# taz.de -- Brasilien vor der Stichwahl: „Olé, olá, Lula“
       
       > Der Kampf ums brasilianische Präsidentenamt entscheidet sich auf Social
       > Media. Bevorzugt der US-Konzern Meta den rechten Kandidaten Bolsonaro?
       
 (IMG) Bild: Während einer Wahlkampfveranstaltung der Arbeiterpartei von Lula da Silva in Porto Alegre am 19. 10. 2026
       
       „Noch nie waren hier so viele Menschen auf einmal wie heute“, brüllt ACM
       Neto von der Bühne in die schwüle Abendluft von Salvador da Bahia und gibt
       dem gar nicht so massenhaften Volk auf dem Platz das Zeichen zum Jubeln und
       Fahnenschwenken. „Flávio“, brüllt er, „das darfst du nicht vergessen, du
       musst uns trotzdem helfen, auch wenn hier noch die PT regiert.“ ACM Neto,
       der jüngste Spross aus einer Politikerdynastie in Brasiliens Nordosten, ist
       seinem Konkurrenten von der Arbeiterpartei PT gerade in der Gouverneurswahl
       unterlegen gewesen. Jetzt macht er Stimmung für den Auftritt des rechten
       Kandidaten für die Stichwahl um das Präsidentenamt am Sonntag: Flávio
       Bolsonaro.
       
       Auch Bolsonaro ist der Sohn eines bekannten Politikers: Sein Vater ist der
       wegen eines Putschversuchs verurteilte Jair Bolsonaro. Dem Sohn hat der
       straffällige Vater nicht geschadet: In den Umfragen liegt Bolsonaro junior
       von der Partido Liberal (PL) zwei Prozentpunkte vor Amtsinhaber Lula da
       Silva, der für die PT antritt.
       
       Im östlichen Bundesstaat Bahia hat Lula in 413 von 417 Gemeinden gewonnen.
       Vielleicht haben Flávios Wahlkampfberater deswegen die Hauptstadt Bahias,
       Salvador, auf die Liste der Städte gesetzt, die der Kandidat noch schnell
       vor der Stichwahl persönlich aufsuchen soll. Seine bisherigen Live-Events
       waren mäßig erfolgreich: Der älteste Sohn von Jair hat weder das Charisma
       des Vaters noch dessen derbe Sprache, mit der sich manche identifizieren.
       
       Als Flávio Bolsonaro schließlich in der Dämmerung auf der Bühne steht,
       versucht er es mit Melodramatik: „Hier steht einer, der sich jeden Tag
       seines Lebens für das Volk opfert“, verkündet er, „einer, der sogar sein
       Leben für euch aufs Spiel setzt.“ Die Zuschauer zeigen sich wenig
       beeindruckt. Zu einen scheint sie vor allem das Feindbild Arbeiterpartei.
       
       ## Parolen und harte Beats
       
       „Die PT wird sterben“, skandieren sie, und: „Lula ist ein Dieb, der in den
       Knast gehört“, „PTler, wir finden dich“. Die Parolen sind Refrains von
       Rio-Funk-Songs, mit harten Beats unterlegt, wie sie auch in von Milizen
       dominierten Slums gespielt werden. An diesem Abend in Salvador klingen sie
       wie eine konkrete Bedrohung. Es wirkt fast ironisch, als Flávio zu diesem
       Sound brüllt: „Ab Januar erkläre ich dem Narco-Terror den Krieg!“
       
       Den größten Applaus erntet er mit der Ankündigung, er werde „alle
       Sexualstraftäter chemisch kastrieren“. Da tobt die Menge endlich vor
       Begeisterung und beantwortet die Frage: „Wer von euch will Jair Bolsonaro
       zurück?“ vielstimmig mit: „Bolsonaro, komm wieder!“ Womöglich ist der
       Kandidat für die Anwesenden nur zweite Wahl, da sein Vater nicht wählbar
       ist. Nach acht Minuten Redezeit verschwindet er in einer Limousine und
       verlässt die Stadt, ohne jemandem aus dem Volk die Hand gereicht zu haben.
       
