# taz.de -- +++ Nachrichten im Irankrieg +++: Trump: „Ganze Zivilisation wird heute Nacht sterben“
       
       > Vor Ablauf seines Ultimatums droht der US-Präsident Iran, die
       > Revolutionsgarden drohen mit Angriffen jenseits der Golfregion. Israel
       > greift Brücken an.
       
 (IMG) Bild: Überreste eines Gebäudes der Scharif-Universität für Technologie in Teheran, das durch einen US-israelischen Angriff zerstört wurde
       
       ## Weißes Haus: Vance hat dem Iran nicht mit Atomwaffen gedroht
       
       Das Weiße Haus hat bestritten, dass die US-Regierung dem Iran mit dem
       Einsatz von Atomwaffen gedroht hat. Das Weiße Haus kommentierte am Dienstag
       im Onlinedienst X den Videoclip einer Rede von Vizepräsident J. D. Vance in
       Budapest. Darin sagt Vance in Richtung Iran: „Wir haben Werkzeuge im
       Kasten, deren Einsatz wir bisher noch nicht beschlossen haben.“ Von einigen
       Nutzern auf X wurden die Worte des Vizepräsidenten so interpretiert, als
       habe er einen Einsatz von Nuklearwaffen angedeutet. Das Weiße Haus schrieb
       dazu: „Wortwörtlich nichts von dem, was (der Vizepräsident) hier gesagt
       hat, ‚deutet das an‘“. Alle, die das Gegenteil behaupteten, seien „absolute
       Vollidioten“.
       
       Vance bezog sich in der Rede auf das Ultimatum von Präsident Donald Trump
       gegen den Iran. Dieser hatte der Führung in Teheran mit massiven Angriffen
       auf Brücken und Kraftwerke gedroht, sollte der Iran nicht ein Abkommen zum
       Ende seines Atomprogramms schließen und die Straße von Hormus wieder
       öffnen. Kurz vor Ablauf der Frist um 20.00 Uhr US-Ostküstenzeit
       (Mittwochfrüh 02.00 Uhr MESZ) legte Trump nach und drohte mit der
       Auslöschung „einer gesamten Zivilisation“. Vance äußerte sich in seiner
       Rede „zuversichtlich“, dass es nicht zum Äußersten kommen werde. Er verwies
       auf weiter laufende Gespräche. (afp)
       
       ## Netanjahu: Israels Luftwaffe greift Bahnstrecken im Iran an
       
       Israels Luftwaffe hat nach Angaben des Ministerpräsidenten Benjamin
       Netanjahu im Iran Eisenbahnstrecken und Brücken angegriffen. Diese würden
       von den Revolutionsgarden genutzt und dafür „verwendet, Rohstoffe für
       Waffen, Waffen selbst sowie die operativen Kräfte zu transportieren, die
       uns, die USA und auch die Länder der Region angreifen – jene operativen
       Kräfte, die zugleich das iranische Volk unterdrücken“, sagte Netanjahu nach
       Angaben seines Büros. Die Vorwürfe lassen sich nicht unabhängig überprüfen.
       Die israelische Armee teilte mit, es seien im Iran acht Brücken angegriffen
       worden, die für den Transport von Waffen und militärischer Ausrüstung
       genutzt worden seien. Darunter seien Brücken in Teheran, Karadsch, Tabris,
       Kaschan und Ghom. Die Übergänge seien angegriffen worden, um zu verhindern,
       dass die iranische Führung sie weiterhin für den Transport von Waffen und
       militärischer Ausrüstung nutzen könne. Es seien zuvor Maßnahmen ergriffen
       worden, um Schaden für die Zivilbevölkerung zu minimieren.
       
       Netanjahu sagte ferner, man zerschlage den iranischen Machtapparat „mit
       zunehmend wachsender Kraft“. Die israelischen Attacken zielten nicht darauf
       ab, das iranische Volk anzugreifen, bekräftigte der Regierungschef. „Im
       Gegenteil – sie sollen das Schreckensregime schwächen und zerschlagen, das
       sie seit 47 Jahren unterdrückt.“ Zur Lage in der Region nach mehr als fünf
       Wochen Krieg sagte er: „Das ist nicht mehr derselbe Iran, und es ist auch
       nicht mehr dasselbe Israel. Wir verändern das Kräfteverhältnis
       grundlegend.“ (dpa)
       
       ## Golfstaaten melden weitere Angriffe
       
       Im Zuge des Irankriegs melden die Golfstaaten weitere Angriffe auf ihre
       Territorien. Das emiratische Verteidigungsministerium teilte mit, dass die
       Luftverteidigungssysteme im Einsatz gegen Raketen- und Drohnenbedrohungen
       seien. Im Emirat Schardscha habe es einen „Vorfall“ auf ein
       Verwaltungsgebäude einer Telekommunikationsfirma mit einer aus dem Iran
       stammenden ballistischen Rakete gegeben. Zwei pakistanische
       Staatsangehörige seien verletzt worden. Das saudische
       Verteidigungsministerium teilte mit, in den vergangenen Stunden vier
       Drohnen abgefangen und zerstört zu haben. Nach Angaben aus Bahrain wurden
       in dem Land seit Ausbruch der jüngsten Eskalation bisher fast 500 Drohnen
       und 188 Raketen abgefangen. (dpa)
       
       ## Tschechien deckelt Spritpreise
       
       Angesichts der aktuellen Energiekrise infolge des Irankriegs deckelt
       Tschechien die Spritpreise an den Tankstellen. Das Finanzministerium in
       Prag veröffentlichte erstmals zulässige Höchstpreise, die von Mittwoch an
       gelten. Sie liegen bei 43,15 Kronen (umgerechnet rund 1,76 Euro) je Liter
       Benzin und 49,59 Kronen (2,02 Euro) je Liter Diesel. Die Vorgaben sollen
       täglich aktualisiert werden. (dpa)
       
       ## Libanon meldet mehr als 1.500 Tote durch israelische Angriffe
       
       Die israelischen Angriffe im Libanon haben seit Beginn des Irankriegs laut
       dem örtlichen Gesundheitsministerium mehr als 1.500 Menschen das Leben
       gekostet. Mehr als eine Million Menschen seien vertrieben worden, teilte
       das Ministerium am Dienstag mit. Unter den 1.530 Toten waren den Angaben
       zufolge 130 Kinder und 57 Sanitäter. Die Zahl der getöteten Mitglieder der
       schiitischen Hisbollah-Miliz ist unklar. Mehr als 4.800 Menschen wurden in
       dem Krieg verletzt. Elf israelische Soldaten kamen ums Leben. Der Krieg
       begann, nachdem die Hisbollah am 2. März aus Solidarität mit dem Iran
       Raketen auf Nordisrael abgefeuert hatte. (ap)
       
       ## Katar warnt vor Kontrollverlust im Irankrieg
       
       Angesichts der Drohungen von US-Präsident Donald Trump im Irankrieg hat
       Katar eindringlich vor einem Kontrollverlust in der Region gewarnt. Man
       stehe unmittelbar vor einem Punkt, an dem die Gewaltspirale nicht mehr zu
       stoppen sei, sagte Katars Außenamtssprecher Madschid al-Ansari in der
       Hauptstadt Doha. „Wir haben seit 2023 davor gewarnt, dass eine ungebremste
       Eskalation uns in eine Situation führen wird, die unkontrollierbar ist. Wir
       sind diesem Punkt nun sehr nahe.“ Er forderte alle beteiligten Parteien
       auf, den Krieg zu beenden, bevor er vollständig eskaliere. Al-Ansari
       verurteile die andauernden Angriffe Irans auf die Golfstaaten. „Die
       Eingriffe Irans in unsere Souveränität sind in keiner Weise zu
       rechtfertigen“, sagte er. „In diesem Krieg gibt es keine Gewinner, sondern
       nur Verlierer“, betonte der Sprecher. Der Kreis der Betroffenen vergrößere
       sich durch die wirtschaftlichen Auswirkungen jeden Tag. (dpa)
       
       ## CDU-Wehrexperte Röwekamp sieht in Trump-Drohungen „keine Strategie“
       
       Der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Deutschen Bundestag, Thomas
       Röwekamp (CDU), sieht in den Drohungen von US-Präsident Donald Trump zur
       Zerstörung von Brücken im Iran keine nachvollziehbare militärische
       Strategie. Die Situation sei „unabgesprochen in der Nato, unabgesprochen
       auch mit uns als Partner“, sagte Röwekamp am Dienstag dem Nachrichtensender
       Welt TV. „Zumindest können wir dahinter keine Strategie erkennen.“ „Wir
       werben als deutsche Bundesregierung sehr intensiv darum, dass diese
       Kampfhandlungen eingestellt werden und es möglichst schnell zu einer
       Vereinbarung kommt“, sagte der CDU-Verteidigungsexperte.
       
