# taz.de -- Theater Osnabrück
       
 (DIR) Tanzperformance in Osnabrück: Die diffuse Hektik des Daseins
       
       Ein Tanz um Leben und Tod in der vermuteten Unendlichkeit: Die Dance
       Company Osnabrück schlängelt sich in Johanna Nuutinens „Æon“ durch Zeit und
       Raum.
       
 (DIR) Debatte über Machtstrukturen gefordert: Kunst in Osnabrück streng begrenzt
       
       Kulturschaffende aus ganz Deutschland wollen Absetzung des Stücks „Ödipus
       Exzellenz“ an Osnabrücks Theater nicht hinnehmen und appellieren an
       Politik.
       
 (DIR) Stück „Die Brücke vom Goldenen Horn“: Starkes Stakkato aus Angst und Hoffnung
       
       Tanju Girişkens Inszenierung von Emine Sevgi Özdamars Roman am Theater
       Osnabrück erzählt vom Transit zwischen zwei Welten. Die Taktung ist hoch.
       
 (DIR) Keine Inszenierung zum Thema Missbrauch: Theater Osnabrück hat Angst vor Gottes Zorn
       
       Ende Juni schasste ein kirchenaffiner Intendant ein Regie-Team, weil ihm
       die Inszenierung zum Thema Missbrauch nicht gefiel. Nun wird protestiert.
       
 (DIR) Theaterstück „Drei Winter“: In der Villa des flüchtigen Nazis
       
       Als Familiensaga erzählt Tena Štivičić’ Stück „Drei Winter“ von Kroatiens
       Weg in die Unabhängigkeit. In Osnabrück beginnt das Drama mit
       Wimmelbildern.
       
 (DIR) Hieronymus Bosch auf der Bühne: Triefender Granatapfel und Katzenmensch mit Fledermausflügel
       
       Die saftigen Visionen des Malers von Sünde und deren Bestrafung werden in
       Osnabrück zu einem apart designten Musik-Tanz-Film-Theaterabend.
       
 (DIR) Archaik-Tanztheater in Osnabrück: Immer wieder – Nebel
       
       Terminlich passend bringt das Theater Osnabrück James Wiltons Tanzstück
       „Midwinter“ auf die Bühne. Was genau da beschworen werden will, bleibt
       dunkel.
       
 (DIR) Michael Kohlhaas am Theater Osnabrück: Auf sie mit Durcheinandergebrüll!
       
       Allzu plakativ: Am Theater Osnabrück wird die Geschichte des Gerechtigkeit
       suchenden Michael Kohlhaas zur Krawallnummer.
       
 (DIR) Migrationserfahrungen auf der Bühne: Ein bunter Abend über Zerrissenheit
       
       In Osnabrück gibt es viele Menschen mit polnischem Migrationshintergrund.
       Ihre Erfahrungen hat das dortige Theater zu einem Stück verarbeitet.
       
 (DIR) Doppel-Tanz-Abend in Osnabrück: Stumme Schreie
       
       Das Theater Osnabrück koppelt zwei Choreografien für den Abend „Dwa –
       Zwei“. Tänzerisch geht das Konzept auf, inszenatorisch bleiben Fragen.
       
 (DIR) „Die Jahre“ im Theater Osnabrück: Wenn das Erinnern politisch wird
       
       Das Theater Osnabrück adaptiert die Autobiografie „Die Jahre“ der
       Literaturnobelpreisträgerin Annie Ernaux. Die Vorstellungen sind ständig
       ausverkauft.
       
 (DIR) „Leonce und Lena“ am Theater Osnabrück: Die stumme Frau ergreift das Wort
       
       Die Osnabrücker Inszenierung von Büchners Lustspiel vertauscht die Texte
       der beiden Hauptfiguren. Das eröffnet den Spielraum für eine grandiose
       Lena.
       
 (DIR) Theater-Festival „Spieltriebe“: Die Brachen, die die Welt bedeuten
       
       Fürs Festival „Spieltriebe“ führt das Theater Osnabrück durch die Stadt: An
       „Lost Places“ wie dem Ex-Kaufhaus Ypso gibt es Zeitgenössisches.
       
 (DIR) Musiktheater beim Morgenland-Festival: Der Untergang des Morgenlandes
       
       Eine wortreiche, aber dürftige Handlung: Mit Kinan Azmehs „Songs for Days
       to Come“ scheitert Osnabrücks Intendant Ulrich Mokrusch kläglich.
       
 (DIR) Besuch der Osnabrücker Dance Company: Die Leichtigkeit ist harte Arbeit
       
       Sport oder Kunst? Ballett und Tanztheater sind beides. Zu Besuch beim
       Warm-up der Dance Company des Theaters Osnabrück.
       
 (DIR) Osnabrücker Tanzstück „Zeit“: Fesselnde Dichte
       
       Choreografin Marguerite Donlon beschäftigt sich als neue Direktorin der
       Osnabrücker Dance Company mit dem Phänomen Zeit. Es ist ein furioser
       Einstand.
       
