# taz.de -- Schwerpunkt Tag der Befreiung
       
 (DIR) „Liberation Dance“ zum 8. Mai: Tanzen gegen das Vergessen
       
       Gedenken muss nicht still sein: Auf der Friedrichstraße wurde der Tag der
       Befreiung vom NS-Regime mit einem Swing-Flashmob begangen.
       
 (DIR) Tag der Befreiung in Russland: Feiern, aber vorsichtig
       
       Der „Tag des Sieges“ fällt in Moskau bescheiden aus, das Gedenken selbst
       steht im Hintergrund. Dafür bringt Putin einen alten Freund ins Spiel.
       
 (DIR) Tagebuch aus Berlin: Dem 8. Mai soll kein weiteres Datum folgen
       
       Die von den UN ausgerufenen Tage der Versöhnung und des Gedenkens werden in
       Russland anders verstanden: als Auftrag zu einem wiederholbaren Triumph.
       
 (DIR) Gedenken zum Kriegsende am 8. Mai: Widerstand auf 16,2 Quadratzentimetern
       
       Eine Sonderbriefmarke erinnert an die ermordete jüdische
       NS-Widerstandskämpferin Eva Mamlok. Im Herbst wird der Kreuzberger
       Blücherplatz nach ihr benannt.
       
 (DIR) Gedenken zum 8. und 9. Mai in Berlin: Polizei verbietet russische und sowjetische Fahnen
       
       Zum Tag der Befreiung sind russische und sowjetische Symbole erneut
       untersagt. Provokationen durch die kremlnahen „Nachtwölfe“ bleiben wohl
       aus.
       
 (DIR) Sowjetische Ehrenmale in Berlin: Zu viel der Ehre
       
       Kann man Stalin-Zitate kontextualisieren oder müssen sie weg? Die Kritik an
       den sowjetischen Ehrenmalen bekommt mit zwei Anträgen neuen Schwung.
       
 (DIR) Vorstöße im Krieg in der Ukraine: Zwischen Waffenruhe und Eskalation
       
       Sowohl Russland als auch die Ukraine kündigen zum Jahrestag des Kriegsendes
       1945 Waffenruhen an. Die Ukraine droht auch mit Drohnen über der Parade.
       
 (DIR) Dokumentarfilm „Tag der Befreiung“: Bilder, die für immer bleiben
       
       Christian Grasses Interview-Collage schaut auf das Kriegsende in Hamburg.
       Der Film verdichtet die Perspektiven von 20 Zeitzeug*innen.
       
 (DIR) Gedenken an Wehrmachtskapitulation 1945: Verschollene Bronzetafel wieder aufgetaucht
       
       Eine Bronzetafel sollte in Lüneburg an die Kapitulation der Wehrmacht
       erinnern. Vor 70 Jahren wurde sie geklaut. Nun wurde sie wiedergefunden.
       
 (DIR) Antifa-Blockade in Demmin: Trauermarsch wird umgeleitet
       
       Jedes Jahr gedenken Nazis der Massensuizide in Demmin. Doch dieses Mal
       gelangen sie nicht ans Ziel.
       
 (DIR) Tagebuch aus Estland: Bedrohliche Töne wehen über den Fluss
       
       Die Narva trennt die gleichnamige estnische Stadt vom russischen Iwangorod.
       Das Gefühl der Angst ist dort gewachsen, auch unter Russ:innen.
       
 (DIR) Gedenken am 8. und 9. Mai in Berlin: Spassiba sagen – aber wie und wo?
       
       Berlin feiert den Tag der Befreiung, nicht nur mit einem einmaligen
       Feiertag, sondern auch mit vielen Veranstaltungen – und Konfliktpotenzial.
       
 (DIR) 80 Jahre Kriegsende: Die vergessene Befreiung
       
       Eine Ausstellung widmet sich dem Kriegsende aus Sicht der 370.000
       Zwangsarbeiter in Berlin. Für sie war der 8. Mai 1945 tatsächlich eine
       Befreiung.
       
 (DIR) Auschwitz-Fotos im Kunsthaus Göttingen: Bilder gegen das Vergessen
       
       Der Fotograf Juergen Teller hat Kurt Cobain, Kate Moss und Claudia Schiffer
       porträtiert. In Auschwitz fotografierte er mit einem Mobiltelefon.
       
 (DIR) Bundeskanzler in spe: Friedrich und sein Naziopa
       
       Als die taz vor Jahren zur Vergangenheit seines Großvaters recherchierte,
       verklagte Friedrich Merz die Zeitung. Wie sieht er seinen Naziopa heute?
       
 (DIR) Die Wochenvorschau für Berlin: Ein Hoch auf die Kapitulation Deutschlands!
       
       Vor 80 Jahren hat Deutschland den Krieg verloren. Zweifellos ein Grund zum
       Feiern. Die Frage ist, ob man das gemeinsam mit Putinisten tun muss.
       
 (DIR) 80 Jahre Kriegsende: Kranzniederlegung nur im kleinen Kreis
       
       In Berlin beginnt die Gedenkwoche zu 80 Jahre Kriegsende und Befreiung.
       Wegen des Ukraine-Kriegs lädt der Senat keine ausländischen Diplomaten ein.
       