       Klar sei aber auch, dass der Iran daran mitwirken müsse. „Insbesondere muss
       sichergestellt sein, dass künftige militärische Angriffe – sei es aus dem
       Iran selbst oder über seine Proxys, insbesondere auf Israel – sowie eine
       Bedrohungslage auch in Europa aufgegeben werden.“ An einen Austritt der USA
       aus der Nato, wie von Trump mehrfach angedroht, glaubt Röwekamp nicht. Das
       sei Teil der inzwischen vom US-Präsidenten gewohnten Rhetorik. „So einfach
       geht das ja nicht, einfach aus der Nato auszutreten, auch für einen
       amerikanischen Präsidenten nicht.“ Die Bündnisverpflichtungen seien
       wechselseitig. Dazu hätten beiden Seiten feste Vereinbarungen getroffen.
       „Ich habe keinen Zweifel, dass die USA sich auch in Zukunft an die
       getroffenen Vereinbarungen innerhalb der Nato halten werden“, sagte
       Röwekamp. (afp)
       
       ## Vance: Vor Ablauf des US-Ultimatums laufen Gespräche mit dem Iran
       
       Kurz vor Ablauf eines US-Ultimatums an den Iran wird es nach Angaben von
       US-Vizepräsident J. D. Vance noch Verhandlungen geben. Es werde „zahlreiche
       Gespräche“ geben, sagte Vance am Dienstag bei einem Besuch in der
       ungarischen Hauptstadt Budapest. Medien zufolge sprechen Unterhändler der
       USA und des Iran unter Vermittlung Pakistans seit Tagen über eine
       Waffenruhe.
       
       Demnach sind sich beide Konfliktparteien aber in zahlreichen Punkten
       uneins. Für den Fall, dass es keine Verhandlungslösung gebe, hätten die USA
       aber „Werkzeuge im Kasten“, für deren Einsatz sie sich bislang noch nicht
       entschieden hätten, fügte Vance hinzu. Er sei aber „zuversichtlich“, dass
       es dazu nicht kommen werde. Die militärischen Ziele hätten die USA
       „weitgehend erreicht“. (afp)
       
       ## Macron: Zwei im Iran inhaftierte Franzosen sind frei
       
       Die französischen Staatsbürger Cecile Kohler und Jacques ‌Paris sind nach
       dreieinhalb Jahren Haft im Iran frei und auf dem Weg nach Frankreich. Das
       teilt Präsident Emmanuel Macron auf der Plattform X mit. Die Abgeordneten
       in der französischen Nationalversammlung begrüßen die Ankündigung mit
       Applaus. (rtr)
       
       ## Medien: USA greifen Dutzende Ziele auf Ölinsel Charg an
       
       US-Streitkräfte haben Medienberichten zufolge Dutzende militärische Ziele
       des Irans auf der Insel Charg im Persischen Golf angegriffen. Die Angriffe
       erfolgten in der Nacht zum Dienstag und am frühen Morgen, wie etwa der
       US-Sender Fox News unter Berufung auf einen hochrangigen US-Beamten
       meldete. Der Sender NBC News berichtete ebenfalls gestützt auf einen
       US-Beamten, dass es Luftangriffe entlang der Nordseite der für den
       iranischen Ölexport zentralen Insel gegeben habe, jedoch keinerlei
       Bodeneinsatz. Die Angriffe richteten sich demnach gegen Militärbunker und
       Lagerstätten, Luftabwehrsysteme und andere militärische Einrichtungen,
       nicht aber gegen Irans Öl. (dpa)
       
       ## Trump: „Ganze Zivilisation wird heute Nacht untergehen“
       
       Stunden vor Ende seines Ultimatums richtet US-Präsident Donald Trump noch
       einmal eine harsche Drohung an den Iran. „Eine ganze Zivilisation wird
       heute Nacht untergehen, um nie wieder zurückzukehren“, schrieb er auf
       seiner Plattform Truth Social. Er wolle nicht, dass das passiere, aber es
       werde wahrscheinlich dazu kommen. Trump bekräftigte in seinem Post
       allerdings auch seine bekannte Darstellung, dass im Iran bereits „Regime
       Change“ stattgefunden habe – und man es nun mit anderen, „klügeren und
       weniger radikalisierten“ Personen zu tun habe. Vielleicht könne „etwas
       revolutionär Wunderbares geschehen“, schrieb er – und schob hinterher: „WER
       WEIß DAS SCHON?“
       
       Man werde es heute Nacht erfahren. Trump, der dafür bekannt ist, nicht mit
       Superlativen zu sparen, sprach von einem der „wichtigsten Momente in der
       langen und komplexen Geschichte der Welt“. Er betonte, dass Jahrzehnte der
       Erpressung, Korruption und des Todes – herbeigeführt durch den Iran – zu
       Ende gehen würden. „Gott segne die großartigen Menschen des Irans!“.
       Bereits am Vortag hatte er einerseits von guten Verhandlungen mit dem Iran
       gesprochen und dem Land andererseits mit einer militärischen Eskalation
       gedroht, sollte es nicht einlenken. Für diesen Fall drohte Trump mit einer
       schnellen Zerstörung aller Brücken und Kraftwerke. Er sagte, die USA
       könnten innerhalb von vier Stunden eine „völlige Zerstörung“ herbeiführen.
       „Das ganze Land kann in einer Nacht ausgelöscht werden, und das könnte
       schon morgen Nacht sein.“ Die Frist, die er Teheran zur Öffnung der Straße
       von Hormus gesetzt hat, läuft nach deutscher Zeit um 2.00 Uhr in der Nacht
       zum Mittwoch ab. (dpa)
       
       ## AP-Informationen: US-Militär greift iranische Insel Charg an
       
       Das US-Militär hat vor dem Ablauf eines von US-Präsident Donald Trump
       gesetzten Ultimatums zur Öffnung der Straße von Hormus nach Informationen
       der Nachrichtenagentur AP erneut die iranische Insel Charg angegriffen. Aus
       Kreisen des Weißen Hauses erfuhr die AP, der Angriff auf die für die
       iranische Ölindustrie wichtige Insel im Persischen Golf habe sich gegen
       militärische Ziele gerichtet. (ap)
       
       ## Irans Botschafter in Kuwait: Golfstaaten sollen „Tragödie“ verhindern
       
       Irans Botschafter in Kuwait hat die Golfstaaten aufgerufen, angesichts der
       jüngsten von US-Präsident Donald Trump geäußerten Drohungen eine „Tragödie“
       zu verhindern. „Wir hoffen, dass die Länder in der Region alle ihre
       diplomatischen und politischen Möglichkeiten nutzen werden, um zu
       verhindern, dass solch eine Tragödie die Region befällt,“ sagte Mohammed
       Tutunidschi der Nachrichtenagentur AFP am Dienstag. Laut dem iranischen
       Botschafter in Pakistan, das zwischen dem Iran und den USA vermittelt,
       nähern sich die Bemühungen, den Krieg zu beenden, einer entscheidenden
       Phase. (afp)
       
       ## Israel: Haben weitere wichtige Brücke im Libanon zerstört
       
       Das israelische Militär hat nach eigenen Angaben eine weitere strategisch
       wichtige Brücke über den Litani-Fluss im Süden des Libanons zerstört. Die
       israelische Armee warf der Hisbollah-Miliz vor, darüber Waffen in den Süden
       des Landes geschmuggelt zu haben. Der Angriff fand demnach bereits am
       Montag statt. Nach israelischen Militärangaben wurden in den vergangenen
       Wochen sieben Brücken und Übergänge im Süden des Landes zerstört. Sie
       gehören zur zivilen Infrastruktur des Landes und verbinden den Süden mit
       dem restlichen Teil des Landes. Libanesische Sicherheitskreise bestätigten,
       dass bisher sieben wichtige Brücke durch israelische Angriffe zerstört
       wurden. Zugangs- und Transportwege zum Süden seien damit erheblich
       eingeschränkt. (dpa)
       
       ## Italiens Verteidigungsminister warnt vor weiterer Eskalation
       
       Italiens Verteidigungsminister Guido Crosetto hat vor einer weiteren
       Eskalation im Irankrieg gewarnt. Die aktuelle Weltlage bezeichnete er in
       einem Interview der italienischen Zeitung „Corriere della Sera“ als
       „beispiellos in den vergangenen Jahrzehnten“. Crosetto sagte weiter: „Ich
       fürchte, dass das, was ohnehin schon tragisch ist, noch schlimmer werden
       könnte.“ Mehrere Krisen überlagerten und verstärkten sich gegenseitig. Auf
       die Frage nach Einflussmöglichkeiten auf US-Präsident Donald Trump erklärte
       Crosetto, dieser sei als Staatschef eines souveränen Landes von außen nicht
       zu beeinflussen. „Ich glaube einfach, dass er mutigere Berater haben
       sollte“, sagte der Minister im Kabinett von Regierungschefin Giorgia
       Meloni, der ein guter Draht zu Trump nachgesagt wird. „Eines der Probleme
       dieser Präsidentschaft ist, dass niemand es wagt, dem Chef zu
       widersprechen.“ (dpa)
       
       ## Rakete trifft Telekommunikationsgebäude in den Emiraten – Verletzte
       
       Bei einem Raketenangriff auf ein Telekommunikationsgebäude in den
       Vereinigten Arabischen Emiraten sind nach Angaben örtlicher Behörden zwei
       Menschen verletzt worden. Eine ballistische Rakete aus dem Iran habe ein
       Verwaltungsgebäude des Unternehmens Thuraya getroffen, hieß es. Die
       Verletzten, zwei pakistanische Staatsangehörige, seien in ein Krankenhaus
       gebracht worden. (ap)
       
       ## Rettungsdienst: Frau bei Raketenangriff im Norden Israels verletzt
       
       Bei einem Raketenangriff auf die Stadt Naharija im Norden Israels ist nach
       Angaben von Sanitätern eine Frau verletzt worden. Die 20-Jährige sei mit
       einer von Splittern verursachten, leichten Kopfverletzung in ein
       Krankenhaus gebracht worden, teilte der Rettungsdienst Magen David Adom
       mit. Feuerwehr und Sanitäter berichteten, nach einem direkten Einschlag in
       einer Wohnstraße seien mehrere Autos in Brand geraten. Zudem seien Gebäude
       beschädigt worden. Raketen- und Drohnenangriffe der vom Iran unterstützten
       Schiitenmiliz Hisbollah lösten am Dienstag in israelischen Gemeinden nahe
       der Grenze zum Libanon immer wieder Warnsirenen aus. (ap)
       
