# taz.de -- Alle Artikel von Valérie Catil
(DIR) Tod des Modeschöpfers Valentino: Der letzte Kaiser
Der Modedesigner Valentino ist tot. Die Doku „Valentino: The Last Emperor“
offenbart, wie er lebte: prunkvoll, provokant und doch manchmal zärtlich.
(DIR) US-Behörde ICE infiltriert: Angenommen, nach sechs Minuten Bewerbungsgespräch
Trumps faschistoider Schlägertrupp ICE stellt offenbar Personal ein, ohne
es vorher zu überprüfen. Die Journalistin Laura Jedeed hat es erlebt.
(DIR) Quizhshowgewinner über Quiz und Trivia: „Quiz hilft, diese Welt etwas besser zu verstehen“
Harrison Whitaker schrieb in den USA und England Quizgeschichte. Ein
Gespräch über seine Motivation, perfekte Fragen und eines seiner
Fachgebiete: Filme.
(DIR) US-Angriff gegen Venezuela: Komplexe Bodysnatcherei
In „Invasion of the Body Snatchers“ steuert ein Alienparasit die Gedanken
der Befallenen. Ähnlich wirkt, wer Trumps Völkerrechtsbruch nicht klar
benennt.
(DIR) Alternative Weihnachtsfilme: Wenn „Tatsächlich… Liebe“ nicht mehr zieht
Unsere Autorin kann nicht jedes Weihnachten die gleichen Filme gucken. Egal
ob Psychofilm, Erotikthriller oder queere Romanze: Es braucht neue
Klassiker.
(DIR) Fotografien über queere Fluchterfahrung: Brutale Zärtlichkeit
Ashkan Shabani ist ein queerer Fotograf aus dem Iran. In seiner Arbeit
clasht Verletzlichkeit mit Gewalt, politischen Bildern, einer wütenden
Dynamik.
(DIR) Hautfarben-Chart in ARD-Show „Die 100“: Befremdlich und falsch
Die ARD-Show „Die 100“ reproduziert eine Szene aus Family Guy. Sie will
damit den Rassismus von Merz' Stadtbild offenbaren. Und verfällt ihm dabei
selbst.
(DIR) Tarantino beleidigt Schauspieler Dano: Keine Liebe, keine Gnade
Ein bescheidenes Schauspieltalent, so was scheint Regisseur Quentin
Tarantino nicht zu gefallen. Denn warum sonst würde er Paul Dano
herabwürdigen?
(DIR) Film „The Big Short“ und die KI-Bubble: Manchmal sehen wir Blasen
Der Hedgefondsmanager Burry wettet 1,1 Milliarden Dollar gegen die KI. Vor
der Finanzkrise 2008 lag er richtig, wie der Film „The Big Short“ erzählt.
(DIR) Debatte um Prostitutionsgesetz: Staatlich geschützte Vergewaltigungskultur
Bundestagspräsidentin Julia Klöckner hat die Debatte wieder angestoßen:
Deutschland unterstützt männliche Freier beim Zugriff auf Frauenkörper.
(DIR) Paris Hilton Serie über ADHS: Exklusive Inklusivität
Paris Hiltons neueste Selbstverwertung bietet Inneneinrichtungstipps für
Menschen mit ADHS. Auch bietet sie verdammt viel Ragebait.
(DIR) 50 Jahre „Rocky Horror Picture Show“: Ein Schritt nach links und zwei nach rechts
Das legendäre Musical feiert queere Selbstbefreiung. Heute, wo autoritäre
Politik Körper normieren will, ist es wieder so bedeutend wie vor 50
Jahren.
(DIR) YouTube-Format über Kunstraub: Oky und der Detektiv
Ein Ermittler und der Dieb eines Van-Gogh-Gemäldes analysieren
Kunstdiebstahlszenen im Film. Ein seltener Einblick in die Welt der
Kunstverbrechen.
(DIR) Frankreich beschließt Ja-heißt-Ja: Deutschland muss nachziehen
Die Assemblée nationale hat Konsens in die strafrechtliche Definition von
Vergewaltigungen aufgenommen. Ein Schritt, der hierzulande überfällig ist.
(DIR) Friedrich Merz ist kein Feminist: Im Namen der Töchter
Merz sieht Frauen wegen Migration in Gefahr, hat sich aber nie für ihren
Schutz interessiert. „Die Töchter“ schiebt er als rhetorisches Mittel vor.
(DIR) Grenzen von Chatbots: Auch die KI glaubt an Gott
ChatGPT kann bald erotische Konversationen führen. Aber Schreien, bis eine
Million zählen oder alle Käse der Welt nennen – das schafft KI nicht.
(DIR) Deepfake-Scam auf Meta-Plattformen: Wenn Merz und Trump Ihnen Geld schenken wollen
Eine Recherche des Tech Transparency Project zeigt, dass Meta
Deepfakevideos als Werbung zulässt. Den Scammern, aber auch Meta bringt das
viel Geld.
(DIR) Pelicot-Prozess nach Berufung: Zehn Jahre für Hussamettin D.
Der Pelicot-Prozess ging in eine neue Runde, als einer der Täter Berufung
einlegte. Nun wurde er in Nîmes zu zehn Jahren Haft verurteilt.
(DIR) Glorifizieren Filme Krieg? : Ein Albtraum, aus dem es kein Erwachen gibt
Antikriegsfilme? Gibt’s nicht, fand François Truffaut. Doch ein Film straft
ihn Lügen, weil er die Brutalität des Krieges nicht glorifiziert.
(DIR) Film „This Is England“ wird real: Das ist England – immer noch
Der Rechtsextreme Tommy Robinson rief letzte Woche in England zur Großdemo
auf. Seine Parolen klingen wie in Shane Meadows’ Filmklassiker von 2006.