# taz.de -- Ende für den Tagebau in Sichtweite: Ohne Kohle
> Der letzte Tagebau in Brandenburg soll bereits 2030 schließen, drei Jahre
> früher als geplant. Aber ist die Politik darauf überhaupt vorbereitet?
(IMG) Bild: Gleich geschieht es: Ein Bergmann wartet im ehemaligen Tagebau Jänschwalde auf die Sprennung der Förderbrücke F60
Es läuft in der Lausitz“, [1][freute sich Brandenburgs Ministerpräsident
Dietmar Woidke] (SPD) bei einer Stippvisite in Cottbus im vergangenen
Herbst. „Läuft“, das heißt für den seit 13 Jahren amtierenden
Regierungschef normalerweise, dass es läuft wie von ihm geplant. Bisher war
der Plan, dass Welzow-Süd, der letzte Braunkohletagebau in Brandenburg,
2033 schließt und das Kohlekraftwerk Schwarze Pumpe noch bis zum
Kohleausstieg 2038 in Betrieb bleibt.
Nun aber muss Woidke erfahren, dass nicht alles so läuft, wie er es sich
vorstellt. Völlig überraschend hat im Januar der [2][Bergbaubetreiber Leag]
mitteilen lassen, den Tagebau Welzow-Süd im Südosten Brandenburgs bereits
2030, also drei Jahre früher als geplant, zu schließen.
Nicht die Politik hält in der Kohleregion Lausitz die Fäden in der Hand,
sondern die Leag, der mächtige Player, der die Tagebaue und Kraftwerke 2016
vom schwedischen Vattenfall-Konzern übernommen hatte.
Ohne Kohle – diese Zukunft ist in Brandenburg plötzlich zum Greifen nahe.
Es ist eine Zukunft, in der die neuen Energieträger die alten abgelöst
haben werden. Mit einer [3][„Gigawattfactory“] will die Leag die Lausitz an
verschiedenen Standorten als Energieregion neu erfinden – mit gigantischen
Windparks und Solaranlagen, innovativen Batteriespeichern und grünem
Wasserstoff. 10 Milliarden Euro sollen dafür investiert werden. Ein
„Zukunftsraum für ganz Brandenburg“ sei die Lausitz, schwärmt Dietmar
Woidke schon heute. Es klingt wie das Versprechen von Willy Brandt vor mehr
als 60 Jahren, der Himmel über der Ruhr müsse wieder blau werden.
Ohne Kohle: Eine gute Nachricht ist das, eigentlich. Schließlich begründet
die Leag, die der [4][EPH-Holding des tschechischen Milliardärs Daniel
Křetínský] gehört, das vorfristige Aus für Welzow-Süd mit dem
voranschreitenden Ausbau erneuerbarer Energien. Die hätten zu massiven
Änderungen im Strommarkt geführt, teilte die Leag Ende Januar mit. Je mehr
Strom aus Wind und Sonne ins Netz geht, desto weniger lohne sich die
Kohleverstromung.
Ein Paukenschlag. Welzow-Süd ist nach dem Aus für den Tagebau Jänschwalde
2023 der einzige noch aktive Tagebau in Brandenburg. Das nach der Wende
errichtete [5][Kohlekraftwerk Schwarze Pumpe] wird dann nur noch aus den
sächsischen Tagebauen Nochten und Reichwalde beliefert werden. Ob es
tatsächlich erst 2038 schließt? Die Antwort ist mehr den je offen.
Gut ist diese Nachricht fürs Klima. Deutschland war 2024 [6][mit 47 Prozent
der größte Braunkohleproduzent der Europäischen Union]. Erst mit großem
Abstand folgen Polen und Tschechien. Braunkohle ist zudem der größte
Klimakiller hierzulande. Die sogenannten energiebedingten Emissionen
[7][machten nach Angaben des Umweltbundesamtes im Jahr] 2024 83,6 Prozent
der deutschen Treibhausgasemissionen aus. Das Lausitzer Revier mit den
brandenburgischen und sächsischen Tagebauen Welzow-Süd, Nochten und
Reichwalde ist neben dem Rheinischen Revier, wo 2030 Schluss sein wird, und
dem Mitteldeutschen Revier, das 2035 schließen wird, noch immer die größte
Dreckschleuder der Republik.
