# taz.de -- +++ Nachrichten im Irankrieg +++: USA wollen bisher 8.000 Ziele in Iran angegriffen haben
> Darunter fällt seit Samstagmorgen auch die Atomanlage Natans. Derweil
> schlagen iranische Raketen in Tel Aviv ein, Israel fliegt Attacken auf
> die Hisbollah und Trump nennt die Nato-Partner „Feiglinge“.
(IMG) Bild: Die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEA) hat neue Schäden an Eingangsgebäuden der unterirdischen Urananreicherungsanlage in Natans bestätigt
## USA: Irans Fähigkeit zu Einsätzen in der Straße von Hormus eingeschränkt
Die iranischen Fähigkeiten für bewaffnete Einsätze in der Straße von Hormus
sollen nach Angaben der US-Armee durch neue Angriffe auf Iran
„eingeschränkt“ worden sein. Angegriffen worden sei eine unterirdische
Anlage im Iran, wo Marschflugkörper und andere Waffen gelagert gewesen
seien, teilte der Befehlshaber des für den Nahen Osten zuständigen
US-Militärkommandos Centcom, Admiral Brad Cooper, am Samstag mit. Auf die
Anlage seien mehrere 5.000-Pfund-Bomben abgeworfen worden.
Ferner seien auch „Geheimdienststandorte und Raketenradarstationen“
zerstört worden, die zur Überwachung von Schiffsbewegungen genutzt worden
seien, sagte Cooper in einem im Onlinedienst X veröffentlichten Video. „Die
Fähigkeit Irans, die Freiheit der Schifffahrt in und um die Straße von
Hormus zu gefährden, ist dadurch eingeschränkt.“ Der Admiral fügte hinzu,
die US-Armee werde nicht aufhören, das Ziel der freien Schifffahrt in dem
Gebiet zu verfolgen.
Seit Beginn des Irankrieges am 28. Februar ist die Straße von Hormus durch
Iran de facto gesperrt. Die Meerenge zwischen der Arabischen Halbinsel und
Iran wird von den iranischen Revolutionsgarden kontrolliert. Die Blockade
sowie auch iranische Angriffe auf Öl- und Gasanlagen in der Golfregion
ließen die Öl- und Gaspreise in die Höhe schnellen.
Die israelische Armee teilte mit, sie habe in der Nacht zum Samstag in
Teheran Produktionsstätten für ballistische Raketen angegriffen. Dabei
seien eine Anlage der Revolutionsgarden, eine Produktionsstätte für
Raketenbauteile sowie eine Anlage des iranischen Verteidigungsministeriums
getroffen worden. Die Angriffe würden die Fähigkeit des iranischen
„Terrorregimes“, an diesen Standorten weiterhin wichtige Komponenten für
ballistische Raketen herzustellen, „erheblich schwächen“, erklärte die
Armee. (afp)
## US-Militär will bisher 8.000 Ziele in Iran angegriffen haben
Das US-Militär hat bei seiner mittlerweile dreiwöchigen Offensive gegen
Iran nach eigenen Angaben mehr als 8.000 Ziele angegriffen. Darunter
befänden sich auch 130 iranische Schiffe, sagte der Befehlshaber des
US-Regionalkommandos für den Nahen Osten (Centcom), Brad Cooper, in einem
auf der Plattform X veröffentlichten Video. „Dies ist die größte
Zerschlagung einer Marine innerhalb eines Zeitraums von drei Wochen seit
dem Zweiten Weltkrieg“, fügte er hinzu. (dpa)
## 22 Länder fordern Wiedereröffnung der Straße von Hormus
22 Länder haben Iran zum Ende von Angriffen und zur Wiedereröffnung der
Straße von Hormus aufgerufen. Die Länder, darunter Deutschland, Frankreich,
die Vereinigten Arabischen Emirate, Bahrain, Großbritannien, Japan,
Südkorea und Australien verurteilten am Samstag die iranischen Angriffe auf
kommerzielle Schiffe sowie Öl- und Gasanlagen in der Region. „Menschen in
allen Teilen der Welt werden die Auswirkungen der Maßnahmen des Irans zu
spüren bekommen, vor allem die Verwundbarsten“, hieß es in der gemeinsamen
Erklärung. (ap)
## Nachrichtenagentur meldet Explosionen in Bahrain
Bahrain ist im Irankrieg erneut zum Ziel von Raketengriffen geworden. In
der Hauptstadt Manama waren am Samstag mehrere Explosionen zu hören, wie
ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP berichtete. Zwei Raketen wurden
von der Luftabwehr abgefangen.
