# taz.de -- +++ Nachrichten im Irankrieg +++: USA wollen bisher 8.000 Ziele in Iran angegriffen haben
       
       > Darunter fällt seit Samstagmorgen auch die Atomanlage Natans. Derweil
       > schlagen iranische Raketen in Tel Aviv ein, Israel fliegt Attacken auf
       > die Hisbollah und Trump nennt die Nato-Partner „Feiglinge“.
       
 (IMG) Bild: Die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEA) hat neue Schäden an Eingangsgebäuden der unterirdischen Urananreicherungsanlage in Natans bestätigt
       
       ## USA: Irans Fähigkeit zu Einsätzen in der Straße von Hormus eingeschränkt
       
       Die iranischen Fähigkeiten für bewaffnete Einsätze in der Straße von Hormus
       sollen nach Angaben der US-Armee durch neue Angriffe auf Iran
       „eingeschränkt“ worden sein. Angegriffen worden sei eine unterirdische
       Anlage im Iran, wo Marschflugkörper und andere Waffen gelagert gewesen
       seien, teilte der Befehlshaber des für den Nahen Osten zuständigen
       US-Militärkommandos Centcom, Admiral Brad Cooper, am Samstag mit. Auf die
       Anlage seien mehrere 5.000-Pfund-Bomben abgeworfen worden.
       
       Ferner seien auch „Geheimdienststandorte und Raketenradarstationen“
       zerstört worden, die zur Überwachung von Schiffsbewegungen genutzt worden
       seien, sagte Cooper in einem im Onlinedienst X veröffentlichten Video. „Die
       Fähigkeit Irans, die Freiheit der Schifffahrt in und um die Straße von
       Hormus zu gefährden, ist dadurch eingeschränkt.“ Der Admiral fügte hinzu,
       die US-Armee werde nicht aufhören, das Ziel der freien Schifffahrt in dem
       Gebiet zu verfolgen.
       
       Seit Beginn des Irankrieges am 28. Februar ist die Straße von Hormus durch
       Iran de facto gesperrt. Die Meerenge zwischen der Arabischen Halbinsel und
       Iran wird von den iranischen Revolutionsgarden kontrolliert. Die Blockade
       sowie auch iranische Angriffe auf Öl- und Gasanlagen in der Golfregion
       ließen die Öl- und Gaspreise in die Höhe schnellen.
       
       Die israelische Armee teilte mit, sie habe in der Nacht zum Samstag in
       Teheran Produktionsstätten für ballistische Raketen angegriffen. Dabei
       seien eine Anlage der Revolutionsgarden, eine Produktionsstätte für
       Raketenbauteile sowie eine Anlage des iranischen Verteidigungsministeriums
       getroffen worden. Die Angriffe würden die Fähigkeit des iranischen
       „Terrorregimes“, an diesen Standorten weiterhin wichtige Komponenten für
       ballistische Raketen herzustellen, „erheblich schwächen“, erklärte die
       Armee. (afp)
       
       ## US-Militär will bisher 8.000 Ziele in Iran angegriffen haben
       
       Das US-Militär hat bei seiner mittlerweile dreiwöchigen Offensive gegen
       Iran nach eigenen Angaben mehr als 8.000 Ziele angegriffen. Darunter
       befänden sich auch 130 iranische Schiffe, sagte der Befehlshaber des
       US-Regionalkommandos für den Nahen Osten (Centcom), Brad Cooper, in einem
       auf der Plattform X veröffentlichten Video. „Dies ist die größte
       Zerschlagung einer Marine innerhalb eines Zeitraums von drei Wochen seit
       dem Zweiten Weltkrieg“, fügte er hinzu. (dpa)
       
       ## 22 Länder fordern Wiedereröffnung der Straße von Hormus
       
       22 Länder haben Iran zum Ende von Angriffen und zur Wiedereröffnung der
       Straße von Hormus aufgerufen. Die Länder, darunter Deutschland, Frankreich,
       die Vereinigten Arabischen Emirate, Bahrain, Großbritannien, Japan,
       Südkorea und Australien verurteilten am Samstag die iranischen Angriffe auf
       kommerzielle Schiffe sowie Öl- und Gasanlagen in der Region. „Menschen in
       allen Teilen der Welt werden die Auswirkungen der Maßnahmen des Irans zu
       spüren bekommen, vor allem die Verwundbarsten“, hieß es in der gemeinsamen
       Erklärung. (ap)
       
       ## Nachrichtenagentur meldet Explosionen in Bahrain
       
       Bahrain ist im Irankrieg erneut zum Ziel von Raketengriffen geworden. In
       der Hauptstadt Manama waren am Samstag mehrere Explosionen zu hören, wie
       ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP berichtete. Zwei Raketen wurden
       von der Luftabwehr abgefangen.
       
