# taz.de -- Rechtsradikale Bewegung: Hollands Hassbürgertum
       
       > In den Niederlanden nehmen Proteste gegen Asylunterkünfte zu. Die
       > Demonstrierenden nennen sich „besorgte Bürger“. Ein Ortsbesuch.
       
 (IMG) Bild: Besorgte Bürger, eskalierende Gewalt: Proteste im beschaulichen Loosdrecht vor der Asylunterkunft
       
       Als die Dämmerung über Loosdrecht fällt, erklingt die zweite
       Polizeidurchsage. Alle Anwesenden werden aufgerufen, nach Hause zu gehen,
       ansonsten werde der Platz vor der Notunterkunft mit Gewalt geräumt. Der
       Wasserwerfer steht in Position, Polizeibusse riegeln das Gebäude ab. Ein
       Demonstrant mit dunkler Kapuze baut sich in einiger Entfernung vor den
       Polizisten auf. „Für wen steht ihr dort? Für euer eigenes Volk, eure
       Familie, eure Kinder?“, ruft er ihnen entgegen. „Niederlande den
       Niederländern! Das eigene Volk geht vor!“
       
       Es ist Mittwoch, der 13. Mai. Vor dem früheren Rathaus der Kommune, in dem
       nun für ein halbes Jahr 70 junge Asylbewerber untergebracht werden, gilt
       eine Notverordnung: Tagsüber ist der Aufenthalt dort beschränkt, nachts zur
       Sicherheit der Bewohner ganz verboten. Am Vorabend stand hier eine wütende
       Menge. Rund 400 Personen, die „AZC weg ermee!“ – Asylheim weg damit –
       skandierten, und „wir sind die Niederlande!“. Irgendwann flogen Fackeln und
       Feuerwerkskörper über den Zaun, Sträucher, die Hecke, ein hoher Baum fingen
       Feuer, die Flammen schlugen vor dem Gebäude empor.
       
       Teile der Menge versperrten der Feuerwehr zunächst den Zugang. Trotzdem
       konnte sie den Brand löschen, bevor er auf das Gebäude übergriff. Von den
       ersten 15 Asylbewerbern, die am selben Tag dort angekommen waren, und
       mehreren Betreuer*innen wurde niemand verletzt. Die Bilder der
       meterhohen Flammen vor der Fassade tauchten in allen Nachrichtensendungen
       und auf jeder Titelseite auf. Loosdrecht, knapp 10.000 Einwohner*innen,
       gelegen an einer romantischen Seenplatte wie aus einem Hollandbilderbuch,
       ist zum Symbol für die immer heftigeren Proteste gegen Asylunterkünfte
       geworden.
       
       Apeldoorn, Den Haag, IJsselstein, Uithoorn bei Amsterdam, Hellevoetsluis
       bei Rotterdam – Orte, in denen Anwohner*innen in letzter Zeit gegen
       Asylunterkünfte auf die Straße gingen. In Den Bosch führten
       Feuerwerkskörper Anfang Mai zu einer Explosion an einem Gebäude, das als
       Notunterkunft vorgesehen ist. Der Bürgermeister von Lisse, bekannt für
       seine bunten Tulpenfelder im Frühjahr, erhielt vor einigen Monaten eine
       [1][Morddrohung von Gegner*innen eines geplanten Wohnheims]. Regelmäßig
       werden Polizist*innen bei den Protesten mit Steinen oder
       Feuerwerkskörpern beworfen.
       