Die USA und Israel hatten am 28. Februar gemeinsame Luftangriffe auf Iran
begonnen. Iran reagiert seitdem mit Vergeltungsangriffen, die sich gegen
Israel sowie Ziele in mehreren Golfstaaten und US-Einrichtungen in der
Golfregion richten. Auch Bahrain wird seit Kriegsbeginn regelmäßig
attackiert. (afp)
## Revolutionsgarden behaupten, neue Angriffswelle vorzubereiten
Drei Wochen nach Kriegsbeginn zeigt sich Iran weiterhin kämpferisch. Nach
Angaben der staatlichen Rundfunkagentur Iribnews erklärte der Geheimdienst
der Revolutionsgarden, man habe die „verwundbaren Punkte des Feindes“
analysiert und bereite eine neue Angriffswelle „mit neuen Strategien und
moderneren Systemen“ vor. Die Garden erneuerten ihre Drohung mit Vergeltung
für Angriffe auf die Infrastruktur des Landes.
Ali-Akbar Welajati, der außenpolitische Berater des obersten Führers, sagte
laut der Nachrichtenagentur Isna, Washington und Tel Aviv redeten „so sehr
von Sieg, als wollten sie sich selbst davon überzeugen“. Die Welt werde
„nach dieser Krise“ eine andere sein – „multipolar und mit Iran als
Hauptachse des islamischen Pols“.
In einer im Fernsehen verlesenen Rede zum persischen Neujahr, die dem neuen
Revolutionsführer Modschtaba Chamenei zugeschrieben wird, hieß es außerdem,
der Feind sei gebrochen und der endgültige Sieg nahe.
Dagegen stehen die USA laut Präsident Donald Trump kurz davor, die eigenen
Kriegsziele zu erreichen. Medien zitierten ihn am Freitag mit den Worten:
„Ich will keinen Waffenstillstand. Man schließt keinen Waffenstillstand,
wenn man die andere Seite buchstäblich auslöscht“. (dpa)
## Irak bekommt wieder iranisches Gas
Irak teilt mit, Iran habe seine Gaslieferungen an den Irak wieder
aufgenommen. Es würden fünf Millionen Kubikmeter pro Tag geliefert, erklärt
das irakische Energieministerium nach Angaben staatlicher Medien. Die
Lieferungen waren eingestellt worden, nachdem Israel am Mittwoch das
wichtigste iranische Gasfeld, South Pars, angegriffen hatte. (rtr)
## Iraner und Rumänin bei Eindringen in Royal-Navy-Basis verhaftet
Ein Iraner und eine Rumänin sind in Schottland wegen des versuchten
Eindringens in eine Armeebasis festgenommen worden. Das Paar habe versucht,
auf einen Stützpunkt der Royal Navy zu gelangen, teilte die Polizei am
Samstag mit. Der 34 Jahre alte Iraner und die 31 Jahre alte Rumänin seien
am Donnerstag festgenommen worden. Sie sollen am Montag vor Gericht
erscheinen.
Auf dem Marinestützpunkt Faslane sind vier Atom-U-Boote der Trident-Klasse
stationiert. Die britische Polizei, der Inlandsgeheimdienst MI5 und
Parlamentsmitglieder warnen seit Langem vor einer wachsenden Bedrohung
durch iranische Spionage in Großbritannien. Im Vereinigten Königreich wird
befürchtet, dass das Land aufgrund seiner Rolle im Irankrieg ins Visier der
Islamischen Republik geraten könnte. (afp)
## Großbritannien verurteilt iranischen Angriff
Die [1][britische Regierung] hat nach iranischem Beschuss eines
Luftwaffenstützpunkts Großbritanniens und der USA im Indischen Ozean Iran
„rücksichtslose Angriffe“ vorgeworfen. Dass Teheran die Region angreife und
die Straße von Hormus blockiere, sei „eine Gefahr für britische Interessen
und britische Verbündete“, teilte das britische Verteidigungsministerium am
Samstag mit.
Großbritannien hat bislang keine Details zu dem gescheiterten Angriff auf
den Stützpunkt auf der Insel Diego Garcia genannt. Es ist unklar, wie nahe
die iranischen Raketen der Anlage kamen. Diese befindet sich etwa 4.000
Kilometer von Iran entfernt. (ap)
## Offizier laut Irak bei Angriff auf Geheimdienstgelände getötet
Bei einem Angriff auf das Gelände des Nationalen Nachrichtendienstes in der
[2][irakischen Hauptstadt Bagdad] ist ein Offizier getötet worden. Der
Geheimdienst sprach von einem „terroristischen Angriff, der von gesetzlosen
Gruppen verübt wurde.“ Zunächst war unklar, wer für den Angriff
verantwortlich war.
Dieser wurde als Versuch gewertet, den Nachrichtendienst von seiner Arbeit
abzuhalten, wie es hieß. Die Behörde betonte, man werde die Täter
verfolgen, festnehmen und der Justiz überstellen.
