# taz.de -- +++ Nachrichten im Nahostkrieg +++: Israel meldet Einnahme der Kreuzritterburg Beaufort im Südlibanon
> Israel weitet seinen Bodeneinsatz in Libanon auf „zusätzliche Gebiete“
> aus. Frankreich fordert deshalb eine Dringlichkeitssitzung des
> UN-Sicherheitsrats.
(IMG) Bild: Israelische Soldaten an der Burg Beaufort am 31. Mai (Bild des israelischen Militärs)
## Experte: Eroberung von Festung in Libanon ist Wendepunkt
Israel verschafft sich nach Ansicht eines Experten mit seinem militärischen
Vorrücken tief in den Libanon eine bessere Verhandlungsposition bei
geplanten Gesprächen in Washington. „Wir befinden uns an einem Wendepunkt“,
sagte der in Beirut ansässige Fachmann für Geopolitik, Joe Macaron, am
Sonntag. Es sei noch zu früh, um zu sagen, wie die militant-islamistische
Hisbollah auf den Verlust von Territorium reagieren werde. Aber: Je mehr
Gebiete das israelische Militär vor einem möglichen Waffenstillstand
erobern könne, desto mehr Bedingungen könne Israel versuchen, der Hisbollah
aufzuerlegen. (ap)
## Libanon: 13 Krankenhaus-Mitarbeiter bei israelischem Luftangriff
verletzt
Bei einem israelischen Luftangriff in der Nähe eines Krankenhauses in Tyrus
im Süden des Libanon sind nach Angaben des libanesischen
Gesundheitsministeriums 13 Mitarbeiter der Klinik verletzt worden. Zudem
sei erheblicher Sachschaden entstanden, erklärte das Ministerium am
Sonntag. Die Regierung rief die internationale Gemeinschaft dazu auf, „den
sich ausweitenden israelischen Angriffen ein Ende zu setzen“. (afp)
## Frankreich verlangt Dringlichkeitssitzung zu Libanon
Nach der Ausweitung der israelischen Militäreinsätze in Libanon hat
Frankreich eine Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrats gefordert.
„Nichts kann die Fortsetzung der israelischen Militäroperationen in Libanon
und eine immer tiefere Besetzung libanesischen Territoriums rechtfertigen“,
sagte Außenminister Jean-Noël Barrot dem Sender BFMTV. Die israelische
Armee hatte zuvor ihre Angriffe im Südlibanon ausgeweitet und dabei nach
eigenen Angaben die strategisch wichtige Kreuzritterfestung Beaufort
eingenommen. Er habe die Einberufung des Sicherheitsrats beantragt, da die
Entwicklung eine weitere Eskalation darstelle, sagte Barrot. Zwar erkenne
Frankreich das Recht Israels auf Selbstverteidigung gegen Angriffe der vom
Iran unterstützten Hisbollah-Miliz an, „doch nichts rechtfertigt diese
Entwicklung“, erklärte er. Sie stelle zudem einen „schwerwiegenden Fehler“
und einen Verstoß gegen das Völkerrecht dar. (dpa)
## Netanjahu: Einnahme von Burg Beaufort „entscheidende Wendung“ in
Libanon-Offensive
Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu hat die Einnahme der strategisch
bedeutsamen Kreuzritterburg Beaufort in Libanon durch die israelische Armee
als „entscheidende Wendung“ im Kampf gegen die proiranische Hisbollah-Miliz
bezeichnet. Israel sei „vereint, entschlossen und stärker als jemals zuvor“
auf die Burg zurückgekehrt, sagte Netanjahu in einem am Sonntag
veröffentlichten Video. Die Einnahme der Festung sei eine „dramatische
Etappe“ im israelischen Vorgehen gegen die Hisbollah.
