# taz.de -- Windsurfen für Geflüchtete auf Rügen: Weitersurfen, wenn der Wind sich dreht
> Der Verein „tow“ bietet kostenlose Surfkurse für Geflüchtete in
> Mecklenburg-Vorpommern an. Warum man hier keine Angst vor der AfD hat.
(IMG) Bild: Die Wende: ein Kursteilnehmer beim Manöver auf dem Bodden bei Dranske
„Ah, Hilfe, ich falleee“, ruft Abdul Yasin. Platsch! Noch bevor er seine
Hände für einen Kopfsprung ausstrecken kann, klatscht es und spritzt. Der
junge Mann landet mit einem Bauchklatscher neben dem gelb-roten Segel im
Wasser. Alle lachen. Aufstehen, schütteln, weiter geht’s! Keine 10 Sekunden
später steht der muskulöse Mann wieder auf dem Surfbrett. Er greift nach
der Aufholleine, zieht das Segel hoch, fängt Wind ein und fährt los.
„Das macht große Spaß“, sagt er. Abdul ist 23 Jahre alt, kommt aus dem
Benin und ist Schneider. Seit drei Jahren lebt er in
Mecklenburg-Vorpommern, seit Kurzem darf er einen Deutschkurs besuchen.
„Endlich“, sagt er. An diesem sommerlichen Samstag nimmt er an einem
kostenlosen Windsurfkurs für Geflüchtete teil. Ausgerichtet wird der vom
Verein tow e. V. auf dem Gelände der „Rügen Piraten“.
Die Wassersportschule liegt am Bodden vor Dranske, dem letzten Örtchen der
nordwestlichsten Spitze Rügens. Seit Kurzem darf die beschauliche Gemeinde
[1][sich „Ostseebad“ nennen]. Sie hat rund 35 Kilometer Küste, davon die
Hälfte entlang der Boddengewässer. Auf der anderen Seite der Landzunge
erkennt man bei guter Sicht die Steilküste der dänischen Insel Møn.
„Super, weiter so!“, ruft die Trainerin Abdul zu. Sie heißt Bianca Gottlied
und ist 45 Jahre alt. Ursprünglich kommt sie aus Dresden und hat Lehramt
studiert. Sie ist keine 1,60 Meter groß und versprüht Energie ohne Ende.
Hier nennen sie alle bloß Bibi. „So wie Habibi“, sagt sie bei ihrer
Vorstellung vor den 14 Kursteilnehmenden aus der Ukraine, Afghanistan und
dem Benin – und erntet die ersten Lacher.
Überhaupt wird hier viel gelacht. Und das, obwohl einiges sehr traurig ist
– etwa die Erfahrungen der Geflüchteten, die sie auf ihrer Flucht gemacht
haben, aber auch in Mecklenburg-Vorpommern. Dort wurde die AfD bei der
Bundestagswahl 2025 mit 37 Prozent stärkste Kraft, in Dranske erhielt sie
mit [2][53,3 Prozent der Stimmen der 1.004 Wahlberechtigten sogar die
absolute Mehrheit]. Vor der Landtagswahl am Sonntag steht die Partei laut
der jüngsten Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen bei 37 Prozent, 3
Prozentpunkte vor der zweitplatzierten SPD.
Fragt man die Geflüchteten während einer Pause, ob sie sich in der Region
wohl fühlen, sagen erst alle höflich Ja. „Uns geht es gut, wir haben zu
Essen und ein Dach über dem Kopf“, zeigt sich Ismail dankbar. „Aber am
Anfang war es hier nicht einfach … und eigentlich ist es das bis heute
nicht.“ Fragt man weiter, was nicht einfach sei, berichten sie von
rassistischen Erlebnissen. Erst neulich habe die Polizei sie am Strand
grundlos, wie Ismail betont, festgenommen. Laut dem Bundesamt für Migration
und Flüchtlinge erhalten [3][weniger als 10 Prozent der Menschen aus Benin
Asyl]. Für Ismail und seine Bekannten gibt es also wenig Aussicht, in
Deutschland zu bleiben.
