# taz.de -- Techno
(DIR) Kölner Technoproduzent Barnt: Seine Melancholie klingt prägnant
Der Kölner Elektronikproduzent Barnt macht im Album „After Completing the
Hex“ kunstsinnigen Techno, der mit der Tradition seiner Heimatstadt bricht.
(DIR) Käärijä-Konzert in Schweden: Ein skurriler Mix aus Techno, Metal und Elektro
Der finnische Rapper, Sänger und Songwriter Käärijä präsentiert eine Musik,
die sich nicht zu ernst nimmt. So auch beim jüngsten Konzert in Schweden.
(DIR) „Rave The Planet“-Parade in Berlin: „Wenn man keine Kultur hat, was bleibt dann vom Mensch?“
Zum fünften Mal tanzen Menschen auf der Techno-Parade Rave the Planet für
Frieden und Zusammenhalt. Im Angesicht des CSD-Anschlags erst recht.
(DIR) Nackt vom Blatt: Klassik ohne Schutzschild
Im Berliner KitKatClub tritt das Naked String Quartet ohne Kleider auf und
ohne vorher zu proben. Das macht auch etwas mit der Musik.
(DIR) Nach dem CSD-Anschlag: Technoparade „Zug der Liebe“ in Berlin abgesagt
Der Anschlag habe die Lage verändert, heißt es von den Veranstaltern,
nötige Sicherheitsmaßnahmen würden die Unbeschwertheit nehmen. „Rave the
Planet“ soll stattfinden.
(DIR) Kritik an palästinensischer DJ: Zwischen Bass und Bekenntnis
Ein offener Brief fordert, die DJ Sama' Abdulhadi vom Hamburger
Habitat-Festival auszuladen – wegen eines Posts zum 7. Oktober. Kritiker
sehen Repression.
(DIR) Bedrohte Clubkultur in Berlin: Tausche Party gegen Profit
Ein Investor will ein Hotel neben dem Humboldthain errichten. Um das zu
ermöglichen, hat der Bezirk extra ein Grundstück getauscht – für nur 30.000
Euro.
(DIR) Phänomen Ikkimel: Mama, Schimpfwort und Giftmord
Rapperin Ikkimel sorgt mit ihrem neuen Album „Poppstar“ für Furore. Ist ihr
Partysound Ausdruck weiblicher Selbstbestimmung oder plumpe Provokation?
(DIR) Fotoband über Lee Perrys Studio: Mit Kleopatra in der schwarzen Arche
Reggaeproduzent Lee Perry machte sein Black-Ark-Studio zum Instrument. Ein
opulent gestalteter Fotoband unternimmt eine Inventur dieses
Klanguniversums.
(DIR) Album von Lee Perry und Mouse On Mars: Lees letztes Hosianna
Noch vor seinem Tod nahm die Dubikone Lee Perry mit dem Duo Mouse On Mars
das Album „Spatial, no Problem.“ auf: Krautelektro trifft auf karibischen
Spuk.
(DIR) Berliner Clubkultur im Wandel: Geheimer Schatz gefunden
Einige Berliner Techno-Institutionen mussten schließen, während andere
Locations neu eröffnen. Wie steht es um die Berliner Feierkultur?
(DIR) Neues Album von Apparat: Drei Jahre Psychoanalyse und ein fehlendes Stromkabel
Vom Technoproduzenten zum Singer-Songwriter. Der Berliner Produzent Sascha
Ring setzt mit seinem neuen Album „A Hum of Maybe“ auf Pathos und Hymnen.
(DIR) Nachruf DJ Por.No: Ein unbesungener Held des Berliner Undergrounds
Bei jeder Aktion, die mit Bass und Musik zu tun hatte, war DJ Por.No am
Start. Mit 61 Jahren ist der Pionier der subkulturellen Techno-Szene
gestorben.
(DIR) Georgiens Technoszene: Soundtrack der Revolution
Tagsüber protestieren, nachts freitanzen: In Tbilissis Technoszene vernetzt
sich ein junges, urbanes Publikum gegen den antieuropäischen Kurs der
Regierung.
(DIR) Abschied vom SchwuZ: Immer ungeprobt oder overthinked
Der Queer-Club SchwuZ in Berlin-Neukölln ist insolvent und schließt. Doch
bei aller Melancholie: Eine Clubnacht ist keine Trauerfeier.
(DIR) Tame Impala Album „Deadbeat“: Im Outback ist der Flow flöten gegangen
Kevin Parker hat für Dua Lipa produziert und für „Barbie“ komponiert. Bei
seiner Band Tame Impala treibt er aber seltsame Dinge. Ist das schon
Identitätskrise?
