# taz.de -- Weser
       
 (DIR) Niedrigwasser an der Weser: Wenn der Fluss die Rinder pökelt
       
       Die Trockenheit und der geringe Oberwasserzufluss der Weser machen der
       Landwirtschaft zu schaffen. Sie versalzen das Wasser, das die Rinder
       saufen.
       
 (DIR) Anthropologin über die Weser: „Der Fluss hat das Recht, frei zu fließen“
       
       Ökosystemen werden weltweit immer häufiger eigene Rechte verliehen. Das
       könnte auch der Weser helfen, sagt die Anthropologin Andrea Mühlebach.
       
 (DIR) Umweltzerstörung für Soja und Palmöl: Die Untiefen der Agrarindustrie
       
       Brake an der Unterweser ist ein Umschlagplatz für Agrargüter aus Übersee.
       Aktivist*innen aus Südamerika und lokale Landwirt*innen protestieren
       gemeinsam dagegen
       
 (DIR) Düngemittelkonzern K+S: Salzwasser soll in Süßwasser
       
       K+S plant, Millionen Liter Haldenwasser in einen Fluss zu leiten.
       Umweltschützer und Angler warnen vor einem Artensterben.
       
 (DIR) Angelscheinpflicht in Bremen: Lizenz zum Töten
       
       Seit fast 500 Jahre gilt das sogenannte „Stockangelrecht“ in Bremen. Nun
       debattiert es als letztes Bundesland über die Angelscheinpflicht.
       
 (DIR) Hochwasser-Lage: Elbe-Pegel sinkt, Weser steigt an
       
       Die Hochwasserlage im Nordwesten und Osten Deutschlands dürfte auch am
       Freitag angespannt bleiben. Zentral ist, wie viel Regen noch fällt.
       
 (DIR) Streit um Weservertiefung: Gegenwind für die Bagger-Freunde
       
       Der Bremer Wirtschaftsverband Weser will, dass der Fluss noch tiefer und
       breiter wird. Im „Unterweser-Dialog“ mit Anrainern trifft das auf
       Widerstand.
       
 (DIR) Debatte über Vertiefung der Unterweser: Ergebnisoffen oder nicht?
       
       Im Seehafen Brake beginnt ein „Dialog zur Fahrrinnenanpassung der
       Unterweser (Nord)“. Kritiker*innen bezweifeln, dass das Ergebnis noch
       offen ist.
       
 (DIR) Industrieabwässer in Flüssen: Sorge um Fische in Werra und Weser
       
       Fischer an Oberweser und Werra schlagen Alarm. Sie befürchten eine
       Ökokatastrophe wie im vergangenen Jahr an der Oder. Der Grund:
       Salzeinleitungen.
       
 (DIR) Kaliberg in Hessen: Klage gegen Monte Kali
       
       Der Düngerkonzern K+S will eine Abraumhalde in Hessen vergrößern. Das
       Deponiesalz würde Trinkwasser und Natur gefährden, fürchten Umweltschützer.
       
 (DIR) Umweltschützer gegen Fluss-Verseuchung: Gesalzene Klage
       
       Umweltverbände ziehen vor Gericht, weil ein Düngerkonzern weiter Salz in
       die Werra leitet. Das gefährde Trinkwasser und Natur.
       
 (DIR) Niedersachsen bremst Flussvertiefungen: Behaltet euren Schlick gern selbst!
       
       Der rot-grüne Koalitionsvertrag kündigt Gegenwehr gegen
       Schlickverklappungen aus Hamburg an. Dort motzt die Hafenwirtschaft.
       
 (DIR) Geplantes Zwischenlager in Würgassen: Atommüll als Touristenschreck
       
       Im Weserbergland floriert der Tourismus. Damit wäre voraussichtlich
       Schluss, wenn das geplante Zwischenlager für radioaktive Abfälle realisiert
       wird.
       
