# taz.de -- Die Regenbogenfabrik in Berlin: Solidarisch im Kiez
> Das Kreuzberger Nachbarschaftszentrum Regenbogenfabrik braucht
> finanzielle Unterstützung. Unser Kolumnist findet solche Orte wichtig,
> sie dürfen nicht verschwinden.
(IMG) Bild: Bunte Häuser, ein Spielplatz und viel Raum für Begegnung und Spaß: Die Regenbogenfabrik darf nicht verschwinden!
Christian Specht, Jahrgang 1969, ist politisch engagiert und setzt sich für
mehr Mitwirkungsmöglichkeiten von Menschen mit Beeinträchtigung in den
Medien ein. Seit 2017 ist er der erste Mensch mit Beeinträchtigung im
Vorstand der Lebenshilfe. Er hat ein Büro in der taz und zeichnet
(un)regelmäßig den „Specht der Woche“.
Diese Woche habe ich [1][die Regenbogenfabrik] gemalt. Das ist ein
Nachbarschaftszentrum in Kreuzberg, Berlin. Es sind ganz bunte Häuser und
dazwischen ein Turm. Davor sind Treppen und auch ein Spielplatz mit
Rutsche, Schaukeln und Sandkasten. Drumherum gibt es Pflanzen.
Ich hab’ die Regenbogenfabrik deswegen gemalt, weil sie gerade
Schwierigkeiten hat, nämlich Geldprobleme. Die sind politisch unabhängig.
Das ist gut, bedeutet aber auch keine Fördergelder. Deswegen braucht die
Regenbogenfabrik jetzt Spenden.
In der Regenbogenfabrik haben sie ganz viele Veranstaltungen, zum Beispiel
zeigen sie am Montag immer Kinderfilme. Ich war dort auch schon mal bei
einem Chor-Konzert. Oder hab einfach im [2][Soli-Café] gesessen. Dort ist
es sehr schön. In einem Raum kann man ganz viel mit Holz basteln, und im
Winter hatten sie dort auch schon einen Weihnachtsmarkt.
Solche Orte sind wichtig und dürfen auf keinen Fall verschwinden. Sie
müssen erhalten bleiben, weil sie im Kiez für [3][Zusammenhalt] und auch
für Spaß sorgen. Protokoll: Johannes Drosdoswski
23 Aug 2026
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