# taz.de -- EU-Beitrittskandidat Montenegro: Europa im Herzen
> Montenegro stimmt heute über die Absetzung des Parlamentspräsidenten ab,
> weil er Serbiens Völkermörder Mladić ehrte. Die jungen Menschen sind
> indes längst weiter.
(IMG) Bild: Weg in die Moderne? Kurz vor der Trennung von Serbien wurde die Most Milenijum 2005 in Podgorica eröffnet
Für dich würde ich niemals kämpfen. Deiner Lügen bin ich schon müde
geworden – Za tebe nikada ne bi’ se borila. Od tvojih laži već sam se
umorila
Der Song dröhnt, der halbe Raum singt mit. „Muške priče“ heißt der Titel,
zu Deutsch: Männergeschichten, von DJ Shone, einem Produzenten aus Serbien.
Er handelt davon, was Männer erzählen, wenn sie etwas wollen. Im Song
bietet er ihr: Kuba, Ibiza, Mallorca. Sie hört sich das an und glaubt ihm
kein Wort.
Westlicher Luxus als Versprechen: In einem Land, in dem der
Durchschnittslohn zuletzt bei 1.037 Euro netto lag und die Preise schneller
steigen als die Gehälter.
Es ist ein Dienstagabend im September. Im Restaurant Desetka, mitten auf
dem Campus der Technischen Fakultäten der Universität Montenegros, stehen
flirtende Paare, Anfang zwanzig. Tagsüber ist die Desetka hier Mensa und
Café, abends Bar mit Livemusik.
## Ehre, wem keine Ehre gebührt
Am Donnerstag wird das Parlament dieses Landes darüber abstimmen, ob er
sein Präsident bleiben darf, weil er einem verurteilten Völkermörder
nachgetrauert hat.
Ratko Mladić starb am 27. August 2026 im Alter von 84 Jahren im Gefängnis
von Den Haag. Der frühere Kommandeur der bosnisch-serbischen Armee war
rechtskräftig verurteilt: Völkermord in Srebrenica, Verbrechen gegen die
Menschlichkeit, Kriegsverbrechen. Am 7. September wurde er in Belgrad
beerdigt, mit militärischen Ehren, der Sarg mit den Flaggen Serbiens und
der Republika Srpska, der autonomen Teilrepublik von Bosnien-Herzegowina,
bedeckt.
In Montenegro, das im Bürgerkrieg der 90er Jahre mit Serbien zusammen den
Rest Jugoslawiens bildete, sprach der Parlamentspräsident Andrija Mandić
der Familie Mladić sein Beileid aus. Die pompöse Beerdigung löste breite
Kritik im Ausland aus, aber auch im Inland. Montenegros Außenministerium
distanzierte sich, die Opposition forderte die Abwahl von Mandić.
Die Regierung von Premierminister Milojko Spajić schweigt hingegen. Ohne
Mandić’ proserbische Partei hat sie keine Mehrheit. Eine Abberufung könnte
die Regierung stürzen.
## Montenegro braucht die EU – und umgekehrt
Deshalb sind die meisten Leute auf der Party in der Desetka eher
pessimistisch, wenn die taz sie auf die Abstimmung anspricht: Er wird nicht
gehen. Die da oben halten zusammen.
Miljan ist 26 und studiert Jura. „Ich studiere das, um zu verstehen, was
die Politik nicht richtig umsetzt.“ Neben ihm sitzen Ognjen, 19, und Maya,
18. Beide haben gerade die Schule beendet, in einer Woche beginnt ihr
Wirtschaftsstudium. Ins Ausland wollen alle drei. Zum Studieren, für mehr
Möglichkeiten. „Hier einen guten Job zu finden, ist schwierig.“
Ein guter Job ist für viele einer beim Staat. Der bietet Sicherheit.„Aber
da reinzukommen, ohne Connections, ist fast unmöglich“, sagt Ognjen. „So
sollte es nicht sein.“
„Montenegro ist so klein“, ergänzt Maya. „Jeder kennt jeden.“ Deswegen sei
Vetternwirtschaft ein Problem. Dann kommt der Satz, der an diesem Abend
noch oft fallen wird: Aber bald kommen wir in die EU, dann wird das besser.