       ## Idylle mit Hassvibes
       
       Hört man sich vor Ort um, stößt man häufig auf Aussagen wie die eines
       Mannes um die 30, der mit umgehängtem Megafon und ins Gesicht gezogener
       Kapuze vor der Unterkunft steht. „Wir sind besorgte Bewohner, die
       Loosdrecht verteidigen wollen.“ Zum Brandanschlag will er sich nicht äußern
       und seinen Namen für sich behalten. Misstrauen gegenüber Journalist*innen,
       vor allem solche, die man den sogenannten Mainstreammedien zuordnet, ist
       bei den AZC-Protesten ausgeprägt. Gegen wen das Dorf verteidigt werden
       soll? „Gegen das Pack hier hinter uns“, sagt er und weist auf das Wohnheim.
       „Sie kamen auf dem Weg hierher durch genügend andere Länder. Wegen des
       Verteilungsgesetzes haben wir sie nun hier.“
       
       Seit dem Brand sind inzwischen fast 48 Stunden vergangen. Am Vorabend
       beendete der Wasserwerfer den Protest. Jetzt ist es Nachmittag. Bis 18 Uhr
       darf demonstriert werden. Etwa 100 Personen stehen dort, Frauen, Männer,
       auch einige Kinder, mit einem großen Aufgebot rot-weiß-blauer Landesfahnen.
       
       Ein Auto hält vor ihnen an, die Fahrerin lässt das Fenster herunter und
       ruft der Menge etwas von „Faschisten“ entgegen. Umgehend wirft ein Mann ihr
       sein Telefon in die Heckscheibe, die krachend birst. Die Frau steigt aus,
       empört. Sogleich wird sie von wütenden Demonstrant*innen beschimpft und
       bedroht, sodass sie es vorzieht, sich zu entfernen. 
       
       Für den Mann mit dem Megafon, nennen wir ihn Freek, ist all dies die Schuld
       der Kommune. Seit 23 Tagen demonstrierten die Loosdrechter*innen hier,
       berichtet er. Genauer gesagt, seit der Interimsbürgermeister reichlich
       kurzfristig bekanntgab, dass 110 junge Asylbewerber im leerstehenden alten
       Rathaus untergebracht werden sollten. Viele Menschen im Dorf fühlten sich
       übergangen. Junge Männer im Wohnheim, diese Vorstellung löst überall im
       Land Sorge um die Sicherheit von Frauen und Mädchen aus. Ende April fand in
       Loosdrecht erstmals ein „Frauenmarsch gegen das AZC“ statt.
       
       ## Gut vernetzt in rechten Kreisen
       
       Auf Freeks Kapuzenpullover steht ein Schriftzug, der in diesen Tagen
       überall im Dorf zu sehen ist: Defend Loosdrecht. „Eine
       Nachbarschaftsvereinigung, die wir vor einigen Wochen gegründet haben, um
       friedlich zu demonstrieren“, erklärt er. Genauso präsentiert sich auch die
       Gruppierung [2][Defend Netherlands], deren Akteur*innen seit einer
       großen Demonstration gegen Zuwanderung im September in Den Haag überall
       auftauchen, wo gegen Asylunterkünfte demonstriert wird. An zahlreichen
       Orten bildeten sich lokale Defend-Gruppen. Freek betont, dass sie alle
       unabhängig voneinander operieren. „Direkte Verbindungen zu Defend
       Netherlands gibt es nicht, aber einzelne Mitglieder unterhalten sicher
       welche.“
       
       Defend Netherlands selbst weist das Label rechtsextrem entschieden zurück.
       Auch Keet Meines, die in letzter Zeit als Sprecherin der Gruppe in
       Erscheinung trat, betont, man habe „nichts gegen die
       Asylbewerber*innen an sich, sondern nur gegen das System. Dagegen,
       dass so viele Leute hier reinkommen und ihr Leben von unserem Geld
       fortsetzen wollen“. Laut Meines kann Defend Netherlands auf „30.000
       Teilnehmer“ zählen. Die Zahl lässt sich nicht verifizieren, doch klar ist,
       dass die jeweiligen lokalen Kundgebungen mit ein paar Hundert
       Aktivist*innen die Speerspitze einer breiteren Bewegung sind.
       