       Das Publikum besteht aus vielen Senioren, eine Mehrzahl ist mittleren
       Alters. Junge Leute oder Kinder sind kaum vertreten. Viele sind weiß, viele
       machen frustrierte Gesichter. „Jair war ein Heiliger, er hätte nie
       verurteilt werden dürfen“, sagt der 72-jährige Luiz Bahiano und zählt auf:
       „Er hat die soziale Gerechtigkeit verbessert, Wasser in das trockene
       Hinterland gebracht.“
       
       Tatsächlich war es ein Programm der Regierung Lula, das Kleinbauern mit
       Wasserspeichern und Pumpen versorgt hat. Doch von Fakten lässt Bahiano sich
       nicht ablenken und meint nur: „Fertig gebaut, wollte ich sagen, unter Lula
       ist doch nie etwas fertig geworden!“ Der Rentner sucht sich bei einem
       Händler eine Brasilienflagge für zu Hause aus. Es gibt sie auch in der
       Variante, wo die Mitte geteilt ist wie Pizzen mit zwei
       Geschmacksrichtungen: Brasilien/Israel oder Brasilien/USA. „USA steht für
       Freiheit“, erklärt der Militärpolizist João Paulo. „Bei uns lassen die
       Professoren die Studenten durchfallen, wenn sie nicht die PT wählen.
       Amerikaner können sagen, was sie wollen, und sie haben finanzielle
       Freiheit!“
       
       Die Brasilianer leiden unter hohen Sprit- und Lebensmittelpreisen; sie sind
       von einer Reihe Skandalen zermürbt, von den Politikern und den
       Institutionen enttäuscht. Jeder Fünfte ist trotz Wahlpflicht am ersten
       Wahltermin nicht erschienen – ein Tiefstwert in den vergangenen 30 Jahren.
       Um diese Nichtwähler ringen die Kandidaten auf den letzten Metern vor dem
       Stichtag.
       
       ## Bolsonaro geriert sich als Mann des Wandels
       
       Flávio Bolsonaro präsentiert sich – wie zuvor sein Vater – als der Mann des
       Wandels. Sein Wahlprogramm besteht hauptsächlich darin, dass er an Lulas
       Stelle treten will. Auf den T-Shirts an Verkaufsständen zeigt sich der
       45-Jährige in einer digital bearbeiteten Version mit heldenhaftem
       Fernblick, ohne graue Haare oder Bauchansatz. In Whatsapp-Gruppen
       veröffentlicht die Bolsonaro-Truppe KI-generierte Videos, in denen Avatare
       vermeintliche Aussagen des Präsidenten Lula illustrieren, die aus dessen
       Reden zusammengeschnitten sind. Auf Instagram gibt es emotional aufgeladene
       Botschaften und polemische Inhalte, die vom Algorithmus bevorzugt
       verbreitet werden. Aus den Kreisen der Influencer erwachsen inzwischen
       Nachwuchspolitiker mit wenig oder keiner realen politischen Erfahrung.
       
       Einer davon begleitet Flávio Bolsonaro auf dessen Wahlkampftour: Nikolas
       Ferreira, Abgeordneter von der PL. Der 30-Jährige verbreitet per KI
       bearbeitete Posts, darunter angebliche Audios des Präsidenten Lula, in
       denen dieser vermeintlich zum Drogengebrauch aufruft. Ein Gerichtsbeschluss
       verbietet Ferreira und seinem Kollegen, dem Influencer Pablo Marçal,
       Falschmeldungen weiterzuverbreiten, die bereits als solche identifiziert
       wurden, oder die Reichweite ihrer Posts durch Zahlungen an Meta zu erhöhen.
       
       Sehr viele Brasilianer:innen allerdings nutzen Social Media extensiv –
       aber nicht unbedingt kritisch. Laut einer Studie des Instituts DataSenado
       aus dem Jahr 2025 informieren sich mehr als die Hälfte der Brasilianer vor
       allem digital, überwiegend über Instagram. Eine weitere Studie zeigt:
       Gerade wer sich sicher im Umgang mit Falschmeldungen wähnt, lässt sich
       besonders leicht täuschen.
       