 (DIR) Opfer-Nachfahrin über das KZ Neuengamme: „Die Bombardierung war ein tragisches Versagen“
       
       Vor 80 Jahren wurde die „Cap Arcona“ in der Lübecker Bucht versenkt. Fast
       7.000 Menschen gingen mit ihr unter – vor allem Häftlinge des KZ
       Neuengamme.
       
 (DIR) Tag der Befreiung in Italien: Bella ciao!
       
       Mit Staatstrauer wollte die rechte Regierungschefin Meloni Feiern zum Tag
       der Befreiung unterdrücken. Doch die Antifaschisten triumphierten.
       
 (DIR) Buch über das Ende des „Dritten Reiches“: Gestellte Action für die Fotografen
       
       Gerhard Paul beleuchtet so vielseitig wie spannend die letzten Tage der
       Reichsregierung unter Admiral Dönitz, die im Mai 1945 in Flensburg
       zusammentrat.
       
 (DIR) Gedenken an Kriegsende in Torgau: Kretschmers Botschaft an Russlands Botschafter
       
       Vor 80 Jahren trafen sich in Sachsen sowjetische und amerikanische
       Befreier. Zum Gedenken kam auch Russlands Botschafter. Nicht er wurde
       ausgebuht.
       
 (DIR) Kriegsende-Gedenken in Torgau: Ukraine-Botschafter fordert „Teilnahmeverbot“ für Russland
       
       Torgau gedenkt des Handschlags zwischen sowjetischen und amerikanischen
       Soldaten im April 1945. Reaktionen auf die angekündigte Teilnahme des
       russischen Botschafters.
       
 (DIR) Buchenwald-Gedenken: „Das Böse darf niemals wieder siegen“
       
       In Weimar ist an die Befreiung der KZ Buchenwald und Mittelbau-Dora vor 80
       Jahren erinnert worden. Ex-Präsident Wulff warnt vor Einbindung der AfD.
       
 (DIR) Holocaust und Antisemitismus in Italien: „Unsere Grundwerte sind schal geworden, abgelaufen“
       
       Enrico Mentana ist eine Journalismuslegende. Im Buch „Erinnern macht frei“
       hat er die Geschichte der Auschwitz-Überlebenden Liliana Segre
       aufgeschrieben.
       
 (DIR) Deutsche in der französischen Résistance: Keine Würdigung geplant
       
       Rund 3.000 Deutsche kämpften in den Reihen der Résistance gegen den
       Faschismus. Geehrt dafür werden sie immer noch nicht, kritisiert der Linke
       Korte.
       
 (DIR) Gedenken an Bücherverbrennung der Nazis: Der Krieg um die Bücher
       
       Vor 91 Jahren verbrannten die Nazis tausende Bücher missliebiger Autoren.
       Ein Bibliotheksbesuch im Jüdischen Museum.
       
 (DIR) Gedenken 9. Mai: Auch die Rocker waren wieder da
       
       Hunderte kamen in Berlin zum Gedenken an den Sowjetischen Ehrenmalen
       anlässlich des Endes des Zweiten Weltkriegs vor 79 Jahren. Georgsbänder
       beschlagnahmt.
       
 (DIR) Angriffskrieg gegen die Ukraine: Bomben am Tag der Befreiung
       
       Fast täglich beschießt Russland die Ukraine mit Drohnen und Raketen – auch
       am Tag der Befreiung. Vergangene Nacht war erneut die Stromversorgung das
       Ziel.
       
 (DIR) Gedenken an das Kriegsende: Sowjetische Flagge mitverboten
       
       Zum Tag der Befreiung dürfen Hammer, Sichel und Stern im Umfeld der
       Mahnmale nicht gezeigt werden. Auch das Zeigen der Russischen Fahne ist
       untersagt.
       
 (DIR) Verfassungswidrige NS-Parole: Björn Höcke muss vor Gericht
       
       Das Landgericht Halle eröffnet ein Verfahren gegen den AfD-Politiker. Er
       hatte 2021 in einer Wahlkampfrede eine verbotene SA-Losung verwendet.
       
 (DIR) Krieg in der Ukraine: Tulpen auf dem Maidan
       
       Während in Deutschland der Frühling angekommen ist, geht der Krieg in der
       Ukraine weiter. Unsere Kolumnistin über ein diffuses Gefühl des
       Zuhauseseins.
       
 (DIR) 78. Jahrestag der Kapitulation: Kampf um Deutungshoheit
       
       Auch in Berlin erinnern sich am 9. Mai Hunderte an den Sieg über
       Hitler-Deutschland. Überschattet wird das Gedenken vom russischen
       Angriffskrieg.
       
 (DIR) Gedenken zum 9. Mai: Putins Hurra, Makeievs Blumen
       
       Putins Propaganda-Rede zum "Tag des Sieges" steht in grellem Kontrast zum
       Stand der Erinnerungskultur in der Ukraine und anderswo.
       