 (DIR) Historische Funde bei Arkadensanierung: Schätze auf 125 Metern
       
       Bluthostien, Musketenkugeln, Kaufmanns-Griffel: Unter dem Bremer Tiefer hat
       sich ein vielfältiges Sortiment historischer Artefakte erhalten.
       
 (DIR) Salzeinleitung in Weser und Werra: Keine Verringerung trotz Beschluss
       
       Weser und Werra sind versalzen. Verantwortlich ist der
       Düngemittelhersteller K+S, doch der will seine Salzeinleitung nicht
       reduzieren.
       
 (DIR) Kommentar Hafenverband und Umweltrecht: Steinzeit-Denken am Kai
       
       Lästiges Gedöns, aus Technokratensicht: Zu gern würden die deutschen
       Seehäfen Europas Umweltrecht versenken.
       
 (DIR) Ausbau der Mittelweser: Reeder drohen mit Lastern
       
       Das Bundesverkehrsministerium will die Mittelweser nicht weiter ausbauen.
       Die Folge wäre mehr Verkehr auf den Straßen, mahnen Wirtschaftsvertreter.
       
 (DIR) Pläne Platanen am Deich in Bremen: Idyllenmalerei des Müßiggangs
       
       Die Platanen werden gefällt und die Neustadt bekommt eine Promenade, die
       sich zum Wasser öffnet: Die Pläne für den Deich links der Weser sind
       vorgestellt worden
       
 (DIR) Kali & Schmutz: Salz-Poker verloren
       
       Salzhersteller K+S will Abfälle lieber per Pipeline nach Niedersachsen
       schicken als weitere Weser-Versalzung zu verhindern
       
 (DIR) Spundwände statt Bäume: Basta mit Platanen
       
       Auf drei Kilometern Länge muss der Neustädter Deich erhöht werden. Die
       Stadtplaner wollen über alles reden – nur nicht über die Bäume.
       
 (DIR) Widerstand von Umweltschützern: „Monte Kali“ versalzt alles
       
       Der Düngerproduzent K+S denkt über die Wiedereröffnung der Grube Siegfried
       bei Hildesheim nach. Proteste verzögern das Projekt.
       
 (DIR) Flussvertiefung im Norden: Hohe Hürden für Hafenausbau
       
       Damit auch große Containerschiffe die Häfen erreichen können, sollen Weser
       und Elbe ausgebaggert werden. Das geht nicht so einfach, sagt der EuGH.
       
 (DIR) Geldspritze für Hochwasserschutz: Mehr Platz für die Flüsse
       
       Der Bund stellt 320 Millionen Euro zur Verfügung, damit die Länder neue
       Überschwemmungsflächen für große Flüsse schaffen. Bauern werden
       entschädigt.
       
 (DIR) Flussvertiefung vor Gericht: Weser darf nicht schlechter werden
       
       Der Gewässerzustand darf bei der Weservertiefung nicht angetastet werden.
       Diese Position der Naturschutzverbände stützt auch ein Gutachter.
       
 (DIR) Künstliche Natur: Neue Arme für den Fluss
       
       In Habenhausen wird die Weser revitalisiert: Sie bekommt einen künstlichen
       Nebenarm, in dem Fische besser laichen können.
       
 (DIR) Weser bleibt flach: Europa-Richter entscheiden Schicksal der Weser
       
       Die Weser darf bis auf weiteres nicht ausgebaggert werden, verfügt das
       Bundesverwaltungsgericht. Zunächst soll der Europäische Gerichtshof das
       EU-Naturschutzrecht verbindlich auslegen. Das kann Jahre dauern. Auch
       geplante Elbvertiefung unsicher.
       
 (DIR) Neue Studie des WWF: Weser muss nicht vertieft werden
       
       In dieser Woche verhandelt das BVerwG über Klagen gegen die geplante
       Vertiefung der Außenweser. Die WWF präsentiert dazu eine Studie.