       Die USA und Israel hatten am 28. Februar gemeinsame Luftangriffe auf Iran
       begonnen. Iran reagiert seitdem mit Vergeltungsangriffen, die sich gegen
       Israel sowie Ziele in mehreren Golfstaaten und US-Einrichtungen in der
       Golfregion richten. Auch Bahrain wird seit Kriegsbeginn regelmäßig
       attackiert. (afp)
       
       ## Revolutionsgarden behaupten, neue Angriffswelle vorzubereiten
       
       Drei Wochen nach Kriegsbeginn zeigt sich Iran weiterhin kämpferisch. Nach
       Angaben der staatlichen Rundfunkagentur Iribnews erklärte der Geheimdienst
       der Revolutionsgarden, man habe die „verwundbaren Punkte des Feindes“
       analysiert und bereite eine neue Angriffswelle „mit neuen Strategien und
       moderneren Systemen“ vor. Die Garden erneuerten ihre Drohung mit Vergeltung
       für Angriffe auf die Infrastruktur des Landes.
       
       Ali-Akbar Welajati, der außenpolitische Berater des obersten Führers, sagte
       laut der Nachrichtenagentur Isna, Washington und Tel Aviv redeten „so sehr
       von Sieg, als wollten sie sich selbst davon überzeugen“. Die Welt werde
       „nach dieser Krise“ eine andere sein – „multipolar und mit Iran als
       Hauptachse des islamischen Pols“.
       
       In einer im Fernsehen verlesenen Rede zum persischen Neujahr, die dem neuen
       Revolutionsführer Modschtaba Chamenei zugeschrieben wird, hieß es außerdem,
       der Feind sei gebrochen und der endgültige Sieg nahe.
       
       Dagegen stehen die USA laut Präsident Donald Trump kurz davor, die eigenen
       Kriegsziele zu erreichen. Medien zitierten ihn am Freitag mit den Worten:
       „Ich will keinen Waffenstillstand. Man schließt keinen Waffenstillstand,
       wenn man die andere Seite buchstäblich auslöscht“. (dpa)
       
       ## Irak bekommt wieder iranisches Gas
       
       Irak teilt mit, Iran habe seine Gaslieferungen an den Irak wieder
       aufgenommen. Es würden fünf Millionen Kubikmeter pro Tag geliefert, erklärt
       das irakische Energieministerium nach Angaben staatlicher Medien. Die
       Lieferungen waren eingestellt worden, nachdem Israel am Mittwoch das
       wichtigste iranische Gasfeld, South Pars, angegriffen hatte. (rtr)
       
       ## Iraner und Rumänin bei Eindringen in Royal-Navy-Basis verhaftet
       
       Ein Iraner und eine Rumänin sind in Schottland wegen des versuchten
       Eindringens in eine Armeebasis festgenommen worden. Das Paar habe versucht,
       auf einen Stützpunkt der Royal Navy zu gelangen, teilte die Polizei am
       Samstag mit. Der 34 Jahre alte Iraner und die 31 Jahre alte Rumänin seien
       am Donnerstag festgenommen worden. Sie sollen am Montag vor Gericht
       erscheinen.
       
       Auf dem Marinestützpunkt Faslane sind vier Atom-U-Boote der Trident-Klasse
       stationiert. Die britische Polizei, der Inlandsgeheimdienst MI5 und
       Parlamentsmitglieder warnen seit Langem vor einer wachsenden Bedrohung
       durch iranische Spionage in Großbritannien. Im Vereinigten Königreich wird
       befürchtet, dass das Land aufgrund seiner Rolle im Irankrieg ins Visier der
       Islamischen Republik geraten könnte. (afp)
       
       ## Großbritannien verurteilt iranischen Angriff
       
       Die [1][britische Regierung] hat nach iranischem Beschuss eines
       Luftwaffenstützpunkts Großbritanniens und der USA im Indischen Ozean Iran
       „rücksichtslose Angriffe“ vorgeworfen. Dass Teheran die Region angreife und
       die Straße von Hormus blockiere, sei „eine Gefahr für britische Interessen
       und britische Verbündete“, teilte das britische Verteidigungsministerium am
       Samstag mit.
       
       Großbritannien hat bislang keine Details zu dem gescheiterten Angriff auf
       den Stützpunkt auf der Insel Diego Garcia genannt. Es ist unklar, wie nahe
       die iranischen Raketen der Anlage kamen. Diese befindet sich etwa 4.000
       Kilometer von Iran entfernt. (ap)
       
       ## Offizier laut Irak bei Angriff auf Geheimdienstgelände getötet
       
       Bei einem Angriff auf das Gelände des Nationalen Nachrichtendienstes in der
       [2][irakischen Hauptstadt Bagdad] ist ein Offizier getötet worden. Der
       Geheimdienst sprach von einem „terroristischen Angriff, der von gesetzlosen
       Gruppen verübt wurde.“ Zunächst war unklar, wer für den Angriff
       verantwortlich war.
       