## Mit dem Wasser kommen die Erinnerungen
Neben dem schwierigen Alltag und der unklaren Zukunft leiden die jungen
Männer aus dem Benin auch noch unter den traumatischen Erfahrungen auf dem
Mittelmeer. Viele von ihnen, nicht alle, haben es auf klapprigen
Schlauchbooten gerade so lebend nach Europa geschafft. „Ich mag das
Windsurfen. Aber wenn hohe Wellen kommen, erinnert mich das an die
Überfahrt übers Mittelmeer“, sagt Abdul.
Das ist Trainerin Gottlied natürlich bewusst. „Neulich war kein Wind zum
Surfen, also sind wir auf den Stand-up-Paddles rüber zu den Schiffswracks“,
erzählt sie. Als das Wasser tiefer wurde, habe einer der Teilnehmer Panik
bekommen und gerufen: „Oh Gott, ich kann nicht mehr.“ Dann sei er abgebogen
und zurück zum Ufer gerast. „Der ist in einer Mordsgeschwindigkeit
losgeschossen und ich konnte nur noch hinterherhecheln“, erzählt sie.
Er habe zwar nicht ausgesprochen, warum, aber Gottlied ist sich sicher,
dass das tiefe Wasser ihn getriggert hat. Ihrer Erfahrung nach falle es
Männern in solchen Momenten besonders schwer – vor ihr als Frau –
zuzugeben, dass sie Angst haben. „Damit ihm das nicht unangenehm ist, habe
ich gesagt: Das war ja jetzt auch anstrengend. Komm, wir chillen ein
bisschen an Land, rauchen eine zusammen und trinken was“, berichtet die
Lehrerin abseits des Kurses.
Sie hat unter einem Baum auf einer der beiden Wiesen vor der Surfschule
Platz genommen. Die Surferin weiß aus eigener Erfahrung: „Es kann eine
absolute Grenzerfahrung sein, wenn man bei Wind auf dem Wasser unterwegs
ist, einen plötzlich eine Böe umhaut oder man abtreibt oder vielleicht
sogar vom Rettungsboot abgeschleppt werden muss. Das kann krasse Gefühle
auslösen.“
Trotzdem finde er das Surfen „fantastique“, erklärt Ismail. Anders als die
meisten in der Gruppe trägt er eine Schwimmweste über dem engen
Neoprenanzug. „Ich kann nicht schwimmen.“ Schon als er sie anzieht, gibt es
Gelächter. „Vielleicht solltest du erst mal beim Kinderschwimmkurs
mitmachen“, zieht ihn einer der anderen auf. „Ey!“, wehrt sich Ismail und
knufft seinen Kumpel, dann nehmen die beiden sich in den Arm. „Steht dir
gut, siehst profimäßig aus“, sagt Trainerin Bibi im Vorbeilaufen.
„Wieder auf dem Wasser zu sein, kann helfen, Erlebtes zu verarbeiten“, ist
sie überzeugt. Sei es eine Flucht, seien es andere Traumata. Dennoch,
betont die Pädagogin: Als Therapie sei das Ganze nicht angelegt. Das machen
andere, etwa das Projekt [4][Refugym in Griechenland], mit dem tow e. V.
auch schon zusammengearbeitet hat. „Hier geht es uns in erster Linie darum,
unsere Faszination für den Wassersport zu teilen und den Menschen eine
positive Erfahrung zu ermöglichen.“
## Mehr Vielfalt im Wassersport
Der [5][gemeinnützige Verein tow e. V]. wurde 2019 gegründet. Florian
Krämer, ein 50-Jähriger mit halblangen, wuscheligen Haaren und
Nasenpiercing, ist dort Mitglied im Vorstand. Krämer kommt ursprünglich aus
Kaiserslautern, dort war er Skateboarder. Ziel seines Vereins ist es, mehr
Vielfalt in den Wassersport zu bringen, ihn für benachteiligte Gruppen
zugänglich zu machen.
Der Verein tow e. V. ermöglicht nicht nur Geflüchteten das Windsurfen, die
Engagierten laden auch Frauen mit Brustkrebs zu Drachenboot-Camps ein,
Menschen mit Behinderung können hier paddeln und Kinder aus der
Plattenbausiedlung bekommen extragünstigen Schwimmunterricht. Förderung für
ihre Projekte gibt es über Spenden und von verschiedenen staatlichen
Stellen. „Zumindest, wenn wir rechtzeitig die Anträge stellen“, sagt Krämer
grinsend.
