# taz.de -- Deutsche Sprache
       
 (DIR) Integrationsprojekt vor dem Aus: Zukunftschancen ohne Zukunft?
       
       Das Integrationsprojekt „Flucht nach vorn“ steht kurz vor dem Aus. Es
       unterstützt junge Geflüchtete, die durchs Raster des Regelschulsystems
       fallen.
       
 (DIR) Sprache im Wandel: Anglizismen – Modern Talking – Dead End
       
       Die deutsche Sprache verändert sich so schnell, dass nicht alle Schritt
       halten. Die Entwicklung zu bremsen, wäre trotzdem keine sehr gute Lösung.
       
 (DIR) Ein Bayer in Berlin: Hochdeutsch mit rollendem R
       
       Unser Autor gilt als Experte für bayerische Grundnahrungsmittel. Und das
       nur, weil er sich anders als andere anhört. „Passt scho!?“ – „Schauma moi!“
       
 (DIR) Die Wahrheit: Plappern mit der Spaßmamsell
       
       Im Deutschen Bundestag wird sehr viel geredet – und heraus kommt ein
       einziger Sprachdurchfall, vor allem wenn Dorothee Bär (CSU) ans Pult tritt.
       
 (DIR) KI und der Gedankenstrich: Er setzt den schieren Gedanken voraus
       
       Seitdem generative KI inflationär mit Gedankenstrichen das Internet flutet,
       ist der Ruf des Satzzeichens in Gefahr. Zu Unrecht! Ein Rettungsversuch.
       
 (DIR) Wolfram Weimers Gender-Verbot: Warum ich mich aus meiner Nationalsprache verabschiede
       
       Kulturstaatsminister und Feuilletonisten laufen Sturm gegen das Gendern und
       erklären die Gemeinheit zur Staatsräson. Unser Autor sagt: Es reicht.
       
 (DIR) Theateranalogien in der Debatte: Politik als Theater zu beschreiben, ist unverschämt
       
       Drama um Merz, Schmierenkomödie – wenn es in der Politik nicht läuft,
       werden häufig Theateranalogien verwendet. Das kommt nicht von ungefähr.
       
 (DIR) Kinder fragen, die taz antwortet: Was soll man eigentlich auf „Na?“ antworten?
       
       Wir wollen von Kindern wissen, welche Fragen sie beschäftigen. Jede Woche
       beantworten wir eine. Diese Frage kommt von Claire, 7 Jahre alt.
       
 (DIR) „So“ – ein Wörtchen mit Potenzial: So zu behandeln wie jede andere Opposition auch
       
       Mit zwei Buchstaben lässt sich mehr sagen, als man denkt. Und manchmal auch
       etwas, das man nicht mal denken mag: etwa die Brandmauer einzureißen.
       
 (DIR) Akzente und Rassismus: Sexy, kompetent oder ungebildet
       
       Welches Vorurteil Menschen über einen haben, hängt oft davon ab, ob man
       akzentfrei spricht. Und davon, woher der Akzent stammt.
       
 (DIR) Die Wahrheit: Hirnmuskelspiele auf dem Gedankenstrich
       
       So schwach die Interpunktion der Tochter ist, so rigoros urteilt die
       Vierzehnjährige über einen tödlichen Punkt in einer sehr kurzen
       Kurznachricht.
       
 (DIR) Volker Surmann: Frühling mit Merz
       
       Die Brandmauer zum Kalauer wird fallen: Der Merz steht vor der Tür. Lesen
       Sie hier die schlimmsten Wortspiele mit ihm. Und dann Ende Wortspielhölle!
       
 (DIR) Berichterstattung zur Bundestagswahl: Zwischen Panikmache und Geschmacklosigkeit
       
       Der Wahlkampf ist eigentlich schon eklig genug. Doch dann stoßen auch noch
       Formulierungen auf, die mit Sprache wenig zu tun haben.
       
 (DIR) Auch Hannover spricht nicht Hochdeutsch: Jedes Deutsch ist gepanscht
       
       Die Hannoveraner sprechen gar kein so reines Hochdeutsch, wie sie bisher
       dachten. Das haben SprachwissenschaftlerInnen nachgewiesen.
       
 (DIR) Die Wahrheit: Numinöse Nomen
       
       Neues von der Sprachkritik: Ein olles Anhängsel an Substantive ist
       plötzlich wieder hip wie Hippe und führt zu merkwürdigen
       Wortverlängerungen.
       
 (DIR) Die Wahrheit: Auf Kosten des eigenen Kopfs
       
       Statt Redundanz ist übermäßige sprachliche Präzisierung das aktuell
       Neueste. Eine Sprachkritik mit Zitaten aus Zeitung, Radio, Fernsehen und
       Internet.
       
