# taz.de -- Linke in Frankreich: Der Kampf um lokale Macht
       
       > Frankreich wählt am Sonntag Gemeinderäte – das ist ein Stimmungstest für
       > die Präsidentschaftswahl 2027, besonders für die kriselnde Linkspartei
       > LFI.
       
 (IMG) Bild: Fahnen und Applaus: Unterstützer der Linkspartei La France Insoumise bei einem Wahlkampf-Meeting in Lille
       
       Hinter einem langen Tisch im großen Eingangsbereich sitzt ein junger Mann
       an einer Pins-Maschine und presst das Konterfei von Che Guevara, die
       Palästinenserflagge oder die Aufschrift „eat the rich“ auf Anstecker.
       Daneben liegen Poster und Sticker, und eine gläserne Spendenbox wird unter
       den Ankommenden herumgereicht. An diesem Montagabend sind vor allem junge
       Leute wie Lison und Élise in die umgebaute Bahnhofshalle Bazaar St So in
       Lille gekommen, um dem Meeting der Linkspartei La France Insoumise (LFI)
       beizuwohnen.
       
       Für die beiden stylisch gekleideten 18-Jährigen ist es eine Premiere: „Wir
       leben schon in einer ziemlich linken Bubble, aber waren noch auf keiner
       Parteiveranstaltung“, gesteht Élise, die Journalismus studiert. „Wir
       überlegen gerade, aktiver zu werden und beizutreten.“ Hinter den beiden
       fahren in diesem Augenblick die Stars des Abends im Auto vorbei bis zum
       Hintereingang der Halle: die Fraktionsvorsitzende Mathilde Panot und Manuel
       Bompard, Parteikoordinator und Vertrauter von LFI-Gründer Jean-Luc
       Mélenchon.
       
       Letzterer war es, der noch bei den letzten Kommunalwahlen 2020 die Ansicht
       vertrat, es sei vergeblich, Energie auf lokaler Ebene zu verschwenden, wo
       doch jede der 35.000 französischen Gemeinden einen Sonderfall darstelle –
       kein Terrain für nationale Ambitionen.
       
       Tatsächlich sind die politischen Verhältnisse auf lokaler Ebene in
       Frankreich komplex. Knapp über die Hälfte aller Bürgermeister*innen
       sind parteilos. Im Rest des Landes, in kleinen, mittelgroßen und großen
       Städten, sind die konservativen Republikaner am häufigsten am Ruder, danach
       kommen die Sozialisten der Parti Socialiste (PS).
       
       Rund um Paris, im sogenannten roten Gürtel, werden traditionell eine
       Handvoll Rathäuser von Kommunisten gewonnen. Das Rassemblement National ist
       zwar landesweit seit Jahren zahlenmäßig die stärkste Partei, spielt auf
       kommunaler Ebene aber bis auf wenige Ausnahmen keine Rolle. Dazu ist die
       Wahlbeteiligung bei Kommunalwahlen in den letzten Jahrzehnten konstant
       gesunken und lag zuletzt bei rund 40 Prozent. Also viel Lärm um nichts?
       Nein!
       
       Denn dieses Mal ist alles anders. Das Land ist im Dauerkrisenmodus: Die
       traditionelle Parteienlandschaft erodiert, Emmanuel Macron wird in weiten
       Teilen der Bevölkerung verachtet, und seit den Neuwahlen im Sommer 2024
       gibt es häufig wechselnde Regierungen. Auch das Linksbündnis ist trotz
       seines überraschenden Sieges 2024 längst wieder zerfallen, die einstigen
       Partner bekämpfen sich erbittert. Es ist zudem der letzte Urnengang vor den
       Präsidentschaftswahlen 2027, und so schwebt über allem die Frage, wer mit
       wem noch Bündnisse schmieden kann – und ob die traditionelle Brandmauer zu
       den Rechtsextremen bereits zu bröckeln beginnt.
       
       Der Fall Quentin 
       
       Aus all diesen Gründen hat LFI nun in aussichtsreichen Städten doch eigene
       Listen an den Start gebracht, wohl wissend, dass sie damit andere linke
       Kandidaten in Schwierigkeiten bringen könnte – doch Solidarität war einmal.
       So wie im Fall von Lille, wo die 43-jährige Lahouaria Addouche gerne
       Bürgermeisterin werden möchte, obwohl die Stadt seit 1955 fest in der Hand
       der Sozialisten ist und der amtierende PS-Bürgermeister Arnaud Deslandes
       gute Chancen hat, wiedergewählt zu werden.
       