Dann dringt Jubel vom Wasser herüber. Ali hat gerade seine erste Wende
eingeleitet. Das ist eines der ersten Manöver, die man beim Windsurfen
lernt. Dafür muss man „anluven“, also das „Schothorn“, die äußere Ecke des
Segels, zum Wasser neigen. Dann dreht das Bug des Surfbretts zum Wind. „Ja,
ja, weiter“, feuert sein Kumpel Ramazan ihn auf Deutsch an. „Ali ist einer
der besten aus der Gruppe“, flüstert die Trainerin. „Dem werde ich
vorschlagen, selbst eine Trainerausbildung zu machen.“
Ali ist 23 Jahre alt, kommt aus Afghanistan und wohnt in einer
Flüchtlingsunterkunft in Bergen, der Hauptstadt von Rügen. Damit ist er
einer von gut 1.000 Geflüchteten, die aktuell auf der Insel leben. In
Vorpommern-Rügen sind es insgesamt 5.200 Menschen, wie die taz von der
Sprecherin des Landkreises erfährt.
Ali hat das Manöver geschafft. Er zieht den Mast zu sich, richtet das Segel
so wieder auf, stellt seine Füße in L-Form und fährt in die andere Richtung
weiter. Die Gruppe klatscht, er strahlt. „Diese unglaubliche Freude, diese
Glücksgefühle beim Surfen, die übertragen sich auf die ganze Gruppe“, sagt
Gottlied. Auch ihre Stimme überschlägt sich fast vor Begeisterung.
## Bei den „Rügen Piraten“ ist es wuselig
Während sie spricht, schraubt hinter ihr einer der anderen Ehrenamtlichen
einen Mastfuß auf ein Surfbrett, eine junge Frau trimmt ein Segel, zwei
Jungs schieben einen Katamaran ins Wasser. Dann erzählt Gottlied von einem
anderen Projekt, mit einem riesigen Stand-up-Paddle-Board, auf das 4
Personen mit Rollstühlen passen. „Das ist ja mein persönliches
Lieblings…!“, setzt sie an und unterbricht sich selbst, als die anderen
schon scherzhaft den Zeigefinger erheben. Diskriminierung wird hier nicht
geduldet – auch nicht die von Projekten. „Äh, es sind natürlich alles meine
Lieblingsprojekte“, korrigiert Gottlied sich lachend. „Aber im Ernst, das
Rolli-Projekt ist einfach einzigartig. Das gibt es so in Deutschland
nirgends sonst“, schwärmt sie.
Ein Freund von ihnen habe das Board konstruiert, der TÜV habe es
zugelassen. „Die Rollis werden mit Spanngurten festgemacht und die
Teilnehmenden tragen spezielle selbstauslösende Westen. „Die sind ganz
schmal und lösen nur bei Wasserkontakt aus. Da ist eine Salztablette drin
und nach ein bis zwei Sekunden im Wasser löst die eine Patrone aus, die
sich aufbläst“, erklärt Gottlied. Auch dieses Projekt hat der
Landessportbund unterstützt. Ob er dies unter einer AfD-geführten
Landesregierung noch tun könnte, darf angesicht der inklusionsfeindlichen
Haltung der Rechtsextremen bezweifelt werden.
An einem Tisch so groß wie eine Bühne schnibbeln ein paar Freiwillige
bereits Gemüse für das spätere gemeinsame Essen, ein paar Mädchen verkaufen
selbstgebastelte Armbändchen, wieder andere beugen den Kopf über ihr
Lernmaterial für die Theorie-Prüfung für den Surfschein.
So wuselig es bei den „Rügen Piraten“ auch zugeht, so abgeschieden und
ruhig ist das Örtchen. In Dranske wohnen nur noch rund 1.000 Menschen – im
Sommer, wenn der Tourismus Jobs bringt, deutlich mehr als im Winter.
Früher, zu DDR-Zeiten, hatte der Ort 4.000 Einwohner, es war ein
bedeutender Militärstandort der Volksmarine.