Zuvor hatte die irakische Nachrichtenagentur INA berichtet, dass eine
Drohne auf dem Gelände des Hauptquartiers des Geheimdienstes im Stadtteil
Mansur in Bagdad abgestürzt sei. Ob es einen Zusammenhang zum Irankrieg
gibt, vor dessen Hintergrund es im Irak wiederholt zu Angriffen
proiranischer Milizen kam, ist unklar. (dpa)
## Israel kündigt „erhebliche“ Verstärkung US-israelischer Angriffe an
Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz hat für die kommenden
Tage eine „erhebliche“ Verstärkung der [3][US-israelischen Angriffe auf den
Iran] angekündigt. Ab Sonntag werde die Intensität der Angriffe auf das
„iranische Terrorregime“ und seine Infrastruktur „erheblich zunehmen“,
sagte Katz laut seinem Ministerium am Samstag bei einer Lagebesprechung.
Die von US-Präsident Donald Trump und dem israelischen Regierungschef
Benjamin Netanjahu geleitete Einsatz werde „fortgesetzt“, sagte Katz
demnach. „Wir werden nicht aufhören, bis alle Kriegsziele erreicht sind“,
betonte er.
Iranische Staatsmedien hatten zuvor US-israelische Angriffe auf die
wichtige Atomanlage Natans im Zentrum des Landes gemeldet. Die schwer
gesicherte Atomfabrik besteht aus einer oberirdischen und einer
unterirdischen Anlage zur Urananreicherung. (afp)
## Atomanlage Natans bei Luftangriff getroffen
Iran hat einen Luftangriff auf seine [4][Atomanlage Natans] gemeldet. Es
sei nach dem Angriff am Samstag keine radioaktive Strahlung ausgetreten,
berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Misan. Die Internationale
Atomenergiebehörde IAEA teilte in den sozialen Medien mit, dass Teheran sie
über den Angriff informiert habe. Es gebe keine Berichte, dass die
Strahlung in der Umgebung der Anlage zugenommen hätte.
Die Atomanlage war bereits in der ersten Woche des aktuellen Kriegs der USA
und Israels gegen Iran, der am 28. Februar begonnen hat, getroffen worden.
Wie Satellitenbildern zu entnehmen war, wurden dabei offenbar mehrere
Gebäude beschädigt.
Natans liegt etwa 220 Kilometer südöstlich von Teheran und war auch beim
zwölftägigen Krieg zwischen Israel und Iran im vergangenen Sommer
angegriffen worden. Auch die USA nahmen die Anlage ins Visier. Natans ist
die wichtigste Atomanlage des Irans für die Anreicherung von Uran. (ap)
## Iranische Raketenangriffe auf den Großraum Tel Aviv
Drei Wochen nach Beginn des Irankriegs setzen Israel und der Iran ihre
gegenseitigen Angriffe fort. In der Nacht und am Morgen gab es nach
israelischen Militärangaben Raketenangriffe aus dem Iran auf Israel.
Rettungskräfte seien unterwegs zu mehreren Einschlagsorten im Großraum Tel
Aviv, teilte die Armee mit. Es gab Bilder der Zerstörung, aber keine
Berichte zu Verletzten.
Am Freitag hatte es bei einem iranischen Raketenangriff erneut einen
Einschlag in der Jerusalemer Altstadt gegeben. Nach Medienberichten war ein
Raketenteil im jüdischen Viertel eingeschlagen, unweit auch der heiligen
Stätten des Islams und des Christentums. (dpa)
## Drohnenattacke auf ein Wohnviertel in Iraks Hauptstadt Bagdad
Inmitten des Irankrieges ist irakischen Sicherheitskreisen zufolge ein
Wohnviertel in Iraks Hauptstadt Bagdad Ziel eines Drohnenangriffs geworden.
Wie die Nachrichtenagentur AFP aus irakischen Sicherheitskreisen erfuhr,
schlug eine Drohne am Samstag in einem bei der irakischen Oberschicht und
ausländischen Diplomaten beliebten privaten Sportklub ein. Der Angriff
einer weiteren Drohne richtete sich demnach gegen ein
„Kommunikationsgebäude“.
In dem Gebäude ist den Angaben zufolge eine irakische Sicherheitsbehörde
untergebracht, die im Rahmen der von den USA angeführten internationalen
Koalition gegen die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat mit US-Beratern im
Irak zusammenarbeitet. Weitere Angaben zu dem Drohnenangriff wurden
zunächst nicht gemacht.
Seit Beginn des Irankriegs beschießen pro-iranische Milizen immer wieder
Ziele in Bagdad, darunter den Flughafen und vom US-Militär genutzte
Einrichtungen. Zudem wurde die Kurdenregion im Nordirak immer wieder
attackiert. Auch diese Angriffe wurden proiranischen Gruppen zugeschrieben.