       In der Bubble der Bolsonaro-Anhänger wird eine ganz eigene Interpretation
       der Welt propagiert, erklärt der Kommentator des Nachrichtenportals Brasil
       de Fato, Rossano Rafaelle Sczip. Wer diesem geschlossenen Weltbild lange
       genug ausgesetzt sei, lasse sich von der äußeren Realität kaum noch
       beeinflussen.
       
       Beispiele dafür gibt es zahlreich: Der inhaftierte Masterbank-Chef hat zig
       Millionen für einen Film über Flávios Vater gespendet? Da verliert
       Bolsonaro ein paar evangelikale Stimmen, die aber bald zu ihm
       zurückkehrten. Es wird bekannt, dass der Familienvater an Sexorgien mit
       Prostituierten teilgenommen hat? Sein Bild als gottesfürchtiger Christ
       bleibt dennoch unbeschädigt.
       
       ## Bolsonaro wird zum Avatar
       
       Der Kandidat Bolsonaro ist wie ein Avatar, der unabhängig von Fakten
       existiert. Diese Parallelwelt auf Social Media ist von langer Hand
       vorbereitet: Flávios Bruder Eduardo baute schon 2022 eine eigene Abteilung
       für Digitalwahlkampf und Falschmeldungen auf und verbreitete erfolgreich in
       der breiten Öffentlichkeit so absurde Falschmeldungen wie die Behauptung,
       die PT würde in öffentlichen Kinderkrippen Nuckelflaschen mit Penissen als
       Saugaufsatz einsetzen.
       
       Nach dem Schock vom 4. Oktober, [1][als Lula mit rund 45 Prozent rund 2
       Prozentpunkte hinter seinem rechten Kontrahenten lag,] ist die Linke
       endlich auch bereit, sich digital professioneller aufzustellen. „Lula mag
       analog sein, die Kampagne muss digital werden“, fordert der Abgeordnete
       André Janones, der 2022 Lulas digitale Wahlaktivitäten geleitet hatte.
       
       Er ruft auf seinem Whatsapp-Kanal mit dem Titel „Exercito do Lula“ („Lulas
       Heer“) zur aktiven Mitarbeit für den Sieg des PT-Mannes auf. Mit täglichen
       Videobotschaften hat es Janones geschafft, innerhalb kürzester Zeit mehr
       als 7,3 Millionen „Soldaten“ zu versammeln, denen der Social-Media-Kenner
       die Regeln erklärt: dass sie Provokationen des politischen Gegners
       ignorieren müssen, weil der Algorithmus Posts mit Negativreaktionen
       aufwertet. Dass sie Posts der Linken nicht nur liken, sondern auch mit
       Kommentaren versehen und weiterleiten müssen. Dass konzertierte Aktionen
       für mehr Aufmerksamkeit sorgen.
       
       ## Können die „Lula-Soldaten“ das Blatt wenden?
       
       Täglich verbreitet Janones neue Erklärungen und Aufgaben, die seine
       wachsende Gefolgschaft ausführt. In zahlreichen Städten begleiten seine
       Gefolgsleute ein TV-Interview Bolsonaros mit dem Lärm von Tausenden
       rasselnder Töpfe. Einen Tag später veröffentlichen wieder Tausende
       gleichzeitig unter dem Motto „Gelb-Grün ist unser!“ auf Instagram Selfies
       in den Nationalfarben und machen dazu das L-Zeichen für Lula. Eigentlich
       waren die Nationalfarben bisher ein Symbol, dessen sich vor allem die
       Rechten bedienten. Doch diese Aktion der „Lula-Soldaten“ bestimmt die
       Diskussion auf der Plattform für Tage. Man kann den Eindruck gewinnen, dass
       sich das Blatt auch wieder wenden könnte.
       
