# taz.de -- Zafer Şenocak über das Fremdsein: „Migration vermehrt Heimat“
       
       > Wer lebt, lebt in Überraschungen. Was Schriftsteller Zafer Şenocak damit
       > meint? Widersprüche sind normal. Wichtig ist, dass man sich seine
       > Geschichten erzählt.
       
 (IMG) Bild: „Vielleicht wird die Gastarbeitergeschichte auch deshalb nicht erzählt, weil sie ja Ost und West trennt“ – vietnamesische Vertragsarbeiterinnen in einem DDR-Wohnheim 1988
       
       taz: Herr Şenocak, Sie schreiben in Ihrem Buch „Das Fremde, das in jedem
       wohnt“ über den Klang Ihres Vornamens. Warum? 
       
       Zafer Şenocak: Die Familie meines Vaters rief mich Saafer, das war die
       ländliche Variante, sie waren Migranten, die aus dem Osten der Türkei in
       den Westen gewandert sind. Mein Vater nannte mich aber Safer, so wie es in
       den bürgerlichen Schichten üblich war, aus denen meine Mutter kam.
       
       Und wie klang Ihr Name dann in Deutschland? 
       
       Die Bayern haben meinen Namen schnell umgeformt in etwas Vertrautes: in
       Xaver.
       
       „Doch die Welten, die hinter den Namen standen, blieben einander fremd“,
       schreiben Sie weiter, und dass Sie die Welten gern voreinander versteckten.
       Warum? 
       
       Weil jeder Klang mir unterschiedliche Räume geöffnet hat. Dadurch habe ich
       mich freier gefühlt. Ich konnte sie unterschiedlich hören. So war das bei
       mir auch mit Deutsch und Türkisch. Ich genieße es, dass es so
       unterschiedliche Sprachen sind, von der ganzen Denkart her. Das ist
       entscheidend: Wir gehen immer von einem Konflikt aus, wenn etwas
       Unterschiedliches zusammenkommt. Dann muss es immer einen Riss, einen
       Krieg, einen Konflikt geben.
       
       Der Untertitel „Wie Unterschiede unsere Gesellschaft zusammenhalten“ klingt
       auch wie ein Gegenplädoyer zu unserer Zeit – heute spricht man ja eher von
       Spaltung. 
       
       Das Buch ist bewusst gegen den Strich geschrieben. Aber mir geht es nicht
       nur um eine konfrontative These, sondern auch um die Art, wie wir mit
       bestimmten Themen umgehen. Identitäts- und Integrationsdiskurse kann man
       nicht nur sozialwissenschaftlich oder politisch verhandeln. Man muss eine
       geistige, philosophische, biografische, poetische Ebene aufmachen. Ohne zu
       erzählen, kommen wir nicht weiter. Das ist das eine. Und dann ist das
       Fremde natürlich auch ein überstrapazierter Begriff, der immer wieder neu
       besetzt wurde. Und in diesem Buch wird „das Fremde“ gewissermaßen zum
       Allerweltswort. Ich sage: In jedem wohnt das Fremde, es ist völlig
       unspektakulär, denn der andere hat es auch. Aber unsere Zeit ist durch
       Misstrauen gegenüber dem Anderen bestimmt.
       
       Wie bricht man dieses Misstrauen? 
       
       Indem wir uns erinnern und erzählen. Wie haben unsere Großeltern gelebt?
       Wie haben sie Brüche wahrgenommen? Was wurde verdrängt? Was haben sie
       erzählt? Für so eine Geschichte waren meine Eltern gute Protagonisten in
       dem Buch.
       
       Ihre Mutter verkörpert als Lehrerin unter Atatürk das Weltliche, Ihr
       gläubiger Vater das Spirituelle. Im Buch kann der Vater noch die arabische
       Schrift lesen, die Mutter nicht. Sie hat aber Interesse an einem mystischen
       Buch, das er liest. Und er schreibt es dann für sie ab in der lateinischen
       Schrift – sehr romantisch. 
       