       ## Iranische Behörden melden Angriffe auf Brücken
       
       Bei Luftangriffen im Iran sind nach Angaben örtlicher Behörden mindestens
       zwei Brücken getroffen worden. Angegriffen worden seien eine
       Eisenbahnbrücke in Kaschan, ein Bahnhof in Mesched und eine Autobahnbrücke
       der Schnellstraße zwischen Täbris und Teheran in der Nähe von Täbris, hieß
       es. Weder die USA noch Israel reklamierten die Angriffe umgehend für sich.
       (ap)
       
       ## Israels Armee: Stationierung entlang „Verteidigungslinie“ im Südlibanon
       abgeschlossen
       
       Israels Armee hat im Zuge ihres Vorgehens gegen die pro-iranische Hisbollah
       im Libanon nach eigenen Angaben die Stationierung von Bodentruppen im Süden
       des Nachbarlandes abgeschlossen. Zum derzeitigen Zeitpunkt hätten die
       Soldaten ihre Posten „entlang der Verteidigungslinie gegen
       Panzerabwehrraketen“ bezogen, erklärte die israelische Armee am Dienstag.
       Die Truppen sind demnach „weiterhin in dem Gebiet im Einsatz, um die
       vordere Verteidigungsstellung zu stärken und Gefahren für die Bewohner und
       Gemeinden im Norden Israels zu beseitigen“.
       
       Genaue geografische Einzelheiten wurden zunächst nicht genannt. Laut
       israelischen Medienberichten ist es derzeit nicht vorgesehen, Soldaten
       weiter auf libanesisches Territorium vorrücken zu lassen als etwa 20
       Kilometer nördlich der Grenze. Die Streitkräfte hätten die „Frontlinie“
       erreicht, die in den genehmigten Einsatzplänen festgelegt worden sei,
       berichtete die linksgerichtete israelische Tageszeitung „Haaretz“ unter
       Berufung auf Armeekreise. Diese Linie umfasst dem Bericht zufolge „südliche
       Dörfer, die etwa zehn Kilometer vom Litani-Fluss entfernt liegen – einem
       Gebiet, das unter israelischer Armeekontrolle steht“. Verteidigungsminister
       Israel Katz hatte in den vergangenen Wochen mehrfach vom Einrichten einer
       „Sicherheitszone“ im Südlibanon bis zum Litani-Fluss gesprochen, der etwa
       30 Kilometer von der Grenze entfernt verläuft. (afp)
       
       ## Pakistan und Ägypten fordern vor Ablauf von Trump-Frist Deeskalation
       
       Vor dem Ablauf eines von US-Präsident Donald Trump gesetzten Ultimatums für
       die Öffnung der Straße von Hormus haben Pakistan und Ägypten die
       Konfliktparteien im Irankrieg ein weiteres Mal zur Deeskalation aufgerufen.
       Pakistans Außenminister Ishaq Dar tauschte sich nach Angaben seines
       Ministeriums am Dienstagmorgen mit seinem ägyptischen Amtskollegen Badr
       Abdel-Atti über die jüngsten Entwicklungen in dem Krieg zwischen den USA
       und Israel und dem Iran aus, auch mit Blick auf die Frist Trumps, nach
       deren Ablauf in der Nacht zum Mittwoch (MESZ) der US-Präsident Angriffe auf
       Kraftwerke und Brücken im Iran angedroht hat.
       
       Das pakistanische Außenministerium erklärte, die beiden Top-Diplomaten
       hätten die Notwendigkeit von Deeskalation und Dialog unterstrichen. Zudem
       hätten sie vereinbart, im Austausch zu bleiben, während sich die Situation
       weiterentwickle. Pakistan bemüht sich mit Unterstützung anderer Länder der
       weiteren Region, in dem Konflikt zu vermitteln, um die USA und den Iran an
       den Verhandlungstisch zu bringen. Laut dem ägyptischen Außenministerium
       sprach Abdel-Atti auch mit dem US-Gesandten Steve Witkoff und dem
       irakischen Außenminister Fuad Hussein. Bei den Telefonaten sei es um eine
       Einschätzung der Lage und um Bemühungen gegangen, eine Verständigung
       zwischen den USA und dem Iran zu erreichen, um den Abbau von Spannungen zu
       ermöglichen, teilte das Ministerium mit. (ap)
       
       ## Bericht: US-Militär greift Ziele auf iranischer Insel Charg an
       
       Das US-Militär greift einem ‌Medienbericht zufolge militärische Ziele auf
       der iranischen Insel Charg an. Dies berichtet das Nachrichtenportal Axios
       unter Berufung auf einen namentlich nicht genannten hochrangigen
       US-Regierungsvertreter. (rtr)
       
       ## Toter bei Schusswechsel vor israelischem Konsulat in Istanbul
       
       Vor dem israelischen Konsulat in Istanbul haben drei Angreifer nach
       Behördenangaben am Dienstag das Feuer auf Polizisten eröffnet. Einer der
       Angreifer sei getötet worden, zwei weitere seien verletzt gefangen genommen
       worden. Auch zwei Polizisten hätten bei dem Vorfall leichte Verletzungen
       erlitten, sagte der Istanbuler Gouverneur Davut Gül zu Journalisten.
       Innenminister Mustafa Cifti schrieb auf der Plattform X, die Angreifer
       seien mit einem Mietwagen aus der Stadt Izmit angereist, die etwa 100
       Kilometer östlich von Istanbul liegt. Einer der Angreifer habe Verbindungen
       zu einer Gruppe, die „Religion ausbeutet“, erklärte er, ohne die
       Organisation zu nennen.
       
       Zwei der Angreifer waren nach Behördenangaben Brüder, einer war im
       Zusammenhang mit Drogen vorbestraft. Der türkische Sender Habertürk hatte
       zunächst von zwei getöteten Angreifern und einem verletzten Polizisten
       berichtet. Der türkische Justizminister Akin Gürlek sagte, dass
       Ermittlungen eingeleitet worden seien. Habertürk berichtete, das Konsulat
       belege ein bis zwei Etagen eines Hochhauses in der türkischen Metropole.
       (ap)
       
       ## Iran meldet landesweite Angriffe auf Verkehrsinfrastruktur
       
       Der Iran hat landesweite Angriffe auf seine Verkehrsinfrastruktur gemeldet.
       Neben der Bombardierung einer Eisenbahnbrücke waren auch mehrere Autobahnen
       Ziel von Luftangriffen, wie die staatliche Nachrichtenagentur Irna
       berichtete. In der Provinz Ost-Aserbaidschan etwa sei eine Autobahn nach
       Einschlägen von Geschossen gesperrt worden. Das Krisenmanagement der
       Provinz forderte die Bevölkerung auf, nicht notwendige Reisen bis auf
       weiteres zu unterlassen.
       
       In derselben Provinz sei außerdem eine Autobahnbrücke auf der Strecke
       zwischen der Millionenstadt Tabris und der Hauptstadt der gleichnamigen
       Provinz Sandschan attackiert worden, berichtete die Zeitung „Etemad“. Nahe
       der Pilgerstadt Ghom südlich von Teheran meldeten iranische Medien
       unterdessen einen Angriff auf eine Brücke an einem wichtigen
       Verkehrsknotenpunkt. Die staatliche und englischsprachige Zeitung „Tehran
       Times“ meldete Angriffe auf das Schienennetz in Karadsch, einer
       Millionenstadt westlich von Teheran. (dpa)
       
       ## Iran meldet Angriff auf Eisenbahnbrücke
       
       Der Iran hat nach israelischen Angriffsdrohungen die Bombardierung einer
       Eisenbahnbrücke gemeldet. Bei dem Luftangriff nahe der Kulturstadt Kaschan
       seien zwei Menschen ums Leben gekommen, berichtete die staatliche
       Nachrichtenagentur Irna. Drei Menschen seien verletzt worden. Das Ausmaß
       der Schäden war zunächst unklar. Bei der Strecke handelt es sich um die
       Nord-Süd-Verbindung. Die Wüstenstadt Kaschan, ein beliebtes Touristenziel,
       liegt etwa drei Autostunden von der Hauptstadt Teheran entfernt. (dpa)
       
       ## EU-Koordinierungsgruppen beraten über Folgen des Irankriegs
       
       Die Öl- und Erdgas-Koordinierungsgruppen ‌der Europäischen Union (EU)
       beraten am Mittwoch und Donnerstag über die Marktauswirkungen des von den
       USA und Israel geführten Krieges gegen den Iran. Dies sagt die Sprecherin
       der EU-Kommission, Anna-Kaisa Itkonen, auf einer Pressekonferenz. (rtr)
       
       ## Revolutionsgarden drohen mit Angriffen außerhalb der Golfregion
       
       Die iranischen Revolutionsgarden ‌drohen mit Angriffen außerhalb der
       Golfregion, sollten die USA rote Linien überschreiten. In einer Erklärung
       kündigen sie zudem an, die Infrastruktur der USA und deren Partner in der
       Region ins Visier zu nehmen. Die Öl- und Erdgasversorgung aus der Region
       könnte jahrelang unterbrochen werden, heißt es weiter. Man gebe die
       Zurückhaltung auf. US-Präsident Donald Trump hat dem Iran eine Frist bis
       Mittwoch, 02.00 Uhr MESZ gesetzt, um die Straße von Hormus wieder
       freizugeben. Anderenfalls will er Brücken und Kraftwerke in der Islamischen
       Republik zerstören lassen. (rtr)
       
       ## Drohnenangriffe in Kurdenregion im Nordirak
       
       Im Norden des Iraks ist es zu Drohnenangriffen gekommen. In Erbil, der
       Hauptstadt der autonomen Region Kurdistan, sei dabei ein Kämpfer der
       Kurdenmiliz Peschmerga und seine Frau getötet worden, schrieb der
       Ministerpräsident der Kurdenregion, Masrur Barsani, auf der Plattform X. Er
       verurteile den Angriff aufs Schärfste. Nach Angaben des Gouverneurs war
       Erbil seit Montagabend Ziel von mindestens zehn Drohnenangriffen. Zum
       Ursprung der Drohnen gab es zunächst keine Angaben.
       
