# taz.de -- Landtagswahl in Rheinland-Pfalz: Schweitzer oder Schnieder?
> Die SPD regiert seit 35 Jahren in Mainz. Am 22. März aber könnte die CDU
> vorn liegen. Was machen Grüne, Linke und AfD? Alle Grafiken zur Wahl.
(IMG) Bild: Auf wen fahren die Wähler:innen ab? Plakate für die Landtagswahl in Rheinland-Pfalz
Bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz will [1][Ministerpräsident
Alexander Schweitzer (SPD)] sein Amt verteidigen. Er hat es erst im Juli
2024 in der laufenden Legislaturperiode von seiner Vorgängerin Malu Dreyer
übernommen, die nach 11 Jahren im Amt abgetreten war. Die SPD regiert in
verschiedenen Koalitionen seit 1991 – aktuell zusammen mit den Grünen.
Zuvor hatte es stets Ministerpräsidenten der CDU gegeben. Deren
Spitzenkandidat Gordon Schnieder möchte das Land für die CDU nach 35 Jahren
zurückgewinnen.
Hier finden Sie alle Grafiken zur Landtagswahl am 22. März.
Die Prozente
Die Umfragen prognostizieren zwei große Umschwünge. Der SPD drohen
deutliche Verluste, sie könnte auf Platz zwei hinter die CDU fallen – was
entscheidende Auswirkungen haben würde. Die AfD wird auch in
Rheinland-Pfalz deutlich zulegen. Nicht ganz so groß sind die erwarteten
Zugewinne der Linkspartei – aber sie würden wohl zum Einzug in das
Landesparlament reichen.
Der Umfrageverlauf
Der Verlauf der Umfragen zeigt, dass die CDU schon seit Längerem in der
Wählergunst vorne liegt. Allerdings hat die SPD zuletzt wieder aufgeholt.
Der Aufwärtstrend der AfD ist fürs Erste gestoppt.
Die Beliebtheit der Kandidaten
Ministerpräsident Alexander Schneider ist laut Umfragen deutlich beliebter
als sein Herausforderer von der CDU. Und er schneidet auch deutlich besser
ab als seine SPD. Die Frage nach einer Direktwahl ist zwar hypothetisch,
weil es die auch in den Bundesländern nicht gibt. Sie zeigt aber, dass die
SPD dank des Amtsinhabers eventuell noch bei den Wähler:innen punkten
könnte.
Die Sitze
Im neuen Landtag zeichnen sich deutliche Veränderungen ab. Die bisherige
rot-grüne Koalition ist laut Umfragen weit von einer Mehrheit entfernt. Neu
einziehen könnte zudem die Linkspartei.
Die möglichen Koalitionen
Der Koalitionsrechner zeigt, dass nicht nur einem rot-grünen Bündnis die
Mehrheit fehlen würde – selbst ein Zusammengehen mit der Linken wäre wohl
nicht genug. Auch für Grün-Schwarz würde es laut Umfragen nicht reichen.
Die einzige denkbare Zweierkoalition mit Mehrheit ist laut den Umfragen ein
Bündnis aus CDU und SPD. Auch deswegen ist entscheidend, welche der beiden
Parteien am Ende vorn liegt, weil die stärkere traditionell den
Ministerpräsidenten stellt.
Die Wählerwanderung
Die folgende Grafik wird nach dem Wahlsonntag die Wanderung der
Wähler:innen zwischen den einzelnen Parteien abbilden.
Die Wahlkreise
Die folgende Grafik wird nach dem Wahlsonntag die Ergebnisse der Parteien
in den Wahlkreisen zeigen. Zudem zeigt sie an, welche:r Bewerber:in
sich jeweils als Direktkandidat:in durchsetzen kann.
Die Hochburgen
Anhand der folgenden Grafik wird man nach dem Wahlsonntag sehen können, wo
die einzelnen Parteien besonders gut beziehungsweise besonders schlecht
abgeschnitten haben.
Alle Grafiken werden bei neuen Umfragen vor der Wahl aktualisiert. Am
Wahlabend werden sie den jeweiligen Stand der Prognosen und Hochrechnungen
zeigen.
12 Feb 2026
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## AUTOREN
(DIR) Gereon Asmuth
## TAGS
(DIR) Schwerpunkt Landtagswahl in Baden-Württemberg
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