„Wir haben die Schranken der Angst durchbrochen“, sagte der israelische
Regierungschef: „Wir ergreifen die Initiative, wir operieren an allen
Fronten – in Syrien, im Gazastreifen, in Libanon.“ Die israelische Armee
hatte die Kreuzritterburg Beaufort bereits im Libanonkrieg 1982 erobert und
nutzte sie bis zu ihrem Rückzug aus dem Libanon im Jahr 2000 als
Stützpunkt. Beaufort gilt wegen der Lage mit Blick über weite Teile des
Südlibanon als strategisch wichtiger Punkt. (afp)
## Israel meldet Einnahme der Burg Beaufort im Süden des Libanon
Israel hat nach eigenen Angaben im Zuge seiner ausgeweiteten Bodenoffensive
gegen die Hisbollah [1][im Süden Libanons] die Burg Beaufort eingenommen.
Israelische Soldaten hätten „die Beaufort-Höhe eingenommen“, erklärte
Verteidigungsminister Israel Katz am Sonntag im Onlinedienst Telegram. Die
mittelalterliche Kreuzritterburg gilt wegen ihrer Lage mit Blick über weite
Teile des Südlibanon als strategisch wichtiger Punkt. Katz bezog sich auf
die frühere Eroberung der mittelalterlichen Kreuzritterburg im Libanonkrieg
im Jahr 1982. 44 Jahre später seien israelische Soldaten „auf den Gipfel
von Beaufort zurückgekehrt“ und hätten dort erneut die israelische Flagge
gehisst. Auf Bildern der Nachrichtenagentur AFP war am Sonntagmorgen eine
israelische Flagge über der Burg zu sehen. In der Umgebung war
Artilleriefeuer zu hören, Rauch stieg auf. Nach der Einnahme von Beaufort
hatten israelische Truppen die Burg bis zu ihrem Rückzug aus dem Libanon im
Jahr 2000 als Stützpunkt genutzt.
Verteidigungsminister Katz erklärte, die israelische Armee habe unter
Führung von Regierungschef Benjamin Netanjahu „ihren Einsatz in Libanon
ausgeweitet, den Fluss Litani überquert und die Beaufort-Höhe eingenommen“.
Dies diene der Verteidigung der Ortschaften in Galiläa im Norden Israels
und der Sicherheit israelischer Soldaten. Zugleich rief die israelische
Armee die Bewohner aller libanesischen Gebiete südlich des Flusses Sahrani
dazu auf, sich in Sicherheit zu bringen. „Bewohner des südlichen Libanon,
Sie müssen sich sofort nördlich des Sahrani begeben“, erklärte der
arabischsprachige Armeesprecher Avichay Adraee im Onlinedienst X. Israel
verstärke seine Operationen gegen die Hisbollah, hieß es zur Begründung.
Die israelische Armee meldete unterdessen den Tod eines weiteren Soldaten
im Süden des Libanon. Ein 21-jähriger Unteroffizier sei am Samstag von
einer Sprengstoffdrohne der Hisbollah getötet worden, erklärte ein
Armeesprecher. Seit Wiederaufnahme der Feindseligkeiten zwischen Israel und
der proiranischen Hisbollah am 2. März wurden nach israelischen Angaben 25
Israelis getötet, darunter 24 Soldaten und ein ziviler Auftragnehmer. (afp)
## Israelische Armee: Bodeneinsatz im Libanon auf „zusätzliche Gebiete“
ausgeweitet
Die israelische Armee hat eine Ausweitung [2][ihres Bodeneinsatzes in
Libanon] gemeldet. Die Offensive zur Erweiterung einer „vorgeschobenen
Verteidigungslinie“ werde derzeit „auf zusätzliche Gebiete“ ausgedehnt,
erklärte die Armee am Sonntag. Israelische Soldaten hätten zudem den Fluss
Litani überquert. Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu hatte bereits
am Freitag erklärt, die israelischen Streitkräfte hätten den rund 30
Kilometer nördlich der gemeinsamen Grenze verlaufenden Litani
überschritten. Die Armee erklärte nun, sie habe „vor einigen Tagen“ einen
Einsatz in der Gegend des Beaufort-Kamms und des Wadi al-Saluki im Süden
des Libanon begonnen. Ziel sei es, „direkte Bedrohungen“ für Orte im Norden
Israels und die Stadt Metula zu beseitigen und die operative Kontrolle im
Südlibanon zu stärken.