       Gleichzeitig häufen sich gerichtliche Auseinandersetzungen um bewusst
       lancierte Falschmeldungen. Die PL von Bolsonaro will per Gerichtsbeschluss
       32 Instagram-Konten blockieren, 221 Veröffentlichungen zurückziehen und
       weitere Profile überwachen lassen.
       
       Die Anzahl und Reichweite der Klagen deuteten auf den Versuch hin, die
       Debattenlage im Wahlkampf zu kontrollieren, sagte dazu der auf digitales
       Recht spezialisierte Anwalt Lucas Mourão dem Nachrichtenkanal ICL. Die
       prophylaktische Löschung von Inhalten, die als politische Interpretationen
       klassifiziert werden, sei gefährlich nah an vorauseilender Zensur.
       
       Ziele der Klagen sind unter anderem die Gewerkschaftszentrale CUT, der
       linke Nachrichtenkanal Midia Ninja und verschiedene Politiker der
       Arbeiterpartei PT. Das konservative Nachrichtenmagazin Veja behauptete, der
       inhaftierte Banker Vorvaro habe ein Biopic von 2010 über Lula mit 30
       Millionen Reais (rund 5,3 Millionen Euro) bezuschusst. Obwohl das Magazin
       keine rechtsgültigen Beweise vorlegte, durfte die Behauptung so stehen
       bleiben. Die Polizei sowie die Verteidigung von Vorvaro lehnen die Meldung
       als falsch ab.
       
       Auch der Konzern Meta von Mark Zuckerberg bleibt schwer greifbar. Die PT
       wirft ihm Ungleichbehandlung vor, weil es zeitweise nicht möglich ist, über
       KI-Agenten digitale Werbung für Lula zu erstellen, während Plakate für
       Bolsonaro problemlos machbar sind. Inhalte von Lula-freundlichen
       Instagram-Konten erreichen trotz höherer Follower-Zahlen weniger Menschen
       als diejenigen von Flavio-freundlichen Konten. Meta gibt dazu an, es habe
       sich nicht um eine Bevorzugung von Flávio Bolsonaro gehandelt, sondern um
       technische Probleme, die nicht nur Brasilien betroffen hätten. Eine erneute
       Klage zum selben Thema ist bislang nicht entschieden.
       
       Wir müssen die Straßen und das Netz besetzen, ruft Janones seinen Followern
       zu. Und die Leute gehen auf die Straße. Vor allem Studenten, aber auch
       Arbeiter, Künstler und LGBTQ laufen durch Brasiliens Innenstädte, schreien
       an mehr als 70 Orten ihre Unterstützung für Präsident Lula in die Welt. Am
       11. Oktober, nur 14 Tage vor der Stichwahl, kamen auf der Avenida Paulista
       mehr als 1 Million Menschen für Lula zusammen.
       
       Jair Bolsonaro hatte die Prachtstraße im Zentrum São Paulos immer als sein
       Territorium betrachtet. Angesichts Lulas analoger Erfolge überdenkt Flávio
       Bolsonaro seinen Terminkalender und beginnt hastig selbst eine analoge Tour
       durch das Land. In São Paulo schafft er es mit knapp 80.000 Besuchern auf
       weniger als ein Zehntel des Zulaufs von Lulas Event. In Salvador Bahia
       bekommt er acht Tage vor der Stichwahl erneut nicht mehr als 80.000
       Menschen zusammen.
       