       Dieser wurde als Versuch gewertet, den Nachrichtendienst von seiner Arbeit
       abzuhalten, wie es hieß. Die Behörde betonte, man werde die Täter
       verfolgen, festnehmen und der Justiz überstellen.
       
       Zuvor hatte die irakische Nachrichtenagentur INA berichtet, dass eine
       Drohne auf dem Gelände des Hauptquartiers des Geheimdienstes im Stadtteil
       Mansur in Bagdad abgestürzt sei. Ob es einen Zusammenhang zum Irankrieg
       gibt, vor dessen Hintergrund es im Irak wiederholt zu Angriffen
       proiranischer Milizen kam, ist unklar. (dpa)
       
       ## Israel kündigt „erhebliche“ Verstärkung US-israelischer Angriffe an
       
       Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz hat für die kommenden
       Tage eine „erhebliche“ Verstärkung der [3][US-israelischen Angriffe auf den
       Iran] angekündigt. Ab Sonntag werde die Intensität der Angriffe auf das
       „iranische Terrorregime“ und seine Infrastruktur „erheblich zunehmen“,
       sagte Katz laut seinem Ministerium am Samstag bei einer Lagebesprechung.
       
       Die von US-Präsident Donald Trump und dem israelischen Regierungschef
       Benjamin Netanjahu geleitete Einsatz werde „fortgesetzt“, sagte Katz
       demnach. „Wir werden nicht aufhören, bis alle Kriegsziele erreicht sind“,
       betonte er.
       
       Iranische Staatsmedien hatten zuvor US-israelische Angriffe auf die
       wichtige Atomanlage Natans im Zentrum des Landes gemeldet. Die schwer
       gesicherte Atomfabrik besteht aus einer oberirdischen und einer
       unterirdischen Anlage zur Urananreicherung. (afp)
       
       ## Atomanlage Natans bei Luftangriff getroffen
       
       Iran hat einen Luftangriff auf seine [4][Atomanlage Natans] gemeldet. Es
       sei nach dem Angriff am Samstag keine radioaktive Strahlung ausgetreten,
       berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Misan. Die Internationale
       Atomenergiebehörde IAEA teilte in den sozialen Medien mit, dass Teheran sie
       über den Angriff informiert habe. Es gebe keine Berichte, dass die
       Strahlung in der Umgebung der Anlage zugenommen hätte.
       
       Die Atomanlage war bereits in der ersten Woche des aktuellen Kriegs der USA
       und Israels gegen Iran, der am 28. Februar begonnen hat, getroffen worden.
       Wie Satellitenbildern zu entnehmen war, wurden dabei offenbar mehrere
       Gebäude beschädigt.
       
       Natans liegt etwa 220 Kilometer südöstlich von Teheran und war auch beim
       zwölftägigen Krieg zwischen Israel und Iran im vergangenen Sommer
       angegriffen worden. Auch die USA nahmen die Anlage ins Visier. Natans ist
       die wichtigste Atomanlage des Irans für die Anreicherung von Uran. (ap)
       
       ## Iranische Raketenangriffe auf den Großraum Tel Aviv
       
       Drei Wochen nach Beginn des Irankriegs setzen Israel und der Iran ihre
       gegenseitigen Angriffe fort. In der Nacht und am Morgen gab es nach
       israelischen Militärangaben Raketenangriffe aus dem Iran auf Israel.
       Rettungskräfte seien unterwegs zu mehreren Einschlagsorten im Großraum Tel
       Aviv, teilte die Armee mit. Es gab Bilder der Zerstörung, aber keine
       Berichte zu Verletzten.
       
       Am Freitag hatte es bei einem iranischen Raketenangriff erneut einen
       Einschlag in der Jerusalemer Altstadt gegeben. Nach Medienberichten war ein
       Raketenteil im jüdischen Viertel eingeschlagen, unweit auch der heiligen
       Stätten des Islams und des Christentums. (dpa)
       
       ## Drohnenattacke auf ein Wohnviertel in Iraks Hauptstadt Bagdad
       
       Inmitten des Irankrieges ist irakischen Sicherheitskreisen zufolge ein
       Wohnviertel in Iraks Hauptstadt Bagdad Ziel eines Drohnenangriffs geworden.
       Wie die Nachrichtenagentur AFP aus irakischen Sicherheitskreisen erfuhr,
       schlug eine Drohne am Samstag in einem bei der irakischen Oberschicht und
       ausländischen Diplomaten beliebten privaten Sportklub ein. Der Angriff
       einer weiteren Drohne richtete sich demnach gegen ein
       „Kommunikationsgebäude“.
       
       In dem Gebäude ist den Angaben zufolge eine irakische Sicherheitsbehörde
       untergebracht, die im Rahmen der von den USA angeführten internationalen
       Koalition gegen die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat mit US-Beratern im
       Irak zusammenarbeitet. Weitere Angaben zu dem Drohnenangriff wurden
       zunächst nicht gemacht.
       