Atmen sie nun auf in der Lausitz? Braunkohletagebau, das war ja nicht nur
die Verpestung der Luft mit Kohlendioxid oder Methangasen. Er hat auch das
Gesicht der Landschaft entstellt. 135 Dörfer haben die Bagger in der
Brandenburger Niederlausitz weggefressen. Bis vor einigen Jahren sollte der
Tagebau in Welzow-Süd sogar noch erweitert werden.
Auch das zu Welzow gehörende Dorf Proschim mit 850 Einwohnern sollte
abgebaggert werden. Vehement wehrten sich die Menschen gegen eine
Umsiedlung. [8][Mit dem Kohlekompromiss 2020] wurde Proschim in letzter
Minute gerettet. Ein umkämpftes Lützerath wie im Rheinischen Revier blieb
der Lausitz erspart.
Freudenschreie aber sind bislang nicht zu vernehmen aus Welzow, das sich
mit seinen 3.400 Einwohnerinnen und Einwohnern trotzig „Stadt am Tagebau“
nennt. Eher sind die Reaktionen gespalten. Einerseits bedeute der
Kohleausstieg eine Entlastung, meint Bürgermeister Hilmar Mißbach. „Die
negative Seite ist, dass dann jedwede Begehrlichkeiten gegenüber der Leag
mit dem Stillstand des Tagebaus Welzow-Süd beendet sind“, [9][sagte Mißbach
dem RBB].
Aus diesem Einwand spricht nicht nur Sorge, sondern auch Skepsis. Zieht
sich die Leag raus? Fühlt sich nicht mehr zuständig für das, was die
Kommunen begehren?
In der Mitteilung, mit dem der Konzern das Ende für Welzow-Süd verkündete,
war auch von einem Rückzieher die Rede, der die Menschen in Welzow
aufhorchen ließ. Weil das sogenannte Restfeld im südlichen Teil nicht mehr
benötigt werde, gebe es auch keinen Grund mehr, eine Verbindungsstraße
zwischen Welzow und Spremberg zu bauen.
Das wäre für die Bewohnerinnen und Bewohner von Welzow keine gute
Nachricht. Seit Langem wünschen sie sich eine Straße über den bereits
stillgelegten Teil des Tagebaus, um etwa zum Arzt ins 12 Kilometer
entfernte Spremberg zu kommen. Der Umweg, den sie bisher nehmen müssen,
beträgt 22 Kilometer. Ohne Verbindungsstraße wird das so bleiben.
Das mögen kleine Sorgen sein. Doch es gibt auch die großen. Und die könnten
in die Milliarden gehen. Das befürchtet zumindest der Klima- und
Energieexperte von Greenpeace, Karsten Smid. „Wir schätzen, dass die Kosten
bei 10 Milliarden Euro liegen werden“, [10][sagt Smid über die
bevorstehende Rekultivierung der Tagebaue in Brandenburg und Sachsen].
Kosten, für die laut Bergrecht der Betreiber eines Tagesbaus aufkommen
muss. In den beiden Vorsorgegesellschaften, die die Leag für Brandenburg
und Sachsen eingerichtet hat, liegt bislang aber nur je eine Milliarde
Euro.
Nicht nur Greenpeace schlägt deshalb Alarm. Was, wenn die Holding in Prag
die Kohlesparte in die Insolvenz rutschen lässt? Die grüne Zukunft der
Lausitz, von der Dietmar Woidke schwärmt, wäre davon nicht betroffen. Der
Landeshaushalt aber schon. In diesem Fall könnte nämlich die öffentliche
Hand für die Rekultivierung aufkommen müssen.
