# taz.de -- Unentschieden zwischen HSV und Bayern: Ein Hauch von Überforderung?
> Der FC Bayern München schafft es nach der Niederlage gegen Augsburg auch
> nicht, den HSV zu schlagen. Sportvorstand Eberl hat verschiedene
> Erklärungen.
(IMG) Bild: Bayern-Star Harry Kane sichtlich unzufrieden mit Schiedsrichter Harm Osmers im Spiel gegen den HSV
Es läuft irgendwie gerade nicht ganz so locker-flockig bei den Bayern, wie
man es dort gerne hätte. Nach der [1][ersten Saisonniederlage gegen den FC
Augsburg] vergangenes Wochenende folgte nun „nur“ ein 2:2 gegen
[2][Fast-Schlusslicht HSV].
Für den amtierenden deutschen Meister gleicht das natürlich fast schon
einer weiteren Niederlage. Mickrige vier Punkte gab es für diese insgesamt
in den letzten drei Rückrundenspiele. Der Grund? Überforderung vielleicht?
Von dieser sprach jedenfalls nach dem Spiel in Hamburg ein gefrusteter
Bayern-Sportvorstand Max Eberl.
Aber nicht seine Mannschaft, sondern der Schiedsrichter sei etwas
überfordert gewesen aus seiner Sicht, erklärte er. Es gab bestimmt die ein
oder andere Situation, die Schiedsrichter Harm Osmers hätte pfeifen
beziehungsweise härter bestrafen können. Auch gegen die Bayern übrigens:
Für Harry Kanes harten Tritt gegen HSV-Keeper Daniel Heuer Fernandes in der
dritten Spielminute zum Beispiel hätte es durchaus Gelb geben müssen. Die
gab es dafür dann doch. Viel später, zum Ende des Spiels, wegen
wiederholtem Meckern.
## Ein harter Monat für den FCB
Selbstverständlich sei der überforderte Schiri keine Entschuldigung oder
Erklärung für die Leistung des FCB, ruderte Eberl dann direkt wieder
zurück. Denn: „Wir hätten mehr Tore machen und besser verteidigen können.“
Auf diese kompetente wie kluge Analyse folgte dann seine Erklärung, warum
momentan bei den Bayern etwas die Luft raus sei: „Wir haben einen sehr,
sehr harten Monat hinter uns, in dem wir jetzt sieben Spiele in 20 Tagen
absolviert haben.“
Klingt da etwa doch ein kleines bisschen Überforderung durch? Bis zum
Bundesligaspiel kommenden Sonntag gegen die zurzeit sehr starken
Hoffenheimer auf Ligaplatz drei stehen jedenfalls keine Pflichtspiele für
den FC Bayern München mehr an. Zeit also, so Eberl, „die Akkus auch mal
wieder ein Stück weit aufzuladen“.
Hoffen wir, dass dann alle etwas weniger überfordert sind.
1 Feb 2026
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## AUTOREN
(DIR) Ruth Lang Fuentes
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