       Meines ist an diesem Tag nach Loosdrecht gekommen, um die Protestierenden
       zu unterstützen. Sie ist eine auffällige Erscheinung, in blauem Kleid,
       schwarzer Samtjacke mit Landesfahne am Ärmel, um den Hals eine Kette mit
       Kreuzanhänger. Über die Grundlagen von Defend Netherlands möchte sie nichts
       sagen. Stattdessen unterstreicht sie: „Es geht um das System. Ich bin
       einfach eine Bürgerin, die gegen das kämpft, was sich hier abspielt.“
       
       Eine Recherche des Rundfunksenders KRO-NCRV zeigte zuletzt, dass die
       Bewegung in rechtsextremen Kreisen gut vernetzt ist und in internen
       Chatkanälen auch entsprechende Rhetorik und Symbolik verwendet wurde. „Seit
       dem 20.September 2025 waren Defend-Mitglieder bei 21 der 29
       Anti-AZC-Demonstrationen präsent“, machte das Investigativformat des
       Senders, „Pointer“, im März bekannt. Erkennbar seien diese durch
       entsprechende Kleidung und Symbole. Vor der Notunterkunft in Loosdrecht
       sind Schriftzug und Logo mit Stadtwappen und niederländischer Flagge
       allgegenwärtig.
       
       ## Nicht alle sind rechtsextrem
       
       Auch für Sarah de Lange, Professorin für niederländische Politik an der
       Universität Leiden und spezialisiert auf den Aufstieg der radikalen und
       populistischen Rechten, ist klar, dass die Proteste ein Tummelplatz
       rechtsextremer Akteur*innen sind. „Sie haben sich insofern intensiviert,
       als dass sie in mehreren Kommunen gleichzeitig stattfinden und es eine
       deutliche Anwesenheit von Organisationen wie Defend Netherlands gibt“,
       erklärt sie Mitte Mai telefonisch. „Auch das Maß der angewendeten Gewalt
       eskaliert, wobei die Ereignisse von Loosdrecht der Tiefpunkt sind.“
       
       Die sprichwörtlichen besorgten Bürger*innen, die an den Demonstrationen
       teilnehmen, hätten häufig sehr ablehnende Meinungen über Migration,
       nuanciert de Lange, seien jedoch nicht zwangsläufig rechtsextrem. „Doch sie
       gehen auch nicht deutlich auf Abstand zu Akteur*innen, die das zweifellos
       sind und die auch bei diesen Protesten auftauchen. Das sagt wiederum viel
       aus über die Normalisierung von Rechtsextremismus, die wir in den
       Niederlanden erleben.“
       
       Vor dieser Tendenz warnte de Lange erst im März, als die Alt-Right-lastige
       Partei Forum voor Democratie bei den Kommunalwahlen starke Gewinnen
       erzielte. In der Praxis lässt sie sich am 1. Mai in Loosdrecht erleben. Der
       Tag der Arbeit ist in den Niederlanden kein Feiertag, doch die
       Demonstrant*innen gegen das AZC, das zu diesem Zeitpunkt noch
       leersteht, treibt es trotzdem auf die Straße. Ein Protestzug aus dem nahen
       Hilversum nach Loosdrecht ist angekündigt.
       
       Beinahe idyllisch legt sich das Licht des Frühlingsabends über die
       Prozession. Niederländische Fahnen wehen aus Autos und an
       Pick-up-Ladeflächen. Auf einem grünen offenen Traktor sitzt ein Bauer im
       rotkarierten Hemd, links von ihm seine Tochter mit Strohhut, rechts der
       Sohn, der die eine Hand auf die Schulter des Vaters legt und mit der
       anderen eine Stange mit niederländischer Fahne umklammert. Mit einem
       Defend-Loosdrecht-Banner, das hinter dem Bauern flattert, fahren sie der
       untergehenden Sonne entgegen.
       