Das Fleckchen haben Krämer und Co. bei einer Exkursion mit dem
Hochschulsport Ende der 1990er-Jahre kennengelernt. „Seit 2003 pachten wir
das Gelände und betreiben die Surfschule“, sagt er. Ein dreitägiger
Grundkurs im Windsurfen kostet hier normalerweise 190 Euro, im Kitesurfen
280 Euro. „Natürlich muss man irgendwie Geld verdienen“, weiß Krämer. „Aber
wir haben von Anfang an gesagt, unsere Arbeit soll nicht rein kommerziell
sein.“
Nach der Surfstunde schleppen die Teilnehmenden ihr Material zurück,
schälen sich aus ihren Neos und tauchen diese zum Auswaschen in eine große
Wassertonne. Als alle Käppis, Uhren und Sonnenbrillen wieder sitzen, lassen
sich die Teilnehmenden auf eine Bank fallen. Erschöpfung liegt auf den
Gesichtern.
„Hier sitzen wir dann zusammen, schauen aufs Wasser, futtern und kommen
miteinander ins Gespräch“, sagt Krämer. Dann erzählten die Geflüchteten
manchmal, was genau sie erlebt hätten. Ein Junge aus der Ukraine habe
kürzlich geschildert, wie es war, als eine Bombe in das Nachbarhaus
eingeschlagen sei. Und ein Mann aus Benin habe Krämer beschrieben, wie sein
Boot auf dem Mittelmeer in Seenot geriet. „Er ist im letzten Moment von
einem Hubschrauber gerettet worden.“
Um so etwas zu teilen, brauche es Vertrauen, weiß der Surfschulbetreiber.
Doch das entstehe beim Wassersport schnell. „Man denkt, Windsurfen sei ein
Individualsport, aber dadurch, dass wir in Gruppen unterrichten und viele
Übungsspiele Kooperation erfordern, entsteht schnell ein
Gemeinschaftsgefühl.“
Nach dem Essen kickert Abdul eine Runde im Aufenthaltsraum der Surfschule.
„Ich liebe Fußball“, sagt Abdul. Mehr als Surfen? „Ja“, gesteht er und fügt
hinzu: „Hauptsache, irgendwas machen.“ Zwar gibt es an der Küste und auf
der Insel durchaus Freizeitangebote. Doch trotz einer „Mobilitätsoffensive“
der rot-roten Landesregierung und des Ausbaus eines Netzes von Rufbussen
wie dem „VRR-Surfer“ des Landkreises stöhnt man hier oben [6][über die
weiten Wege]. Würden die Engagierten von tow e.V. die Gefüchteten nicht mit
ihren eigenen Autos von ihrer Unterkunft abholen, wären sie stundenlang
unterwegs.
Der mangelhafte ÖPNV ist genauso für Einheimische ein Problem. Einer von
ihnen ist Roman. Er ist Anfang 30 und wohnt am Ortseingang von Dranske. „In
diesem gelben Häuserriegel, neben Norma, weißte?“ An diesem
Freitagnachmittag in den Sommerferien hat er es sich auf einer
selbstgezimmerten Bank am Ufer gemütlich gemacht. Von hier aus kann er über
das Schilf zu seinen 9- und 12-jährigen Kindern gucken. Die rennen gerade
über eine Reihe aus zehn Surfbrettern, die im Wasser liegen und jauchzen
vor Freude.
Den Kinderschwimmkurs hat der Verein im Jahr 2003 eingeführt – nach einem
Schock. Als sie neu in Dranske angekommen seien, hätten sie feststellen
müssen, dass viele der Kinder, die sie zu ihren Surfkursen einluden, gar
nicht schwimmen konnten. Und das, obwohl sie das Meer hier direkt vor der
Tür haben. Zwar gebe es auf der Insel Schwimmkurse, doch die seien schwer
zu erreichen oder zu teuer, berichtet Bibi. Bei tow e. V. könnten die
Kinder für 36 Euro im Jahr zwei Mal pro Woche kommen. Gefördert wird das
von der Gemeinde, in deren Vertretung das Bündnis „Pro Dranske“ mit 4 und
die AfD mit 3 Sitzen die größten Fraktionen sind.