Alle nicken. Der EU-Beitritt ist das, was Montenegro bräuchte, sagen sie.
„Und die EU braucht uns“, sagt Ognjen. Als Beweis, dass eine Erweiterung
überhaupt noch möglich ist.
## Küste gegen Sicherheit
2013 trat mit Kroatien das bislang letzte Land der Union bei.
Nordmazedonien brauchte fast siebzehn Jahre, bis überhaupt verhandelt
wurde. Die Türkei verhandelt seit 2005, der Prozess liegt seit 2018 still.
Montenegro wäre der Beweis, dass das Ziel erreichbar ist. Doch was, wenn es
nicht klappt?
„Bei uns in Montenegro denken wir gerne in Extremen. Entweder ist alles
ganz toll, oder alles ist ganz schlimm.“ Miljan lacht. „Was den EU-Beitritt
angeht, sind wir alle optimistisch.“ Was die Jugendlichen besonders
umtreibt: die Inflation. Die sei „sehr spürbar“.
Das hat Gründe. Montenegro hat rund 620.000 Einwohner, produziert wenig
selbst und importiert fast alles: Die Warenexporte decken gerade 12 Prozent
der Importe. Für Landwirtschaft fehlt die Fläche, für Industrie das
Know-how.
Was das Land hingegen hat, ist Küste. 1,48 Milliarden Euro nahm Montenegro
2025 aus dem Tourismus ein. Fast 29 Prozent der Wirtschaft hängt daran,
jeder zehnte Beschäftigte arbeitet in Hotels und Gastronomie. Der Sektor
boomt und ist zugleich eine der wenigen Einnahmequellen, die das Land hat.
## Auf Eis gelegt
Seit 2010 ist Montenegro EU-Beitrittskandidat, das Land gilt als Nächster
in der Reihe. Die Regierung wirbt mit einer Jahreszahl wie mit einem
Versprechen: 2028. Bis dahin sind noch 15 von 33 Verhandlungskapiteln
offen, darunter die zu Justiz, Korruption und Minderheitenrechten.
Eigentlich sollten die bis Ende 2026 fertig verhandelt sein, damit der
Beitrittsvertrag 2027 fertig wird. Ein Jahr später soll dann die
Mitgliedschaft folgen.
Ein EU-Beitritt, so sagen viele an diesem Abend, wäre ein Grund, im Land zu
bleiben, da sich neue Perspektiven öffnen würden. Und er würde Fortschritte
im Kampf gegen die Korruption bringen. Die Frage ist nur, ob die Rechnung
aufgeht.
Denn die Niederlande haben beantragt, den Prozess mit Montenegro
auszusetzen; Kroatien, Estland, Lettland und Litauen haben sich
angeschlossen. Sie fordern eine konsequentere Umsetzung europäischer
Standards. Bei Korruption und organisierter Kriminalität verlangt die EU
mehr rechtskräftige Urteile. Diplomaten in Brüssel sagen, auch die
Reaktionen montenegrinischer Politiker nach Mladić’ Tod hätten die Haltung
mancher Mitgliedstaaten beeinflusst. Und auch mit Kroatien sind
Streitfragen aus den Zerfallskriegen bis heute ungelöst. Am Ende müssen
alle 27 Mitgliedstaaten einstimmig zustimmen.
„Wir sind so gespalten in diesem Land“, sagt ein Partygast, „aber darüber
sind wir uns einig, und auch alle politischen Parteien: In die EU wollen
wir.“
## Politisch geteilt, mit Musik geeint
Was die Menschen in Montenegro hingegen spaltet, das hat der Mladić-Eklat
gezeigt, ist die Frage nach Identität, nach ihrer ethnischen Zugehörigkeit.