       Seit Beginn des Irankriegs beschießen pro-iranische Milizen immer wieder
       Ziele in Bagdad, darunter den Flughafen und vom US-Militär genutzte
       Einrichtungen. Zudem wurde die Kurdenregion im Nordirak immer wieder
       attackiert. Auch diese Angriffe wurden proiranischen Gruppen zugeschrieben.
       
       Iraks Nachbarland Iran wird seit Ende Februar von Israel und den USA massiv
       aus der Luft angegriffen. Teheran reagiert seitdem mit Gegenangriffen auf
       Israel, mehrere Golfstaaten und US-Einrichtungen in der Region. (afp)
       
       ## Putin bekräftigt die Partnerschaft Russlands mit Iran
       
       [5][Der russische Präsident Wladimir Putin] hat der iranischen Führung zum
       Neujahrsfest Nourus gratuliert und dabei die Partnerschaft beider Länder
       bekräftigt. „Wladimir Putin wünscht dem iranischen Volk, die harten
       Prüfungen mit Würde zu überstehen, und betont, dass Moskau in dieser
       schwierigen Zeit ein treuer Freund und verlässlicher Partner Teherans
       bleibt“, teilte der Kreml mit. (rtr)
       
       ## EU-Kommission fordert zur Senkung der Zielvorgaben für Gasspeicher auf
       
       Die EU-Kommission hat die Mitgliedstaaten einem Bericht der Financial Times
       zufolge aufgefordert, die Zielvorgaben für die Gasspeicher zu senken und
       die Reserven nur schrittweise aufzufüllen. EU-Energiekommissar Dan
       Jorgensen weise die Länder in einem Brief an, das Speicherziel auf 80
       Prozent der Kapazität und damit ‌um zehn Prozentpunkte unter die offizielle
       Vorgabe zu senken. Dies solle so früh wie möglich geschehen, um den
       Marktteilnehmern Sicherheit zu geben. (rtr)
       
       ## US-Regierung setzt Sanktionen für den Kauf von iranischem Öl aus
       
       Die US-Regierung ‌hat die ‌Sanktionen für den Kauf von iranischem Öl auf
       See zur Eindämmung des weltweiten Preisanstiegs für 30 Tage ausgesetzt.
       US-Finanzminister Scott Bessent teilte am Freitag (Ortszeit) auf X mit,
       dass durch die Ausnahmeregelung rund 140 Millionen Barrel Öl auf die
       Weltmärkte gelangen. Die Lieferungen könnten Energieminister Chris Wright
       zufolge Asien innerhalb von ‌drei oder vier Tagen erreichen. Die Maßnahme
       gilt bis zum 19. April. Regionen wie Kuba, Nordkorea und die Krim sind
       ausgenommen.
       
       China dürfte als größter Abnehmer von iranischem Öl der Hauptprofiteur
       sein. Bessent erklärte, Iran werde jedoch Schwierigkeiten haben, auf die
       Einnahmen zuzugreifen. Washington werde den maximalen Druck auf das Land
       aufrechterhalten. Man wolle die iranischen Barrel gegen Teheran einsetzen,
       um den Preis niedrig zu halten, während die Militäroperation fortgesetzt
       werde, ‌sagte der Minister.
       
       Dies ist das dritte Mal innerhalb von gut zwei Wochen, dass das
       US-Finanzministerium Sanktionen gegen Öl von verfeindeten Staaten
       vorübergehend lockert. Washington ⁠hatte zuvor Ausnahmeregelungen für
       russisches Öl erlassen. Die Regierung setzte am Mittwoch zudem ein
       Schifffahrtsgesetz für 60 Tage aus, sodass ausländische Schiffe Treibstoff
       zwischen US-Häfen transportieren dürfen.
       
       Iran hat ‌seit dem ‌Beginn der Angriffe der USA und Israels faktisch ⁠die
       Straße von Hormus geschlossen. Etwa 20 Prozent des weltweit gehandelten Öls
       und Flüssiggases werden durch diese Meerenge ‌transportiert. Die Ölpreise
       sind deswegen um rund ‌50 Prozent auf über 100 Dollar pro Barrel gestiegen.
       (rtr)
       
       ## Israel fliegt Angriffe auf die Hisbollah in Beirut und Südlibanon
       
       Das israelische Militär hat nach eigenen Angaben Angriffe gegen die
       pro-iranische Hisbollah-Miliz in der libanesischen Hauptstadt Beirut
       gestartet. Israel greife „Ziele [6][der Terrororganisation Hisbollah“] an,
       teilte die israelische Armee am Samstag in einer kurzen Erklärung mit. Ein
       Armeesprecher hatte zuvor die Bewohner der südlichen Vororte von Beirut –
       einer Hisbollah-Hochburg – zur Evakuierung aufgerufen.
       