       Ziele in der Region Kurdistan stehen immer wieder unter Beschuss durch den
       Iran und ihm nahestehende schiitische Milizen im Irak. Teheran betrachtet
       die autonome Region Kurdistan als Verbündeten des Westens und Israels auf
       irakischem Boden. In Erbil befindet sich ein multinational genutzter
       Stützpunkt, auf dem Soldaten der USA und auch der Bundeswehr stationiert
       sind. Auch dieser stand schon unter Beschuss. (dpa)
       
       ## Gasmangel drosselt in Indien Verbrauch von Speiseöl und Zucker
       
       Der ‌Mangel an Flüssiggas (LPG) senkt in Indien den Verbrauch von Zucker
       und Speiseöl, da viele Restaurants in der Sommersaison ihren Betrieb
       einschränken müssen. Der Rückgang könnte die indischen Importe von
       Speiseölen verringern, darunter Palmöl aus Indonesien und Malaysia sowie
       Soja- und Sonnenblumenöl aus Argentinien, Brasilien, Russland und der
       Ukraine, sagt B.V. Mehta, Direktor des Branchenverbands SEA. Die indischen
       Speiseölimporte seien im März im Vergleich zum Vormonat um fast neun
       Prozent auf 1,2 Millionen Tonnen gesunken. Indien ist der weltweit
       zweitgrößte Importeur von LPG. Im vergangenen Jahr lag der Verbrauch bei
       33,15 Millionen Tonnen. Importe decken etwa 60 Prozent der Nachfrage, wobei
       rund 90 Prozent dieser Einfuhren aus dem Nahen Osten stammen. Die Regierung
       kürzt die Lieferungen an die Industrie zugunsten privater Haushalte. (rtr)
       
       ## Insider: Iran fordert sofortigen Stopp der Angriffe und Hormus-Gebühren
       
       Ein hochrangiger iranischer Insider nennt Bedingungen der Islamischen
       Republik in den Verhandlungen mit den USA. Eine vorübergehende Feuerpause
       lehne man ab, sagt die Person der Nachrichtenagentur Reuters. Gespräche
       über einen dauerhaften Frieden setzten die sofortige Einstellung der
       Angriffe, Garantien gegen deren Wiederaufnahme sowie eine Entschädigung für
       entstandene Schäden voraus. Im Rahmen eines dauerhaften Abkommens fordere
       Teheran zudem Gebühren für die Durchfahrt von Schiffen durch die Straße von
       Hormus. Die Höhe solle von der Art des Schiffes, seiner Ladung und den
       jeweiligen Umständen abhängen. Die staatliche iranische Nachrichtenagentur
       Irna hatte am Montag gemeldet, es gebe insgesamt zehn Punkte. Trump wies
       den Vorschlag als unzureichend zurück. (rtr)
       
       ## Iran meldet Explosionen auf Ölinsel Charg
       
       Der Iran hat neue Explosionen auf der Insel Charg im Persischen Golf
       gemeldet. Die Nachrichtenagentur Mehr berichtete, die Insel werde
       angegriffen. Dort hatte das US-Militär bereits Mitte März Luftangriffe
       ausgeführt. Details zu den möglichen Zielen waren zunächst nicht bekannt.
       (dpa)
       
       ## Insider: Israel verzichtet auf Angriffe auf libanesisch-syrischen
       Übergang
       
       Das israelische Militär verzichtet einem Insider zufolge vorerst auf einen
       Angriff auf den wichtigen Grenzübergang Masnaa zwischen Syrien und dem
       Libanon. Der libanesische Ministerpräsident Nawaf Salam habe nach
       Gesprächen mit syrischen Vertretern eine US-Garantie erwirkt, dass der
       Übergang nicht angegriffen werde, sagt die mit der Angelegenheit vertraute
       Person. Israel hatte mit einem Angriff gedroht, da die libanesische
       Hisbollah-Miliz den Übergang für Waffenschmuggel nutze. Dem Insider zufolge
       ist Masnaa gegenwärtig geschlossen. (rtr)
       
       ## Iran meldet Angriff auf saudiarabische Energie-Anlage
       
       Der Iran hat nach eigenen Angaben eine petrochemische Anlage in
       Saudi-Arabien angegriffen. Die Meldung der halboffiziellen
       Nachrichtenagentur Fars bezieht sich auf den Komplex in Dschubail im Osten
       des Landes. Eine Stellungnahme der Regierung in Riad liegt zunächst nicht
       vor. (rtr)
       
       ## Israelische Armee warnt Iraner vor Zugfahrten am Dienstag
       
       Die israelische Armee hat die Bevölkerung in Iran aufgerufen, am Dienstag
       auf Zugfahrten zu verzichten. „Für Ihre eigene Sicherheit fordern wir Sie
       auf, ab sofort bis 21 Uhr iranischer Zeit im ganzen Land auf die Nutzung
       von Zügen oder Zugfahrten zu verzichten“, schrieb die Armee im Onlinedienst
       X. Zugfahrten sowie Aufenthalte in der Nähe von Gleisen „bringen Ihr Leben
       in Gefahr“, hieß es in dem Beitrag weiter.
       
       Am Dienstagmorgen gab die israelische Armee zudem eine neue Angriffswelle
       gegen Iran bekannt. Dabei sei „Infrastruktur des iranischen Terror-Regimes
       in Teheran und in zusätzlichen Gebieten in Iran“ anvisiert worden, teilte
       die Armee auf X mit. Zugleich erklärte sie, die israelische Luftabwehr
       reagiere derzeit auf Raketenangriffe aus Iran. Iranische Staatsmedien
       meldeten derweil Explosionen aus Teheran und der nahegelegenen Stadt
       Karadsch. (afp)
       
       ## Frankreich erwägt Spritrabatte für mobile Pflegekräfte und Landwirte
       
       Angesichts der hohen Spritpreise hat Frankreich finanzielle Hilfe für
       mobile Pflegekräfte und besonders betroffene Landwirte in Aussicht
       gestellt. „Wir werden die Hilfen auf diejenigen beschränken, deren Branchen
       besonders betroffen sind“, sagte die beigeordnete Energieministerin Maud
       Brégeon am Dienstag dem Sender BFM. Einen Preisdeckel wie von
       Gewerkschaftsseite gefordert lehnte die Ministerin ab. „Dies würde erst
       recht zu Versorgungsengpässen führen“, betonte sie. Eine „allgemeine Hilfe“
       könne sich Frankreich zudem nicht leisten, erklärte sie. (afp)
       
       ## Iran meldet 18 Tote bei Luftangriff im Norden des Landes
       
       Ein Luftangriff hat in der iranischen Provinz Albors nordwestlich von
       Teheran laut staatlichen Medienberichten mindestens 18 Menschen getötet.
       Weitere 24 Menschen seien bei dem Angriff am Dienstag verletzt worden,
       berichtete die der Justiz nahestehende Nachrichtenagentur Misan. Das genaue
       Ziel des Angriffs war zunächst unklar. Eine Reihe schwerer Luftangriffe
       traf auch Ziele in der iranischen Hauptstadt Teheran, darunter ein
       mögliches Waffenlager in den Bergen und Wohngebiete. (ap)
       
       ## Bericht: Synagoge in Teheran beschädigt
       
       In der iranischen Hauptstadt Teheran ist eine Synagoge bei einem
       Luftangriff schwer beschädigt worden. Die Bombardierung erfolgte um etwa
       4.00 Uhr nachts, wie die staatliche Nachrichtenagentur Irna berichtete. Für
       den Angriff wurde Israels Luftwaffe verantwortlich gemacht. Ein Video der
       Nachrichtenagentur zeigte ein fast vollständig zerstörtes Gebäude in einer
       engen Gasse sowie Aufräumarbeiten. Andere iranische Medien berichteten, das
       Gotteshaus sei vollständig zerstört worden.
       