Es ist eine große Frage, sagen Maya und Ognjen. Montenegriner, Serben,
Bosniaken, Albaner, Kroaten … „Wir sind ein multikulturelles Land.“
Bei der Volkszählung 2023 bezeichneten sich 41 Prozent als Montenegriner,
33 Prozent als Serben, knapp 10 Prozent als Bosniaken und 5 Prozent als
Albaner. Im Alltag funktioniere das gut, sagt Ognjen. Man dürfe nur nicht
über Politik reden. „Mein Kindheitsfreund ist zum Beispiel Serbe, wir sind
hier zusammen aufgewachsen. Aber bis heute meiden wir politische Themen.“
Miljan sagt, es sei ohnehin alles vermischt. Sein Vater sei Serbe, seine
Mutter Bosniakin, er selbst Montenegriner. So ist es in den meisten
Familien hier. Fast jeder hat Verwandte in Serbien.Auch die Sprache trennt
nicht. Montenegrinisch, Serbisch, Bosnisch, Kroatisch: Man versteht sich
mühelos. Im Hintergrund läuft das nächste serbische Lied. Auch darüber
denkt hier niemand nach.
Das Problem beginnt dort, wo die Politik des Nachbarn eine andere Richtung
einschlägt als die eigene. Serbien verhandelt zwar formal ebenfalls über
einen EU-Beitritt, fährt aber einen Kurs, der Moskau nicht vor den Kopf
stößt, die Sanktionen gegen Russland nicht mitträgt und seit Jahren unter
Druck von Protesten gegen Korruption und Machtkonzentration steht.
Montenegro dagegen hat die EU-Außenpolitik übernommen, ist seit 2017
Nato-Mitglied und will genau damit beweisen, dass es dazugehört.
## Jugend für Europa
Zwischen diesen beiden Kursen verläuft die Bruchlinie, die auch durch
montenegrinische Familien geht. Ohne die Serbisch-Orthodoxe Kirche ist die
nicht zu verstehen. Sie ist die mit Abstand größte Religionsgemeinschaft im
Land. Eine eigene montenegrinische orthodoxe Kirche gibt es zwar, sie ist
aber kanonisch nicht anerkannt. Wer in Montenegro orthodox ist, betet damit
in aller Regel in einer Kirche, deren Sitz in Belgrad liegt.
David Vukićević sitzt an einem Tisch, auf den er sichtlich stolz ist. Ein
eigenes Büro, gestellt von der Stadt, im Zentrum der Hauptstadt Podgorica.
Der 24-Jährige ist Vorsitzender der MOACG, des Netzwerks für Aktivismus der
Jugend Montenegros, gegründet 2021, finanziert überwiegend aus der EU und
von der Stadt. Hier gibt es einen offenen Jugendklub, Workshops über
Vorurteile, Medienkompetenz, Umweltschutz, den Europäischen Gerichtshofs
für Menschenrechte.
Podgorica trägt 2028 den Titel Europäische Jugendhauptstadt, an der
Bewerbung war auch MOACG beteiligt. Was junge Menschen bräuchten, sei
Bildungs- und Beschäftigungspolitik, nicht einen Streit um Identität, sagt
Vukićević, der Wirtschaft studiert und auch schon unterrichtet. Diese
Laufbahn will er weiterverfolgen, Professor werden, jungen Menschen
Perspektiven eröffnen. In die Politik will er nicht.
Er spricht fließend Deutsch, in der zehnten Klasse war er für einen
Austausch in Stuttgart. „Manchmal glaube ich, den jungen Leuten in
Deutschland geht es zu gut, deswegen haben sie nicht die Energie. Sie sind
verunsichert, wenn Planungssicherheit wegfällt. Wir glauben hier daran,
unser Land verbessern zu können.“ Und deswegen wolle er auch bleiben.