 (DIR) Russische Propaganda zum Tag des Sieges: Lieber am 8. Mai gedenken
       
       In der Ukraine wird darüber diskutiert, den Gedenktag vorzuverlegen. Ein
       richtiges Signal gegen den Putinismus, findet unser Autor.
       
 (DIR) Filmemacher über den Kampf um Berlin 1945: „Ein Schlachtfeld im Stadtgebiet“
       
       Für die Doku „Kurz vor Schluss – Schlachtfeld Berlin 1945“ hat Christian
       Grasse Zeitzeug:innen befragt. Die Kinopremiere ist am 8. Mai in
       Hamburg.
       
 (DIR) Motorradgang auf dem Weg nach Berlin: Putins motorisierte Leibgarde kommt
       
       Die nationalistischen Nachtwölfe aus Russland wollen am 9. Mai die
       sowjetischen Ehrenmale Berlins besuchen. Polizeistrategie für den Tag noch
       unklar.
       
 (DIR) KZ-Überlebender erinnert sich: „Endlich werden wir erschossen“
       
       Im April 1945 befreiten die Briten das KZ Bergen-Belsen. Albrecht Weinberg
       erinnert sich gut. Wie könne er vergessen, bei allem, was ihm angetan
       wurde.
       
 (DIR) Streit um Flaggenverbot am 8. Mai in Berlin: Die richtige Entscheidung
       
       Das Verbot von russischen und ukrainischen Flaggen sollte Ausschreitungen
       vorbeugen. Die CDU will die Diskussion darüber parteipolitisch ausnutzen.
       
 (DIR) Der Tag der Befreiung oder wie?: Der 8. Mai wirft Fragen auf
       
       Unsere Kolumnistin wäre nie auf die Idee gekommen, den 8. Mai nicht als Tag
       der Befreiung zu begreifen. Ihr Schwiegervater sieht das ganz anders.
       
 (DIR) 9. Mai-Erinnerungskultur in Russland: Erinnern braucht Dialog
       
       Das Feindbild Stalin verdrängt den rassistischen Kern des NS-Kriegs im
       Osten. Eine Replik auf die Thesen der „Nowaja Gaseta“-Autorin Julia
       Latynina.
       
 (DIR) Feiern zum 9. Mai in Moskau: Pomp, Panzer und Pathos
       
       In Moskau hielt Russlands Präsident seine Militärparade zum sowjetischen
       Sieg über Nazi-Deutschland ab. In der Ukraine blieb es derweil relativ
       ruhig.
       
 (DIR) Putins Rede zum 9. Mai: Leidvoller Bedeutungsverlust
       
       Russlands Präsident Putin erlebt in der Ukraine militärische Misserfolge.
       Wenig verwunderlich, dass auch seine Rede zum 9. Mai eher moderat ausfiel.
       
 (DIR) Gedenken zum 9. Mai in Berlin: Tag der Gereiztheiten
       
       Bei den Feiern zum Tag des Sieges kommen viele Putin-Fans und Verteidiger
       des Krieges. Streit mit Kriegsgegnern ist die Folge.
       
 (DIR) Museum Berlin-Karlshorst am 8. Mai: Zwei Flaggen fehlen
       
       NS-Gedenkstätten sind gezwungen, sich mit dem Ukrainekrieg zu beschäftigen.
       Ein Abend am Ort der deutschen Kapitulation in Berlin.
       
 (DIR) Reaktionen auf Rede von Olaf Scholz: „Nicht viel Neues“
       
       CDU-Generalsekretär Mario Czaja sieht in der TV-Ansprache des Kanzlers
       „Parteitaktik“. Der ukrainische Botschafter Andrij Melnyk hatte sich „mehr
       Konkretes“ erhofft.
       
 (DIR) +++ Nachrichten im Ukrainekrieg +++: EU-Beitritt wird im Juni bewertet
       
       Die EU-Kommission will ihre Stellungnahme zum Beitritt der Ukraine im Juni
       abgeben. EU-Ratspräsident Michel bringt sich in Odessa vor Raketenangriff
       in Sicherheit.
       
 (DIR) 8./ 9. Mai 1945: Pervertiertes Gedenken
       
       Über den Tag der Befreiung herrschte lange Konsens. Jetzt wird der Zweite
       Weltkrieg zur Begründung für eine neue Menschenschlächterei herangezogen.
       
 (DIR) Zum Tag der Befreiung: Das Klammern an den Sieg
       
       Mit dem Gedenken an den Tag der Befreiung 1945 kapert der Kreml die
       Erinnerung und instrumentalisiert sie 77 Jahre nach Kriegsende.
       
 (DIR) Rede von Olaf Scholz zum 8. Mai: „Angst darf uns nicht lähmen“
       
       Kanzler Olaf Scholz rechtfertigt in einer Rede zum 8. Mai seine
       Ukraine-Politik. Und sichert dem Land mehr Unterstützung zu.
       
 (DIR) Gedenken zum Tag der Befreiung: Blau-gelbe Socken und rote Fahnen
       
       Tausende Menschen demonstrierten am 77. Jahrestag im Gedenken an die Opfer
       des 2. Weltkrieges und in Solidarität mit der Ukraine.