       Élise und Lison haben das Gefühl, es rumort in ihrer linken Bubble. Erst
       vor wenigen Wochen wurde LFI vom Innenministerium als „linksextrem“
       eingestuft – mit der Begründung, die Partei rufe zum zivilen Ungehorsam auf
       und stelle systematisch Polizei, Justiz und Medien infrage. Doch der
       politische Super-GAU für LFI war der Fall Quentin Deranque, jener
       23-jährige rechtsnationalistische Student, der am 14. Februar in Lyon
       starb, nachdem er bei einer Prügelei mit LFI-nahen antifaschistischen
       Aktivisten lebensgefährlich verletzt worden war. Seitdem steht die Partei
       unter medialem Dauerbeschuss und verzeichnet Angriffe auf Parteibüros.
       
       Auch einige ihrer Kandidaten wurden bedroht. Vor allem aber hat der Fall
       Quentin die Partei ins linke Abseits gedrängt. Nicht nur die Sozialisten,
       besonders François Hollande, dem man Ambitionen auf eine erneute
       Präsidentschaft nachsagt, haben sich deutlich abgewandt, RN-Chef Jordan
       Bardella forderte sogar eine Brandmauer gegen diese radikale Linke, „die
       tötet“. „Klar, sein Tod wiegt schwer“, findet auch Lison,
       Geschichtsstudentin. „Aber meines Wissens werden 90 Prozent politischer
       Morde von Rechtsextremen begangen und darüber redet keiner, während Quentin
       noch eine Schweigeminute im Parlament bekommt.“
       
       Die beiden verschwinden in der Halle, wo viele der Teilnehmenden gar keinen
       Stuhl mehr bekommen haben. Die Begeisterung ist groß, als die Redner auf
       die Bühne treten. Lilafarbene Parteifahnen werden geschwungen, einige
       Tricolores, und hin und wieder ist auch eine Palästina-Flagge zu sehen.
       Mathilde Panot wird gefeiert, redet ohne Manuskript über die braune
       Bedrohung, die Diffamierung der Partei, den Iran, die Feigheit der
       Sozialisten und die Freiheit der Universitäten. Ein LFI-Kandidat aus einer
       Nachbargemeinde, der angegriffen wurde, ruft zum Widerstand gegen die
       Neonazis auf. Die Halle antwortet wie aus einem Mund mit dem
       Antifa-Schlachtruf: „Siamo tutti antifascisti!“
       
       Aber anders als Jean-Luc Mélenchon, der zuletzt in die Kritik geraten war,
       nachdem er bei einem solchen Meeting eine krude Anspielung auf die
       Aussprache des Namens des US-Milliardärs Jeffrey Epstein gemacht hatte –
       was viele als erneute Anspielung auf antisemitische Narrative
       interpretierten –, bleiben Panot und Bompard unzweideutig.
       
       „Ich wäre nicht gekommen, wenn es ein Mélenchon-Meeting gewesen wäre“,
       gesteht Pauline, 38, Geografin, die mit ihrem Mann Antoine und ihren zwei
       kleinen Töchtern gekommen ist. „Er sollte sich wirklich zurückziehen und
       den Jungen den Platz überlassen. Für mich ist LFI trotzdem die einzige
       Partei, die Klartext spricht, die Menschenrechte verteidigt, sich dem
       Rassismus entgegenstellt. Und ich glaube nicht, dass die Linke so gespalten
       ist, wie behauptet wird – zumindest ist es ihre Wählerschaft nicht. Sie
       sollten versuchen, 2027 gemeinsam zu regieren.“
       
       In der Eingangshalle verfolgt Alpha auf einem Bildschirm die Rede von
       Lahouaria Addouche. Er stammt als Guinea, trägt die Kufiya, und an seiner
       Bauchtasche hängt eine kleine Palästinenserfahne. Als er mit 17 nach
       Frankreich kam, lebte er zunächst in einem Flüchtlingsheim, später wurde er
       selbst Erzieher und Fan von Jean-Luc Mélenchon. Er habe viel von ihm
       gelernt: über Menschenwürde, darüber, wie man durchhält in diesen Zeiten.
       Und er sieht LFI an der Seite der Unterdrückten, ob im Kongo, Sudan oder
       eben Gaza. „Meinen Jugendlichen erzähle ich immer, sie sollen das Recht
       respektieren, aber der französische Staat ist Teil dieser Verbrechen an den
       Palästinensern.“
       
       Ob das nicht mitunter auch antisemitisch sei, was von LFIlern zu hören sei?
       „Quatsch, das sind Politikspielchen, bei denen es um Verleumdung geht. Das
       hat man bei Rima Hassan gesehen, als sie an der Freedom Flotilla Coalition
       beteiligt war.“ Plötzlich erklingt aus der Halle die Marseillaise, und
       Alpha springt auf, geht bis in die vorderen Reihen, die Faust erhoben, und
       stimmt in den Chor mit ein. „Il faut résister“, sagt er noch. Man müsse
       Widerstand leisten.
       
