# taz.de -- Endlagersuche
(DIR) Vorbereitungen für Neubau: AKW-Neubau an polnischer Ostsee
In Polen beginnt der Bau eines Atomkraftwerks. Das Land will so von der
Kohle loskommen. Doch es gibt eine Reihe an Unwägbarkeiten.
(DIR) Atomare Endlagersuche: Zum Glück ohne Politik
Erfreulich wissenschaftlich wird die derzeitige Suche nach einem Endlager
betrieben. Die Probleme kommen erst dann, wenn es politisch wird.
(DIR) Endlagersuche für Atommüll: Neues bei der 1-Million-Jahre-Frage
Atommüll aus 60 Jahren Kernkraftnutzung muss ein Endlager finden. Geeignet
ist laut einem Bericht nur noch ein Viertel der Bundesrepublik.
(DIR) Physiker über die Endlagersuche: „Wir erleben eine riesige Hängepartie“
Bei der Suche nach einem Atommüllendlager ist das Nationale Begleitgremium
inzwischen anerkannt, sagt Armin Grunwald. Trotzdem sei noch Luft nach
oben.
(DIR) Endlagersuche: Gorlebens allerletztes Kapitel beginnt
Das Erkundungsbergwerk für ein Endlager in Gorleben wird wieder
zugeschüttet. Das erfreut die Atomkraftgegner im Wendland.
(DIR) Endlagersuche und die CDU: Das wirklich ewige Leben
Die Suche nach einem Endlager wird uns wohl noch 50 Jahre beschäftigen.
Außer die CDU kommt an die Macht. Dann wird es noch länger dauern.
(DIR) Hochradioaktiver Atommüll: Standorte für Endlager weiter eingegrenzt
Fast ein Fünftel der für hochradioaktiven Atommüll diskutierten Gebiete
ist aus dem Rennen. Brandenburg und Bayern können aufatmen.
(DIR) Verspätung bei Suche für Atommüll-Lösung: Endlager erst in halbem Jahrhundert
Eine Lösung für stark strahlenden Atommüll noch lange nicht zu erwarten,
sagt eine neue Studie. Statt ursprünglich 2031 wird nun das Jahr 2074
angepeilt.
(DIR) Ausgestrahlt-Sprecher über Endlagersuche: „Von Beteiligung keine Spur“
Zehn Jahre Atommüll-Endlagersuche haben Helge Bauer enttäuscht. Er weiß,
was sich ändern müsste, damit das Verfahren nicht erneut vor die Wand
fährt.
(DIR) Erneute Verzögerungen bei Endlager-Bau: Schacht Konrad wird nicht fertig
Der Bau des Atommüllendlagers Schacht Konrad im niedersächsischen
Salzgitter verzögert sich erneut. Atomkraftgegner fordern den Abbruch des
Projekts.
(DIR) Lagerung des Asse-Atommülls: Auf Dauer ins Zwischenlager?
Die Endlager-Suche für hoch radioaktiven Atommüll verzögert sich. Eine
Konsequenz ist Ratlosigkeit bei der Frage, wo der Müll aus der Asse hin
soll.
(DIR) Lagerstätte für Atommüll: Im Worst Case erst 2068
Die Suche nach dem Ort, wo der Atommüll gelagert werden soll, zieht sich
hin. Im Extremfall könnte es erst in 40 Jahren eine Entscheidung geben.
(DIR) Endlager für Atommüll: Von einem Extrem ins andere
Es ist keine Überraschung, dass sich die Entscheidung für einen
Endlagerstandort weiter verzögert. Das geplante Jahr 2031 war nie
realistisch.
(DIR) Standortsuche dauert länger: Atomendlager nicht vor 2046
Bisher sollte im Jahr 2031 klar sein, wo Deutschlands nuklearer Abfall
hinkommt. Nun soll es im Extremfall sogar bis 2068 dauern.
(DIR) Geschönte Sicht auf die Dinge: Alles halb so wild!?
Der taz Panter FC freut sich über Spiele ohne Eigentor, Medien bejubeln den
verpassten Erdrutschsieg der Republikaner. Irgendwas ist immer gut.
(DIR) Bürgerbeteiligung bei der Endlagerfrage: Keine Zeit für zu viel Streit
Die Suche nach einer dauerhaften radioaktiven Müllkippe geht weiter. Ohne
viel Verzögerung sollen mögliche Betroffene eingebunden werden.
(DIR) Komplizierte Endlagersuche: Sonderwege beim Atommüll
Hannover plant ein eigenes Gutachten für den Standort eines Atom-Endlagers.