Die Spaltung sieht er durchaus: bei der Religion, beim Verhältnis zu
Russland, beim Verhältnis zu Serbien, bei der Frage, ob dieses Land ein
multikulturelles ist. Er selbst habe viele Verwandte in Serbien, sieht sich
aber klar als Montenegriner.
Auch seine Organisation arbeitet auf den EU-Beitritt 2028 hin, auch er will
sich nicht ausmalen, was passiert, wenn es nicht klappt. „Es klappt, seit
so vielen Jahren arbeiten wir darauf hin“, lacht er.
## Spaltung als politisches Kalkül
Draußen auf dem Campus, vor dem Studentenwohnheim, ist es ruhig. Nur eine
Gitarre ist zu hören, Tadija singt und spielt „Layla“ von Eric Clapton. Er
ist 23, geboren in Serbien, aufgewachsen in Bosnien, zum Studieren nach
Montenegro gekommen. Eigentlich wollte er Schauspiel studieren, die Eltern
haben es nicht erlaubt. Jetzt studiert er Entrepreneurship und Business und
hofft trotzdem noch auf eine Schauspielkarriere. Mihailo neben ihm kommt
aus dem Norden Montenegros.
In der Desetka haben die Partygäste darüber gestritten, ob es eine Rolle
spielt, wer Serbe ist und wer Montenegriner. Hier draußen wollen die beiden
davon nichts wissen. „Das ist eher ein Thema für die ältere Generation“,
sagt Tadija. „Wir sind mit einem unabhängigen, multikulturellen Montenegro
aufgewachsen, für uns ist das selbstverständlich.“
Als Montenegro sich am 21. Mai 2006 per Referendum von Serbien trennte,
waren die, die heute hier studieren, im Kindergarten oder noch nicht einmal
geboren. Das Land ist seit 20 Jahren unabhängig, die ethnische Spaltung
liegt in der Vergangenheit. „Politiker versuchen zu spalten“, sagt Tadija.
„Die Bevölkerung hat damit viel weniger ein Problem.“ Das politische Kalkül
ist simpel: Solange über Herkunft gestritten wird, wird nicht über
Korruption gestritten.
## Verhandlungen als Motivation
In den vergangenen Jahren hat Montenegro die Korruption in Angriff
genommen. Im Juni 2024 beschloss die Regierung eine
Antikorruptionsstrategie bis 2028, im selben Jahr verabschiedete das
Parlament ein Gesetz zur Korruptionsprävention, dazu kamen neue Regeln zur
Parteienfinanzierung. Eineinhalb Jahre später arbeitet die zuständige
Agentur für Korruptionsprävention mit etwa der Hälfte des vorgesehenen
Personals, Verfahren gegen hochrangige Beschuldigte enden häufig mit
Freisprüchen oder ziehen sich hin. Das Land bewegt sich im Ranking von
Transparency International auf Platz 65, nur zwei Plätze hinter Kroatien.
NGOs kritisieren, dass Montenegro längst reif für die EU sei. Zumal andere
Länder beim Beitritt auch nicht fertig gewesen seien: Spanien, Rumänien,
Bulgarien, die baltischen Staaten. Der Beitritt sei kein Abschluss des
Prozesses, sondern sein wirksamster Motor. Danach erst, unter dem Einfluss
der Union, kämen die Veränderungen richtig in Gang.
Diese Kritik teilt der Staatspräsident. Jakov Milatović ist 39 Jahre alt,
er hat in Podgorica und in Oxford Wirtschaft studiert, war
Wirtschaftsminister und ist seit Mai 2023 im Amt. „Reformen lohnen sich,
und europäische politische Kultur lohnt sich.“ Das sei die Botschaft, die
Montenegro mit einem EU-Beitritt senden könne. Und: Man wolle ein Vorbild
sein für einen multikulturellen Staat, der funktioniert.
