# taz.de -- Internetsperren
       
 (DIR) Was bei den Protesten in Iran geschah: „Überall war Blut, Blut über Blut. Die Straßen voller Blut“
       
       Seit bald drei Wochen ist das Netz abgeschaltet. In einem kurzen Moment der
       Verbindung berichtet ein junger Teheraner der taz von seinen Erlebnissen am
       8. und 9. Januar.
       
 (DIR) Gewalt in Iran: 10.000 Euro für einen Leichnam
       
       In Iran sollen Angehörige getöteter Demonstranten für die Munition
       aufkommen. Augenzeugen berichten am Telefon, wie sie die letzten Tage
       erlebt haben.
       
 (DIR) Massenproteste in Iran: Exilmedium zählt 12.000 Tote in Iran
       
       Recherchen zufolge hat sich seit dem 28. Dezember das größte Massaker der
       jüngeren iranischen Geschichte ereignet. Informationen aus dem Land sind
       rar.
       
 (DIR) Nach Blockade durch Taliban-Regime: Afghanistan langsam wieder online
       
       Das Internet sei nie blockiert worden, vielmehr seien Glasfaserkabel
       verschlissen gewesen, sagen die Taliban. Warum das wenig glaubwürdig ist.
       
 (DIR) Land ist offline: Taliban sperren Internet in Afghanistan
       
       Die Taliban haben das Internet in Afghanistan abschalten lassen. Die Sperre
       raubt Frauen ihre letzten Möglichkeiten zur Bildung.
       
 (DIR) Kampf gegen militante Separatisten: Razzia mit Netzsperre in Nordindien
       
       In Indien sind bei der Fahndung nach dem Führer einer separatistischen
       Gruppe mehr als 150 Personen festgenommen worden.
       
 (DIR) Kommentar Fake-News-Gesetz in Russland: Moskaus doppelter Standard
       
       Mit einem neuen Gesetz will die russische Regierung gegen Fake-News
       vorgehen. Selbstverständlich trifft es immer nur die Oppositionellen.
       
 (DIR) Sperrung von „Charlie Hebdo“-Webseite: Türkei ist nicht Charlie
       
       Die Seite des französischen Satiremagazins könnte religiöse Gefühle
       verletzen, heißt es. Kritiker befürchten eine zunehmende Einschränkung der
       Meinungsfreiheit.
       
 (DIR) Der andere Kindesmissbrauch: Denkt doch an die Kinder!
       
       Mit dem Verweis auf das Wohl des Nachwuchses können Politiker fast jede
       Debatte gewinnen. Aber worum geht es dabei wirklich?
       
 (DIR) Rüge von EU-Außenministern: YouTube bleibt in der Türkei gesperrt
       
       Die türkische YouTube-Sperre wurde am Freitag erst von einem Gericht
       aufgehoben, dann aber doch verlängert. Die EU-Minister und die
       Außenbeauftragte Ashton üben Kritik.
       
 (DIR) Urteil des Europäischen Gerichtshofs: Webseiten dürfen gesperrt werden
       
       Internetprovider müssen verhindern, dass ihre Kunden urheberrechtlich
       geschützte Filme oder Musik verbreiten. Auslöser war eine Klage gegen
       kino.to.
       
 (DIR) Netzschau Erdogan: „Dann gehen wir halt auf die Straße“
       
       Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan will im Internet
       einmarschieren. Was sagt das Internet dazu? Es protestiert und – lacht.
       
 (DIR) News-App für Kinder: Mit Tod und Terror
       
       Mit „Quappiz“ startet die erste deutschsprachige News-App, die Gewalt
       kindgerecht erklären soll. Ob die Kleinen das ertragen, ist umstritten.
       
 (DIR) EU-Gerichtshof über Urheberrecht: Internetsperren sind möglich
       
       Netzprovider können verpflichtet werden, den Zugang zu illegalen Filmbörsen
       zu erschweren. Diese Meinung vertritt der Generalanwalt am EuGH.
       
 (DIR) Facebook-Sperrung in Tadschikistan: Leider ernst gemeint
       
       Wer ist dieser Faiz Book? Zahlt der Steuern? Der tadschikische Präsident
       lässt Facebook sperren, weil er Mark Zuckerberg nicht kennt.