       Und sehr symbolisch. Gleichzeitig ist es auch meine Entgegnung auf
       Nationalromantik, die überall auftaucht. Dass alles in sich stehen
       muss, dass Berührung mit etwas „anderem“ nicht erwünscht ist, dass nur so
       Tiefe erreicht werden kann. Das ist nicht meine Erfahrung und nicht die
       meiner Eltern und Großeltern. Die nationale Herkunft ist nicht das
       Entscheidende. Das wird ja immer so dargestellt, Türken sind Türken, Syrer
       sind Syrer, Kurden sind Kurden. Das ist ein vollkommener Irrtum. Im Grunde
       genommen ist mein ganzes Schreiben ein Schreiben dagegen. Menschen haben
       unterschiedliche Berührungsängste und Verbindungen. Bei den „Deutschen“ ist
       es ja genau das Gleiche, was ist denn das Deutsche? Mein Buch „Deutschsein“
       hat sich genau mit dieser Frage beschäftigt. Wir müssen identitäre und
       ideologische Barrieren überwinden. Wir brauchen in der Migrationsfrage eine
       Art Maueröffnung.
       
       Wie soll die gehen? 
       
       Indem man einfach fragt: Wie ist dein Leben? Was hast du alles erfahren?
       Wer bist du? Und nicht gleich einen großen Stempel auf alles setzt: „Nazi.“
       „Rechts.“ Denn hinter dem Stempel verschwindet immer das Gesicht.
       
       Wie viel Autobiografie und wie viel Fiktion steckt in Ihrem Buch? 
       
       Das weiß ich nicht. Es geht nicht darum, in Memoiren etwas Biografisches
       wiederzugeben, sondern es einzubinden in eine Geschichte. Die Form ist
       hybrid: Erzählung, Essay, Fiktion und autobiografische Momente. Und ich
       möchte zeigen, dass das ganze Phänomen Migration eine sehr poetische
       Dimension hat. Mit Migration finden doch Sprachwechsel statt, eine
       Vermehrung von Heimat, es ist nicht nur eine Veränderung, es multipliziert
       sich vieles.
       
       Ihre These ist: Wir müssen uns mit uns selbst, der eigenen Biografie und
       der eigenen Fremdheit auseinandersetzen, um die Angst vor dem Fremden zu
       verlieren? 
       
       Ich erzähle das durch Geschichten und Anekdoten. Hier wird oft so getan,
       als ließe sich das Multikulturelle schon irgendwie meistern, aber es ist
       eine tiefe Erfahrung, die nicht wirklich dargestellt wird. Nur punktuell.
       Und so vorbereitet.
       
       Wie meinen Sie das? 
       
       Gerade in der Kunst wirkt alles sehr mundgerecht vorbereitet. Man weiß, was
       welche Figuren im nächsten Moment tun werden. Was sie sagen, was sie
       denken. Aber so leben wir nicht. Wir leben in Überraschungen.
       
       Das Buch funktioniert sehr assoziativ. Dann taucht an einer Stelle
       plötzlich Mesut Özil auf. 
       
       Als ich das Buch schrieb, hatte die Özil-Debatte über das Erdoğan-Foto noch
       gar nicht stattgefunden. Ich hätte das noch aktualisieren können. Aber ich
       finde, was ich schreibe, sagt schon alles.
       
       Was denn? 
       
       Da ist ein junger Mann, der eine gewisse Verunsicherung in sich trägt, aber
       auch Objekt einer gewissen Zuordnungsproblematik ist. Das ist ein typisch
       migrantisches Phänomen.
       
       Sie schreiben, dass Özil sich in seiner Londoner Wohnung ein Bild
       aufgehängt hat vom osmanischem Sultan Selim III., einem wichtigen Reformer.
       Aber Özil behauptete vor laufender Kamera, dass es Mehmed II. sei, der
       Eroberer von Istanbul. Das hat hierzulande kaum jemand gemerkt. Aber in der
       Türkei war das ein Thema. Fanden Sie das lustig? 
       