       Libanons staatliche Nachrichtenagentur NNA meldete ihrerseits Angriffe auf
       zwei Stadtteile in der Gegend. Weitere Angaben zu Schäden oder Opfern
       wurden zunächst nicht gemacht.
       
       NNA zufolge wurde zudem im Süden des Libanon mindestens ein Mensch bei
       einem israelischen Luftangriff getötet. NNA berichtete zudem von weiteren
       Angriffen in der Nacht und am frühen Morgen auf mehrere Gebiete im
       Südlibanon sowie von einer „umfangreichen Durchsuchungsaktion“ israelischer
       Soldaten im Gebiet der Stadt Chiam.
       
       Die von Iran unterstützte Hisbollah erklärte, ihre Kämpfer hätten
       israelische Soldaten in sechs südlibanesischen Orten angegriffen. Die Miliz
       habe zudem Raketen auf Israel abgefeuert, wo nach israelischen Angaben
       Luftalarm ausgelöst wurde.
       
       Im Zuge des Irankrieges ist auch der militärische Konflikt zwischen der
       Hisbollah und Israel wieder eskaliert. Die Hisbollah feuert immer wieder
       Raketen und Drohnen auf israelisches Staatsgebiet, Israel greift
       Hisbollah-Ziele im Libanon an. (afp)
       
       ## Iran warnt Emirate davor, US-Angriffe von ihrem Territorium zuzulassen
       
       Iran hat [7][die Vereinigten Arabischen Emirate] davor gewarnt, Angriffe
       von ihrem Territorium aus auf zwei strategisch wichtige Inseln nahe der
       Straße von Hormus zuzulassen. Sollte es vom emiratischen Staatsgebiet aus
       „zu weiteren Aggressionen gegen die iranischen Inseln Abu Musa und Große
       Tunb im Persischen Golf kommen, werden die schlagkräftigen iranischen
       Streitkräfte Ras al-Chaimah in den VAE mit schweren Angriffen überziehen“,
       erklärte das zentrale Einsatzkommando der iranischen Armee, Chatam
       al-Anbija, am Samstag.
       
       Die Stellungnahme wurde von der Nachrichtenagentur Tasnim verbreitet. Das
       iranische Militär bezog sich dabei auf das Emirat Ras al-Chaimah.
       
       Die Inseln Abu Musa und Große Tunb liegen im Persischen Golf westlich der
       Straße von Hormus, durch die ein Fünftel des weltweiten Öl- und
       Flüssiggastransports verläuft. Der Iran kontrolliert die beiden Golfinseln
       seit 1971, sie werden aber seit Jahrzehnten auch von den Vereinigten
       Arabischen Emiraten beansprucht.
       
       Seit Beginn des Irankrieges am 28. Februar ist die Straße von Hormus durch
       das iranische Militär de facto gesperrt. Der Iran wirft den Golfstaaten
       vor, US-Streitkräften Angriffe von ihrem Territorium aus zu erlauben. Die
       Golfstaaten haben diese Anschuldigungen mehrfach zurückgewiesen. (afp)
       
       ## Iran will japanische Schiffe durch die Straße von Hormus lassen
       
       Der Iran ist Außenminister Abbas Araghtschi zufolge bereit, japanischen
       Schiffen bei der Durchfahrt durch die strategisch und wirtschaftlich
       wichtige Straße von Hormus zu helfen. Araghtschi bestritt in einem am
       Samstag veröffentlichten Telefoninterview mit Kyodo News, dass die Straße
       von Hormus gesperrt sei. „Sie ist offen“, sagte er. Länder, die den Iran
       angreifen würden, müssten mit Einschränkungen rechnen. Der Iran sei bereit,
       Japan eine sichere Durchfahrt zu gewährleisten.
       
       Japan ist auf Ölimporte aus der Region angewiesen, ein Großteil davon
       passiert die Straße von Hormus. [8][Seit Beginn des Iran-Krieges am 28.
       Februar ist die Straße von Hormus, durch die rund ein Fünftel des
       weltweiten Öl- und Flüssiggastransports verläuft, durch das iranische
       Militär de facto gesperrt]. Zudem beschoss der Iran Ölanlagen in mehreren
       Ländern der Golfregion sowie Öltanker. Dies ließ die Öl- und Gaspreise
       weltweit in die Höhe schnellen. (afp)
       
