# taz.de -- Alle Artikel von Petra Schellen
       
 (DIR) Ein Jeck über Gram und Frohsinn: „Wir sind einfach Karnevalisten“
       
       Die „Kölschen Kippa Köpp“ sind der erste jüdische Karnevalsverein nach
       1945. Präsident Aaron Knappstein wird sich so stärker seines Jüdischseins
       bewusst.
       
 (DIR) Verlegerin über grönländische Identität: „Wir spüren eine internationale Solidarität“
       
       Die Grönländerin Laali Lybert hat in der Vulkaneifel den Inuit Verlag
       gegründet. Gleich das erste Buch verknüpft Tradition und Klimawandel.
       
 (DIR) Russische Autorin über das Exil: „Brutalität verändert Menschen irreparabel“
       
       Die nach Berlin emigrierte russische Autorin Marija Stepanova verhandelt in
       „Der Absprung“ Schuldgefühle im Exil. Der Roman versteht sich als Fabel.
       
 (DIR) Psychologe über Euthanasie in Hamburg: „Sie wussten, was sie taten“
       
       Menschen mit Behinderung wurden von Alsterdorf in KZs geschickt. Michael
       Wunder sollte die NS-Verbrechen aufarbeiten. Warum das Jahrzehnte dauerte.
       
 (DIR) Wie 2026 gewesen sein wird: Bremerhaven wird hot
       
       Die taz nord weiß es: Immer mehr Menschen aus Hamburg zieht es 2026
       unfreiwillig in die Pleite-Stadt an der Wesermündung. Sie wird das neue
       Leipzig!
       
 (DIR) Hamburger Ruderinnen in der NS-Zeit: „Eine hohe ideologische Nähe zum Nationalsozialismus“
       
       Zum 100. Vereinsjubiläum liegt erstmals eine Studie zur NS-Geschichte des
       Hamburger Ruderinnen-Clubs vor. Sie bezeugt eine frühe
       Selbstgleichschaltung.
       
 (DIR) Ortsbegehung im Römergrab: Ein Grab lädt zum Festmahl
       
       In Köln steht das besterhaltene Römergrab nördlich der Alpen. Es ist erst
       seit Kurzem wieder zugänglich und sieht aus wie ein festlicher Speisesaal.
       
 (DIR) Palliativmedizinerin übers Sterben: „Stille ist was Feines“
       
       Friederike Boissevain hat ein Hospiz auch für Kinder gegründet. Ein
       Gespräch über den Umgang mit Sterbenden und ihre langjährige buddhistische
       Praxis.
       
 (DIR) Montgomery-Fotoausstellung in Hamburg: Sein cineastischer Blick aufs Staatsversagen 
       
       Schmerzhaft verdichtet zeigt der Fotograf Philip Montgomery auf seinen
       Bildern die Zustände in den USA. Zu sehen ist das in einer großen Hamburger
       Schau.
       
 (DIR) Gedenk-Bloggerin über NS-Täterschaft: „Leute ab 35 fühlen sich beim Thema Wehrmacht angegriffen“
       
       Susanne Siegert spricht auf Insta und Tiktok über NS-Geschichte. Sie
       fordert, zur eigenen Familie und Tatorten in der Nachbarschaft zu
       recherchieren.
       
 (DIR) Blockhäuser mit NS-Geschichte: Schwarze Villen für die Nazi-Granden
       
       In Hamburg ist eine Siedlung rustikaler Norwegerhäuser fast komplett
       erhalten. Entstanden als Behelfsheime für NS-Funktionäre sind sie heute
       hoch begehrt.
       
 (DIR) Französischer Literaturpreis: Ein Haus voller Gewalt
       
       Für einen dunklen Familienroman, der die Gewalterfahrungen der Weltkriege
       widerspiegelt, hat Laurent Mauvignier den renommierten Prix Goncourt
       gewonnen.
       
 (DIR) Historiker über NS-Täter nach der Tat: „Sie hatten klare Exit-Strategien“
       
       Sich noch schnell reinwaschen: Der Historiker David Reinicke untersucht,
       wie sich NS-Täter für die Nachkriegsprozesse vorbereiteten.
       
 (DIR) Naumburger Altar zieht nach Rom: Modernes Marienbild muss weichen 
       
       Der Naumburger Cranach-Altar, komplettiert durch ein zeitgenössisches Bild,
       ist so groß wie einst das Original. Jetzt stört er angeblich die Sicht.
       
 (DIR) Neue Deportationsfotos entdeckt: Ein neuer Beweis – es geschah vor aller Augen
       
       Forschende haben erstmals Fotos einer Deportation der NS-Zeit aus Hamburg
       identifiziert. Sie beweisen einmal mehr, dass dies vor aller Augen geschah.
       
 (DIR) Autor Dinić über die Shoah in Serbien: „Ich will ideologische Kontinuitäten aufzeigen“  
       
       Marko Dinić' „Buch der Gesichter“ spielt 1942, als die Nazis Serbien für
       „judenfrei“ erklärten. Ein Roman über Traditionen von Gewalt und
       Verblendung.
       
 (DIR) Kriminalroman „Friesendämmerung“: Blut unterm Golfschläger
       
       Sandra Dünschedes „Friesendämmerung“ ist ein Krimi aus dem Golfmilieu. Der
       Streit um Windräder und illegale Müllentsorgung werden obendrauf gepackt. 
       
 (DIR) Projektleiterin über Kapergut: „Aufschlussreicher Blick auf den Kolonialismus“
       
       Ein Oldenburger Team erforscht Dokumente und Gegenstände aus 35.000
       Schiffskaperungen der frühen Neuzeit. Sie enthüllen den Alltag breiter
       Schichten.
       
 (DIR) Kirche wird  Ausstellungsort: Eine Heimstatt  für die Verfemten
       
       Mit „Parabel“ hat Sammlerin Maike Bruhns den ersten Ort für Hamburger
       verfemte Kunst eröffnet. Die aktuelle Schau zeigt auch
       KZ-Häftlingszeichnungen.
       
 (DIR) Neues Zuhause für Hamburger Kunst: Ein Ort gegen die Zerstreuung
       
       Das Forum für Künstlernachlässe hat jetzt ein eigenes Heim: Im Stadtteil
       Niendorf erhält es das Erbe von Hamburgs Kunstschaffenden und erforscht es.