       Die Synagoge wurde laut einem Bericht der iranischen Zeitung Shargh im 20.
       Jahrhundert erbaut und vor allem von Juden aus dem Nordosten Irans genutzt.
       Weitere Informationen zu Opfern gab es zunächst nicht. In Iran ist die
       schiitische Strömung des Islams Staatsreligion. Laut einem Bericht der
       israelischen Nachrichtenseite „ynet“ lebt in Iran die größte jüdische
       Gemeinde außerhalb Israels in der Region. In der Hauptstadt Teheran gibt es
       Dutzende Synagogen, die teils mehrere Hundert Jahre alt sind. (dpa)
       
       ## Peseschkian: Millionen Iraner wollen ihr Leben opfern
       
       Millionen Iranerinnen und Iraner sind laut Präsident Massud Peseschkian
       bereit, im Krieg ihr Leben zu opfern. Er selbst gehöre dazu, schrieb
       Peseschkian am Dienstag auf der Plattform X. US-Präsident Donald Trump
       hatte am Wochenende angekündigt, in der Nacht zum Mittwoch (MESZ)
       Kraftwerke und Brücken in Iran zu bombardieren, sollte das Land den
       [1][Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus] weiterhin blockieren. „Mehr
       als 14 Millionen Iraner haben ihre Bereitschaft erklärt, ihr Leben im
       (selbstaufopfernden) Kampf zu opfern“, schrieb Peseschkian. „Auch ich war,
       bin und werde bereit sein, mein Leben für Iran zu geben.“
       
       Die Angabe ist doppelt so hoch wie die zuvor von staatlichen Medien
       genannten Zahlen zu den Freiwilligen, die die Regierung im Laufe des
       Krieges per SMS und über die Medien aufgefordert hatte, sich zu melden. In
       Iran leben 90 Millionen Menschen. Viele von ihnen lehnten die blutige
       Niederschlagung der landesweiten Proteste gegen die Regierung ab. Die Zahl
       von mutmaßlich 14 Millionen Freiwilligen dürfte auch als Signal der
       Geschlossenheit angesichts der angekündigten amerikanischen Bombardierung
       gedacht sein. (ap)
       
       ## AFP-Reporter: Mehrere Explosionen in Teheran zu hören
       
       In Teheran ist es am Dienstag zu mehreren Explosionen gekommen. Wie ein
       Journalist der Nachrichtenagentur AFP berichtete, waren aus dem Norden der
       Hauptstadt mehrere Explosionen zu hören. Zuvor hatten die staatliche
       Nachrichtenagentur Mehr sowie die Tageszeitungen Schargh und Ham Mihan von
       Explosionen geschrieben. (afp)
       
       ## Luftangriffe auf Teheran und Militärstandorte gemeldet
       
       Aus der iranischen Hauptstadt Teheran sind Luftangriffe gemeldet worden.
       Dabei seien unter anderem Wohngebiete getroffen worden, berichtete das
       staatliche Fernsehen. Auch der schiitische Wallfahrtsort Ghom sei Ziel von
       Angriffen geworden. Ziel waren dem Bericht zufolge Gebiete um Parchin,
       einen Militärstützpunkt, der dem iranischen Raketenprogramm zugeordnet
       wird, sowie Bereiche südlich der Teheraner Innenstadt. Auch der
       internationale Flughafen Chorramabad wurde am Dienstag angegriffen, wie die
       mit der Justiz verbundene Nachrichtenagentur Misan berichtete. In der
       Vergangenheit richteten sich Angriffe auf Wohngebiete gegen Mitglieder der
       iranischen Regierung und der Sicherheitskräfte. (ap)
       
       ## Wichtige Brücke zwischen Saudi-Arabien und Bahrain wieder geöffnet
       
       Eine wichtige Brücke zwischen Saudi-Arabien und dem Inselstaat Bahrain ist
       nach stundenlanger Schließung wegen der Gefahr iranischer Angriffe am
       Dienstag wieder geöffnet worden. Die für die Brücke King Fahd Causeway
       zuständige Behörde gab das auf der Plattform X bekannt. Zuvor hatte es
       geheißen, der Fahrzeugverkehr sei „als Vorsichtsmaßnahme“ gestoppt worden.
       Es drohten iranische Angriffe auf die Östliche Provinz von Saudi-Arabien,
       hieß es. Die 25 Kilometer lange Brücke ist die einzige Straßenverbindung
       zwischen Bahrain und der arabischen Halbinsel.
       
       Saudi-Arabien berichtete am Dienstag, dass sieben ballistische Raketen aus
       Iran die Östliche Provinz des Landes angegriffen hätten.
       Raketen-Trümmerteile seien in der Nähe von Energieeinrichtungen
       herabgefallen, teilte ein Militärsprecher mit. Zunächst war unklar, welche
       Einrichtungen betroffen waren. (ap)
       
       ## Saudi-Arabien wehrt erneut Angriffe ab
       
       Saudi-Arabien hat erneut Angriffe aus Iran abgewehrt. In den letzten
       Stunden seien 18 Drohnen abgeschossen worden, teilte das
       Verteidigungsministerium am Morgen (Ortszeit) mit. Verletzte wurden
       zunächst nicht gemeldet. (dpa)
       
       ## Flughafen im Westen Irans Ziel von Angriffen
       
       Im Westen Irans ist ein Flughafen Ziel von Luftangriffen geworden. In der
       Stadt Chorramabad sei der Flughafen bombardiert worden, berichtete die
       Nachrichtenagentur Mehr unter Berufung auf den Vizegouverneur der Provinz
       Lorestan. Bei dem Angriff gab es seinen Worten zufolge keine Todesopfer.
       Das Ausmaß der Schäden blieb unklar. Seit mehr als fünf Wochen führen
       Israel und die USA Krieg gegen Iran. (dpa)
       
       ## Linken-Politiker Bartsch: Berlin und Verbündete müssen Druck auf Trump
       erhöhen
       
       Der Linken-Politiker Dietmar Bartsch sieht kaum Möglichkeiten, den Kurs von
       US-Präsident Donald Trump im Irankrieg noch zu beeinflussen. Deutschland
       müsse wie andere Länder dennoch versuchen, den Druck auf Trump nochmals zu
       erhöhen, sagte Bartsch am Dienstag im ARD-„Morgenmagazin“. Der Krieg müsse
       „schnellstmöglich beendet werden“. Allerdings sei Trump „die Meinung auch
       von (Bundeskanzler) Friedrich Merz sehr, sehr wenig wert“. Der Einfluss
       Deutschlands sei „gering“.
       
       Dass Trump nun drohe, auch zivile Infrastruktur in Iran zu bombardieren,
       sei „schlicht der Wahnsinn“, sagte Bartsch. Es sei „unverantwortlich“, dass
       von Trump nun „immer mehr zivile Opfer ins Kalkül“ gezogen würden. Das
       Vorgehen des US-Präsidenten habe nichts mehr zu tun mit dem Ziel, „ein
       Mullah-Regime“ zu beseitigen. „Das ist ein Krieg um des Krieges willen.“
       Trumps Drohungen, Brücken und Kraftwerke anzugreifen, würden „zu einer
       weiteren Eskalation führen“, sagte Bartsch. Zu glauben, Iran ließe sich wie
       von Trump behauptet „zurückbomben in die Steinzeit“, sei „ein Fehler“. Der
       US-Präsident habe offensichtlich „keinen Plan“. (afp)
       
       ## Frankreich warnt vor „Teufelskreis“ der Eskalation in Iran
       
       Der französische Außenminister Jean-Noël Barrot hat Angriffe auf zivile
       Einrichtungen und Energieinfrastruktur in Iran abgelehnt. Solche Angriffe
       verstießen gegen die Regeln des Krieges und des Völkerrechts und würden mit
       Sicherheit Vergeltungsmaßnahmen Irans auslösen, sagte der Minister am
       Dienstag dem Fernsehsender France Info. US-Präsident Donald Trump hatte mit
       solchen Angriffen gedroht, sollte Teheran die Straße von Hormus nicht bis
       Mittwochmorgen (MESZ) für den Schiffsverkehr öffnen.
       
       Angriffe auf zivile Anlagen würden zweifellos eine neue Eskalationsphase
       und Vergeltungsmaßnahmen auslösen, erklärte Barrot. Das würde die Region
       und die Weltwirtschaft in einen besorgniserregenden Teufelskreis ziehen.
       „Wir erleben bereits einen starken Anstieg der Kraftstoffpreise“, sagte der
       Minister. „Sollten Energieanlagen in Iran angegriffen werden, müssen wir
       mit Vergeltungsmaßnahmen des iranischen Regimes rechnen, die die ohnehin
       schon besorgniserregende Lage weiter verschärfen würden.“ (ap)
       
       ## Bericht: Drei Kinder bei Luftangriff nahe Teheran getötet
       
       Bei einem Luftangriff nahe der iranischen Hauptstadt Teheran sind einem
       Bericht zufolge drei Kinder ums Leben gekommen. Bei der Attacke am frühen
       Morgen sei ein Wohnhaus in der Pendlerstadt Pardis getroffen worden,
       berichtete ein Reporter der Nachrichtenagentur Mehr. Insgesamt seien aus
       den Trümmern bislang sechs Leichen geborgen worden. Seit mehr als fünf
       Wochen nun führen Israel und die USA Krieg gegen Iran. Augenzeugen in
       Teheran berichteten ebenfalls von schweren Bombardierungen in der
       vergangenen Nacht.
       
       In Pardis östlich der Millionenmetropole wurden in den vergangenen 15
       Jahren riesige Neubausiedlungen für Teherans wachsende Bevölkerung
       errichtet. Viele Menschen in der Mittelschicht erwarben dort in den
       Hochhäusern Eigentum, oft in der Hoffnung auf erschwinglichen Wohnraum und
       einen sozialen Aufstieg am Rand der Hauptstadt. Nutzer in den sozialen
       Medien berichteten über mehrere Raketeneinschläge in Pardis, davon
       mutmaßlich auch mit bunkerbrechenden Bomben. „Fenster und Häuser haben
       gezittert“, zitierte der bekannte Netzaktivist Vahid auf seinem
       Telegram-Kanal einen Bewohner aus der Stadt. (dpa)
       
       ## IEA-Chef: Irankrieg wird Lage im Energiebereich ändern
       
       Die Energiekrise infolge des Irankriegs wird nach Einschätzung der
       Internationalen Energieagentur (IEA) die geopolitische Lage im
       Energiebereich „grundlegend verändern“. IEA-Direktor Fatih Birol sagte der
       französischen Zeitung Figaro vom Dienstag, die aktuelle Krise sei
       „schwerwiegender als die Krisen von 1973, 1979 und 2022 zusammen“. Es gebe
       aber auch „Gründe für Optimismus“: So werde die Energiekrise etwa den
       Ausbau der Erneuerbaren Energien beschleunigen. Die Veränderungen im
       Energiebereich würden „Jahre dauern“, sagte Birol. Bestimmte Technologien
       würden sich aber schneller weiterentwickeln als andere – etwa Solar- und
       Windenergie, wo Anlagen „sehr schnell“ installiert werden könnten. Zudem
       werde die Krise auch „den Schwung zugunsten der Kernenergie, einschließlich
       kleiner modularer Reaktoren, wiederbeleben“.
       
