# taz.de -- Antifaschismus heißt Zusammenarbeit: Aus der Geschichte lernen
       
       > Der 3. Band einer Geschichte der Antifa befasst sich mit rechten
       > Verschwörungsideologien seit Covid. Ansonsten ist weiterhin viel
       > Vernetzung angesagt.
       
 (IMG) Bild: „Coronaleugner*innen raus ausm Kiez“: linke Demo gegen Rechtsextreme und Reichsbürger im März 2021
       
       Nach dem schweren [1][Macheten-Angriff auf zwei 19-Jährige in
       Friedrichshain] mutmaßlich durch Nazis demonstrierten in Friedrichshain
       Anfang April Hunderte Menschen gegen Rechtsextremismus. Die Bedrohung und
       Drohungen von rechts fühlen sich aktuell vielleicht wieder stärker und
       etwas realer an, dabei waren sie gar nie weg oder weniger gefährlich. Eine
       bedachte, klare und kollektive Haltung gegen rechts, war, ist und bleibt
       obligatorisch.
       
       Beim offenen Antifa-Treffen finden sich Menschen zusammen, die solidarisch
       und selbstbestimmt antifaschistisch aktiv sein wollen. Ziel ist es,
       gemeinsame Aktionen zu planen und etwa zusammen auf Demos zu gehen. Es gibt
       keinen fertigen Fahrplan, jede Person, die mitwirken und sich einbringen
       will, ist herzlich willkommen. Es gibt vor Ort auch kalte Getränke zu
       kaufen und einen Kicker (Mittwoch, 15. April, Lottumstr. 10A, 19.00 Uhr).
       
       Die Buchhandlung Schwarze Risse lädt zur Vorstellung und Diskussion des
       dritten Bands von Bernd Langers [2][Trilogie zur Geschichte der
       Antifaschistischen Aktion] ein. Teil 3 beginnt mit dem Beginn der Pandemie
       2020 im verschwörungsideologischen Milieu und mit ihren rechtsextremen
       Akteuren, denen wiederum antifaschistische Massenmobilisierungen
       gegenüberstanden. Die Buchreihe will eine Grundlage zum Verständnis geben,
       was Antifaschismus ist und warum er eine zentrale politische
       Auseinandersetzung bleibt (Mittwoch, 15. April, Gneisenaustr. 2A, 20.00
       Uhr).
       
       Im Café ¡NO PASARÁN! in Kreuzberg gibt es eine Info- und
       Diskussionsveranstaltung zum gemeinsamen europäischen Asylsystem (Geas) mit
       Aktivist:innen vom Berliner Flüchtlingsrat. Was das Geas genau ist und
       was es letztendlich für Geflüchtete in Berlin zum Beispiel am
       Abschiebeknast am Berliner Flughafen bedeutet, soll bei der Veranstaltung
       besprochen werden. Das Café ist ein offener Treffpunkt für alle, die sich
       rechten Tendenzen in den Weg stellen wollen. Bei Kaffee und Kuchen gibt es
       die Gelegenheit zum Austausch und zur Vernetzung im Kiez (Sonntag, 19.
       April, Lausitzer Str. 22, 15.00 Uhr).
       
       13 Apr 2026
       
       ## LINKS
       
 (DIR) [1] /Rechter-Ueberfall-in-Friedrichshain/!6166855
 (DIR) [2] https://unrast-verlag.de/produkt/antifaschistische-aktion-5/
       
       ## AUTOREN
       
 (DIR) Desiree Fischbach
       
       ## TAGS
       
 (DIR) Kolumne Bewegung
 (DIR) Schwerpunkt Antifa
 (DIR) Coronaleugner
 (DIR) taz Plan
 (DIR) Verschwörungsmythen und Corona
 (DIR) Wehrpflicht
 (DIR) taz Plan
 (DIR) Kolumne Bewegung
       
       ## ARTIKEL ZUM THEMA
       
 (DIR) Verfassungsschutz zu Coronaleugnern: Querdenker keine eigenständige Gefahr mehr
       
       Der Verfassungsschutz gibt die dubiose Kategorie der
       „verfassungsschutzrelevanten Delegitimierung des Staates“ auf. Beobachtet
       werden die Coronaleugner weiter.
       
 (DIR) Kongress gegen die Wehrpflicht: Die Gesellschaft kriegsuntauglich machen
       
       Auf dem „Verweigert“-Kongress treffen streikende Schüler:innen und alte
       Hasen der Friedensbewegung aufeinander. Entsteht hier eine neue Bewegung?
       
 (DIR) Protest gegen Netflix auf der Berlinale: Enteignet die Enteigner!
       
       Der Protest von Synchronsprecher:innen auf der Berlinale zeigt: Wenn
       Konzerne Menschen ersetzen wollen, sollte der Spieß umgedreht werden.
       
 (DIR) Do-It-yourself-Angebote in Berlin: Werkeln als aktivistischer Ideengeber
       
       Beim gemeinschaftlichen Reparieren, Basteln und Nähen kommt man auf die
       besten Ideen. Das zeigt: Auch Werkeln kann linker Aktivismus sein.