       ## US-Regierung verleiht 45,2 Millionen Barrel Rohöl an Energiekonzerne
       
       Die US-Regierung hat zur Dämpfung der hohen Ölpreise 45,2 Millionen Barrel
       Rohöl aus der strategischen Reserve an Energiekonzerne verliehen. Zu den
       Unternehmen, die Öl bekommen, gehören unter anderem BP, Shell, Marathon
       Petroleum und Vitol, teilte das Energieministerium mit. Die Menge ist die
       erste Tranche und entspricht 52 Prozent der in der vergangenen Woche von
       der Regierung angekündigten Freigabe von bis zu 86 Millionen Barrel.
       Insgesamt planen die USA, im ‌laufenden und im kommenden Jahr 172 Millionen
       Barrel zur Verfügung zu stellen. Das Öl ist Teil einer mit der
       Internationalen Energieagentur (IEA) vereinbarten Freigabe. Die beteiligten
       Unternehmen müssen das Öl später mit einem Aufschlag von bis zu 22 Prozent
       in Form von zusätzlichem Rohöl zurückgeben. Durch den Iran-Krieg sind die
       Ölpreise stark gestiegen. (rtr)
       
       ## Blockade der Straße von Hormus trifft Asiens Ökonomien schwer
       
       Die Blockade der Straße von Hormus trifft weite Teile Asiens besonders
       schwer und dürfte auch Folgen für deutsche Unternehmen dort haben. Das geht
       aus einer Analyse von Germany Trade & Invest (GTAI) hervor, der
       Außenwirtschaftsagentur des Bundes.
       
       Demnach stammt ein großer Teil der Öl- und Gasimporte in Asien aus der
       Golfregion. Tanker meiden aufgrund iranischer Drohungen oder fehlender
       Versicherungen die Route. Auch die Luftfrachtkosten auf der
       Europa-Asien-Route sind dem Bericht zufolge zuletzt um bis zu 60 Prozent
       gestiegen.
       
       Stark betroffen sind energieabhängige Volkswirtschaften wie Japan, das
       nahezu sein gesamtes Rohöl aus der Golfregion bezieht. Vor allem in Süd-
       und Südostasien sind die Folgen laut dem Bericht bereits spürbar: Steigende
       Energiepreise und Versorgungsengpässe belasten Wirtschaft und Haushalte.
       
       In vielen Ländern greifen die Regierungen daher mit Maßnahmen wie der
       Freigabe von Reserven und Subventionen ein. Gleichzeitig dürften höhere
       Kosten sowie eine schwächere Nachfrage Konsum und Investitionen bremsen.
       Das könnte sich laut dem Bericht auch auf die Geschäfte deutscher
       Unternehmen – darunter viele Mittelständler – in der Region auswirken.
       
       Auch China ist als weltweit größter Rohölimporteur betroffen. Durch direkte
       Pipelines aus Russland und große Reserven ist das Land jedoch dem Bericht
       zufolge weniger stark auf Tankerlieferungen angewiesen als viele
       Nachbarländer. Zudem profitiert China laut GTAI vom Ausbau erneuerbarer
       Energien.
       
       Neben der Energieversorgung trifft die Krise laut der GTAI-Analyse auch
       andere Industriezweige: Die Chip- und Halbleiterproduktion in Taiwan, China
       und Südkorea benötigt Helium, das vor allem in Katar gefördert wird. Die
       Landwirtschaft ist auf Düngemittel-Grundstoffe angewiesen, die ebenfalls
       über die Golfregion geliefert werden. Längerfristig dürfte die Krise
       demnach zu einer stärkeren Diversifizierung der Lieferketten führen. (dpa)
       
       ## USA erwägen Zurückfahren ihrer Angriffe auf Iran
       
       Die USA erwägen laut Präsident Donald Trump ein Zurückfahren ihrer Angriffe
       im Iran, senden aber zugleich US-Medienberichten zufolge Tausende weitere
       Soldaten in die Region. Die USA stünden kurz davor, die eigenen Ziele im
       Krieg zu erreichen, schrieb Trump auf der Plattform Truth Social. Die
       Nato-Verbündeten bezeichnete er als „Feiglinge“, [9][weil sie den USA nicht
       bei der Sicherung der Straße von Hormus geholfen hätten].
       
       Ohne die USA sei das Verteidigungsbündnis ein zahnloser Tiger, schrieb der
       Republikaner. Jetzt, da der Kampf militärisch „GEWONNEN“ sei, beschwerten
       sie sich über die hohen Ölpreise, würden aber nicht dabei helfen, die
       Straße von Hormus zu öffnen. „Das wäre für sie so einfach und mit nur
       geringem Risiko verbunden. FEIGLINGE, das werden wir uns MERKEN!“, schrieb
       Trump weiter.
       
       Andere Länder müssten die für den Ölmarkt bedeutende Meerenge schützen,
       schrieb der US-Präsident. Wenn darum gebeten, würden die USA ihnen dabei
       helfen. „Aber das sollte nicht mehr nötig sein, sobald die Bedrohung durch
       den Iran beseitigt ist“. Der Schiffsverkehr in der Straße von Hormus ist
       wegen des Kriegs und drohender iranischer Angriffe praktisch zum Erliegen
       gekommen.
       