„Das ist ein super Angebot“, lobt Roman. Schließlich gebe es in Dranske
sonst kaum etwas. Der Ort hat weder einen Jugendklub noch einen
Fußballverein. Er selbst arbeitet als Lkw-Fahrer, seine Frau im Supermarkt.
Eigentlich sei er ganz zufrieden mit dem Leben hier oben.
## Locals wählen AfD, Surfer sind entspannt
Doch irgendwann beim Plaudern sagt Roman plötzlich: „Heute würde ich keine
Kinder mehr bekommen.“ Warum nicht? Zum einen findet er sich zu alt, zum
anderen störten ihn einige gesellschaftliche Veränderungen. „Zum Beispiel
das Ganze mit der Gleichgeschlechtlichkeit, dieses Gendern, das mag manchen
gefallen, aber ich muss das nicht haben.“ Was er wählen werde, wisse er
noch nicht. Er schließt nicht aus, dass es die AfD wird. Deren
asylpolitischen Vorschläge fände er „schon gut“. Dass bei den „Rügen
Piraten“ neben seinen Kindern auch Geflüchtete surfen, stört Roman nicht.
Der Kandidat, mit dem die AfD diesen Sonntag im Wahlkreis Vorpommern-Rügen
ins Rennen geht, heißt Tommy Thormann. Der frühere Funktionär der
inzwischen aufgelösten Jungen Alternative posiert auf Stickern ungeniert
mit dem rechtsextremen White-Power-Zeichen. Im April drohte er mit
[7][Razzien und Verboten für politische Gegner:innen], sollte die AfD
die Macht übernehmen.
Haben die Engagierten Angst vor der erstarkenden AfD? Immerhin hassen die
Rechtsextremen alles, wofür sie sich einsetzen: Geflüchtete, Inklusion,
Vielfalt. Die Engagierten geben sich betont gelassen. „Angst bringt ja
niemanden weiter“, sagt Gottlied. Auch Krämer ist optimistisch: „Wir sind
in der Gemeinde inzwischen so fest integriert und ich glaube, alle
schätzen, was wir hier machen.“ Er verweist auf die Unterstützung des
Bürgermeisters. Der ist vom Bündnis „Pro Drankse“.
Neulich habe die AfD sie sogar persönlich eingeladen. „Um über Synergien
bei der Vereinsarbeit im Ort zu reden“, berichtet Krämer. Die Einladung
habe man freundlich abgelehnt. „Wir arbeiten nicht mit einzelnen Parteien
zusammen“, erklärt der Vereinsvorsitzende. Die politische Haltung der
Surfer sei jedem hier oben klar, meint er. Explizit benennen mag er sie
nicht. „Es kann ja jeder sehen, was wir hier machen. Oder hören, was die
Punkbands singen, die bei unseren Festen auftreten.“ Bei ihnen seien alle
willkommen.
Wirklich, gibt es gar keine roten Linien? „Doch. Wer NS-Symbole trägt oder
einen Hitlergruß zeigt, fliegt vom Platz, das ist ja wohl klar.“ Dies sei
auch schon vorgekommen, aber lange her. Obwohl die AfD hier immer mehr
Stimmen erhält, hätten extrem rechte Aktivitäten gefühlt eher nachgelassen,
so Krämers Eindruck. Vielleicht liegt das auch an ihrer Arbeit.
17 Sep 2026
## LINKS
(DIR) [1] https://www.tagesschau.de/inland/regional/mecklenburgvorpommern/dranske-darf-sich-jetzt-offiziell-ostseebad-nennen,mvregiogreifswald-5320.html
(DIR) [2] https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/bundestagswahl-absolute-mehrheit-fuer-afd-in-dranske,mvbtwgemerg750.html
(DIR) [3] https://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Statistik/Asylgeschaeftsstatistik/hkl-statistik-mai-2026.pdf?__blob=publicationFile&v=4
(DIR) [4] https://www.vdws-social-projects.de/projekte/refugym/
(DIR) [5] https://tow-ev.de/
(DIR) [6] /Nahverkehrsatlas-von-Agora-Verkehrswende/!6209138
(DIR) [7] https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/nordmagazin/tommy-thormann-afd-droht-mit-repressalien-gegen-linke,nordmagazin-9850.html
## AUTOREN
(DIR) Lotte Laloire
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