       Einen Tag später tragen neun von zehn Passagieren im Linienbus 0145 in
       Salvador Rot. Spontan formt sich ein Sprechchor, vorsichtig erst, dann
       immer wilder, lauter, freudiger: „Olé, olé, olé, olá, Lula, Lula.“
       Valdelice Silva schüttelt die Faust und ihre wilden Locken, dann bricht es
       aus ihr heraus: „Ich will nicht zurück in die Sklaverei!“ Sie sei die
       Tochter einer Hausangestellten und eines Maurers, die nicht lesen und
       schreiben konnten. „Ich weiß genau, wie es früher war. Meine Mutter hat die
       Bleistifte in der Mitte durchgebrochen, damit zwei Kinder damit zur Schule
       gehen konnten. Das ist erst mit Lula anders geworden.“
       
       Ihr Nachbar im Bus stimmt ihr zu: „Ich arbeite, seit ich 13 bin! Als Kind
       habe ich Krebse gesammelt, damit wir mittags zu essen hatten. Heute habe
       ich ein Auto und ein Motorrad und meine beiden Töchter gehen zur Uni! Ich
       bin evangelikal, aber nicht blöd“, sagt er. „Jesus ist mein Seelenretter“,
       sagt er. „Aber für meine Freiheit sorgt nur Lula!“
       
       Immer mehr Prominente sprechen sich für Lula aus: der Oscar-nominierte
       Schauspieler Wagner Moura, zum Beispiel. In Copacabana organisiert Sänger
       Caetano Veloso eine Megashow mit mehr als zwei Dutzend Künstlern, in
       Salvador ist es die Sängerin Daniela Mercury, die zum „Akt für die
       Demokratie“ aufruft, weil bei einem Regierungswechsel angesichts des
       Rechtsrucks im Kongress massive Verfassungsänderungen drohen könnten.
       
       ## Pop-Fans generieren Reichweite für Lula
       
       Auch große Fan-Gruppen auf Social Media von internationalen Popstars wie
       Katy Perry, Taylor Swift, Billie Eilish und Harry Styles rufen zum Support
       für Lula auf – um die Reichweite des linken Kandidaten zu erhöhen. „Taylor
       sagt immer, dass junge Menschen die Initiative ergreifen müssen“,
       [2][zitierte der britische Guardian einen Fan]. Das tue man jetzt.
       
       „Wir werden die Situation umdrehen, wir werden siegen“, sagt eine
       Passagierin im Bus 0145. Ihr Nachbar kommentiert bewegt: „Ich hätte nicht
       gedacht, dass ich noch einmal so eine Mobilisierung erleben würde.“
       
       500.000 Menschen singen und tanzen an diesem Tag in Salvador für den
       Präsidenten. Noch drei Tage bis zur Stichwahl.
       
       22 Oct 2026
       
       ## LINKS
       
 (DIR) [1] /Rechtsruck-in-Brasilien/!6218796
 (DIR) [2] https://www.theguardian.com/music/2026/oct/20/taylor-swift-tells-us-to-take-the-lead-could-highly-organised-pop-fans-clinch-victory-for-brazils-lula
       
       ## AUTOREN
       
 (DIR) Christine Wollowski
       
       ## TAGS
       
 (DIR) Brasilien
 (DIR) Arbeiterpartei Brasilien
 (DIR) Luiz Inácio Lula da Silva
 (DIR) Flávio Bolsonaro
 (DIR) Recherchefonds Ausland
 (DIR) GNS
 (DIR) GNS
 (DIR) Schwerpunkt Meta
       
       ## ARTIKEL ZUM THEMA
       
 (DIR) TV-Duell in Brasiliens Wahlkampf: Falschmeldungen und Beleidigungen
       
       Beim ersten und einzigen TV-Duell zwischen Brasiliens Präsident Lula und
       Herausforderer Flavio Bolsonaro kommt eine Diskussion kaum zustande.
       
 (DIR) Brasilien vor der Stichwahl: Vorwärts in die Korruption
       
       Lula da Silva geht mit Nachteil in die Stichwahl zur nächsten
       Präsidentschaft. Seine Arbeiterpartei hat vieles vernachlässigt, das nutzt
       den Rechten.
       
 (DIR) Erster Gang der Präsidentschaftswahl: Brasilien drohen dunkle Jahre
       
       Bei der Präsidentschaftswahl in Brasilien war der Etappensieg von Bolsonaro
       Junior auch ein Votum gegen Amtsinhaber Lula. Ihm bleiben drei Wochen, um
       die Katastrophe abzuwenden.