       Schon, aber ich habe mich nicht lustig darüber gemacht. Mich hat
       interessiert, warum sich ein junger Mann, ein hoch dotierter, international
       erfolgreicher Fußballspieler, einen Sultan an die Wand hängt, dessen Namen
       er nicht kennt. Warum verwechselt er einen Reformer mit einem Eroberer?
       
       Was sagt das aus? 
       
       Vielleicht Sehnsucht nach ungebrochener Identität. Er möchte sich irgendwo
       geborgen fühlen und beruft sich auf türkische Geschichte, ohne davon Ahnung
       zu haben. Ich habe seine Biografie gelesen, was viele offenbar nicht taten.
       Sonst hätte man die spätere Özil-Debatte anders geführt. Özils Vorwürfe
       sind nicht nach diesem Hype rund um das Erdoğan-Bild entstanden. Er wurde
       in der Vergangenheit auch dafür angegriffen, weil er die deutsche
       Nationalhymne nicht mitsingt oder eine Pilgerfahrt nach Mekka machte – und
       das ist ja absurd. Jeder soll machen und glauben, was er will, solange er
       nicht andere bedroht.
       
       Aber ist das Foto mit Erdoğan nicht etwas anderes? 
       
       Es passt ja so gut.
       
       Warum? 
       
       Der türkische Präsident ist der Prototyp des migrantischen Jungen. Des
       Jungen, der sich permanent an den Rand gedrängt fühlt. Man will ihn nicht
       dabeihaben.
       
       Reden Sie gerade über die Europäische Union und die gescheiterten
       Beitrittsdiskussionen? 
       
       Auch. Erdoğan hat daraus einen Opferkult gemacht. Und dann folgte
       Aggression. Diese Aggression wurde historisch begründet mit der imperialen
       Geschichte der Türken. Ich denke, aus dieser unguten Mischung erwachsen in
       Deutschland so viele Sympathien für Erdoğan. Hier in Neukölln kann ich es
       gut beobachten: diese jungen Männer in ihren Autos, die laut das AKP-Lied
       spielen. Aber warum junge Menschen, die hier geboren sind, einem
       zweifelhaften Politiker im Ausland anhängen, was das eigentlich bedeutet,
       das diskutieren wir nicht.
       
       Was bedeutet es? 
       
       Es hat viel mit dem Mannsein, mit Verunsicherung, mit Kultur und
       Familienstrukturen, aber auch mit der internationalen Lage, die durch
       Misstrauen bestimmt ist, zu tun. Man muss jedenfalls eine tiefergehende
       Debatte führen als die, die nur fragt: Gibt es bei uns Rassismus? Das ist
       lächerlich. Natürlich gibt es hier Rassismus, den gibt es überall.
       
       Warum haben Sie Migrationsbiografien mit Frauenbiografien verglichen? 
       
       Das hat mit der Verdunkelung zu tun.
       
       Verdunkelung? 
       
       Ich habe das an den Briefen und dem Nachlass meiner Mutter konkretisiert.
       Wir wissen wenig darüber, was festgehalten worden ist. Es gibt kein
       migrantisches Archiv. Wir haben zum Beispiel kein Gedächtnis über die
       Gastarbeiter – bis auf ein paar Eckpunkte –, aber da ist doch ungemein viel
       passiert: für dieses Land, für die Menschen, die hierhergekommen sind, und
       auch die Herkunftsländer. Da hat sich so viel bewegt, aber was ist davon
       überliefert? Ein Korn.
       
       Warum wird die Migrationsgeschichte Deutschlands so verdrängt? 
       