Zwischen Israel und der proiranischen Hisbollah gilt seit dem 17. April
offiziell eine Waffenruhe. Sie wurde jedoch nie eingehalten. Beide Seiten
werfen einander Verstöße gegen die Vereinbarung vor und rechtfertigen ihre
Angriffe jeweils mit mutmaßlichen Verstößen der Gegenseite. Die israelische
Armee hatte am Samstag die Bewohner von sieben Dörfern im Südlibanon zur
sofortigen Evakuierung aufgerufen. Wegen des „Bruchs der
Waffenruhe-Vereinbarung durch die Terrororganisation Hisbollah“ werde sie
„entschiedene Maßnahmen“ ergreifen, erklärte Armeesprecher Avichay Adraee.
Die Hisbollah erklärte ihrerseits, sie habe die nordisraelische Stadt
Kirjat Schmona mit Raketen angegriffen – nach eigenen Angaben zur
„Verteidigung des Libanon und seines Volkes“. Der libanesische
Regierungschef Nawaf Salam hatte Israel am Samstag eine Strategie „der
verbrannten Erde und der Kollektivstrafe“ vorgeworfen. Diese werde Israel
„weder Sicherheit noch Stabilität“ bringen, sagte Salam in einer
Fernsehansprache. Zugleich verteidigte er die Fortsetzung direkter
Verhandlungen mit Israel als den „am wenigsten kostspieligen Weg“ für den
Libanon. Eine neue Gesprächsrunde ist für den 2. und 3. Juni in Washington
geplant.
Die Hisbollah, deren erklärtes Ziel die Vernichtung Israels ist, lehnt die
direkten Gespräche zwischen dem Libanon und Israel sowie das unter
Vermittlung der USA geschlossene Waffenruhe-Abkommen ab. Der Libanon war
durch neue Angriffe der Hisbollah auf Israel in den Irankrieg hineingezogen
worden. Nach Angaben der libanesischen Behörden wurden seit Beginn der
Kämpfe in Libanon 3.371 Menschen durch israelische Angriffe getötet. Mehr
als eine Million Menschen wurden vertrieben. (afp)
## Iran pocht auf Freigabe eingefrorener Auslandsvermögen
Während [3][eine Einigung auf ein Rahmenabkommen zwischen den USA und Iran
weiter aussteht], rückt in Teheran zunehmend die Bedeutung eingefrorener
iranischer Auslandsvermögen in den Fokus. Iranische Medien und andere
Beobachter der Verhandlungen gaben sich überzeugt, dass eine vorläufige
Einigung in den Gesprächen aus Sicht der Führung in Teheran entscheidend
mit der Freigabe von blockiertem Geld zusammenhängt. Seit Tagen ringen die
USA und Iran um ein Rahmenabkommen zur Verlängerung der seit dem 8. April
geltenden Waffenruhe und weiteren Verhandlungen. Berichten zufolge soll
eine Einigung kurz bevorstehen. Am Freitag kündigte US-Präsident Donald
Trump gar eine „endgültige Entscheidung“ an – doch dann verkündete er
nichts mehr dazu. Berichten der New York Times und des
US-Nachrichtenportals „Axios“ zufolge soll Trump Änderungen am Entwurf
eines Deals verlangt haben, auf den sich seine Vertrauensleute bereits mit
den Unterhändlern aus Teheran verständigt hatten. Deshalb müssten die
Delegationen nun noch eine weitere Schleife drehen, die mehrere Tage dauern
könne, hieß es.
Die iranische Nachrichtenagentur Tasnim berichtete am Freitag, Iran habe
wiederholt betont, dass vor jeder Einigung zunächst der Status der
eingefrorenen iranischen Vermögenswerte geklärt werden müsse. Auch die
Nachrichtenagentur Fars schrieb, Trump habe ignoriert, dass unmittelbar
nach Unterzeichnung einer vorläufigen Einigung zwölf Milliarden US-Dollar
auf eingefrorenen iranischen Auslandskonten freigegeben werden müssten.