(DIR) Musiker HAXAN030: Der Welt entgegenschreien
Zwischen Techno und Rap, Unangepasstheit und Selbstzweifeln macht der
Berliner HAXAN030 Musik, die sich was traut. Dahinter steckt viel rohe
Energie.
(DIR) Kulturkampf um Geschichte der Sklaverei: Trumps Paranoia
Die US-Regierung will vorschreiben, wie von Sklaverei erzählt werden soll.
Das afroamerikanische Duo Drexciya etwa soll unamerikanisch sein.
(DIR) Liebe in Berlin: Stärker als Hass, Hetze und Krise
Technoparade, Lange Nacht der Museen, Fetischparty: Das ganze Wochenende in
Berlin stand im Zeichen der Liebe in all ihren Formen.
(DIR) Film über Berliner Technoszene: Der Sound der Selbstverklärung
Nikias Chryssos und Viktor Jakovleski beleuchten die Berliner Technoszene.
Ihr Film „Rave On“ berauscht sich aber vor allem am Mythos der
Vergangenheit.
(DIR) LGBTQI-Szene in China: Queer, laut, verboten
Der Techno-Club TAG in Chengdu muss schließen – er war ein Symbol für
Freiheit in Chinas liberalster Stadt. Doch die queere Szene lebt weiter.
(DIR) Rave The Planet in Berlin: Mit Bass gegen den Hass
„Our Future Is Now“ ist das Motto der diesjährigen Technoparade. Am Samstag
soll dort ein Zeichen für Menschlichkeit gesetzt werden.
(DIR) About Blank in Berlin: Hotel bedroht Technoclub
Gegen den Willen des Bezirks genehmigt der Berliner Senat einen Hotelneubau
direkt neben dem Club About Blank. Der sieht sich in seiner Existenz
bedroht.
(DIR) Jasmin Wagner auf Blümchen-Abschiedstour: 30 Jahre bauchfrei
Als Popstar Blümchen ist sie auf Abschiedstour. Als Jasmin Wagner ist sie
Unternehmerin. Ein Blick auf die Kluft zwischen Rave-Nostalgie und
Gegenwart.
(DIR) Elektronikalbum aus Berlin und Dakar: Tiefer Tauchgang in die Reduktion
Der Berliner Technoproduzent Mark Ernestus und die senegalesische Ndagga
Rhythm Force entwerfen mit dem Album „Khadim“ ein futuristisches
Westafrika.
(DIR) Neue Musik aus Berlin: Randzonen des Techno
Auf seinem neuen Album „Stochastic Drift“ bewegt sich der
Multiinstrumentalist und DJ Barker zwischen instrumentalen Jazzklängen und
tiefen Technosounds.
(DIR) Album „Eusexua“ von FKA Twigs: Presslufthammer mit Wackelkontakt
Die britische Künstlerin FKA Twigs schwelgt mit ihrem Album „Eusexua“ in
Techno-Entgrenzung. Etwas abgeranzten Neunziger-Jahre-Elektropop gibt's
auch.
(DIR) Clubsterben in Berlin: Ein Grabstein für das Watergate
In Berlin schließen derzeit mehr Clubs, als neue aufmachen. Eine Initiative
stellt nun Steine auf, um an ehemalige Partyorte zu erinnern.
(DIR) Winterwahlkampf in Hamburg: Tacos, Techno und Tischtennis
Techno-Tischtennis ist vor allem bei jungen Hamburger*innen im Trend.
Diesen nutzt Die Linke und lädt zum Rundlauf in die Schulsporthalle.
(DIR) Clubkultur in Berlin: „Euphorie, Müdigkeit, Melancholie“
Ronja Falkenbach fotografiert Raver:innen in Berlin. Das ist auch eine
Liebeserklärung an die Clubkultur, erklärt sie im Interview.
(DIR) 20 Jahre Berghain: Happy Birthday, Hain
Am Wochenende feiert das Berghain sein 20-jähriges Bestehen. Der Club ist
nicht nur zum Symbol der Technokultur geworden. Er gilt auch als Blackbox.
(DIR) Technomusik von DJ Gysi auf Tiktok: Silberlockes Banger
Die Kunstfigur DJ Gysi remixt Reden von Gregor Gysi und macht sie zum
Sound-Meme. Beginnt so der Aufstieg der Linken?
(DIR) Georgiens Clubszene nach der Wahl: Zusammen tanzen, zusammen kämpfen
In Georgien hat sich die rechte Regierungspartei zur Siegerin der
umstrittenen Wahl erklärt. Ein Besuch bei den oppositionellen
Raver:innen in Tbilissi.
