# taz.de -- Protest für unabhängige Sender: Demonstriert für freie Radios!
> Die freien Radios sind wichtig für die Gesellschaft. Doch sie
> verschwinden, auch weil ihnen das Geld fehlt. Zeit, dass sich das ändert!
Christian Specht, Jahrgang 1969, ist politisch engagiert und setzt sich für
mehr Mitwirkungsmöglichkeiten von Menschen mit Beeinträchtigung in den
Medien ein. Seit 2017 ist er der erste Mensch mit Beeinträchtigung im
Vorstand der Lebenshilfe Berlin. Wenn er möchte, zeichnet er uns den
„Specht der Woche“.
Hier habe ich ein [1][orangenes Auto] mit Lautsprechern und Radios gemalt.
Auf einer Demo. Es sollte mal eine Demo für freie Radios geben. Da würde
ich hingehen. Da sollte jeder hingehen. Denn man weiß ja nie, wann es mal
keine freien Radios mehr geben wird. Das wäre schade.
Viele von denen verschwinden einfach irgendwann. Die haben wenig Geld. Und
manchmal geht ihnen das Geld ganz aus. Da bräuchte es Unterstützung von der
Politik.
Die freien Radios haben immer zu kämpfen. Viele Leute arbeiten da
ehrenamtlich. Aber wenn die gar keine Unterstützung mehr bekommen,
[2][sieht es schlecht aus].
Freie Radios sind aber wichtig. Die können nämlich selbst entscheiden, was
sie senden wollen. Das schreibt ihnen niemand vor. Und die können auch
nicht so leicht abgesetzt werden wie beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk.
So wie Cosmo. Oder die komischen Pläne der AfD für Sachsen-Anhalt hat. Was
würde dann passieren?
Wir brauchen freie Radios. Und sie brauchen eine Demo, damit Leute
mitkriegen, dass es sie gibt. Auf die Demo sollten alle Radios mitbringen.
Zum Beispiel ein Kofferradio.
Protokoll: Selina Hellfritsch
6 Sep 2026
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