       Aktuell aber müssten die Staaten Energie „so vorsichtig wie möglich“
       nutzen, sparen und die Effizienz verbessern, riet Birol. Denn „dieser Krieg
       legt eine der Lebensadern der Weltwirtschaft lahm“, betonte Birol – die
       Straße von Hormus. Betroffen seien Lieferungen nicht nur von Öl und Gas,
       sondern auch von Düngemitteln, Petrochemikalien, Helium und vielem mehr.
       Der IEA-Direktor warnte vor einem „schwarzen April“: „Der März war sehr
       schwierig, aber der April wird noch viel schlimmer“, wenn die Straße von
       Hormus de facto geschlossen bleibe. (afp)
       
       ## Iran greift Tel Aviv erneut mit Streumunition an
       
       Bei einem neuen Raketenangriff auf den Großraum Tel Aviv hat Iran nach
       israelischen Militärangaben erneut international geächtete Streumunition
       eingesetzt. Am Morgen heulten auch im Stadtzentrum der Küstenmetropole die
       Sirenen, die Bürger liefen in Schutzräume. Es waren dumpfe Explosionen zu
       hören. Ein israelischer TV-Sender berichtete, es habe etwa zehn
       Einschlagsorte gegeben. Dabei sei Sachschaden an Gebäuden und Fahrzeugen
       verursacht worden. Berichte zu Verletzten gab es zunächst nicht. Auch die
       Hafenstadt Eilat an der Südspitze Israels wurde nach Medienberichten mit
       Streumunition angegriffen. Eine Rakete mit Streumunition zerbricht häufig
       über dem Ziel in der Luft und verteilt dann Submunitionen, auch Bomblets
       genannt, über einem großen Gebiet. Diese können von der Luftabwehr kaum
       abgefangen werden. (dpa)
       
       ## Erdölkomplex in Saudi-Arabien bei Angriffen beschädigt
       
       In Saudi-Arabien ist laut einem Augenzeugenbericht in der Nacht zum
       Dienstag ein bedeutendes Erdöl-Industriegebiet angegriffen und beschädigt
       worden. In den Industrieanlagen des Konzerns Saudi Basic Industries
       Corporation (Sabic) im ostsaudiarabischen Dschubail sei nach einem Angriff
       ein Brand ausgebrochen, es hätten sich „sehr starke Detonationen“ ereignet,
       hieß es von einem Menschen vor Ort gegenüber der Nachrichtenagentur AFP.
       Das Industriegebiet von Dschubail ist eines der größten der Welt. Dort
       befinden sich Stahlwerke, Erdölraffinerien und Fabriken für weitere
       Erdölprodukte, Schmieröl und Kunstdünger. Zuvor hatte die saudiarabische
       Luftabwehr nach Angaben des Verteidigungsministeriums einen Angriff mit
       sieben ballistischen Raketen abgewehrt. Am Montag hatte die israelische
       Luftwaffe nach Angaben von Verteidigungsminister Israel Katz einen
       „heftigen Angriff“ auf das iranische Erdölindustriegebiet Asalujeh am
       Persischen Golf geflogen. (afp)
       
       ## Bericht: Iran fordert Sicherheitsgarantien
       
       Iran fordert für eine Feuerpause mit Israel und den USA laut einem
       Medienbericht Sicherheitsgarantien und ein Ende israelischer Angriffe auf
       die Hisbollah-Miliz im Südlibanon. Die New York Times schrieb unter
       Berufung auf zwei nicht namentlich genannte iranische Regierungsvertreter,
       Teheran wolle zudem Zusicherungen, künftig nicht Ziel weiterer Angriffe zu
       werden. Nach dem Bericht sieht Teherans Vorschlag vor, die Straße von
       Hormus wieder für den Schiffsverkehr zu öffnen. Iran wolle jedoch eine
       Gebühr von rund zwei Millionen Dollar pro Schiff erheben. Die Einnahmen
       würden mit Oman geteilt, das an die Wasserstraße angrenzt.
       
       Iran wolle seinen Anteil an den Einnahmen für den Wiederaufbau von
       Infrastruktur verwenden, die bei US-israelischen Angriffen beschädigt
       worden sei, berichtete die New York Times weiter. Auf direkte
       Entschädigungsforderungen würde Teheran demnach verzichten.
       [2][US-Präsident Donald Trump] bezeichnete den Vorschlag am Montag als
       „bedeutend“, erklärte später jedoch, er sei nicht ausreichend. Trump hatte
       Teheran ein Ultimatum für die Öffnung der Straße von Hormus gesetzt und
       dieses mehrfach verlängert. Derzeit gilt es offenbar bis Dienstag 20.00 Uhr
       Ortszeit (Mittwoch 02.00 Uhr MESZ). (afp)
       
       ## Brücke zwischen Saudi-Arabien und Bahrain geschlossen
       
       Eine wichtige Brücke zwischen Saudi-Arabien und dem Inselstaat Bahrain ist
       wegen der Gefahr iranischer Angriffe am Dienstag geschlossen worden. Die
       für die Brücke King Fahd Causeway zuständige Behörde gab das auf der
       Plattform X bekannt. Der Fahrzeugverkehr sei „als Vorsichtsmaßnahme“
       gestoppt worden. Es drohten iranische Angriffe auf die Östliche Provinz von
       Saudi-Arabien, hieß es. Die 25 Kilometer lange Brücke ist die einzige
       Straßenverbindung zwischen Bahrain und der arabischen Halbinsel. (ap)
       
       ## Tokio: In Iran inhaftierter Japaner freigelassen
       
       Ein seit Januar in Iran inhaftierter japanischer Staatsbürger ist der
       Regierung in Tokio zufolge freigelassen worden. Die japanische Botschaft in
       Iran habe bestätigt, dass der Japaner, der am 20. Januar festgenommen
       wurde, am 6. April freigelassen worden sei, erklärte der japanische
       Regierungssprecher Minoru Kihara am Dienstag. Der japanischen
       Nachrichtenagentur Kyodo zufolge handelte es sich um den Leiter des
       Teheran-Büros des Rundfunksenders NHK.
       
       Der Journalist sei nach seiner Festnahme in das berüchtigte Evin-Gefängnis
       gebracht worden, hieß es in japanischen Medien. Regierungssprecher Kihara
       sagte vor Journalisten lediglich, der japanische Botschafter in Iran habe
       sich mit dem Freigelassenen getroffen und sich vergewissert, „dass er bei
       guter Gesundheit ist“. Erst im März hatte die japanische Regierung die
       Freilassung eines weiteren japanischen Staatsbürgers in Iran
       bekanntgegeben. Die japanische Regierungschefin Sanae Takaichi teilte
       derweil mit, dass „Vorkehrungen“ für ein Telefongespräch mit dem iranischen
       Präsidenten Masud Peseschkian getroffen würden. (afp)
       
       ## Russland gewinnt Milliarden durch Hormus-Blockade
       
       Russland erzielt nach Berechnungen der Deutsch-Russischen
       Auslandshandelskammer durch die faktische Sperrung der Straße von Hormus
       mit seinen Rohstoffexporten hohe zusätzliche Milliardeneinnahmen. Die
       Gewinne Russlands beim Export von Öl, Gas und Dünger beliefen sich auf
       monatlich mehr als zehn Milliarden Euro, teilte die Kammer mit. „Russland
       ist damit der große Gewinner des neuen Krieges im Nahen Osten“, sagt
       Matthias Schepp, der Vorstandschef der Kammer, der Deutschen
       Presse-Agentur.
       
       Russland profitiert von den gestiegenen Preisen für Rohstoffe auf dem
       Weltmarkt, weil es andere Exportrouten nutzt. Das könnte „Russland einen
       unverhofften Geldsegen in historischem Ausmaß bescheren“, wie Schepp in
       Moskau sagt. Allein bei einem anhaltenden Ölpreis von etwa 100 US-Dollar
       kann Russland demnach mit einem Plus gegenüber dem Haushaltsplan von 71,8
       Milliarden US-Dollar (62,1 Milliarden Euro) jährlich rechnen. Der russische
       Haushalt ist zu großen Teilen vom Verkauf von Öl und Gas abhängig. „Beim
       aktuellen Preisniveau kann Moskau allein aus Öl und Gas rund 50 Milliarden
       Dollar Mehreinnahmen pro Jahr generieren“, so die Kammer. Russland
       finanziert aus den Einnahmen aus dem Rohstoffverkauf auch seinen
       Angriffskrieg gegen die Ukraine.
       