       Leben oder Überleben 
       
       Am nächsten Morgen braucht die Metro nur zwanzig Minuten vom trubeligen
       Bahnhof der pittoresken Innenstadt von Lille bis nach Roubaix. Es ist, als
       fahre man durch eine unsichtbare Mauer in eine andere Welt. Auf dem großen
       Platz vor dem Rathaus ist morgens um neun Uhr noch nicht viel los.
       
       Wenn man von Roubaix hört oder liest, geht es eigentlich immer um Armut, um
       Elend in dieser Gemeinde an der belgischen Grenze, einst bekannt für ihre
       florierenden Industrien: Kohle, Stahl, Textilien. In einer ehemaligen
       Spinnerei sind die Archives nationales du monde du travail untergebracht –
       das Nationale Archiv der Arbeitswelt. Hier werden Tausende Dokumente
       gesammelt: über Fabriken, Gewerkschaften, Betriebsräte, Streiks, über den
       Kampf gegen Armut. Gerade läuft eine Ausstellung mit dem Titel „Leben oder
       Überleben – Arbeit und Armut im 19. und 20. Jahrhundert“. Was drinnen im
       Museum gezeigt wird, erlebt Roubaix draußen heute wieder: 46 Prozent der
       knapp 100.000 Einwohner*innen leben unter der Armutsgrenze.
       
       In einem Hauseingang einer Seitenstraße steht Anthony Riberioro, ein
       Roubaisien, wie man die Bewohner nennt, und raucht. Für Geschichten wie
       seine kommen Journalisten nach Roubaix. Denn Geschichten wie diese findet
       man hier mühelos, wie in einem verblassenden Bilderbuch über den Niedergang
       einer einst stolzen Stadt. Als Putzkraft verdient er 1.200 Euro im Monat,
       lebt mit seiner Freundin, die Krankenpflegerin ist, und seinen beiden
       Kindern, vier und acht Jahre alt, in einem Sozialbau. Am liebsten würde er
       weg aus Roubaix, in den Süden, wo es weniger trist ist.
       
       Dabei hängt er an seiner Heimat, an seiner Familie und an seinen Freunden.
       Nur eine Zukunft für sich und seine Kinder sieht er hier nicht. Was er sich
       von einer zukünftigen Bürgermeisterin wünscht? „Die Straßen sind dreckig,
       das allein macht schon keinen guten Eindruck.“ Zu wenig Müllabfuhr, zu
       viele Spritzen und Lachgas-Kartuschen, weil die Droge bei Jugendlichen
       gerade Hochkonjunktur hat. Für solche Dinge sollten sie sorgen, die
       Gemeindevorsteher. Wählen gehen wird Anthony trotzdem nicht – wie die
       meisten, die man auf den Straßen danach fragt.
       
       Schon bei den letzten Kommunalwahlen lag die Wahlbeteiligung bei nur 23
       Prozent. Immerhin doppelt so viele stimmten bei den Parlamentswahlen 2024
       ab. Einer der Wahlkreise wurde von David Guiraud gewonnen, der seitdem als
       LFI-Abgeordneter im Parlament sitzt und in der Anhängerschaft mit seiner
       schlagfertigen Art gehypt, fast eine halbe Million Follower auf Instagram.
       Jetzt will er von Paris ins Rathaus von Roubaix.
       
       Stolz und Vorurteil 
       
       Guiraud ist neben der Armut der zweite Grund, warum Roubaix gerade in aller
       Munde ist. „Der wird jetzt auf ein Podest gehoben und wie ein Star
       herumgereicht“, spöttelt Réné hinter seinem Kiosk, den er seit 10 Jahren
       führt. Viele von Renés Kunden begrüßen ihn mit Handschlag. Die meisten
       greifen zur Voix du Nord, der Regionalzeitung, in der es derzeit fast
       ausschließlich um den Wahlkampf geht. René wird Lutte ouvrière (LO) wählen,
       die trotzkistische Partei, wie immer schon.
       