Iraks Nachbarland Iran wird seit Ende Februar von Israel und den USA massiv
aus der Luft angegriffen. Teheran reagiert seitdem mit Gegenangriffen auf
Israel, mehrere Golfstaaten und US-Einrichtungen in der Region. (afp)
## Putin bekräftigt die Partnerschaft Russlands mit Iran
[5][Der russische Präsident Wladimir Putin] hat der iranischen Führung zum
Neujahrsfest Nourus gratuliert und dabei die Partnerschaft beider Länder
bekräftigt. „Wladimir Putin wünscht dem iranischen Volk, die harten
Prüfungen mit Würde zu überstehen, und betont, dass Moskau in dieser
schwierigen Zeit ein treuer Freund und verlässlicher Partner Teherans
bleibt“, teilte der Kreml mit. (rtr)
## EU-Kommission fordert zur Senkung der Zielvorgaben für Gasspeicher auf
Die EU-Kommission hat die Mitgliedstaaten einem Bericht der Financial Times
zufolge aufgefordert, die Zielvorgaben für die Gasspeicher zu senken und
die Reserven nur schrittweise aufzufüllen. EU-Energiekommissar Dan
Jorgensen weise die Länder in einem Brief an, das Speicherziel auf 80
Prozent der Kapazität und damit um zehn Prozentpunkte unter die offizielle
Vorgabe zu senken. Dies solle so früh wie möglich geschehen, um den
Marktteilnehmern Sicherheit zu geben. (rtr)
## US-Regierung setzt Sanktionen für den Kauf von iranischem Öl aus
Die US-Regierung hat die Sanktionen für den Kauf von iranischem Öl auf
See zur Eindämmung des weltweiten Preisanstiegs für 30 Tage ausgesetzt.
US-Finanzminister Scott Bessent teilte am Freitag (Ortszeit) auf X mit,
dass durch die Ausnahmeregelung rund 140 Millionen Barrel Öl auf die
Weltmärkte gelangen. Die Lieferungen könnten Energieminister Chris Wright
zufolge Asien innerhalb von drei oder vier Tagen erreichen. Die Maßnahme
gilt bis zum 19. April. Regionen wie Kuba, Nordkorea und die Krim sind
ausgenommen.
China dürfte als größter Abnehmer von iranischem Öl der Hauptprofiteur
sein. Bessent erklärte, Iran werde jedoch Schwierigkeiten haben, auf die
Einnahmen zuzugreifen. Washington werde den maximalen Druck auf das Land
aufrechterhalten. Man wolle die iranischen Barrel gegen Teheran einsetzen,
um den Preis niedrig zu halten, während die Militäroperation fortgesetzt
werde, sagte der Minister.
Dies ist das dritte Mal innerhalb von gut zwei Wochen, dass das
US-Finanzministerium Sanktionen gegen Öl von verfeindeten Staaten
vorübergehend lockert. Washington hatte zuvor Ausnahmeregelungen für
russisches Öl erlassen. Die Regierung setzte am Mittwoch zudem ein
Schifffahrtsgesetz für 60 Tage aus, sodass ausländische Schiffe Treibstoff
zwischen US-Häfen transportieren dürfen.
Iran hat seit dem Beginn der Angriffe der USA und Israels faktisch die
Straße von Hormus geschlossen. Etwa 20 Prozent des weltweit gehandelten Öls
und Flüssiggases werden durch diese Meerenge transportiert. Die Ölpreise
sind deswegen um rund 50 Prozent auf über 100 Dollar pro Barrel gestiegen.
(rtr)
## Israel fliegt Angriffe auf die Hisbollah in Beirut und Südlibanon
Das israelische Militär hat nach eigenen Angaben Angriffe gegen die
pro-iranische Hisbollah-Miliz in der libanesischen Hauptstadt Beirut
gestartet. Israel greife „Ziele [6][der Terrororganisation Hisbollah“] an,
teilte die israelische Armee am Samstag in einer kurzen Erklärung mit. Ein
Armeesprecher hatte zuvor die Bewohner der südlichen Vororte von Beirut –
einer Hisbollah-Hochburg – zur Evakuierung aufgerufen.
Libanons staatliche Nachrichtenagentur NNA meldete ihrerseits Angriffe auf
zwei Stadtteile in der Gegend. Weitere Angaben zu Schäden oder Opfern
wurden zunächst nicht gemacht.
NNA zufolge wurde zudem im Süden des Libanon mindestens ein Mensch bei
einem israelischen Luftangriff getötet. NNA berichtete zudem von weiteren
Angriffen in der Nacht und am frühen Morgen auf mehrere Gebiete im
Südlibanon sowie von einer „umfangreichen Durchsuchungsaktion“ israelischer
Soldaten im Gebiet der Stadt Chiam.