       Die Kammer hat auch ausgerechnet, was der Preisanstieg für Deutschland
       bedeutet. So können die deutsche Ölimportrechnung bei einem Preis von 100
       US-Dollar je Barrel auf mehr als 60 Milliarden Euro steigen. „Zusammen mit
       den Gas-Mehrkosten droht der deutschen Industrie ein Kostenschock, der die
       erhoffte wirtschaftliche Erholung 2026 zunichtemacht“, sagt der
       Energieexperte der Kammer, Thomas Baier. Beim Dünger könnte Russland in
       einem mittleren Szenario bis zu 8,9 Milliarden Euro an Mehreinnahmen
       erzielen. Dagegen drohten deutschen Landwirtschaftsbetrieben Mehrkosten pro
       Hektar Ackerland von 36 bis 145 Euro jährlich, teilte die Kammer weiter
       mit. (dpa)
       
       ## Resolution zur Straße von Hormus im UN-Sicherheitsrat
       
       Der UN-Sicherheitsrat soll voraussichtlich an diesem Dienstag über einen
       Resolutionsentwurf von Bahrain zum Schutz der Handelsschifffahrt in der
       Straße von Hormus abstimmen. In dem Entwurf werden betroffene Staaten dazu
       aufgefordert, ihre defensiven Maßnahmen zu koordinieren, um zur Sicherheit
       der Schifffahrt beizutragen, wie es von Diplomaten hieß. Dafür soll Iran
       seine Angriffe auf Handels- und Frachtschiffe einstellen. Um den
       Resolutionstext war tagelang im Hintergrund gerungen worden. In einer
       älteren Version des Dokuments wurde explizit auf Kapitel 7 der Charta der
       Vereinten Nationen verwiesen, das dem Sicherheitsrat die Befugnis einräumt,
       Maßnahmen von Sanktionen bis zu militärischer Gewalt zu ergreifen. Dagegen
       hätten sich etwa die Vertreter Russlands und Chinas gewehrt, hieß es. (dpa)
       
       ## Drohne aus Iran tötet zwei Menschen im Nordirak
       
       In der Kurdenregion im Nordirak sind Behördenangaben zufolge bei dem
       Einschlag einer Drohne aus Iran zwei Menschen getötet worden. Das Paar sei
       getötet worden, „als eine mit Sprengstoff beladene Drohne aus Iran in ein
       Wohnhaus im Unterbezirk Dara Schakran in der Provinz Erbil einschlug“,
       erklärte der Anti-Terror-Dienst der autonomen Region am Dienstag. Ein
       Journalist der Nachrichtenagentur AFP berichtete zudem von zwei Explosionen
       nahe dem Flughafen von Erbil. Wenige Stunden zuvor hatten Luftabwehrsysteme
       Sicherheitskreisen zufolge vier Raketen im Anflug auf den
       US-Konsulatskomplex in Erbil abgeschossen. Auf dem Flughafen der Stadt sind
       Soldaten der von den USA geführten Anti-Dschihadisten-Koalition
       stationiert.
       
       Seit Beginn des Irankriegs Ende Februar ist die Kurdenregion im Nordirak
       immer wieder attackiert worden. Die Angriffe wurden pro-iranischen Gruppen
       zugeschrieben. Die meisten Geschosse wurden von der Luftabwehr abgefangen,
       darunter auch Drohnen über Erbil. In den vergangenen Tagen waren mehrfach
       Explosionen im Stadtgebiet von Erbil zu hören gewesen. (afp)
       
       ## Israels Armee verkündet neue Angriffswelle gegen Iran
       
       Die israelische Armee hat eine neue Angriffswelle gegen Iran
       bekanntgegeben. Dabei sei „Infrastruktur des iranischen Terror-Regimes in
       Teheran und in zusätzlichen Gebieten im Iran“ anvisiert worden, teilte die
       Armee am Dienstag auf X mit. Zugleich erklärte sie, die israelische
       Luftabwehr reagiere derzeit auf Raketenangriffe aus dem Iran. Iranische
       Staatsmedien meldeten derweil Explosionen in Teheran und der nahegelegenen
       Stadt Karadsch. Irans staatliche Nachrichtenagenturen Fars und Mehr gaben
       keine weiteren Details bekannt. Zuvor hatte die israelische Armee
       mitgeteilt, in der Nacht zum Montag hätten die israelischen Streitkräfte
       Angriffe auf die Teheraner Flughäfen Bahram, Mehrabad und Asmajesch
       ausgeführt und dabei mehrere iranische Flugzeuge und Hubschrauber ins
       Visier genommen. (afp)
       
       ## UN-Chef warnt vor Angriffen auf Irans zivile Infrastruktur
       
       UN-Generalsekretär António Guterres hat die USA und Israel aufgefordert,
       Irans Kraftwerke und andere zivile Infrastruktur nicht anzugreifen. Solche
       Angriffe würden gegen internationales Recht verstoßen, sagte sein Sprecher
       Stéphane Dujarric in New York. „Selbst, wenn bestimmte zivile Infrastruktur
       als militärisches Ziel eingestuft werden könnte, würde das humanitäre
       Völkerrecht Angriffe darauf dennoch verbieten“, wenn „übermäßige“ Schäden
       für Zivilisten zu erwarten seien. Es sei „höchste Zeit, dass die Parteien
       diesen Konflikt beenden“, sagte Guterres laut dem Sprecher. US-Präsident
       Donald Trump hat Iran mit der Zerstörung aller Brücken und Kraftwerke
       binnen weniger Stunden nach Ablauf seines jüngsten Ultimatums gedroht.
       (dpa)
       
       ## Irans Armee weist Trumps „arrogante Rhetorik“ zurück
       
       Irans Militärführung hat die Warnungen von US-Präsident Donald Trump vor
       einer Zerstörung aller Brücken und Kraftwerke des Landes als „arrogante
       Rhetorik und haltlose Drohungen“ abgetan. Trump sei „wahnhaft“, sagte der
       Sprecher der Khatam-al-Anbiya-Kommandozentrale, Ebrahim Zolfaqari, laut
       Staatsmedien. Die „rüde, arrogante Rhetorik und haltlosen Drohungen des
       wahnhaften US-Präsidenten“ würden die Angriffe gegen die „amerikanischen
       und zionistischen Feinde“ nicht stoppen, wurde der Militärsprecher zitiert.
       (dpa)
       
       ## IAEA warnt vor „sehr realer Bedrohung“ von AKW Buchehr
       
       Angesichts des bereits vierten Angriffs auf das Gelände des iranischen
       Atomkraftwerks Buschehr hat die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA)
       vor einer „sehr realen Bedrohung für die nukleare Sicherheit“ gewarnt.
       Luftangriffe auf ein in Betrieb befindliches Akw „könnten einen schweren
       radiologischen Unfall mit schädlichen Folgen für Mensch und Umwelt im Iran
       und darüber hinaus“ verursachen, erklärte IAEA-Chef Rafael Grossi am Montag
       auf X. Diese „sehr reale Bedrohung“ müsse aufhören. Nach Angaben der
       iranischen Nachrichtenagentur Irna war am Samstag bei einem Angriff auf das
       Gelände von Buschehr ein Sicherheitsmann getötet worden. An den
       Atominstallationen seien jedoch keine Schäden entstanden. Der Angriff sei
       jedoch lediglich 75 Meter von dem Akw-Gelände entfernt eingeschlagen,
       erklärte Grossi basierend auf einer IAEA-Auswertung von Satellitenbildern.
       „Eine Nuklearanlage und ihre Umgebung sollten niemals angegriffen werden“,
       warnte er. Das Akw Buschehr im Südwesten Irans verfügt über den einzigen in
       Betrieb befindlichen Atomreaktor des Landes, der nach Angaben der IAEA im
       Jahr 2011 erstmals ans Stromnetz angeschlossen worden ist.
       
       Russland war an dem Bau des Akw beteiligt, russische Techniker
       unterstützten den Betrieb vor Ort. Wenige Stunden nach dem jüngsten Angriff
       auf Buschehr erklärte Moskau, dass 198 weitere russische Arbeiter von dem
       Atomkraftwerk abgezogen worden seien. Bereits Ende März waren gut 160
       russische Arbeiter nach US-israelischen Angriffen von dem Gelände
       fortgebracht worden. Nach Einschätzung der IAEA ist Iran das einzige Land
       ohne eigene Atomwaffen, das Uran auf 60 Prozent anreichert. Westliche
       Staaten werfen Iran seit Jahren vor, nach Atomwaffen zu streben, was
       Teheran bestreitet. (afp)
       
       ## Trump droht Journalisten wegen Infos zu Piloten-Rettung
       
       US-Präsident Donald Trump fordert von einem Medium den Namen eines
       angeblichen Informanten zur Rettung der Kampfjet-Besatzung in Iran und
       droht mit Gefängnis. Um welches Medium es geht, sagte er nicht. Er
       ergänzte, man werde unter Verweis auf die nationale Sicherheit die
       Herausgabe des Namens bei Androhung von Gefängnis verlangen. Der Präsident
       sagte, man habe zunächst nicht über die erste Rettung – die des Piloten –
       gesprochen. Dann habe jemand etwas durchgestochen, ergänzte Trump. Durch
       die Information zur Rettung des Piloten und deren Veröffentlichung sei in
       Iran klar gewesen, dass das zweite Besatzungsmitglied noch vermisst werde.
       Das habe die Rettung erschwert. (dpa)
       
       ## Trump: Fehlende Nato-Hilfe wird ewiger Makel sein
       
       Wenige Tage vor einem Treffen mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte hat
       US-Präsident Donald Trump seine Kritik am Bündnis bekräftigt. „Ich glaube,
       das ist ein Makel für die Nato, der niemals verschwinden wird“, sagte er
       bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus mit Blick auf die Haltung der
       Partner zum Irankrieg. Er warf Verbündeten vor, zu spät Unterstützung in
       Aussicht gestellt zu haben. „Ich brauche keine Hilfe, nachdem wir gewonnen
       haben“, sagte er weiter. Der Republikaner hatte die Nato-Alliierten kurz
       nach Beginn des Krieges mit Iran gedrängt, den USA bei der Sicherung der
       Straße von Hormus zu Hilfe zu kommen. Damit sollte der freie Warenhandel
       auf der für den globalen Öltransport wichtigen Schiffsroute gewährleistet
       werden. Wegen des Krieges ist die Straße faktisch fast vollständig
       blockiert, das hat dramatische Folgen für die Ölpreise.
       