Die größten Herausforderungen, bei denen Montenegro am weitesten von der EU
entfernt sei, benennt er in vier Punkten: erstens ein wirksamer Kampf gegen
Korruption und organisierte Kriminalität. Zweitens ein effektiveres
Gerichtssystem: Verfahren müssten zu Ende gebracht werden. Bislang heben
Berufungsgerichte Urteile immer wieder auf, Fälle beginnen von vorn, ein
endgültiger Schuldspruch kommt selten zustande. Drittens die Infrastruktur,
die Hauptstadt sei auf hohem Niveau, das Land dahinter nicht, dafür brauche
es Mittel. Und viertens ökologische Standards.
Der frühere Ministerpräsident Dritan Abazović formuliert das Argument von
der anderen Seite: Die EU brauche Montenegro als Erfolgsgeschichte. Zu
lange sei nichts dergleichen passiert, zu lange habe Erweiterung nur nach
Stillstand ausgesehen.
## Die Brücke ins Morgen
Im Zentrum der Stadt spannt sich die Most Milenijum über die Morača. Eine
Schrägseilbrücke, eröffnet am 13. Juli 2005, dem Nationalfeiertag und ein
knappes Jahr vor der Unabhängigkeit. Sie wurde schnell zum Wahrzeichen der
Hauptstadt: ein sichtbares Versprechen von Modernität und Anschluss an
Europa.
Ein Taxi fährt vorbei. Aus den Lautsprechern dröhnt „Idem preko zemlje
Srbije“ – „Ich ziehe durch das Land Serbien“. Ob sich das Versprechen der
Brücke 2028 einlöst, ist offen. Viele hier glauben daran. Die Zustimmung
zum Beitritt liegt seit Jahren zwischen 75 und 80 Prozent.
Für viele Montenegriner bedeutet der Beitritt auch die Sicherung der
eigenen Souveränität. Es geht darum, das zu sichern, was man sich in 20
Jahren aufgebaut hat. Und wovon viele fürchten, dass man es in Belgrad noch
immer für verhandelbar hält.
Die Musik in der Desetka ist lauter geworden, der Raum voller.„Wir haben
das schönste Land“, ist Maya überzeugt. „Wir haben das Meer und die Berge.
Und viel Sonne. Ich werde immer hierher zurückkommen, weil hier meine
Familie ist.“ Und das nächste Lied erklingt.
24 Sep 2026
## AUTOREN
(DIR) Margareta Kosmol
## TAGS
(DIR) Montenegro
(DIR) EU-Erweiterung
(DIR) Ratko Mladić
(DIR) Europäische Union
(DIR) GNS
## ARTIKEL ZUM THEMA
(DIR) Parlamentswahl in Lettland: Kampfflugzeuge schützten Wahlkampf
Das EU- und Natomitglied Lettland wählt ein neues Parlament. Überschattet
wird die Wahl von der Sorge vor Drohnenangriffen.
(DIR) EU-Beitrittskandidat Montenegro: Die orthodoxe Kirche wurde zum Handlanger der Politik
Das Westbalkanland Montenegro will bald in die EU. Eine Debatte über die
Anteilnahme beim Begräbnis des Kriegsverbrechers Mladić kommt da zur
Unzeit.
(DIR) Religion in Montenegro: Stoßgebete für Ratko Mladić
Ein montenegrinischer Staatsanwalt ermittelt gegen einen Bischof der
Serbisch-Orthodoxen Kirche. Er hatte dem Kriegsverbrecher Ratko Mladić
gehuldigt.
(DIR) Gedenken an Ratko Mladić: Letztes Geleit für den Kriegsverbrecher
Tausende Menschen ehren bei Trauerfeierlichkeiten in Belgrad den
verstorbenen Kriegsverbrecher Ratko Mladić. Serbiens Staatspräsident Vučić
fehlt.