Die von Iran unterstützte Hisbollah erklärte, ihre Kämpfer hätten
israelische Soldaten in sechs südlibanesischen Orten angegriffen. Die Miliz
habe zudem Raketen auf Israel abgefeuert, wo nach israelischen Angaben
Luftalarm ausgelöst wurde.
Im Zuge des Irankrieges ist auch der militärische Konflikt zwischen der
Hisbollah und Israel wieder eskaliert. Die Hisbollah feuert immer wieder
Raketen und Drohnen auf israelisches Staatsgebiet, Israel greift
Hisbollah-Ziele im Libanon an. (afp)
## Iran warnt Emirate davor, US-Angriffe von ihrem Territorium zuzulassen
Iran hat [7][die Vereinigten Arabischen Emirate] davor gewarnt, Angriffe
von ihrem Territorium aus auf zwei strategisch wichtige Inseln nahe der
Straße von Hormus zuzulassen. Sollte es vom emiratischen Staatsgebiet aus
„zu weiteren Aggressionen gegen die iranischen Inseln Abu Musa und Große
Tunb im Persischen Golf kommen, werden die schlagkräftigen iranischen
Streitkräfte Ras al-Chaimah in den VAE mit schweren Angriffen überziehen“,
erklärte das zentrale Einsatzkommando der iranischen Armee, Chatam
al-Anbija, am Samstag.
Die Stellungnahme wurde von der Nachrichtenagentur Tasnim verbreitet. Das
iranische Militär bezog sich dabei auf das Emirat Ras al-Chaimah.
Die Inseln Abu Musa und Große Tunb liegen im Persischen Golf westlich der
Straße von Hormus, durch die ein Fünftel des weltweiten Öl- und
Flüssiggastransports verläuft. Der Iran kontrolliert die beiden Golfinseln
seit 1971, sie werden aber seit Jahrzehnten auch von den Vereinigten
Arabischen Emiraten beansprucht.
Seit Beginn des Irankrieges am 28. Februar ist die Straße von Hormus durch
das iranische Militär de facto gesperrt. Der Iran wirft den Golfstaaten
vor, US-Streitkräften Angriffe von ihrem Territorium aus zu erlauben. Die
Golfstaaten haben diese Anschuldigungen mehrfach zurückgewiesen. (afp)
## Iran will japanische Schiffe durch die Straße von Hormus lassen
Der Iran ist Außenminister Abbas Araghtschi zufolge bereit, japanischen
Schiffen bei der Durchfahrt durch die strategisch und wirtschaftlich
wichtige Straße von Hormus zu helfen. Araghtschi bestritt in einem am
Samstag veröffentlichten Telefoninterview mit Kyodo News, dass die Straße
von Hormus gesperrt sei. „Sie ist offen“, sagte er. Länder, die den Iran
angreifen würden, müssten mit Einschränkungen rechnen. Der Iran sei bereit,
Japan eine sichere Durchfahrt zu gewährleisten.
Japan ist auf Ölimporte aus der Region angewiesen, ein Großteil davon
passiert die Straße von Hormus. [8][Seit Beginn des Iran-Krieges am 28.
Februar ist die Straße von Hormus, durch die rund ein Fünftel des
weltweiten Öl- und Flüssiggastransports verläuft, durch das iranische
Militär de facto gesperrt]. Zudem beschoss der Iran Ölanlagen in mehreren
Ländern der Golfregion sowie Öltanker. Dies ließ die Öl- und Gaspreise
weltweit in die Höhe schnellen. (afp)
## US-Regierung verleiht 45,2 Millionen Barrel Rohöl an Energiekonzerne
Die US-Regierung hat zur Dämpfung der hohen Ölpreise 45,2 Millionen Barrel
Rohöl aus der strategischen Reserve an Energiekonzerne verliehen. Zu den
Unternehmen, die Öl bekommen, gehören unter anderem BP, Shell, Marathon
Petroleum und Vitol, teilte das Energieministerium mit. Die Menge ist die
erste Tranche und entspricht 52 Prozent der in der vergangenen Woche von
der Regierung angekündigten Freigabe von bis zu 86 Millionen Barrel.
Insgesamt planen die USA, im laufenden und im kommenden Jahr 172 Millionen
Barrel zur Verfügung zu stellen. Das Öl ist Teil einer mit der
Internationalen Energieagentur (IEA) vereinbarten Freigabe. Die beteiligten
Unternehmen müssen das Öl später mit einem Aufschlag von bis zu 22 Prozent
in Form von zusätzlichem Rohöl zurückgeben. Durch den Iran-Krieg sind die
Ölpreise stark gestiegen. (rtr)
## Blockade der Straße von Hormus trifft Asiens Ökonomien schwer
Die Blockade der Straße von Hormus trifft weite Teile Asiens besonders
schwer und dürfte auch Folgen für deutsche Unternehmen dort haben. Das geht
aus einer Analyse von Germany Trade & Invest (GTAI) hervor, der
Außenwirtschaftsagentur des Bundes.