Damit widersprach sie Aussagen des US-Präsidenten zum Rahmenabkommen. Ohne
diese Freigabe werde Iran nicht in die nächste Verhandlungsphase eintreten,
hieß es bei Fars. Der iranische Präsident Massud Peseschkian hatte Mitte
der Woche bei einem Treffen mit Wirtschaftsfunktionären erklärt, das
„zentrale Schlachtfeld“ sei derzeit der Wirtschaftskrieg mit den USA.
Experten zufolge sind finanzielle Fragen für die Islamische Republik
angesichts der massiven Wirtschaftskrise im Land und des kostspieligen
Kriegs von größter Bedeutung. Insgesamt liegen Schätzungen zufolge mehr als
100 Milliarden US-Dollar an iranischem Geld auf Konten im Ausland, die im
Zuge von Sanktionen teils oder gänzlich gesperrt sind. (dpa)
## US-Medien: Trump forderte strengere Bedingungen für Iran-Abkommen
US-Präsident Donald Trump hat US-Medien zufolge gefordert, mehrere
Bedingungen eines Vorschlags zur Beendigung des Irankrieges zu verschärfen.
Die New York Times berichtete am Samstag (Ortszeit) unter Berufung auf mit
der Angelegenheit vertraute Kreise, Trump habe den neuen Entwurf zur
Prüfung an Iran geschickt. Dem Bericht zufolge war zunächst unklar, was die
Änderungen genau enthalten. Das Nachrichtenportal Axios berichtete
allerdings, Trump wolle mehrere Punkte des Abkommens verschärfen, die ihm
persönlich wichtig seien. Dazu gehöre der Umgang mit dem iranischen
Nuklearmaterial.
Die neuen Änderungen könnten die Verhandlungen um Tage verlängern. Aus
US-Kreisen hatte die Nachrichtenagentur AFP erfahren, dass noch Trumps
Unterschrift für ein Abkommen fehle, er nach einer Sitzung im sogenannten
Situation Room am Freitag aber keine Entscheidung getroffen habe. Trump hat
erklärt, zu seinen Prioritäten für ein Abkommen gehöre, dass Iran sich
verpflichte, niemals Atomwaffen zu entwickeln. Außerdem müsse die von Iran
weitgehend blockierte Straße von Hormus wieder geöffnet werden. (afp)
## US-Armee greift unter Flagge Gambias fahrendes Schiff im Golf von Oman
an
Die US-Armee hat nach eigenen Angaben ein unter der Flagge Gambias
fahrendes Schiff im Golf von Oman angegriffen. Das Frachtschiff „Lian Star“
habe trotz der von den USA verhängten Blockade versucht, einen iranischen
Hafen anzulaufen, teilte das für die Golfregion zuständige
US-Zentralkommando (Centcom) am Samstag mit. Die Besatzung habe mehr als 20
Warnungen missachtet. Daraufhin habe ein Kampfflugzeug eine Rakete in den
Maschinenraum des Schiffes abgefeuert. Angaben zu möglichen Verletzten an
Bord machte die US-Armee nicht. Seit dem 8. April gilt im Irankrieg eine
brüchige Waffenruhe zwischen Teheran und Washington. Die Verhandlungen über
eine Beendigung des Kriegs und die Wiederöffnung der Straße von Hormus
brachten bisher keinen Durchbruch.
Iran blockiert die insbesondere für den Handel mit Öl und Flüssiggas immens
wichtige Meerenge seit Beginn des Krieges mit den USA und Israel Ende
Februar weitestgehend. Die Blockade hat die Weltmärkte erschüttert und die
Öl- und Spritpreise in die Höhe schießen lassen. Die USA verhängten
ihrerseits eine Seeblockade gegen iranische Häfen. Nach Centcom-Angaben
setzte das US-Militär bislang „fünf Handelsschiffe außer Gefecht und
leitete 116 weitere um“. (afp)
## Libanons Regierungschef wirft Israel „gefährliche Eskalation“ vor
Der libanesische Regierungschef Nawaf Salam hat die anhaltenden
israelischen Angriffe auf Ziele im Süden des Libanon scharf kritisiert.
