# taz.de -- Alfred-Kerr-Preis an Dietmar Dath: Viel Schreib, viel Ehr
       
       > Der Schriftsteller und „FAZ“-Redakteur Dietmar Dath erhält den
       > Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik.
       
 (IMG) Bild: Der Autor Dietmar Dath auf der Frankfurter Buchmesse 2025
       
       Der Autor Dietmar Dath betreibt in Personalunion eine ganze Reihe an
       publizistischen Aktivitäten. Als Schriftsteller hat er rund 30 Romane
       geschrieben, hinzu kommen Sachbücher, ebenfalls im zweistelligen Bereich,
       ein Gedichtband und eine Oper. Mehrere seiner Bücher arbeitete er zu
       Theaterstücken um. Als Redakteur im Feuilleton der FAZ arbeitet er
       ebenfalls.
       
       Preise hat er bisher insbesondere für seine Romane erhalten. Unter seinen
       Auszeichnungen finden sich aber auch der Siegfried-Kracauer-Preis, der für
       Filmkritiken vergeben wird. Wie jetzt bekannt gegeben wurde, kommt zu
       dieser Liste noch der Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik hinzu. Was bei
       genauer Betrachtung ohnehin keine sich ausschließenden Metiers sind. Ist
       der Übergang zwischen Zeitungs- oder Magazinartikel und literarischer
       Erzählung bei Dath doch fließend. Man nehme zum Beispiel seinen Band „Heute
       keine Konferenz“ von 2007 mit Artikeln aus der FAZ.
       
       Dath schreibt über so unterschiedliche Themen wie Film, Popkultur,
       Science-Fiction, soziologische oder naturwissenschaftliche Themen. So
       erschließe er auch schwierigste Werke auf hohem sprachlichen Niveau, teilte
       der Börsenverein des Deutschen Buchhandels in Frankfurt am Main am Dienstag
       mit.
       
       „Seine Texte zeichnen sich durch ihre gewitzte, durchkomponierte und
       wohltuend eigensinnige Sprachgestaltung aus“, so die Begründung der Jury.
       Die Auszeichnung, die mit 5.000 Euro dotiert ist, soll Dath am 19. März auf
       der Leipziger Buchmesse verliehen werden.
       
       Dietmar Dath wurde 1970 in Rheinfelden geboren und begann 1990 als Autor
       für Zeitschriften wie Titanic, Konkret und Spex. Von 1998 bis 2001 war er
       Chefredakteur der [1][Spex], danach wechselte er ins Feuilleton der FAZ. Zu
       seinen Romanen zählen „Dirac“ (2006), [2][„Die Abschaffung der Arten“
       (2008)] und der knapp 1.000 Seiten starke „Skyrmionen. Oder: A Fucking
       Army“ (2025).
       
       24 Feb 2026
       
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