Demnach stammt ein großer Teil der Öl- und Gasimporte in Asien aus der
Golfregion. Tanker meiden aufgrund iranischer Drohungen oder fehlender
Versicherungen die Route. Auch die Luftfrachtkosten auf der
Europa-Asien-Route sind dem Bericht zufolge zuletzt um bis zu 60 Prozent
gestiegen.
Stark betroffen sind energieabhängige Volkswirtschaften wie Japan, das
nahezu sein gesamtes Rohöl aus der Golfregion bezieht. Vor allem in Süd-
und Südostasien sind die Folgen laut dem Bericht bereits spürbar: Steigende
Energiepreise und Versorgungsengpässe belasten Wirtschaft und Haushalte.
In vielen Ländern greifen die Regierungen daher mit Maßnahmen wie der
Freigabe von Reserven und Subventionen ein. Gleichzeitig dürften höhere
Kosten sowie eine schwächere Nachfrage Konsum und Investitionen bremsen.
Das könnte sich laut dem Bericht auch auf die Geschäfte deutscher
Unternehmen – darunter viele Mittelständler – in der Region auswirken.
Auch China ist als weltweit größter Rohölimporteur betroffen. Durch direkte
Pipelines aus Russland und große Reserven ist das Land jedoch dem Bericht
zufolge weniger stark auf Tankerlieferungen angewiesen als viele
Nachbarländer. Zudem profitiert China laut GTAI vom Ausbau erneuerbarer
Energien.
Neben der Energieversorgung trifft die Krise laut der GTAI-Analyse auch
andere Industriezweige: Die Chip- und Halbleiterproduktion in Taiwan, China
und Südkorea benötigt Helium, das vor allem in Katar gefördert wird. Die
Landwirtschaft ist auf Düngemittel-Grundstoffe angewiesen, die ebenfalls
über die Golfregion geliefert werden. Längerfristig dürfte die Krise
demnach zu einer stärkeren Diversifizierung der Lieferketten führen. (dpa)
## USA erwägen Zurückfahren ihrer Angriffe auf Iran
Die USA erwägen laut Präsident Donald Trump ein Zurückfahren ihrer Angriffe
im Iran, senden aber zugleich US-Medienberichten zufolge Tausende weitere
Soldaten in die Region. Die USA stünden kurz davor, die eigenen Ziele im
Krieg zu erreichen, schrieb Trump auf der Plattform Truth Social. Die
Nato-Verbündeten bezeichnete er als „Feiglinge“, [9][weil sie den USA nicht
bei der Sicherung der Straße von Hormus geholfen hätten].
Ohne die USA sei das Verteidigungsbündnis ein zahnloser Tiger, schrieb der
Republikaner. Jetzt, da der Kampf militärisch „GEWONNEN“ sei, beschwerten
sie sich über die hohen Ölpreise, würden aber nicht dabei helfen, die
Straße von Hormus zu öffnen. „Das wäre für sie so einfach und mit nur
geringem Risiko verbunden. FEIGLINGE, das werden wir uns MERKEN!“, schrieb
Trump weiter.
Andere Länder müssten die für den Ölmarkt bedeutende Meerenge schützen,
schrieb der US-Präsident. Wenn darum gebeten, würden die USA ihnen dabei
helfen. „Aber das sollte nicht mehr nötig sein, sobald die Bedrohung durch
den Iran beseitigt ist“. Der Schiffsverkehr in der Straße von Hormus ist
wegen des Kriegs und drohender iranischer Angriffe praktisch zum Erliegen
gekommen.
Nach Informationen des US-Nachrichtenportals „Axios“ erwägt Trumps
Regierung Pläne, die iranische Öl-Insel Charg zu besetzen oder zu
blockieren, um den Iran dazu zu bewegen, die Straße von Hormus wieder
freizugeben. Vor einer Woche hatte das US-Militär Dutzende militärische
Ziele dort bombardiert.
Das Pentagon entsendet nach Informationen der Zeitung Wall Street Journal
derweil drei Kriegsschiffe und 2.200 bis 2.500 zusätzliche Marinesoldaten
in den Nahen Osten. Der US-Sender CBS News zitierte zudem anonyme Quellen,
wonach das Pentagon auch Vorbereitungen für den Einsatz von Bodentruppen im
Iran traf.
Präsident Trump habe darüber nachgedacht, ob Bodentruppen in der Region
stationiert werden sollten, hieß es. Es sei aber noch unklar, unter welchen
Umständen der Präsident den Einsatz von Bodentruppen genehmigen würde.