       In den vergangenen Wochen hatte Trump [3][die zukünftige Rolle der USA in
       der Nato] thematisiert. So sagte er der Financial Times, die Nato werde vor
       einer düsteren Zukunft stehen, sollten sie nicht bei der Sicherung der
       Straße von Hormus helfen. Sollte es „keine Reaktion geben oder sollte die
       Reaktion negativ ausfallen, wird dies, denke ich, sehr schlecht für die
       Zukunft der Nato sein“, wurde Trump zitiert. Dem Telegraph sagte er, es
       stehe kaum noch zur Debatte, dass die Mitgliedschaft der USA nach dem Ende
       des Krieges überdacht werden müsse. Die Nato sei ein „Papiertiger“. (dpa)
       
       ## Brücken, Kraftwerke: Trump droht Iran mit Zerstörung
       
       US-Präsident Donald Trump hat Iran mit einer Zerstörung aller Brücken und
       Kraftwerke binnen weniger Stunden nach Ablauf seines Ultimatums gedroht.
       Die USA könnten innerhalb von vier Stunden eine „völlige Zerstörung“
       herbeiführen, sagte Trump im Weißen Haus. Die Frist, die er Teheran zur
       Öffnung der Straße von Hormus gesetzt hat, läuft nach deutscher Zeit um
       2.00 Uhr in der Nacht zum Mittwoch ab.
       
       Über seine angedrohte Zerstörung iranischer Brücken und Kraftwerke sagte
       Trump, man wolle nicht, dass das passiert. Er betonte aber zugleich: „Wir
       haben einen Plan.“ Jedes Kraftwerk werde in diesem Fall vom Netz gehen,
       brennen, explodieren und niemals mehr genutzt werden können. Kurz zuvor
       hatte er bereits gedroht: „Das ganze Land kann in einer Nacht ausgeschaltet
       werden, und diese Nacht könnte morgen sein“.
       
       Trumps Angriffsdrohungen gegen auch zivile Infrastruktur sind auch in den
       USA umstritten. Kritiker warnen vor möglichen Kriegsverbrechen.
       US-Verteidigungsminister Pete Hegseth, der ebenfalls an der Pressekonferenz
       im Weißen Haus teilnahm, kündigte dort an, die amerikanischen Luftangriffe
       im Irankrieg auszuweiten: „Heute wird – auf Anweisung des Präsidenten – der
       größte Umfang an Angriffen seit Beginn des Einsatzes geflogen“, sagte er.
       „Und dann hat Iran eine Wahl.“ (dpa)
       
       ## Trump dringt auf Deal
       
       Diplomatische Bemühungen für einen Ausweg aus dem Krieg laufen nach
       Darstellung Trumps unterdessen weiter. Man verhandele mit Iran – er denke,
       es laufe gut, sagte er. Zu Bemühungen um eine Waffenruhe könne er nichts
       sagen. Er könne jedoch sagen, dass Iran gerne eine Einigung erzielen wolle.
       Der US-Präsident hatte in der Vergangenheit bereits häufiger von guten und
       produktiven Gesprächen gesprochen und betont, dass Iran einen Deal wolle.
       Teheran hatte die US-Angaben teilweise zurückgewiesen. Aus pakistanischen
       Geheimdienstkreisen hieß es am Ostermontag, den Kriegsparteien sei ein Plan
       für eine 45-tägige Waffenruhe mit Friedensgesprächen vorgelegt worden. Eine
       Annäherung, insbesondere für die Öffnung der von Iran blockierten Straße
       von Hormus, schien aber weit entfernt.
       
       Die iranische Führung übermittelte eigenen Angaben nach jüngst ihre
       „Forderungen und Ansprüche“ an die Vermittler. Die Forderungen der USA
       seien „überzogen und inakzeptabel“, sagte Außenamtssprecher Ismail Baghai
       laut der staatlichen Nachrichtenagentur Irna. Im Gespräch ist seit längerer
       Zeit ein 15-Punkte-Plan der USA, der von Iran große Zugeständnisse fordert.
       Neben Pakistan vermitteln Saudi-Arabien, Ägypten und die Türkei zwischen
       Washington und Teheran. Iran setzte seine Raketen- und Drohnenangriffe auf
       die Nachbarländer am Golf derweil auch zu Wochenbeginn fort.
       
       Das US-Nachrichtenportal „Axios“ berichtete unter Berufung auf Aussagen von
       vier US-amerikanischen, israelischen und regionalen Quellen, die 45-tägige
       Waffenruhe sei die einzige Chance, eine dramatische Eskalation noch zu
       verhindern. Nach einem Bericht des iranischen Staatssenders Irib
       übermittelte Iran allerdings ein zehnseitiges Forderungspapier, in dem er
       eine Waffenruhe ablehnt und stattdessen unter anderem ein dauerhaftes
       Kriegsende fordert sowie Reparationen. Trump betonte nun, man brauche eine
       Einigung und Teil davon müsse es sein, dass ein freier Transport von Öl
       durch die Straße von Hormus wieder gewährleistet sei. (dpa)
       
       ## Israels Militär rüstet sich für wochenlangen Kampf gegen Iran
       
       Das israelische Militär stellt sich auf andauernde Gefechte gegen Iran ein.
       Generalstabschef Ejal Zamir habe bereits Schlachtpläne für die kommenden
       drei Wochen gebilligt, falls es keine Feuerpause gebe, berichtete
       Militärsprecher Effie Defrin am Montag vor Reportern. „Mit jedem Tag, der
       vergeht, treffen wir sie immer stärker. Wir haben bereits sehr gute Erfolge
       erzielt und wollen hervorragende Ergebnisse erreichen.“ (ap)
       
       7 Apr 2026
       
       ## LINKS
       
 (DIR) [1] /Strasse-von-Hormus/!6167117
 (DIR) [2] /US-Angriffskrieg-im-Iran/!6164530
 (DIR) [3] /Protest-gegen-Irankrieg-der-USA/!6168070
       
       ## TAGS
       
 (DIR) Schwerpunkt Iran-Krieg
 (DIR) Schwerpunkt USA unter Trump
 (DIR) Israel
 (DIR) IEA
 (DIR) Saudi-Arabien
 (DIR) Bahrain
 (DIR) Japan
 (DIR) Donald Trump
 (DIR) Istanbul
 (DIR) Reden wir darüber
 (DIR) Schwerpunkt USA unter Trump
 (DIR) Reden wir darüber
 (DIR) Schwerpunkt Iran-Krieg
 (DIR) USA
 (DIR) Schwerpunkt Iran-Krieg
       
       ## ARTIKEL ZUM THEMA
       
 (DIR) Schüsse vor israelischem Konsulat: Fast 200 Festnahmen nach Schüssen in Istanbul
       
       Der IS soll für die Schüsse vor dem israelischen Konsulat in Instanbul
       verantwortlich sein. Knapp 200 Verdächtige wurden am Mittwoch festgenommen.
       
 (DIR) US-Drohungen gegen Iran: Trump spielt mit der Auslöschung
       
       Trump droht damit, Iran anzugreifen, so dass die gesamte Nation stirbt.
       Allein mit dieser verbalen Entgleisung normalisiert er
       Menschheitsverbrechen.
       
 (DIR) Drohungen des US-Präsidenten: „Trumps Rhetorik hat jede Grenze überschritten“
       
       US-Präsident Trump droht Iran mit Auslöschung der Zivilisation. Demokraten
       nennen ihn einen „geisteskranken Irren“, Republikaner unterstützen ihn
       weiterhin.
       
 (DIR) Folgen des Irankriegs: Das Gift der Gewöhnung
       
       Um Iran wird ein Weltkrieg neuen Typs geführt: Bomben auf ziviles Leben
       sind heute Absicht. Wer dem nicht widerspricht, hat keinen moralischen
       Kompass.
       
 (DIR) +++ Nachrichten im Irankrieg +++: Iran lehnt Vorschlag für Waffenstillstand ab
       
       Teheran sagt Nein zu dem von Pakistan vermittelten Waffenruhe-Plan. Israel
       greift größten Petrochemie-Komplex an, Iran beschießt Israel und die
       Golfstaaten.
       
 (DIR) +++ Nachrichten im Irankrieg +++: Trump spart nicht mit Beleidigungen gegen Iran
       
       Der US-Präsident droht mit Angriffen auf zivile Infrastrukturen und spricht
       zugleich von einer bevorstehenden Einigung. Der Einsatz zur Rettung eines
       US-Waffenoffiziers lief womöglich nicht ganz reibungslos ab.
       
 (DIR) Energiekrise in den USA: Nicht nur der Sprit droht zum Luxusgut zu werden
       
       Infolge des Irankriegs und der Blockade der Straße von Hormus werden sich
       auch in den USA die Preise für Güter des alltäglichen Lebens spürbar
       erhöhen.