„Angesichts der gefährlichen und beispiellosen israelischen Eskalation in
den vergangenen Tagen ist es notwendig, die politischen und diplomatischen
Bemühungen zu verstärken, um eine rasche und echte Waffenruhe zu
erreichen“, sagte Salam am Samstag in einer im Fernsehen übertragenen
Ansprache.
Er warf Israel vor, eine Strategie „der verbrannten Erde und der
Kollektivstrafe“ zu betreiben, indem die Armee „Städte und Dörfer zerstört
und ihre Bewohner zur Flucht zwingt“. Salam verteidigte die seit April
laufenden direkten Verhandlungen mit Israel. Ein Erfolg sei dabei zwar
„nicht garantiert“, sagte der Regierungschef. „Aber sie sind der am
wenigsten kostspielige Weg für unser Land und unser Volk.“ (afp)
## Israel stellt sich auf mehr Angriffe der Hisbollah ein
Die israelische Armee bereitet sich nach eigenen Angaben auf einen
möglichen stärkeren Raketenbeschuss der libanesischen Hisbollah-Miliz auf
den Norden des Landes vor. Die Armee begründete dies auf Telegram mit einer
Ausweitung ihres Militäreinsatzes im Südlibanon. Im grenznahen Bereich zum
Libanon gab es mehrfach Raketenalarm. In der Nacht hatte die
Hisbollah-Miliz laut Angaben der israelischen Armee etwa 10 bis 15 Raketen
in vier Wellen auf den Norden Israels abgefeuert. Allein zehn Geschosse
waren nach einem Bericht der israelischen Tageszeitung Ha’aretz unter
Berufung auf Kommunalbehörden auf die grenznahe Stadt Kiriat Schmona
gerichtet. Die israelische Luftabwehr fing neun Raketen ab. Ein Projektil
schlug im Stadtzentrum ein und verursachte Sachschäden. Es gab keine
Verletzten.
Im Gegenzug rief die israelische Armee die Bewohner von zehn Dörfern in
Libanon zur Evakuierung auf. Ein Armeesprecher begründete dies mit
anhaltenden Verstößen der Hisbollah gegen die vereinbarte Waffenruhe.
Arabische Fernsehsender berichteten außerdem von israelischen Luftangriffen
auf Ziele in der libanesischen Stadt Nabatija und deren Umgebung. Dabei
sollen nach Angaben des libanesischen Fernsehsenders LBC mindestens drei
Menschen getötet worden sein. Eine offizielle Bestätigung gab es bislang
nicht. Zwischen Israel und der Hisbollah gilt seit April eigentlich eine
Waffenruhe, deren Bestimmungen von beiden Parteien fortlaufend verletzt
werden. Die USA hatten die Feuerpause im Krieg zwischen Israel und der
Hisbollah vermittelt. Die von Iran unterstützte Miliz lehnt Verhandlungen
mit Israel ab. Israels Ministerpräsident hatte zuletzt erklärt, die Armee
werde mit aller Härte gegen die Hisbollah vorgehen und ihre Angriffe
ausweiten. (dpa)
## Bericht: Israel beschießt Gegend um Burg in Libanon
Das israelische Militär hat staatlichen Medienberichten zufolge die Gegend
nahe einer strategisch günstig gelegenen Burg in Libanon beschossen. Die
libanesische Nachrichtenagentur NNA berichtete am Samstag von Luftangriffen
und Artilleriebeschuss der Umgebung der Burg Beaufort aus der Zeit der
Kreuzfahrer, die etwa 15 Kilometer von der Grenze zu Israel entfernt liegt.
Von der Burg hat man einen Blick über weite Teile des Südlibanons. Sie
befand sich 18 Jahre lang unter israelischer Kontrolle, bevor sich das
israelische Militär im Mai 2000 aus dem Libanon zurückzog. (ap)
31 May 2026
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