Trump wurde am Freitag vor dem Weißen Haus von US-Medien mit den Worten
zitiert: „Ich will keinen Waffenstillstand. Man schließt keinen
Waffenstillstand, wenn man die andere Seite buchstäblich auslöscht“. Danach
schrieb er auf Truth Social, die USA stünden kurz davor, die eigenen
Kriegsziele zu erreichen.
Dazu zählte er die Zerstörung der Raketenkapazitäten und
Verteidigungsindustrie des Irans sowie die Ausschaltung seiner Marine und
Luftwaffe samt der Flugabwehrsysteme. Zudem gehe es darum, niemals
zuzulassen, dass der Iran auch nur annähernd in den Besitz von Atomwaffen
gelangt. Ein weiteres Ziel sei der Schutz der Verbündeten im Nahen Osten.
Der US-Präsident hat allerdings schon mehrfach erklärt, der Krieg sei fast
vorbei. Danach intensivierten sich die US-Angriffe noch, wie die New York
Times festhielt. Tatsächlich verstärken auch anderen US-Medien zufolge
US-Kampfflugzeuge und Kampfhubschrauber derzeit ihre Angriffe auf iranische
Drohnen und Kriegsschiffe, um die wichtige Straße von Hormus
freizubekommen.
Die Trump-Regierung bemühe sich zudem mit Hochdruck darum,
Luftabwehrsysteme, Radaranlagen und Drohnenabwehrsysteme an arabische
Staaten und US-Streitkräfte in der Golfregion zu liefern, in der Hoffnung,
deren Verteidigungsfähigkeit gegen die andauernden und präzisen iranischen
Raketen- und Drohnenangriffe zu stärken, berichtete das Wall Street
Journal.
Der Transport von Waffen und Ausrüstung signalisiere die Besorgnis
innerhalb des Pentagons, dass der Iran weiterhin zu verheerenden Angriffen
fähig ist, während die Vorräte der Verbündeten an Raketenabwehrsystemen zur
Neige gehen und Drohnen weiterhin ungehindert durchkommen, schrieb die
Zeitung. (dpa)
## Iran warnt Großbritannien
Teheran hat den britischen Premierminister Keir Starmer gewarnt, sein
jüngster Kurswechsel bei der Nutzung britischer Militärstützpunkte durch
die USA werde nicht ohne Folgen bleiben. Starmer bringe seine eigenen
Landsleute in Gefahr, indem er zulasse, „dass britische Stützpunkte für
Angriffe gegen den Iran genutzt werden“, schrieb Außenminister Araghtschi
auf der Plattform X.
Die britische Regierung hatte zuvor bestätigt, „dass die Vereinbarung,
wonach die USA im Rahmen der kollektiven Selbstverteidigung der Region
britische Stützpunkte nutzen dürfen, auch Verteidigungseinsätze der USA
umfasst, um die Raketenstellungen und -kapazitäten zu schwächen, die für
Angriffe auf Schiffe in der Straße von Hormus genutzt werden“.
Großbritannien hatte den USA zunächst nur erlaubt, britische Stützpunkte
für Verteidigungseinsätze zu nutzen, um britische Interessen oder
Menschenleben zu schützen. (dpa)
## Berichte: Iran greift US-britischen Militärstützpunkt an
Iran hat US-Medienberichten zufolge einen von Großbritannien und den USA
gemeinsam genutzten Militärstützpunkt auf den Chagos-Inseln im Indischen
Ozean angegriffen. Die Islamische Republik attackierte den Stützpunkt auf
der Insel Diego Garcia am Freitagmorgen (Ortszeit) mit ballistischen
Raketen, wie unter anderem das Wall Street Journal und der Sender CNN unter
Berufung auf ranghohe US-Beamte berichteten.
Demnach feuerte Iran zwei Geschosse mit mittlerer Reichweite auf die Basis
ab, doch keines der beiden habe die Anlage getroffen. Eine offizielle
Bestätigung seitens der britischen oder der US-Regierung gab es zunächst
nicht.
Angesichts der Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und Iran
[10][hatte US-Präsident Donald Trump schon vor Kriegsbeginn darauf gepocht,
dass Großbritannien doch nicht wie geplant die Chagos-Inseln an Mauritius
zurückgibt]. Die USA könnten auf die Insel Diego Garcia angewiesen sein, um
einen möglichen Angriff des iranischen Militärs abzuwehren, hatte Trump
Mitte Februar auf seiner Plattform Truth Social mitgeteilt. Laut dem
britischen Premierminister Keir Starmer ist der Stützpunkt einer der
wichtigsten Beiträge des Vereinigten Königreichs zur
Sicherheitspartnerschaft mit den USA. (dpa)
## Irans Militärsprecher warnt Feinde vor weltweiter Verfolgung
Der Sprecher der iranischen Streitkräfte, Abolfasl Schekartschi, hat
politischen wie militärischen Gegnern mit weltweiter Verfolgung gedroht.