       Nach Informationen des US-Nachrichtenportals „Axios“ erwägt Trumps
       Regierung Pläne, die iranische Öl-Insel Charg zu besetzen oder zu
       blockieren, um den Iran dazu zu bewegen, die Straße von Hormus wieder
       freizugeben. Vor einer Woche hatte das US-Militär Dutzende militärische
       Ziele dort bombardiert.
       
       Das Pentagon entsendet nach Informationen der Zeitung Wall Street Journal
       derweil drei Kriegsschiffe und 2.200 bis 2.500 zusätzliche Marinesoldaten
       in den Nahen Osten. Der US-Sender CBS News zitierte zudem anonyme Quellen,
       wonach das Pentagon auch Vorbereitungen für den Einsatz von Bodentruppen im
       Iran traf.
       
       Präsident Trump habe darüber nachgedacht, ob Bodentruppen in der Region
       stationiert werden sollten, hieß es. Es sei aber noch unklar, unter welchen
       Umständen der Präsident den Einsatz von Bodentruppen genehmigen würde.
       
       Trump wurde am Freitag vor dem Weißen Haus von US-Medien mit den Worten
       zitiert: „Ich will keinen Waffenstillstand. Man schließt keinen
       Waffenstillstand, wenn man die andere Seite buchstäblich auslöscht“. Danach
       schrieb er auf Truth Social, die USA stünden kurz davor, die eigenen
       Kriegsziele zu erreichen.
       
       Dazu zählte er die Zerstörung der Raketenkapazitäten und
       Verteidigungsindustrie des Irans sowie die Ausschaltung seiner Marine und
       Luftwaffe samt der Flugabwehrsysteme. Zudem gehe es darum, niemals
       zuzulassen, dass der Iran auch nur annähernd in den Besitz von Atomwaffen
       gelangt. Ein weiteres Ziel sei der Schutz der Verbündeten im Nahen Osten.
       
       Der US-Präsident hat allerdings schon mehrfach erklärt, der Krieg sei fast
       vorbei. Danach intensivierten sich die US-Angriffe noch, wie die New York
       Times festhielt. Tatsächlich verstärken auch anderen US-Medien zufolge
       US-Kampfflugzeuge und Kampfhubschrauber derzeit ihre Angriffe auf iranische
       Drohnen und Kriegsschiffe, um die wichtige Straße von Hormus
       freizubekommen.
       
       Die Trump-Regierung bemühe sich zudem mit Hochdruck darum,
       Luftabwehrsysteme, Radaranlagen und Drohnenabwehrsysteme an arabische
       Staaten und US-Streitkräfte in der Golfregion zu liefern, in der Hoffnung,
       deren Verteidigungsfähigkeit gegen die andauernden und präzisen iranischen
       Raketen- und Drohnenangriffe zu stärken, berichtete das Wall Street
       Journal.
       
       Der Transport von Waffen und Ausrüstung signalisiere die Besorgnis
       innerhalb des Pentagons, dass der Iran weiterhin zu verheerenden Angriffen
       fähig ist, während die Vorräte der Verbündeten an Raketenabwehrsystemen zur
       Neige gehen und Drohnen weiterhin ungehindert durchkommen, schrieb die
       Zeitung. (dpa)
       
       ## Iran warnt Großbritannien
       
       Teheran hat den britischen Premierminister Keir Starmer gewarnt, sein
       jüngster Kurswechsel bei der Nutzung britischer Militärstützpunkte durch
       die USA werde nicht ohne Folgen bleiben. Starmer bringe seine eigenen
       Landsleute in Gefahr, indem er zulasse, „dass britische Stützpunkte für
       Angriffe gegen den Iran genutzt werden“, schrieb Außenminister Araghtschi
       auf der Plattform X.
       
       Die britische Regierung hatte zuvor bestätigt, „dass die Vereinbarung,
       wonach die USA im Rahmen der kollektiven Selbstverteidigung der Region
       britische Stützpunkte nutzen dürfen, auch Verteidigungseinsätze der USA
       umfasst, um die Raketenstellungen und -kapazitäten zu schwächen, die für
       Angriffe auf Schiffe in der Straße von Hormus genutzt werden“.
       Großbritannien hatte den USA zunächst nur erlaubt, britische Stützpunkte
       für Verteidigungseinsätze zu nutzen, um britische Interessen oder
       Menschenleben zu schützen. (dpa)
       
       ## Berichte: Iran greift US-britischen Militärstützpunkt an
       
       Iran hat US-Medienberichten zufolge einen von Großbritannien und den USA
       gemeinsam genutzten Militärstützpunkt auf den Chagos-Inseln im Indischen
       Ozean angegriffen. Die Islamische Republik attackierte den Stützpunkt auf
       der Insel Diego Garcia am Freitagmorgen (Ortszeit) mit ballistischen
       Raketen, wie unter anderem das Wall Street Journal und der Sender CNN unter
       Berufung auf ranghohe US-Beamte berichteten.
       
