taz | Laut Berichten von CNN-Journalist:innen vor Ort sind mehrere
Explosionen in Dubai zu hören gewesen.
10:46 Uhr: Laut Iran vier US-Stützpunkte im Nahen angegriffen
dpa | Die iranischen Streitkräfte haben nach eigenen Angaben als Reaktion
auf die Angriffe Israels und der USA vier US-Militärstützpunkte in der
Region attackiert. Unter den Zielen war der Militärstützpunkt Al-Udeid in
Katar, der Stützpunkt Al-Salem in Kuwait, der Luftwaffenstützpunkt
Al-Dhafra in den Vereinigten Arabischen Emiraten sowie die US-Flotte in
Bahrain, wie die Nachrichtenagentur Fars berichtete.
10:43 Uhr: Starke Explosionen in Riad in Saudi-Arabien zu hören
afp/taz | Laut Informationen der Nachrichtenagentur AFP waren starke
Explosionen in Riad in Saudi-Arabien zu hören. Nähere Informationen gibt es
bislang nicht.
## 10:36 Uhr: US-Kongress war wohl „nicht wirklich“ informiert gewesen
taz | Der demokratischer Senator Jack Reed kritisiert in einem offiziellen
Statement, dass der US-Kongress „nicht wirklich“ über die Schläge
informiert worden war. Der Präsident habe keine Ziele definiert, so Reed.
## 10:31 Uhr: Stützpunkt pro-iranischer Gruppen im Irak laut
Sicherheitskreisen „bombardiert“
afp | Nach den Angriffen Israels und der USA auf den Iran ist auch im Irak
ein Stützpunkt pro-iranischer Gruppen „bombardiert“ worden. Das verlautete
aus irakischen Sicherheitskreisen sowie von der pro-iranischen,
paramilitärischen Gruppe Hasched-al-Schaabi. Bei dem Angriff habe es auch
Opfer gegeben, hieß es aus den Sicherheitskreisen.
10:23 Uhr: Linke kritisiert Angriffe Israels und der USA
dpa | Die Linkspartei kritisiert die Angriffe Israels und der USA auf den
Iran. „Das Völkerrecht spielt dabei mal wieder keine Rolle“, sagte
Fraktionschef Sören Pellmann der Deutschen Presse-Agentur. „Damit legen die
USA und Israel die Lunte an das Pulverfass eines Krieges, der verheerende
Folgen für den Mittleren Osten und darüber hinaus haben wird.“ Es gelte
jetzt auf internationaler Ebene, diese Eskalation zu verhindern, um die
Zivilbevölkerung in der gesamten Region zu schützen. „Hier steht auch die
Bundesregierung als enger Partner Israels in der Pflicht.“
Parteichef Jan van Aken erklärte: „Unsere Gedanken und unser Mitgefühl sind
in diesen Stunden bei den Menschen in Teheran, Tel Aviv und der gesamten
Region.“ Noch sei das Ziel der Angriffe unklar. „Es steht zu befürchten,
dass Israel und die USA einen Regimewechsel herbeibomben möchten.“ Van Aken
betonte: „Es ist richtig, dass eine Atombombe des Iran auf jeden Fall
verhindert werden muss.“ Dies könnten aber keine militärischen Angriffe
erreichen, sondern nur Verhandlungen und engmaschige Überwachungen vor Ort.
## 10.20 Uhr: Bundesregierung ruft Krisenstab zusammen
rtr | Die Bundesregierung ruft den Krisenstab zusammen. Das Treffen sei für
12 Uhr (MEZ) im Auswärtigen Amt angesetzt, teilt ein Sprecher des
Auswärtigen Amtes mit. Das Auswärtige Amt stehe in engem und ständigem
Kontakt mit den Botschaften in Iran und Israel sowie den weiteren
Vertretungen in der Region.
## 10:07 Uhr: Katar fängt iranische Raketen ab
taz | Laut CNN haben katarische Streitkräfte zwei Raketen im Luftraum ihres
Landes abgeschossen.
10:01 Uhr: Explosionen in Bahrains Hauptstadt Manama
afp/taz/dpa | Laut Informationen der Nachrichtenagentur AFP hat es in der
bahrainischen Hauptstadt Explosionen gegeben. Dort befindet sich eine
wichtige Marinebasis der USA: Sie ist das Hauptquartier der US-Marine im
Nahen Osten. Iranische Streitkräfte gaben an, den Angriff ausgeführt zu
haben.