Nach Angaben der Nachrichtenagentur Tasnim, die den Revolutionsgarden
nahesteht, sagte er, Verantwortliche, Kommandeure, Piloten und Soldaten
stünden unter Beobachtung. Fortan würden für sie weltweit Ausflugsziele,
Erholungsgebiete sowie touristische Zentren nicht mehr sicher sein. (dpa)
## United Airlines kürzt Flugplan aufgrund hoher Spritpreise
Die US-Fluggesellschaft United Airlines kürzt nach dem drastischen Anstieg
der Spritpreise durch den Irankrieg ihren Flugplan. Insgesamt würden rund 5
Prozent der für dieses Jahr geplanten Kapazitäten zeitweise stillgelegt,
kündigte Firmenchef Scott Kirby an. United stelle sich aktuell darauf ein,
dass der Erdölpreis auf 175 Dollar (151 Euro) pro Barrel steigen und nicht
vor Ende 2027 unter die Marke von 100 Dollar (86 Euro) pro Barrel sinken
werde. Zugleich sei möglich, dass es nicht so schlimm kommen werde,
schränkte Kirby ein.
Der Kerosin-Preis habe sich in den vergangenen Wochen mehr als verdoppelt,
gab der United-Chef zu bedenken. Auf dem aktuellen Niveau würde das für die
Fluggesellschaft zusätzliche Spritkosten von 11 Milliarden Dollar jährlich
bedeuten. Zugleich versicherte Kirby den Mitarbeitern, dass die Airline ein
solides Finanzpolster habe und nicht an Investitionen in die Zukunft sparen
wolle.
Rund ein Prozent der Kapazitäten falle bereits durch die aktuell
ausgesetzten Flugverbindungen nach Tel Aviv und Dubai weg, hieß es. Zudem
sollen in den nächsten zwei Quartalen derzeit unrentable Strecken nicht
bedient werden, die etwa drei Prozent der Kapazität ausmachen. Dabei gehe
es etwa um Nachtflüge oder Verbindungen an Dienstagen, Mittwochen oder
Samstagen. Zusätzlich werde ein Prozent am United-Drehkreuz Chicago
eingespart.
Die Ölpreise steigen aktuell, weil aus Angst vor iranischen Angriffe so gut
wie keine Tanker die Straße von Hormus passieren. Die Meerenge zwischen
Iran und den Vereinigten Arabischen Emiraten ist eine wichtige Route für
den internationalen Transport von Öl und Flüssiggas. (dpa)
## Trump formuliert fünftes Ziel des Irankriegs
US-Präsident Donald Trump hat im Irankrieg ein fünftes Ziel formuliert.
[11][Dabei hatte seine Regierung seit Wochen betont, dass ihre vier Ziele
seit Beginn der Operation „unverändert, eindeutig und konsistent“ geblieben
seien]. Diese vier Ziele bestanden darin, Irans Weg zu einer Atomwaffe zu
blockieren, es daran zu hindern, militante Gruppen zu bewaffnen, Irans
Marine zu zerstören und seine Kapazitäten für ballistische Raketen zu
vernichten.
Auf der Plattform Truth Social zählte Trump am Freitag diese Punkte zwar
auf, ergänzte sie aber um ein fünftes: „Den Schutz unserer Verbündeten im
Nahen Osten auf höchstem Niveau gewährleisten“. Dabei nannte er Amerikas
Partner in der Golfregion. (ap)
21 Mar 2026
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(DIR) Schwerpunkt Iran-Krieg
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## ARTIKEL ZUM THEMA
(DIR) Krieg im Iran: Die Iraner wollen nicht mit Gewalt befreit werden
Krieg und äußerer Druck schwächen die iranische Gesellschaft und festigen
autoritäre Strukturen. Demokratie kann nicht herbeigebombt werden.
(DIR) Wie weiter im Nahen Osten?: Wer den Irankrieg entscheidet, ist noch nicht ausgemacht
Israel eskaliert den Krieg – das Verhältnis von Trump und Netanjahu
verändert sich. Das hat Einfluss auf die geopolitische Lage der gesamten
Region.
(DIR) Teuerungen aufgrund des Iran-Kriegs: Was kommt da auf uns zu?
Der Irankrieg treibt die Spritpreise nach oben. Im Gegensatz zu anderen
Staaten unternimmt Deutschland kaum etwas zur Entlastung der Bürger:innen.
(DIR) +++ Nachrichten im Iran-Krieg +++: Netanjahu: „Iran wird dezimiert“
Der Iran-Krieg geht mit unverminderter Härte weiter, gegenseitige Drohungen
der Gegner inklusive. Iran prahlt mit vermeintlich riesigen
Raketenvorräten.