       Dass Guiraud gerade in den Umfragen vorne liegt, wundert ihn nicht. „Das
       liegt daran, dass der rechte Bürgermeister, der zehn Jahre am Ruder war,
       wegen Steuerhinterziehung abtreten musste, und sein Nachfolger Alexandre
       Garcin ist ja erst seit drei Monaten im Amt.“
       
       Auch Guirauds Wahlkampfleiter Nawri Khamallah sieht den Steuerskandal als
       einen Vorteil für sich und glaubt, sein Kandidat habe das Zeug dazu,
       Vertrauen zurückgewinnen. Im braunen Ledersofa in Guirauds Wahlkampfbüro in
       bester Lage mit Blick aufs Rathaus erklärt er das Erfolgsrezept: „David ist
       super präsent vor Ort. Aber es ist vor allem eine Frage der Identität.
       Roubaix wird diffamiert, wir runtergeschrieben. Aber er verteidigt die
       Stadt.“ Khamallah, von Beruf Architekt, weist auch darauf hin, dass Guiraud
       gar nicht mit dem Label LFI wirbt.
       
       „Wir haben für unserer Liste ‚Fiers de Roubaix‘ (Stolz auf Roubaix) vor
       allem lokale Persönlichkeiten geworben. Ich kann Ihnen versichern, dass die
       Leute hier so arm sind, dass sie andere Probleme haben als das, was
       Mélenchon zuletzt gesagt hat.“ Trotzdem ist der LFI-Gründer Ende Januar
       nach Roubaix gekommen, um Guiraud zu unterstützen.
       
       Die Tageszeitung Le Monde erklärte, er habe eine Rede gehalten, „die sich
       auf nationale Themen konzentrierte und auf das Publikum zugeschnitten war“.
       Er wolle in Roubaix testen, womit er im kommenden Jahr im ganzen Land
       punkten könne. Anders gesagt: Rassismus, Islamfeindlichkeit, der
       beschämende Gaza-Krieg und Laizismus kämen eben gut an in einer Stadt mit
       großem maghrebinischem Bevölkerungsanteil.
       
       Das Meeting wurde seinerzeit von proisraelischen Aktivisten gestört, die
       skandierten: „Keine Antisemiten in unseren Rathäusern.“ Weil die Medien ein
       falsches Bild von LFI und Guiraud zeichnen würden, reagiert Nawri Khamallah
       auf Interviewanfragen skeptisch. Außerdem habe man so kurz vor der
       Abstimmung zu viel um die Ohren, viel zu viele Leute interessierten sich
       plötzlich für Roubaix und seine miserable Lage. Hoffnung nirgends. Genau
       die aber wünscht sich die ganze Linkspartei von einem lokalen Erfolg für
       2027. „Wir haben weiter Zulauf, die Beitrittszahlen gehen nach oben“, sagt
       Khamallah, „weil viele sich sagen: Die Anschuldigungen gegen uns sind
       absurd.“
       
       „Wir sind in einer konstanten Dynamik.“ Auf dem Marktplatz steht
       unterdessen ein einsamer Wahlkämpfer des amtierenden Bürgermeisters in
       einer weißen Regenjacke und verteilt, trotz der zuletzt schlechten
       Umfragewerte, gut gelaunt Broschüren. „Heute Nachmittag gibt es ein Treffen
       mit jungen Fußballspielern. Kommen Sie gern für ein Interview, gar kein
       Problem.“
       
       Dann zeigt er mit dem Finger in eine andere Richtung. „Da ist er ja!“ Aber
       nicht sein Kandidat ist gemeint. Plötzlich ist er doch aufgetaucht, der
       vermeintliche Star, David Guiraud. Professionell, selbstsicher, keine Zeit
       für Interviews, viele Termine und später geht es noch zu einem lokalem
       Influencer für einen Twitch-Live-Stream. Aber für ein Foto? Klar. Nur noch
       eben den Mantel ablegen, die dunkelblaue Krawatte zurechtrücken. Da fallen
       ein paar Sonnenstrahlen aufs Rathaus hinter ihm und einen Augenblick lang
       könnte alles so leicht, so voller Zuversicht sein, in Roubaix.
       
       13 Mar 2026
       
       ## AUTOREN
       
 (DIR) Romy Straßenburg
       
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