(DIR) Ausstellung über Berlin der 90er: Dit war Berlin
Häuser mit Einschusslöchern und bröckelnder Putz, Loveparade und überall
Baustellen, Kräne und Kohleöfen. So war das, als unsere Autorin dort
aufwuchs.
(DIR) Ende des Clubs Watergate: An Silvester ist Schluss
Mit dem Watergate muss einer der bekanntesten Clubs der Stadt schließen.
Neue Räume sind dagegen rar. Noch aber ließe sich dem Clubsterben begegnen.
(DIR) Technoparade Zug der Liebe in Berlin: Keine Melonen erwünscht
Auch dieses Jahr zieht die Technoparade Zug der Liebe durch Berlin. Der
Nahostkonflikt ist auch hier ein wesentlicher Bestandteil.
(DIR) Techno-Demo in Berlin: Der Planet wird wieder getanzt
Dr. Motte lädt zum dritten Mal zur „Rave The Planet“-Parade.
Nationalflaggen sind ausdrücklich unerwünscht.
(DIR) Die Wochenvorschau für Berlin: Gemeinsam gegen den „Scheißberg“
Berlin gedenkt dem Mauerbau, schmilzt bei 34 Grad und raved den Planeten.
Und bei einer Punkrock-Lesung im Görli gibt es Lyrik aus 100 Jahre Antifa.
(DIR) Krise im Musikjournalismus: Technomagazin bangt ums Überleben
Nach 35 Jahren droht der „Groove“ das Aus. Eine Kampagne soll die Zukunft
des Magazins sichern. Sie könnte Vorbild für die kriselnde Branche sein.
(DIR) Das Nachtleben in Tallinn: In der Gegenwelt
Nach der Unabhängigkeit Estlands stand Techno für Aufbruch. Und jetzt,
unter der Bedrohung durch Russland? Eindrücke aus den Technoclubs von
Tallinn.
(DIR) Technoclub Open Ground: Klangwunder in Wuppertal
Auf nach Wuppertal! Denn dort residiert seit Kurzem mit dem Open Ground
einer der besten Technoclubs im ganzen Land. Ein Augen- und Ohrenschein.
(DIR) Konzertempfehlungen für Berlin: Die richtige Spannung
Drei Abende zum 15. Geburtstag der Agentur Media Loca, eine klassiche
Drehleier und das Sonic Pluriverse Festival stehen diese Woche auf dem
Programm.
(DIR) Leipziger Musikclub IFZ schließt: Hypezig ist vorbei
Der Leipziger Club „Institut fuer Zukunft“ verkündet kurz nach seinem
zehnten Geburtstag die Schließung – aus finanziellen und politischen
Gründen.
(DIR) Kommerzialisierung der Technoszene: TikTok Techno
Die Kommerzialisierung der Technoszene setzt die Branche massiv unter
Druck. Auch der Unesco-Status wird diese Entwicklung nicht aufhalten
können.
(DIR) Die Wochenvorschau für Berlin: Die Kosten des Fischs
Es ist Zeit, an der Debattenkultur zu arbeiten und wieder über Solidarität
zu sprechen. Und die richtigen Fragen zu stellen. Bitte: How much is the
fish?
(DIR) Berlin-Techno in Unesco-Liste: Rave mit Gütesiegel
Techno in Berlin gehört nun zum bundesweiten „immateriellen Kulturerbe“ der
Unesco. Dabei geht es aber weniger um Kultur und mehr um Marketing.
(DIR) Immaterielles Unesco-Kulturerbe: Denk ich an Deutschland
Sechs neue Traditionen sind nun Kulturerbe, darunter Finsterwalder
Sangestradition und Berliner Techno. Aber Deutschland hat noch viel mehr zu
bieten.
(DIR) Postume Technostücke von Silent Servant: Hoffnungslose Härte
Bis zu seinem Tod legte Silent Servant im Berghain auf. Nun veröffentlicht
das Sandwell Districteinen Teil des Nachlasses. Für was steht diese Musik?
(DIR) Ausgehen in Japan: Auf Safari im Technoclub
Unsere Autorin konnte nicht verstehen, warum junge Menschen in Japan keine
Clubempfehlungen geben können. Nach einem Tanzabend wurde es ihr klar.
(DIR) Techno-Museum in Frankfurt am Main: Geschichten zurechtrücken
Richtiger Schritt, richtiger Ort: Eine Ausstellung im MOMEM in Frankfurt am
Main durchleuchtet die Techno-Verbindungen zwischen Detroit und Berlin.