Auch in Abu Dhabi und Katar soll es Explosionen gegeben haben, berichtet
CNN.
## 09:47 Uhr: Mit Teheran verbündete Huthi-Miliz kündigt neue Attacken auf
Schiffe an
ap | Nach dem Angriff Israels und der USA auf den Iran hat auch die mit
Teheran verbündete Huthi-Miliz im Jemen neue Attacken auf den
Schiffsverkehr in der Region angekündigt. Die Huthi würden Schiffe auf dem
Weg durch das Rote Meer und auch Israel selbst angreifen, um damit den Iran
zu unterstützen, sagten zwei Huthi-Funktionäre am Samstag der
Nachrichtenagentur AP.
09:32 Uhr: Schah-Sohn und Trump rufen iranische Bevölkerung zum Umsturz auf
taz/afp | Der Schah-Sohn Reza Pahlavi fordert [5][in einem auf X
veröffentlichten Statement] das Militär, Sicherheitskräfte und
Strafverfolgungsbehörden auf, sich von der Regierung in Teheran abzuwenden.
„Ihre Pflicht ist es, das Volk zu verteidigen, nicht ein Regime, das unser
Heimatland durch Unterdrückung und Verbrechen in Geiselhaft hält. Schließen
Sie sich der Nation an und tragen Sie zu einem stabilen und sicheren
Übergang bei. Andernfalls werden Sie mit dem havarierten Schiff Khameneis
und seines Regimes untergehen“, sagte er.
An die iranische Bevölkerung appelliert er, wieder auf die Straße zu gehen.
„Die Hilfe, die der Präsident der Vereinigten Staaten dem tapferen
iranischen Volk versprochen hat, ist nun eingetroffen“, sagte er. Es
handele sich um eine „humanitäre Intervention“, die auf die Islamische
Republik abziele, nicht auf das Land Iran. „Die Zeit, wieder auf die Straße
zu gehen, ist nah.“
Gleichzeitig mit Luftangriffen auf den Iran hat auch US-Präsident Donald
Trump die Bevölkerung des Landes aufgerufen, die Regierung in Teheran zu
„übernehmen“. „Wenn wir fertig sind, übernehmt eure Regierung“, sagte Trump
in der Nacht auf Samstag in einer Ansprache. „Ihr werdet sie übernehmen
können. Das wird wahrscheinlich eure einzige Chance in Generationen sein.“
09:27 Uhr: Teheran startet Gegenangriff
ap | Nach dem Angriff Israels und der USA auf Iran hat Teheran mit
Gegenschlägen begonnen. Im Norden Israels waren Explosionen zu hören, wie
Bewohner berichteten. Das israelische Militär teilte mit, iranische
Geschosse würden mit dem Raketenabwehrsystem abgefangen.
## 09:18 Uhr: Iran feuert laut Israel Raketen ab
rtr | Der Iran feuert nach Angaben des israelischen Militärs Raketen in
Richtung Israel ab. Über das israelische Mobilfunknetz werden Warnungen
verschickt, dass Raketen entdeckt worden sind.
## 09:14 Uhr: Iran warnt Staatsbürger im Ausland
taz | Der regierungsnahe Account Iran Military Media auf X ruft
Staatsbürger im Ausland auf, sich in Sicherheit zu bringen. „Iranische
Staatsbürger mit Wohnsitz in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Kuwait,
Katar, Bahrain und Jordanien, die diese Länder noch nicht verlassen
konnten, werden dringend gebeten, das Gebiet dieser fünf Länder so schnell
wie möglich zu verlassen“, lautet [6][die Warnung auf X].
Falls eine Abreise nicht möglich sei, solle sich von Militärstützpunkten,
Hotels, Piers, Geschäftskomplexen oder US-assoziierten Orten Abstand
genommen werden. Unnötige Reisen sollten laut dem iranischen Militär
vermieden werden.
09:00 Uhr: Trump erklärt US-Beteiligung (aktualisiert)
dpa/rtr | Das US-Militär hat nach Angaben von Präsident Donald Trump
umfangreiche Angriffe gegen den Iran begonnen. Das sagte der Republikaner
[7][in einem auf seiner Plattform Truth Social verbreiteten Video].
„Unser Ziel ist es, das amerikanische Volk dadurch zu schützen, dass die
unmittelbare Bedrohung durch das iranische Regime eliminiert wird“, sagte
Trump in einem am Samstag auf sozialen Netzwerken veröffentlichten Video.
