# taz.de -- DNA-Test
       
 (DIR) Genforschung: Komplex wie eine Fruchtfliege
       
       Forscher versprachen sich große Erkenntnisse von der Entschlüsselung der
       DNA, 2001 gelang sie erstmals. Doch bis heute bleiben viele Geheimnisse.
       
 (DIR) Nach Steinwurf auf Einsatzwagen in Kiel: Polizei statuiert ein Exempel
       
       Alle Bewohner eines Hochhauses sollten eine DNA-Probe abgeben. Das Gebäude
       wurde umstellt, angeblich zum Schutz der Polizisten. Ist das
       verhältnismäßig?
       
 (DIR) Buckelwal „Timmy“: Dubiose DNA-Beweise vorgestellt
       
       DNA-Proben sollen beweisen, dass der in Dänemark verstorbene Buckelwal
       nicht „Timmy“ ist. An der Glaubwürdigkeit der Proben gibt es Zweifel.
       
 (DIR) Kritik an sogenannten Geschlechtstests: Männlicher Vorteil
       
       Das IOC verlangt von Sportlerinnen den Nachweis ihrer Weiblichkeit, sonst
       werden sie vom Spitzensport ausgeschlossen. Daran gibt es Kritik.
       
 (DIR) Ugandas Männer zweifeln Vaterschaften an: Ist das wirklich mein Kind?
       
       Viele Männer in Uganda zweifeln die Vaterschaft ihrer Kinder an. Politiker
       wittern eine Verschwörung der LGBITQ-Gemeinschaft.
       
 (DIR) Reform der Strafverfahren: Hautfarbensuche per DNA-Test
       
       Die Koalition will das Strafprozessrecht „modernisieren“. DNA-Analysen
       werden erweitert, einige Rechte der Strafverteidiger eingeschränkt.
       
 (DIR) Justizministerin zur DNA-Strafverfolgung: „Das ist keine Stigmatisierung!“
       
       Die Polizei soll aus genetischen Tatortspuren auch die Hautfarbe des Täters
       prognostizieren. Die Justizminiserin Christine Lambrecht sieht darin kein
       Problem.
       
 (DIR) DNA-Analyse für die Strafverfolgung: Stigmatisierung verbieten
       
       Erweiterte DNA-Analysen sollte man nicht pauschal verurteilen. Aber ihre
       Zuverlässigkeit müsste erstmal sichergestellt werden.
       
 (DIR) Erweiterte DNA-Fahndung: Hat auch nichts gebracht
       
       Um den „Allgäuer Triebtäter“ zu fassen, ermittelten bayerische Beamte deren
       wahrscheinliche Augen- und Haarfarbe. Ohne Erfolg.
       
 (DIR) Gesetzentwurf zur DNA-Fahndung: Mit Haut und Haaren
       
       Ermittler sollen durch DNA-Analyse Haut- und Haarfarbe von Tätern
       feststellen dürfen. In dem Entwurf heißt es, der Eingriff ins
       Persönlichkeitsrecht sei „verhältnismäßig“.
       
 (DIR) Molekularbiologin über DNA-Fahndung: Es geht nicht um „helle Haut“
       
       Die Molekularbiologin Isabelle Bartram warnt vor Racial Profiling und
       anderen Gefahren der erweiterten DNA-Analyse.
       
 (DIR) DNA-Spuren an Tatorten: Mit Haut, Herkunft und Haar
       
       Im Bund soll die erweiterte DNA-Analyse eingeführt werden. Doch die
       Hinweise auf Haar- und Hautfarbe des Täters sind nicht ganz präzise.
       
 (DIR) Die Wahrheit: Gene im Sonderangebot
       
       Seit DNA-Tests erschwinglich geworden sind, erfahren auch Iren mit kleinem
       Geldbeutel mehr über ihre Abstammung als ihnen lieb ist.
       
 (DIR) Boris Palmer zu Umgang mit Flüchtlingen: Verpflichtende DNA-Tests
       
       Tübingens grüner Oberbürgermeister fordert erneut strengere Regeln für
       Geflüchtete. Diesmal geht es um Speichelproben in bestimmten Fällen.
       
 (DIR) Erweiterte DNA-Auswertung: Dem Täter auf der Spur
       
       Der genetische Fingerabdruck führt oft direkt und ausgesprochen sicher zum
       Täter. Die Prognose von äußeren Merkmalen ist viel unsicherer.
       
 (DIR) Ausweitung von DNA-Tests bei Straftaten: Der genetische Augenzeuge
       
       Die DNA verrät, ob ein Täter blond ist oder weiße Haut hat. Dieses
       Fahndungsinstrument ist in Deutschland noch tabu, doch das soll sich
       ändern.
       
 (DIR) Fehlende NSU-Tatortspuren: „Schon etwas ungewöhnlich“
       
       An keinem Tatort fanden sich Spuren des Trios um Beate Zschäpe. Für das BKA
       bleibt das ein Rätsel – erklärbar nur durch die Vorsicht der Terroristen.
       
 (DIR) DNA-Test für Hundekot: Scheiße, erwischt!
       
       Im Londoner Stadtteil Barking (dt.: Bellen) sollen Hunde, deren
       Hinterlassenschaften in den Straßen liegen, per DNA-Analyse überführt
       werden. Vorbildlich.