 (DIR) Norddeutsche Theater im Lockdown: Trübe Aussichten
       
       Die Theater im Norden gehen ganz unterschiedlich mit dem Lockdown um. Und
       wissen schon jetzt, dass 2021 viele Schwierigkeiten warten.
       
 (DIR) „Götz von Berlichingen“ als Theater-Film: Transfer ins Traumartige
       
       Das Theater Osnabrück zeigt „Götz von Berlichingen“ digital – als Film, der
       nicht nur Bühnengeschehen dokumentiert. Ein Besuch bei den Dreharbeiten.
       
 (DIR) Lockdown-Programm an den Theatern: Digital, aber nicht kopflos
       
       Im Frühjahr zogen die Theater mit Hochdruck ins Internet. Im zweiten
       Lockdown ist es ruhiger und manche Stücke im Norden stellen neue Fragen.
       
 (DIR) Tänzer und Maskenbildner über Theater: „Deine Seele darf nicht leiden“
       
       Angelo La Rosa tanzte im Theater, heute ist er Maskenbildner am Theater
       Osnabrück. Ein Gespräch über Leidenschaft, Rituale und Pannen.
       
 (DIR) Theaterintendanten im Norden: Bremerhaven auf Bewährung
       
       Große Intendanten-Rochade zwischen den Theatern des Nordens: In Osnabrück,
       Schwerin und Bremerhaven kommen und gehen die Chefs.
       
 (DIR) Opern-Wiederentdeckung: Großer Wurf auf kleiner Bühne
       
       Das Theater Osnabrück hat Albéric Magnards 120 Jahre alten Dreiakter
       „Guercœur“ inszeniert. Die Oper ist heute noch aktuell.
       
 (DIR) Kleist als wilde Fahrt: Im Lamborghini ins Nichts
       
       Wilde Fahrt in den Nihilismus: Probenbesuch bei Daniel Foerster und der
       „Familie Schroffenstein“ in Osnabrück.
       
 (DIR) Uraufführung in Osnabrück: Das schräge Dorf
       
       Mit der Tragikomödie „Nähe“ gewann der Autor Mario Wurmitzer den
       Osnabrücker Dramatikerpreis. Nun kam das Stück in einer bewegenden
       Inszenierung auf die Bühne.
       
 (DIR) Theaterstück „Am Königsweg“: Miss Piggy im Kugelhagel
       
       Felicitas Braun macht aus Elfriede Jelineks Anti-Trump-Zornrede „Am
       Königsweg“ in Osnabrück einen klugen, skurril überspitzten Theaterabend.
       
 (DIR) Seltene Oper: Doktor Faust im Ameisenland
       
       Im Theater Osnabrück feiert bei Ferruccio Busonis „Doktor Faust“ die Musik
       einen bitteren Sieg über die darstellerische Leistung.
       
 (DIR) Theaterpremiere „Medea²“: Jenseits von Korinth
       
       In ihrer Ko-Produktion „Medea2“ schälen das Teatro Avenida aus Maputo und
       das Theater Osnabrück aus dem Mythos ein Stück über Patriarchat und
       Fremdenhass.
       
 (DIR) Theaterkooperation Osnabrück-Maputo: „Ein Kampf gegen sexuelle Gewalt“
       
       Medea2 ist eine Produktion des Theaters Osnabrück und des Teatro Avenida
       aus Mosambik. Dessen Intendantin erklärt den Gewinn der Kooperation.
       
 (DIR) Locker-Room-Talk im Theater Osnabrück: Kein Platz für Ideale
       
       Der Aufführungsort für Patrick Marbers Fußballstück „Der rote Löwe“ ist die
       Spielerkabine des VfL. Das sorgt für größe Nähe zum ausgefeilten Drama
       
 (DIR) Interdisziplinärer Totentanz in Osnabrück: Wiederbelebte Wichtel
       
       Das Projekt „Danse Macabre“ widmet sich Bildern vom tanzenden Tod vom
       Mittelalter bis in die Gegenwart – mit Tanz, Ausstellungen und
       Installationen in vier Häusern
       
 (DIR) Darf man Humor auf Tumor reimen?: Die Verzweiflung eines Krebspatienten
       
       Mit dem Stück „Über meine Leiche“ hat Stefan Hornbach den 2. Osnabrücker
       Dramatikerpreis gewonnen. Marlene Anna Schäfer hat es jetzt schlüssig
       inszeniert.
       
 (DIR) Wiederentdeckung am Theater Osnabrück: Gurlitt’sche Soldaten
       
       Lange vorm Kunstskandal hat das Theater Osnabrück die Neuinszenierung der
       „Soldaten“ des vergessenen Komponisten Manfred Gurlitt geplant. Jetzt ist
       die etwas sperrige Musik zu hören.