Auch Bayern und Sachsen zeigen Skepsis beim Suchverfahren.
(DIR) 25 Jahre Anti-Atom-Firma Salinas: Atomsuppe versalzen
Vor 25 Jahren gründeten Atomkraftgegner die Firma Salinas. Mit
Salzförderung wollten sie verhindern, dass in Gorleben ein Endlager gebaut
wird.
(DIR) Atomkraftgegner*innen im Wendland: „Das Engagement geht weiter“
Die Atomkraftgegner*innen im Wendland werten das Aus für Gorleben als
Erfolg ihres Widerstandes. Am Ziel sehen sie sich aber noch lange nicht.
(DIR) Nutzung des Bergwerks Gorleben: Endlager als Wellness-Oase?
Die CDU möchte das einstige Endlager-Bergwerk Gorleben für kommerzielle
Zwecke nutzen. Atomkraftgegner warnen davor, die Grube offen zu halten.
(DIR) Koordinatorin über Gorlebener Gebet: „Es muss weitergehen“
Christa Kuhl kämpft seit Jahren gegen ein Endlager für Atommüll in
Gorleben. Und nun? Ein Gespräch über ein Ende, das keines ist.
(DIR) Suche nach Endlager für Atommüll: Unter der Oberfläche
Ende September werden Standorte benannt, an denen ein nukleares Endlager
errichtet werden könnte. Dann wird die heftige Debatte erst losgehen.
(DIR) Suche nach Endlager für Atommüll: Frist und Frust
Wo soll der Atommüll aus den abgeschalteten Akw bleiben? Das Nationale
Begleitgremium zur Endlagersuche klagt über Termindruck und Überforderung.
(DIR) Atommüll-Endlager in Deutschland: Auf der Suche
Bis 2031 soll ein Standort für ein Atommüllendlager gefunden sein. Derzeit
reisen zwei Bundesbehörden durch das Land und werben für das Verfahren.
(DIR) Nutzlose Atommüll-Verpackungsanlage: Die stille Fabrik im Gorlebener Wald
400 Millionen Euro hat eine Verpackungsanlage für Atommüll nahe Gorleben
gekostet. Die sinnlose Fabrik läuft für fünf Millionen jährlich im
Stand-by.
(DIR) Bürgervertreterin über Atommüll: „Ich muss das Endlager nicht suchen“
Ein neues Gremium begleitet die Suche nach einem Endlager für Atommüll.
Jorina Suckow erzählt, wie sie zufällig Mitglied wurde.
(DIR) Jürgen Trittin über Atom-Finanzen: „Es geht überhaupt nicht um Rache“
Wie lässt sich das nötige Geld für den Atomausstieg sichern? Jürgen Trittin
hofft auf eine Einigung der von ihm geleiteten Kommission mit den
Betreibern.
(DIR) Energiewende in Deutschland: 30 Milliarden mehr für Atomausstieg
Die ewige Endlagersuche könnte die Kosten explodieren lassen. Auch die
wirtschaftlichen Probleme der AKW-Betreiber stellen ein Risiko dar.
(DIR) Standort für Atomendlager gesucht: Kommission denkt bis 2170
In Gorleben darf kein Bergwerk entstehen, das die Eignung als
Atommüllendlager verhindert. An Alternativstandorten ist das anders. Bis
jetzt.
(DIR) Endlager in Gorleben: Gericht hält Möglichkeiten offen
Der Salzstock in Gorleben darf von Grundstückseignern weiterhin nicht
verändert werden. Damit bleibt der Ort als Endlagerstandort in der
Diskussion.
(DIR) Streit in der Endlagerkommission: Gegen die Vereinbarungen
Die Endlagerkommission diskutiert, ob die AKW-Betreiber weiter mitwirken
dürfen. In ihren Augen belasten deren Klagen die Arbeit des Gremiums.
(DIR) Abstellplätze für Castoren: Treu und geduldig mit dem Atommüll
Das Umweltministerium will alle Bundesländer in die Pflicht nehmen.
SPD-Ministerpräsident Weil findet, Niedersachsen habe seine Pflicht schon
getan.
(DIR) Atommülldeponie am Fehmarnbelt: Strahlung am Ende des Tunnels
Dänemark sucht nach einem dauerhaften Standort für seine strahlenden
Hinterlassenschaften aus Krankenhäusern und der Forschung.