       Vielleicht kann man es mental nicht zulassen, dass das, was von außen
       dazukommt, selbstverständlich auch ein Teil des Eigenen wird. Aber wie will
       man die Industriegeschichte Deutschlands in den 50er, 60er oder 70er Jahren
       schreiben, wenn man das nicht thematisiert? Wie war es möglich, dass
       Tausende von Menschen ungelernt, darunter viele Analphabeten, innerhalb
       kürzester Zeit in Betriebe eingebunden wurden und daraus Produktivität
       geschaffen wurde? Das wird so hingenommen, aber das war eine Riesenleistung
       von allen Seiten. Die muss man sich genauer anschauen. Wenn man sie
       erzählen würde, würden die heutigen Anfeindungen gegen Zuwanderer in einem
       anderen Licht erscheinen. Dass diese Geschichte versteckt wird, ist fatal.
       Auch weil den Geschichten der Eltern und Großeltern gegenüber keine
       Gerechtigkeit widerfährt.
       
       Müssen also mehr Menschen ihre Geschichten erzählen? 
       
       Das, was es bisher zu diesem riesigen Thema gibt, ist marginal. Auch von
       der deutschen Seite. Was hat die deutsche Literatur der Gegenwart darüber
       erzählt? Das bisschen Migrantenliteratur dazu ist viel zu wenig. Es ist
       eine große gesamtgesellschaftliche Erfahrung. Gleichzeitig weiß ich, ich
       fordere zu viel.
       
       Warum? 
       
       Wenn ich mir anschaue, was nach dem Krieg passiert ist, als Millionen
       Menschen aus verschiedenen Teilen Osteuropas vertrieben wurden – davon ist
       auch wenig überliefert, die Aufarbeitung beginnt vielleicht jetzt. Das hat
       man auch verdrängt. Das hat mit der spezifisch deutschen Geschichte zu tun,
       die so enorme Katastrophen in sich birgt. Vertreibung, Schoah, Bomben,
       Kriege, zersplitterte Familien. Da hat man vielleicht lieber nach vorne
       geguckt, nicht zurück.
       
       In vielen deutschen Familien wissen Enkel oft kaum etwas über das Leben
       ihrer Großeltern, selbst wenn diese noch leben. Schweigen wird
       weitergegeben. 
       
       Es ist das Schweigen der Wölfe neben dem Schweigen derer, die Schmerzen
       erfahren haben. Beides. Das ist eine hochkomplexe Welt. Da wirkt meine
       Forderung: Schaut euch die Gastarbeitergeschichte an!, fast etwas
       unbeholfen. Weil es daneben noch so viele Geschichten gibt, die man auch
       verdrängt hat.
       
       Sie haben sich viel mit Ostdeutschland beschäftigt. Jetzt ist es in Mode
       gekommen, die Erfahrungen der Ostdeutschen mit denen von Migranten zu
       vergleichen. Jeder erzählt das Eigene, und dann findet man Gemeinsamkeiten. 
       
       Wir brauchen keine Gemeinsamkeiten. Es geht erst mal darum, spannende
       Geschichten zu erzählen. Und wer zuhört, der kann dann Gemeinsamkeiten
       hören oder auch nicht. Da sind wir wieder bei der Sprache. Erzählen ist
       ganz wesentlich für unser Zusammenleben. In einer offenen Gesellschaft gibt
       es die Möglichkeit, sich zu begegnen. Wir sollten nicht nur auf unseren
       Inselchen leben. Ohne Neugier sind wir verloren. Anfang der Neunziger hatte
       ich Schwierigkeiten, meine Texte über Ostdeutschland unterzukriegen. Es war
       einfach unvorstellbar, dass sich ein Migrant um Ostdeutschland oder die
       Wiedervereinigung kümmert. Das war ein deutsch-deutsches Thema, und so
       wurde es behandelt. Heute reden wir über aktuelle Probleme, aber nicht
       darüber, wie dieses Thema in der Vergangenheit verhandelt wurde.
       
       Wie wurde es verhandelt? 
       