       Demnach feuerte Iran zwei Geschosse mit mittlerer Reichweite auf die Basis
       ab, doch keines der beiden habe die Anlage getroffen. Eine offizielle
       Bestätigung seitens der britischen oder der US-Regierung gab es zunächst
       nicht.
       
       Angesichts der Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und Iran
       [10][hatte US-Präsident Donald Trump schon vor Kriegsbeginn darauf gepocht,
       dass Großbritannien doch nicht wie geplant die Chagos-Inseln an Mauritius
       zurückgibt]. Die USA könnten auf die Insel Diego Garcia angewiesen sein, um
       einen möglichen Angriff des iranischen Militärs abzuwehren, hatte Trump
       Mitte Februar auf seiner Plattform Truth Social mitgeteilt. Laut dem
       britischen Premierminister Keir Starmer ist der Stützpunkt einer der
       wichtigsten Beiträge des Vereinigten Königreichs zur
       Sicherheitspartnerschaft mit den USA. (dpa)
       
       ## Irans Militärsprecher warnt Feinde vor weltweiter Verfolgung
       
       Der Sprecher der iranischen Streitkräfte, Abolfasl Schekartschi, hat
       politischen wie militärischen Gegnern mit weltweiter Verfolgung gedroht.
       Nach Angaben der Nachrichtenagentur Tasnim, die den Revolutionsgarden
       nahesteht, sagte er, Verantwortliche, Kommandeure, Piloten und Soldaten
       stünden unter Beobachtung. Fortan würden für sie weltweit Ausflugsziele,
       Erholungsgebiete sowie touristische Zentren nicht mehr sicher sein. (dpa)
       
       ## United Airlines kürzt Flugplan aufgrund hoher Spritpreise
       
       Die US-Fluggesellschaft United Airlines kürzt nach dem drastischen Anstieg
       der Spritpreise durch den Irankrieg ihren Flugplan. Insgesamt würden rund 5
       Prozent der für dieses Jahr geplanten Kapazitäten zeitweise stillgelegt,
       kündigte Firmenchef Scott Kirby an. United stelle sich aktuell darauf ein,
       dass der Erdölpreis auf 175 Dollar (151 Euro) pro Barrel steigen und nicht
       vor Ende 2027 unter die Marke von 100 Dollar (86 Euro) pro Barrel sinken
       werde. Zugleich sei möglich, dass es nicht so schlimm kommen werde,
       schränkte Kirby ein.
       
       Der Kerosin-Preis habe sich in den vergangenen Wochen mehr als verdoppelt,
       gab der United-Chef zu bedenken. Auf dem aktuellen Niveau würde das für die
       Fluggesellschaft zusätzliche Spritkosten von 11 Milliarden Dollar jährlich
       bedeuten. Zugleich versicherte Kirby den Mitarbeitern, dass die Airline ein
       solides Finanzpolster habe und nicht an Investitionen in die Zukunft sparen
       wolle.
       
       Rund ein Prozent der Kapazitäten falle bereits durch die aktuell
       ausgesetzten Flugverbindungen nach Tel Aviv und Dubai weg, hieß es. Zudem
       sollen in den nächsten zwei Quartalen derzeit unrentable Strecken nicht
       bedient werden, die etwa drei Prozent der Kapazität ausmachen. Dabei gehe
       es etwa um Nachtflüge oder Verbindungen an Dienstagen, Mittwochen oder
       Samstagen. Zusätzlich werde ein Prozent am United-Drehkreuz Chicago
       eingespart.
       
       Die Ölpreise steigen aktuell, weil aus Angst vor iranischen Angriffe so gut
       wie keine Tanker die Straße von Hormus passieren. Die Meerenge zwischen
       Iran und den Vereinigten Arabischen Emiraten ist eine wichtige Route für
       den internationalen Transport von Öl und Flüssiggas. (dpa)
       
       ## Trump formuliert fünftes Ziel des Irankriegs
       
       US-Präsident Donald Trump hat im Irankrieg ein fünftes Ziel formuliert.
       [11][Dabei hatte seine Regierung seit Wochen betont, dass ihre vier Ziele
       seit Beginn der Operation „unverändert, eindeutig und konsistent“ geblieben
       seien]. Diese vier Ziele bestanden darin, Irans Weg zu einer Atomwaffe zu
       blockieren, es daran zu hindern, militante Gruppen zu bewaffnen, Irans
       Marine zu zerstören und seine Kapazitäten für ballistische Raketen zu
       vernichten.
       
       Auf der Plattform Truth Social zählte Trump am Freitag diese Punkte zwar
       auf, ergänzte sie aber um ein fünftes: „Den Schutz unserer Verbündeten im
       Nahen Osten auf höchstem Niveau gewährleisten“. Dabei nannte er Amerikas
       Partner in der Golfregion. (ap)
       
       21 Mar 2026
       
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