# taz.de -- Alle Artikel von Birte Müller
(DIR) Kein Platz im Restaurant für Willi: Der muss raus
Weil ein Gast meckert, verweist ein Kellner den schwer mehrfach normalen
Willi seines Restaurants. Das ist verboten, ändert aber erst mal nichts.
(DIR) Schulabschlüsse mit und ohne Party: Feiern dient der Inklusion
An der Stadtteilschule gab's keine Party nach der Abschlussfeier – wohl ein
Coronaschaden. Dabei ist wahre Inklusion, wenn alle miteinander tanzen.
(DIR) Das Gesetz der Wiederholung: Schrecklicherweise hat mein Vater recht gehabt
Fernsehgewohnheiten können eine Flucht vor Überforderung sein. Dass das mit
Behinderung zu tun hätte, ist nur eine billige Ausrede.
(DIR) Medien machen süchtig: Smartphones sind die neuen Zigaretten
In Zukunft werden auf Handys Hinweise prangen, die vor den Gefahren der
Mediensucht warnen. Natürlich mit Schockbildern.
(DIR) Pränatale Diagnostik: Menschen mit Downsyndrom bald auf der Roten Liste
Die gesellschaftliche Akzeptanz für ein abgetriebenes Kind ist höher, als
für ein behindertes Kind. Diese Haltung birgt eine große Gefahr.
(DIR) Weniger arbeiten als man will: Ein Traumjob
Anspruch auf einen Job per Bundesteilhabegesetz zu haben, heißt nicht, ihn
zu bekommen. Auch wenn mal alles passt. Und das kommt nur sehr selten vor.
(DIR) Verwirrende Knöpfe in Bussen und Bahnen: Das Leben ist kein Fahrgastwunsch
In Aufzügen, Bussen und Bahnen gibt es eine Vielzahl von Knöpfen, deren
Funktion sich nicht immer intuitiv erschließt. Willi probiert sie alle aus.
(DIR) Leben mit Behinderung: Scheiße Gaslighting
Wenn Mitmenschen die Besonderheiten eines Lebens mit einem behinderten Kind
nicht zur Kenntnis nehmen, kann das ganz schön schmerzen.
(DIR) Ein Jahr, so verrückt wie jedes andere: Wohin mit dem Cannabis-Überschuss?
Kaum angefangen, ist auch 2025 schon wieder fast vorbei – und lässt viele
Fragen offen. Schuld daran ist nicht zuletzt Estland.
(DIR) Rassismus und Behindertenfeindlichkeit : Der mit den Nazis tanzt
Für viele ist Willi wegen seiner Behinderung ein „Problem im Stadtbild“.
Diese Auffassung, jemand sei mehr oder weniger wert, ist
menschenverachtend.
(DIR) Smartphone-Verbot in der Schule : Deutlich weniger Zombies
An der Stadtteilschule unserer Tochter wurde nach den Ferien eine
Null-Handy-Regelung eingeführt. Alle haben es bis jetzt überlebt.
(DIR) Das Kreuz mit dem Neusprech: Vom Wortmüll zur neuen Perspektive, Digga!
Neue Wörter aus der Jugend-, Management- oder Politsprache nerven. Manche
sind aber auch ganz brauchbar.
(DIR) Megatrend Tätowierungen: Diffuse Botschaften
Tattoos sind nicht nur Mainstream geworden, sie haben sich auch stilistisch
verändert. Tätowierte Rollstuhlfahrende werden trotzdem schräg angeschaut.
(DIR) Esoterik unter Strom: Grüße an die Lichtwesen
Erleuchtete Esoteriker_innen machen mich fertig. Aber die Idee, dass in
allen Maschinen kleine Elementarwesen für uns arbeiten, finde ich lustig.
(DIR) Aufmerksamkeit bekommen von Mitmenschen: „Arschloch“ klappt immer
Unser Sohn Willi kommuniziert vor allem nonverbal. Zu den Wörtern, die er
sprechen kann, gehört „Arschloch“. Nun hat er einen Kontext dafür gefunden.
(DIR) Smartphones im Leben von Kindern: Verblödende Zeitfresser
Mich gruselt, wenn ich sehe, wie Kinder im Sekundentakt Videos vom
Bildschirm wischen. Sie verpassen so viel von dem, was sie eigentlich tun
sollten.
(DIR) Alltag nach Willis Auszug: Doppelte Freude am Wochenende
Seit unser Sohn Willi ausgezogen ist, haben sich die Chancen auf
Entspannung verbessert. Mir wird klar, was wir die Jahre vorher alles
geleistet haben.
(DIR) Kleinstparteien und ihre Programme: Die Felsen in der Brandung
Bei der letzten Bundestagswahl traten Parteien mit teils verblüffend
amüsanten Programmen an. Ich habe Lust bekommen, auch eine Partei zu
gründen.
(DIR) Wählen für Menschen mit Behinderung: Sollen Egemen und Achmad weg?
Mein Sohn hat eine geistige Behinderung. Damit er wählen kann, müssten
Formulierungen gefunden werden, die sich auf seine Lebenswirklichkeit
beziehen.
(DIR) Cannabisanbau im Familienverband: Mein Papa, der Perfektionist
Ich habe mir vorgenommen, mehr Drogen zu konsumieren. Deshalb möchte ich
meinen Vater überzeugen, neben seinen Sonnenblumen auch Cannabis anzubauen.