(DIR) Grüne streiten über Atommüll: „Je schneller, desto gorlebener“
Während Schleswig-Holsteins Umweltminister Robert Habeck aufs Tempo drückt,
plädiert Niedersachsen für Sorgfalt bei der Endlagersuche.
(DIR) Atomgegner in der Endlagerkommission: Keine Lust, Statisten zu sein
Mehrere Anti-Atom-Initiativen haben ihre Teilnahme an der
Endlagerkommission abgesagt. Sie seien nicht bereit, „Bürgerbeteiligung
vorzugaukeln“.
(DIR) Rebecca Harms über 30 Jahre „Tag X“: „Macht verschiebt sich stückweise“
Am 8. Oktober 1984 kam der erste Atommüll in Gorleben an: Ein Anlass zur
Resignation war das nicht, sagt Grünen-Politikerin Rebecca Harms.
(DIR) 30 Jahre „Tag X“: Geschichte wird gemacht
Vor 30 Jahren rollten im Wendland die ersten Fässer mit Atommüll: Ein
Rückblick auf einen historischen Kampf, der längst nicht vorbei ist.
(DIR) Kommentar Altlasten der Atomkraft: Hintertür der AKW-Betreiber
Der Staat wird zur Kasse gebeten, wenn ihr Finanzpolster für Rückbau und
Entsorgung nicht reicht. Dabei sollten die Atomkonzerne unbegrenzt haften.
(DIR) Kommentar Bad Bank für AKW: Zu verstrahlt, um wahr zu sein
Die Atomindustrie will die Ausstiegskosten verstaatlichen. Aber kein
Politiker wird den Lobbyisten noch einmal eine Menge Geld hinterherwerfen.
(DIR) Entsorgung radioaktiver Abfälle: Konrad könnte kippen
Ein großer Teil radioaktiven Abfälle darf im geplanten Endlager Schacht
Konrad nicht angenommen werden. Darüber ärgert man sich in
Baden-Württemberg – weil es den eigenen Müll betrifft.
(DIR) Kommentar Endlagerkommission: Verständlich, aber riskant
Es gibt gute Gründe für die Umweltverbände, die Mitarbeit bei der
Endlagerkommission zu verweigern. Politisch klug ist es aber nicht.
(DIR) Besetzung der Endlager-Kommission: N.N. strahlt für die Umweltvertreter
Der Bundestag wählt für die Endlager-Kommission ein Expertengremium ohne
Vertreter der Umweltverbände. Sie hatten aus Protest niemanden benannt.
(DIR) Suche nach Atommüll-Endlager: Hendricks will Vertrauen
Niedersachsen hatte den Plan für die Erkundung von Gorleben aufgehoben und
wurde vom Bund dafür verklagt. Jetzt wird die Klage zurückgezogen.
(DIR) Endlagersuche wohl unter CDU-Führung: Entscheidung unter vier Augen
CDU-Frau Ursula Heinen-Esser soll den Vorsitz der Expertenkommission
übernehmen. Umweltverbände finden das nicht gut.
(DIR) Atommüll in Deutschland: Gorleben belebt die Papiere
Eine Endlagersuchkommission soll „ergebnisoffen“ nach einer Lagerstätte für
Atommüll suchen. Aber die Idee „Gorleben“ ist nicht totzukriegen.
(DIR) Atommüll Endlager-Kommission: Umweltverbände unter Druck
Die Parteien halten am Zeitplan für die Besetzung der Endlager-Kommission
fest. Aber die deutschen Umweltverbänder wollen noch nicht.
(DIR) Atommüll in Deutschland: Grüne gegen Werner Müller
Die Bundestagsparteien dementieren einen Bericht, dass der ehemalige
Wirtschaftsminister die Endlager-Kommission leiten soll.
(DIR) Gesetz zur Endlagersuche: Streit um Vorschlag Oettingers
Kurz vor der Verabschiedung des Endlagersuchgesetzes äußert der
baden-württembergische Umweltminister Kritik. Die Suche müsse auf einer
„weißen Landkarte“ stattfinden.
(DIR) Konsens zum Endlagersuchgesetz: Kein Amt für politische Entsorgung
In der Kommission zur Endlagersuche sollen die Vertreter von Bundestag und
Bundesrat nicht abstimmen dürfen. Das soll für Entpolitisierung sorgen.
(DIR) Kommentar Endlager-Gesetz: Echter Konsens nicht in Sicht
Die CDU lässt ihren Umweltminister hängen, Rot-Grün hilft ihm aus der
Bredouille. Jetzt sollten SPD und Grüne auf Änderungen am Gesetz drängen.