       Wenn man sich die Jahre 90/91 anguckt, dann wurde nicht die Geschichte der
       Menschen erzählt. Sondern es wurde erzählt, es würde zusammenwachsen, was
       zusammengehört. Ich verstehe das auch, das war ein nationalstaatlicher,
       nationalistischer Gedanke, das durfte in Deutschland lange nicht mehr
       ausgedrückt werden. Transportiert wurde: Die böse Teilung, die böse Mauer,
       die geht jetzt auf, glückliche Stunde der Deutschen.
       
       Welche Erzählungen fehlten? 
       
       Dass Westdeutschland und die DDR verschiedene Länder waren mit
       unterschiedlichen Erfahrungen. Und die Anwesenheit der fünf Millionen
       Gastarbeiter. Das wurde nicht thematisiert. Vielleicht wird die
       Gastarbeitergeschichte auch deshalb nicht erzählt, weil sie ja Ost und West
       trennt.
       
       Es gab auch Arbeitsmigranten in der DDR. 
       
       Das ist nicht vergleichbar. Die 200.000 Gastarbeiter dort lebten isoliert
       in Heimen. Die Verbindung zur Bevölkerung war unterbrochen. Und es waren
       Vertragsarbeiter, die meist nur für zwei Jahre blieben. Im Westen hatte man
       ein anderes Modell, ein kapitalistisches. Der breiten Bevölkerung war
       vielleicht nicht klar, dass diese Menschen bleiben werden. Aber für die
       Industrie war klar, dass man angelernte Arbeiter nicht zurückschickt. Haben
       wir das erzählt?
       
       Nein. 
       
       Es gab auch viele Menschen aus der DDR, die haben den Gastarbeitern nach
       dem Mauerfall erzählt: „Jetzt sind wir da, ihr geht nach Hause.“ Das war
       einfach Realität. Viele haben gar nicht wahrgenommen, was der Westen für
       ein Staat war. Kohl hätte sagen müssen: „Hallo, hier in diesem westlichen
       Teil des Landes leben auch dunkelhäutige Menschen, Menschen anderer
       Herkunft.“ Stattdessen hieß es, Deutschland sei kein Einwanderungsland.
       Eine Vereinigung, das hab ich damals schon geschrieben, kann nur
       stattfinden, wenn wir das dritte Deutschland, das der Migranten, mitdenken.
       
       Also die deutsch-deutsch-deutsche Geschichte erzählen? 
       
       Genau. Welche Künstler mit migrantischen Biografien haben sich mit der
       Teilung und der Überwindung auseinandergesetzt? Das ist schade, damit nimmt
       sich dieses Land selbst die Kraft, starke und kreative Produktionen und
       Berührungsgeschichten entstehen zu lassen. Dass Millionen Menschen
       zuwandern, ist eine Tatsache, das verändert die Struktur dieses Landes.
       Aber es gibt keinen Mentalitätswandel, deshalb sind wir auch so gestresst.
       Wir sind doch gar nicht so erfolglos. Deutschland gibt Millionen Menschen
       die Möglichkeit, etwas im Leben zu erreichen. Auch wenn es Menschen mit
       fremd klingenden Namen schwerer haben, grundsätzlich ist es möglich. Es ist
       ein starkes Land. Aber die Mentalität ist bestimmt von Selbstbezogenheit
       und Angst – das bringt uns zurück zum Buch: All das soll aufgebrochen
       werden.
       
       Ist das Buch die Fortsetzung Ihres bisherigen Werks? 
       
       In diesem Buch steht meine Mutter im Mittelpunkt. Ich wollte ins Gedächtnis
       rufen, was heute verloren geht: die Erinnerung an eine emanzipatorische
       Türkei. Sie existiert auch heute, wenngleich sehr bedrängt und in der
       Opposition.
       
       11 Mar 2019
       
       ## AUTOREN
       
 (DIR) Jasmin Kalarickal
       
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