## Was macht die Landesregierung?
Ohne Kohle – für die SPD und die CDU, die in Brandenburg nach dem Bruch der
Koalition aus SPD und BSW gerade eine neue Koalition verhandeln, wäre dies
das denkbar düsterste Szenario, zumindest wenn es ums Finanzielle geht.
Schon jetzt, das hat ein Kassensturz ergeben, klafft in den Jahren 2027 und
2028 eine [11][Haushaltsloch von jeweils mehr als drei Milliarden Euro].
Wie soll die Politik da erklären, dass die öffentliche Hand die
Rekultivierung der Tagebaue bezahlt, während Daniel Křetínský mit seiner
grünen Sparte „Leag Renewables“ Milliardengewinne einstreicht?
Anruf bei Lars Katzmarek. Der 34-Jährige hat bei der Leag eine Ausbildung
als Mechatroniker gemacht, danach ist er aufgestiegen zum Regionalmanager
für Green Business. Bis 2023 war er auch Betriebsrat beim Energiekonzern.
[12][Nun sitzt der Lausitzer, der auch über seine Heimat rappt, für die SPD
im Brandenburger Landtag.]
„Natürlich wäre das schwer zu vermitteln, wenn die öffentliche Hand für die
Kultivierung der Tagebaue aufkommen müsste“, sagt Katzmarek. „Das ist
schließlich die gesetzliche Aufgabe der Leag.“ Ganz so pessimistisch wie
Greenpeace will er aber nicht sein. Mit den Vorsorgegesellschaften, sagt
er, könne die Leag nicht schalten und walten, wie sie wolle. „Das Geld, das
dort liegt, ist sicher“, ist er überzeugt.
Und was ist mit der Beihilfe der Bundesregierung in Höhe von 1,75
Milliarden Euro, die Brüssel nun freigegeben hat und in mehreren Tranchen
an die Leag ausgezahlt werden soll? Müsste die nicht, wie es Grüne und
Umweltverbände fordern, auf ein Treuhandkonto gehen, etwa zur weiteren
Absicherung vor einer möglichen Insolvenz der Braunkohlensparte? Lars
Katzmarek widerspricht. Die Beihilfe, sagt er, sei auch der Ausgleich für
fehlende Einnahmen, die der Leag durch den von der Politik beschlossenen
Kohleausstieg entgehen. „Das Geld fließt auch in Weiterbildung und
Finanzierung der Beschäftigten“, betont er. „Es geht darum, die Leute fit
zu machen für die neuen Jobs, die entstehen.“
Alleine mit der Schließung von Welzow-Süd, das sagt Katzmarek jetzt auch
als Gewerkschafter, gingen 800 bis 1.000 Jobs verloren. Insgesamt arbeiten
in der Braunkohle in Brandenburg noch 7.000 Beschäftigte.
Kann man der Leag also trauen? Natürlich sagt Lars Katzmarek als vormaliger
Mitarbeiter des Unternehmens dazu nichts. Brandenburgs ehemaliger
Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) war sich da nicht so sicher. Mit
sogenannten Contractual Trust Arrangements (CTA) wollte Steinbach eine Art
treuhänderische Lösung für die Rückstellungen finden. „Die Umsetzung des
CTA wird derzeit mit der Leag abgestimmt“, antwortete Steinbach Mitte 2024
auf eine Anfrage der damaligen Linken-Abgeordneten Anke Schwarzenberg.
Ist daraus etwas geworden?
Anfrage bei Steinbachs Nachfolger, Brandenburgs SPD-Wirtschaftsminister
Daniel Keller. „Ende 2024 wurden die Verhandlungen zur Vorsorgevereinbarung
abgeschlossen“, lässt sein Ministerium mitteilen. Ziel sei es gewesen,
„inflationsbedingte Mehrkosten“ sowie „Transformationsrisiken aufgrund der
Leag-Transformation“ abzusichern. An dem bisher von der Landesregierung
verfolgten Vorgehen habe sich durch den Regierungswechsel nichts geändert.