 (DIR) Die Wahrheit: Der Wahnsinnigkeit fette Beute
       
       Willkommen bei unserer Sprachtagesschau. Oder sollten wir sagen: welcome zu
       unserem kleinen edgy daily talk? Deutsch ist leider nicht immer so easy.
       
 (DIR) Beliebteste Vornamen 2024: Mohammed weiterhin auf Platz 1
       
       Seit 2018 ist der Name Mohammed in Berlin total im Trend. Noah dagegen ist
       bundesweit der beliebteste Name.
       
 (DIR) Wortschöpfungen aus dem Sprachkurs: Abc für Ukrainer*innen
       
       Jagt man in Deutschland Pilze? Wann schneidet es draußen? Ein
       neuwortreiches Win-win-Abc aus dem Sprachkurs für Ukrainerinnen.
       
 (DIR) Deutsche Servicementalität: Hasswort „Gerne“
       
       Seitdem unser Autor vor zwei Jahren Wirt geworden ist, begegnet ihm ständig
       das Wort „gerne“. Es treibt ihn zur Weißglut.
       
 (DIR) Deutsche Schulen in Rumänien: Sprache als Investition
       
       An deutschsprachigen Schulen in Rumänien lernen fast nur rumänische Kinder.
       Viele Eltern erhoffen sich davon bessere Zukunftschancen.
       
 (DIR) Unwort des Jahres 2023: Remigration? Gegen-Ruck!
       
       Remigration ist das Unwort des Jahres 2023. Die Debatte muss man aufgreifen
       und Stellung gegen rechten Mist beziehen.
       
 (DIR) Die Wahrheit: Eis am Stil
       
       Kleine sprachkritische Stielkunde: Nicht nur „Mine“ und „Miene“ werden
       inzwischen in der geschriebenen Alltagskonversation dauernd verwechselt.
       
 (DIR) Die Wahrheit: Überraschende Überraschungen
       
       Neues aus der Sprachkritik: Redundante Wiederholungen sinngleicher Wörter
       sind inzwischen alltäglicher Alltag im Sprachgebrauch sprechender Sprecher.
       
 (DIR) Mitgründerin über Pro-Gendern-Ini: „Wir sind gegen Sprachverbote“
       
       In Hamburg fordert eine Volksini ein Gender-Verbot. „Die Mitgemeinten“
       wollen dagegen für Vielfalt werben. Christina Maria Huber erklärt die
       Strategie.
       
 (DIR) Die Wahrheit: Einsilbig nach Österreich
       
       Ein gemeiner kleiner Austriazismus hat sich deutscher Zungen bemächtigt –
       mit verheerenden Folgen.
       
 (DIR) Holpriges Fußball-Deutsch im TV: Der Fußball kommt zum Abschluss
       
       Reporterinnen und Reporter reden immer öfter gekünstelt, unverständlich und
       letztlich falsch über den Fußball. Warum denn eigentlich?
       
 (DIR) Die Wahrheit: „Ich reite nicht, ich schreibe!“
       
       Das Wahrheit-Interview: Torsten Breit kämpft als Vorsitzender der Deutschen
       Sprachgesellschaft gegen das „sogenannte Englisch“.
       
 (DIR) Diskriminierung auf Ämtern: Keine Vielfalt unter dieser Nummer
       
       Wer kein Deutsch spricht, wird in Berliner Behörden schon mal weggeschickt.
       Eine Form der Diskriminierung, die fatale Konsequenzen haben kann.
       
 (DIR) Beliebteste Vornamen 2022: Überall Emilias und Noahs
       
       Das dritte Jahr hintereinander sind Emilia und Noah laut Gesellschaft für
       deutsche Sprache die häufigsten Vornamen. Ein „a“ am Ende ist besonders
       beliebt.
       
 (DIR) Streit um Sprache der Verwaltung: Hamburgs FDP laviert beim Gendern
       
       Der Landesparteitag der Liberalen lehnt die Anti-Gender-Volksinitiative ab,
       aber unterstützt deren Kernforderung nach amtlicher Rechtschreibung.
       
 (DIR) Die Wahrheit: Meine nominelle Arisierung
       
       Namen sind leider nicht Schall und Rauch, sondern verwirrend. Zumindest für
       Deutsche. Die Namen einfach nicht richtig über die Lippen bekommen.
       
 (DIR) Hamburger Anti-Gender-Volksinitiative: CDU als nützliche Idioten
       
       Der Volksinitiative gegen das Gendern geht es um ein antifeministisches
       Rollback. Die Sprache ist dafür nur ein Vehikel. Und die CDU spielt mit.
       
