# taz.de -- Alle Artikel von Osman Engin
       
 (DIR) Eine zufällig ortsgebundene Beziehung: Mein Toilettenfreund Cem Özdemir
       
       Es treibt ihm die Schamesröte ins Gesicht: Unser Autor hat eine ganz
       besondere Beziehung zum frisch gebackenen grünen Landeschef von
       Baden-Württemberg.
       
 (DIR) Was tun, wenn's brennt?: Löschen darf nur die Feuerwehr
       
       Osman hätte der Retter von Bremen, ach, von Deutschland werden können. Aber
       stattdessen gerät er selbst unter Verdacht.
       
 (DIR) Rückkehr in die Türkei: Alles eine Frage des Sounds
       
       Endlich den nervigen Wecker an die Wand knallen, in die Türkei zurückkehren
       und sich vom Krähen der Hähne wecken lassen! Zu schön, um wahr zu werden.
       
 (DIR) Wie ein KI-gestütztes 3D-Hologramm: Der Tiktok-Türke
       
       Wenn die Regierung Tiktok verbietet, werde ich arbeitslos: Seit drei
       Monaten tue ich so, als lese ich Zeitung, und Schulklassen bestaunen mich
       dabei.
       
 (DIR) Angeschnorrt ins Nichts:  Mein fremder Sohn
       
       Im Café hoffe ich auf Ruhe vor meinem Sohn Mehmet – doch der ewige Student
       und „Beton-Kommunist“ hat ganz eigene Pläne für Vaters Portemonnaie.
       
 (DIR) Verkleidete Zukunft: Hübscher Mann, kluge Frau und die Wahrheit
       
       Bisher hat unser Autor von Hellseherei nicht viel gehalten. Bis auf einmal
       am 1. Januar dieses Wesen an der Tür klingelt und ihm die Karten legt.
       
 (DIR) Weihnachtsfeier mit dem Chef: Deutsche Großzügigkeit
       
       Unser Kolumnist war bei einem Weihnachtsessen mit der Firma. Sein deutscher
       Chef hatte überraschend in ein teures Restaurant geladen. Nett, oder?
       
 (DIR) Wer das Geld hat, hat das Recht:  Osman, der Kennedy-Attentäter
       
       Unser Autor erlebt, wie einem vor Gericht das Wort im Munde verdreht werden
       kann, wenn man keinen Anwalt hat.
       
 (DIR) Perfektes Deutsch: Mit Vetter Abdullah-Ibrahim Üstünsürücü beim Frisör 
       
       Wenn Vetter Abdullah-Ibrahim zu Besuch ist, gibt er immer mit seinen
       Deutschkenntnissen an. Und wer ihn nicht versteht, ist bestimmt ein
       Rassist.
       
 (DIR) Mädchen auf dem Fußballplatz: Helikopter-Väter übernehmen das Spiel
       
       Väter schubsen ihre Töchter zur Seite und krempeln ihre Hosenbeine hoch.
       Unser Kolumnist sieht sich gezwungen, ebenfalls ins Fußballspiel
       einzugreifen.
       
 (DIR) Autorenglück in der Türkei: Der professionelle Fan
       
       In der Türkei liest niemand Bücher, dafür interessieren sich alle für die
       Autoren. Wie intensiv das werden kann, erfuhr ich auf Istanbuls Buchmesse.
       
 (DIR) Meine Lesungen in der Schule: Ein Verlustgeschäft
       
       Bei Schullesungen verkaufe ich den Schülern meine Bücher zum halben Preis.
       Bei Lesungen für Erwachsene sollte das anders sein. Eigentlich.
       
 (DIR) Köfteessen mit Freunden: Die Möchtegern-Politiker
       
       Meine Freunde wollen zwecks Rettung der Welt in die Politik gehen. Ich
       würde mich anschließen. Vorher muss ich nur abspülen und mein Bier
       austrinken.
       
 (DIR) Elternsprechtag für mich und meine Frau: Die armen Lehrer
       
       Meine Tochter Hatice ist in der Schule auf die schiefe Bahn geraten. Jetzt
       mache ich mir Sorgen. Zumal bei dem großen Deutschenanteil in der Klasse.
       
 (DIR) Sechs Richtige Dank Mehmet: Einmal Millionär und zurück
       
       Ich hatte sechs Richtige im Lotto und begann, mein Leben umzukrempeln. Was
       für ein Glück! Dann kam mein Sohn Mehmet um die Ecke.
       
 (DIR) Für die Gesundheit: Onkel Ömers Bio-Gemüsebad
       
       Engins Onkel hat ihn in ein Heilbad gelockt, wo er zusammen mit Gemüse
       gegart wird.
       
 (DIR) Grenzübertritt mit druckfrischem Roman : Die Schrumpfkur
       
       Mein neues Buch finden südosteuropäische Grenzpolizisten so interessant,
       dass sie es jedes Mal übersetzt haben wollen. Dem Text tut das gar nicht
       gut.
       
 (DIR) Ich und mein neuer Roman: Das Druckkosten-Debakel
       
       Ich bin von der Türkei nach Armenien gefahren, weil das Drucken dort
       billiger ist. Von da sollte es über den Iran nach Griechenland gehen.
       Dachte ich.
       
 (DIR) Mein Leben als Starautor: Die Einreise
       
       Als aufgehender Stern am Literaturhimmel beschloss ich, mein neues Buch in
       der Türkei drucken zu lassen. Leider hielt ich an der Grenze nicht den
       Mund.
       
 (DIR) Wahnsinn Wohnungssuche: Das desolate Telefonat
       
       Frau Prizibilsky will eine Wohnung vermieten, braucht ein Hörgerät und mag
       keine Gastarbeiter. Und dann habe ausgerechnet ich bei ihr angerufen.