Klingt hübsch finanztechnisch, heißt im Klartext allerdings, dass Vertrauen
gut, Kontrolle aber besser ist. Auch wenn das Ministerium versichert, „dass
die Leag bislang allen Vereinbarungen und Verpflichtungen nachkommt“.
Warum aber hat das Wirtschaftsministerium dann, wie es die Umweltverbände
und die Brandenburger Grünen gefordert haben, tatsächlich ein Treuhandkonto
eingerichtet? Ziel dieser Maßnahme, lässt das Ministerium mitteilen, sei
„die finanzielle Sicherung eines Anteils der Entschädigungszahlungen für
die Mehraufwendungen durch den vorzeitigen Kohleausstieg 2038“. Auf die
Beihilfe für den Kohleausstieg von 1,75 Milliarden Euro soll die Leag also
nicht so einfach zugreifen können.
## Ein Prosit auf das, was auf den Bergbau folgt
Und wenn es doch schief geht?
Was wäre, wenn die neue Landesregierung – unter Hinweis auf das Loch im
Haushalt und als eine Art Notstandsmaßnahme – alles so stehen und liegen
lässt, wie es die Leag hinterlässt und ein langjähriger Rechtsstreit
beginnt?
Zunächst müsste dann das gesamte Areal der noch bestehenden Tagebaufläche
in Welzow 2030 weiträumig eingezäunt und gesichert werden. Eine verbotene
Zone würde entstehen.
Innerhalb der Zone könnte sich bald eine apokalyptische, postfossile
Unlandschaft entwickeln, die auch die Umgebung in Mitleidenschaft zieht. In
den Tagebaurestlöchern würde sich mit steigendem Grundwasser durch den
Kontakt mit schwefelhaltigen Mineralien saures Grubenwasser sammeln, das
beim Versickern wiederum das Grundwasser verseuchen könnte und eine Gefahr
für die Trinkwasserversorgung wäre. Rutschungen und Setzungen der Kippen
wären an der Tagesordnung, nackt bliebe die Erde, auf den sauren Böden
würde, vom untersten nach oben gekehrt, über Jahrhunderte nichts wachsen.
Keine Schöpfungsgeschichte wäre das, sondern ein Endzeitszenario.
Keine Sanierung ist also keine Lösung.
Wie eine Lösung aussehen kann, hat Vattenfall vor der Übernahme durch die
Leag gezeigt. Auf dem bereits ausgekohlten Teil von Welzow-Süd haben die
Schweden einen Hügel modelliert, der leicht nach Süden abfällt und vor
kalten Winden geschützt ist.
Hier wachsen seit 2010 auf einer Fläche von sechs Hektar Weinreben der
Sorten Grauburgunder, Weißburgunder und Roter Riesling. Sie gehören zum
[13][Weingut Wolkenberg].
Wer das Gut von Mai bis Oktober besucht, kann an Wochenenden in der
Besenwirtschaft den überaus schmackhaften Wein verkosten und gleichzeitig
hinabschauen in den noch aktiven Tagebau Welzow-Süd. Auch eine F60 ist dort
in Betrieb. Von dieser Abraumförderbrücke, der größten beweglichen Maschine
der Welt, wurden in der DDR fünf Stück gebaut. Eine davon ist heute in
Lichterfeld bei Finsterwalde als [14][„Besucherbergwerk“] eine der größten
Attraktionen der Lausitz.
„Vattenfall hat damals gezeigt, was Kultivierung alles ermöglichen kann“,
sagt Bettina Muthmann, die Geschäftsführerin des Weinguts. „Mit der Leag
wäre das schon nicht mehr machbar gewesen.“
## Alternativen zu einer Seenlandschaft
Was passiert, wenn in Welzow 2030 der letzte Bagger und die Förderbrücke
F60 abziehen? Ist Brandenburg wirklich darauf vorbereitet?