Der Iran entwickle Langstreckenraketen, welche die USA und andere Länder
bedrohten. „Wir werden ihre Raketen zerstören und ihre Raketenindustrie
dem Boden gleichmachen.“ Die USA würden mit ihren Angriffen sicherstellen,
dass der Iran keine Atombombe erhalte. „Wir werden ihre Marine
auslöschen.“
## 08:25 Uhr: US-Angriffe von Luft und See aus
rtr/afp | Ein US-Regierungsvertreter sprach gegenüber der
Nachrichtenagentur Reuters von US-Angriffe auf den Iran von der Luft und
von See aus.
Im Süden Teherans sind laut einem iranischen Regierungsvertreter mehrere
Ministerien angegriffen worden. In Teheran bilden sich an den Tankstellen
derweil lange Schlangen. Zudem verlassen laut Augenzeugen zahlreiche
Menschen die Stadt.
## 08:12 Uhr: Explosionen auch in anderen Städten
rtr | Auch in den iranischen Städten Isfahan, Ghom, Karadsch und
Kermanschah werden der Nachrichtenagentur Fars zufolge Explosionen
gemeldet.
Der iranische Revolutionsführer Ajatollah Ali Chamenei ist einem
Regierungsvertreter zufolge an einen sicheren Ort gebracht worden. Er
halte sich nicht in Teheran auf, sagt der Vertreter der Nachrichtenagentur
Reuters am Samstag.
08:04 Uhr: Ausnahmezustand in Israel ausgerufen
dpa/rtr | In ganz Israel wurde der Ausnahmezustand ausgerufen. Der
israelische Verteidigungsminister Israel Katz teilte mit, er habe einen
sofortigen Ausnahmezustand im gesamten Land ausgerufen. In ganz Israel
heulten Sirenen. Der heimische Luftraum wurde für den zivilen Luftverkehr
geschlossen. Er werde wieder freigegeben, „sobald es die Sicherheitslage
erlaubt“, teilte die Flughafenbehörde mit.
Die US-Botschaft in Katar hat für alle Mitarbeiter eine Ausgangssperre
verhängt. Sie empfiehlt allen Amerikanern, dies bis auf Weiteres ebenfalls
zu tun.
Der neue Angriff erfolgt zwei Tage nach einer weiteren Verhandlungsrunde
zwischen den USA und dem Iran über das umstrittene Atomprogramm der
Islamischen Republik. US-Präsident Donald Trump hatte der iranischen
Führung in den vergangenen Wochen wiederholt mit militärischen Angriffen
gedroht – auch vor dem Hintergrund des brutalen Vorgehens des iranischen
Sicherheitsapparats gegen die Proteste zu Jahresbeginn. Trump stellte dem
Iran kürzlich ein Ultimatum bis Anfang März. „Entweder wir erzielen eine
Einigung oder es wird für sie bedauerlich“.
## 07:53 Uhr: USA laut NYT am Angriff beteiligt
rtr/dpa | Die USA beteiligen sich einem Medienbericht zufolge am
israelischen Militärschlag gegen den Iran. Das berichtete die New York
Times am Samstag unter Berufung auf US-Regierungsvertreter. Auch
israelischen Verteidigungskreisen zufolge ist der Angriff mit den USA
abgestimmt. Die Aktion sei seit Monaten vorbereitet worden, das Datum des
Angriffs stehe seit Wochen fest.
07:50 Uhr: Rauchsäulen in Teheran
rtr/afp | Israel greift den Iran an. Eigenen Angaben zufolge wurde ein
„Präventivschlag“ gegen den Iran gestartet. „Der Staat Israel hat einen
Präventivschlag gegen den Iran gestartet, um Bedrohungen für den Staat
Israel zu beseitigen“, teilte der israelische Verteidigungsminister Israel
Katz am Samstag mit.
In Israel wurde Luftalarm ausgelöst, um die Bevölkerung vor einem
möglichen Gegenschlag des Iran zu warnen, wie das israelische Militär
mitteilte. Der israelische Luftraum wurde für den zivilen Luftverkehr
geschlossen.
Iranischen Staatsmedien zufolge waren im Zentrum von Teheran drei
Explosionen zu hören. Dicker Rauch sei aufgestiegen. Die iranische
Nachrichtenagentur Isna berichtete, dass eine der Rauchsäulen in der Nähe
eines Viertels im Zentrum zu sehen sei, in dem sich die Residenz des
geistlichen Oberhaupts des Iran, Ayatollah Ali Chamenei, sowie das
Präsidentenamt befinden.
28 Feb 2026
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