 (DIR) Unwort des Jahres 2022: „Klimaterroristen“ kriminalisiert
       
       Sprachwissenschaftler:innen küren „Klimaterroristen“ zum Unwort des
       Jahres. Es stelle berechtigten Widerstand in einen staatsfeindlichen
       Kontext.
       
 (DIR) Angst vor Sprachvorschriften: Volksini gegen Gendern geplant
       
       Die Hamburger Verwaltung und Bildungseinrichtungen sollen auf
       gendergerechte Sprache verzichten. Eine Volksinitiative dazu wird gerade
       vorbereitet.
       
 (DIR) Zuwanderung und Spracherwerb: Respekt vor dem Unperfekten!
       
       Wer nicht perfekt Deutsch spricht, begegnet häufig Spott. Viel
       entscheidener als korrekte Grammatik ist, sich überhaupt verständlich
       machen zu können.
       
 (DIR) Die Wahrheit: Mit Nö und Nope lost in translation
       
       News von der Sprachkritik: Schlimmer geht immer in der Lieblingssprache der
       Deutschen, dem feinen Denglisch.
       
 (DIR) Das Konzept Nationalstaat: Ein Volk ist kein Zuhause
       
       Der deutsche und andere Nationalstaaten sind in einer Welt globaler Krisen
       überholt. Warum keine kosmopolitische Alternative?
       
 (DIR) Gendergerechte Sprache: Krieg der Sternchen
       
       Warum erhitzt der Genderstreit so sehr die Gemüter? Weil man sich dazu
       nicht nicht verhalten kann. Ein Auszug aus dem Buch „Was man noch sagen
       darf“.
       
 (DIR) Migration und Sprache: Heimat „Kiezdeutsch“
       
       Wenn Menschen ohne Migrationsbiografie „Kiezdeutsch“ nachäffen, kann das
       triggern. Als würden sie sich über das Zuhause lustigmachen.
       
 (DIR) Englisch als Fremdsprache: Eine Frage der sozialen Herkunft
       
       Mathematische Regeln vergessen, französisch verlernt? Egal. Aber ab einem
       gewissen beruflichen Status erwarten alle, man spreche fließend Englisch.
       
 (DIR) Die Wahrheit: Lautmalerei im Fokus
       
       Hergehört! Dreht euch nicht um, denn der Plumpsack geht herum! Alles über
       Plumpslautzerlegung und noch viel mehr.
       
 (DIR) Minderheitssprachen sterben aus: Welt ohne Kook und Leev
       
       Unsere Autorin ist mit Plattdeutsch aufgewachsen, einer Sprache, die
       ausstirbt. Eine Studie untersucht, warum immer mehr Idiome verschwinden.
       
 (DIR) Die Wahrheit: Rompelpompel Smombiebompel
       
       „Was Sie aber eventuell noch nie gehört haben, ist das Wort ‚Bompel‘. Ich
       zumindest kannte es nicht…“ Bekenntnisse eines Autors auf Sprachsuche.
       
 (DIR) Kinder fragen, die taz antwortet: Warum heißt es nicht Hundegold?
       
       Wir wollen von Kindern wissen, welche Fragen sie beschäftigen. Jede Woche
       beantworten wir eine davon. Diese kommt von Benji, neun Jahre.
       
 (DIR) Kolumne Wirtschaftsweisen: Geschlechtsverkehr am Wattenmeer
       
       Aus erzieherischen Gründen gegen Anglizismen: „Höhere Gehälter für
       Pflegepersonal“ vermittelt sich besser als „Higher salaries for
       caregivers!“
       
 (DIR) Der Literaturhauschef und das Gender-*: Fester Glaube
       
       Save our German: Eine ganze Seite überließ die „F.A.Z.“ dafür jetzt
       Hamburgs Literaturhauschef Rainer Moritz.
       
 (DIR) Corona-Informationen an Schulen: Ohne Deutsch verloren
       
       Die Schulpolitik in der Pandemie ist unverständlich genug. Es wäre das
       Mindeste, aktuelle Infos in verschiedenen Sprachen anzubieten.
       
 (DIR) Der ganz alltägliche Rassismus: Zur Sprache gebracht
       
       Wieso sich auf Englisch verständigen, wenn es besser doch auf Deutsch geht?
       Aufdringliche Weltgewandtheit als linguistisches Profiling.
       
 (DIR) Die Wahrheit: Weissagung eines alten Weißen
       
       Der Kampf für eine Verbesserung der Wirklichkeit über den Umweg der Sprache
       fordert seine ersten Opfer: Sinn und Verstand.