Im [15][Braunkohleausschuss der gemeinsamen Landesplanung der Länder Berlin
und Brandenburg] sollte die Leag die Frage nach konkreten
Sanierungsvorhaben in Welzow-Süd im vergangenen Jahr beantworten. Hat sie
aber nicht. „Auf der damaligen Sitzung hat die Leag nicht wie gefordert die
Unterlagen eingereicht“, sagt René Schuster, der für die Brandenburger
Umweltverbände in dem Gremium sitzt.
Bekannt ist bislang, dass die Leag in der Grube einen See fluten will, der
mit 1.960 Hektar noch größer und tiefer sein wird als der [16][Cottbuser
Ostsee auf dem ehemaligen Tagebau Cottbus-Nord]. Der ist heute schon der
größte künstliche See in Deutschland.
Was für die Leag die kostengünstigste Form der Rekultivierung ist, ist für
den Wasserhaushalt in der Spree allerdings eine zusätzliche Belastung. Denn
die Spree soll nicht nur den See fluten. Wegen der hohen Verdunstung ist
auch in den Jahren nach der Flutung immer wieder Zufluss nötig.
Eine Verkleinerung der Flutungsflächen, wie sie die Umweltverbände fordern,
würde dagegen weniger Wasser beanspruchen und die Verdunstung verringern.
Auch Lars Katzmarek will deshalb keinen großen See mehr. „Da hängt auch der
Spreewald dran und die Trinkwasserversorgung von Berlin“, sagt er.
Noch sei nichts entschieden, versichert Brandenburgs Wirtschaftsminister
Daniel Keller. Das für Bergbaufolgelandschaften zuständige [17][Landesamt
für Bergbau, Geologie und Rohstoffe LBGR] habe die Leag um weitere
Informationen gebeten. Und: „Es werden zeitnah Gespräche zwischen dem LBGR
und Leag stattfinden.“
Mit dem Verschwinden der Bagger in vier Jahren bleibt aber kaum mehr Zeit
für eine nachhaltige Rekultivierungsplanung. Und für eine neue Landschaft,
die nicht bloß aus Seen besteht, sondern den Eingriff, den der Tagebau seit
mehr als 100 Jahren in die Landschaft bedeutet, auch für spätere
Generationen erlebbar bleiben lässt.
So jedenfalls wünscht es sich der Leipziger Landschaftsplaner Bertram
Weißhaar, der gerade [18][das Buch „Letzte Kohle. Andere Landschaften“]
veröffentlicht hat. Anders als im Rheinischen Revier, wo es 2037 die
[19][Internationale Gartenausstellung Garzweiler] geben soll, gebe es in
der Lausitz keine Debatte um qualitative Standards für die Landschaft nach
der Kohle. Einen „Skandal“ findet es Weißhaar gar, dass die Bundesregierung
die Milliarden an Beihilfen nicht mit konkreten Vorgaben verbunden hat.
Dennoch ist Weißhaar auch optimistisch. „Möglicherweise lassen sich die
Tagebaue nicht gleichzeitig, sondern nur zeitversetzt fluten“, sagt er mit
Hinblick auf die Risiken für den Wasserhaushalt. So könnten „Landschaften
der Zwischenzeit entstehen“, mit denen Zeit gewonnen werden könnte für das
Ringen um das Gesicht der postfossilen Lausitz.
Brandenburgs Langzeitministerpräsident Dietmar Woidke muss unterdes nicht
nur erleben, dass die Leag den Kohleausstieg einfach vorverlegt. Vor
wenigen Tagen, am 5. Februar, war er auch Zeuge, als im bereits 2023
stillgelegten Tagebau Jänschwalde [20][die dortige Abraumförderbrücke F 60
gesprengt wurde]. „Es ist für mich heute ein sehr emotionaler Moment“,
sagte der SPD-Regierungschef. „Danke F60, du wirst lange in unserer
Erinnerung bleiben.“
Zur Bergbaufolgelandschaft, die in Jänschwalde entstehen soll, sagte Woidke
nichts. Drei Seen plant die Leag. Ihre Flutung wird 30 Jahre dauern.
Wenn genügend Wasser da ist. Und die Leag zahlungsfähig bleibt.
13 Feb 2026
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