       ## Billige Gassenhauer mit KI
       
       Um die hundert Fahrzeuge hat ein Polizist gezählt, vielleicht dreimal so
       viele Personen nehmen an dem Umzug im Schrittempo teil. Noch deutlich mehr
       Menschen säumen die Strecke bis Loosdrecht, jung und alt, Mädchen, Jungen,
       Eltern, Großeltern. Etwas Erwartungsvolles hängt in der Luft, aber auch
       fröhliche Kirmesstimmung. Kinder winken den Vorbeiziehenden zu, überall
       stampfen billige landestypische Beats aus Lautsprechern. Ein Refrain klingt
       dabei wieder und wieder aus den Autofenstern: „Wir sagen nee, nee, nee zum
       AZC, genug ist genug, voll ist voll, weg damit!“
       
       Das Lied ist das bekannteste eines Genres, das im Zuge der
       AZC-Demonstrationen immer beliebter geworden ist: KI-generierte Gassenhauer
       mit eingängigen Melodien und Texten zu „Überfremdung“ und „Verteidigung von
       Land und Familie“. Der Verfasser von „Nee nee nee tegen het ACZ“, der sich
       JW Broken Veteran nennt, hat es zu landesweiter Bekanntheit gebracht, seit
       seine musikalische Visitenkarte im Herbst an der Spitze der hiesigen
       Streaminglisten stand.
       
       JW Broken Veteran, der sich im Herbst gegenüber der Boulevardzeitung
       Telegraaf als 40-jähriger Afghanistanveteran mit posttraumatischer
       Belastungsstörung aus Rotterdam ausgab, betont, er sei kein Extremist. Vor
       dem Gitterzaun des Asylheims in Loosdrecht, an dem neben
       Anti-AZC-Aufklebern auch zwei von Kindern bemalte Pappschilder mit der
       Aufschrift „AZC weg damit!“ befestigt sind, taucht Mitte Mai ein Mann auf,
       der mit JW Broken Veteran zusammenarbeitet. „Vaderlandsliefde NL“ nennt
       sich das Projekt. „Wir sind keine politische Gruppe, es geht um Musik über
       Politik, Zuwanderung, Klima, Wohnungsnot mit Hilfe von KI.“
       
       Auch dieser Mann will anonym bleiben. Doch er hat eine Visitenkarte von
       Vaderlandsliefde bei sich. Der QR-Code darauf führt zu einer
       Streamingliste. Darauf sind Titel wie „Niederlande im Widerstand“, „Nenn
       mich halt rechtsextrem“ oder „Fickt euch, linke Arschlöcher“ zu finden. In
       „Der Streit ist noch nicht gestritten“ heißt es: „Sie wollen, dass wir vor
       ihrer woken Agenda auf die Knie gehen“ und: „Patrioten sind Rassisten,
       Faschisten voller Hass, weil sie kämpfen für unsere Frauen auf der Straße“.
       
       ## Frauengruppen gegen Asylbewerber
       
       Der Fokus auf die Sicherheit von Frauen ist bei den AZC-Protesten in den
       letzten Monaten deutlich in den Vordergrund gerückt. Inhaltlich erinnert
       dies an das [3][identitäre Frauenkollektiv Nemesis] in Frankreich oder die
       nationalistische britische Bewegung Raise the Colours, die immer wieder
       betonen, nicht nur das Vereinigte Königreich, sondern auch ihre „Frauen und
       Kinder“ gegen die Flüchtlingsboote, die über den Ärmelkanal kommen, zu
       verteidigen.
       
       In den Niederlanden klingt in solcher Argumentation ein nicht allzu fernes,
       doch inhaltlich verzerrtes Echo der Demonstrationen gegen Femizide und für
       die Sicherheit von Frauen im öffentlichen Raum mit, die letzten Sommer
       durch viele Städte zogen. Die Bewegung reichte von feministischen linken
       Gruppierungen wie Dolle Mina bis weit in die bürgerliche Mitte. In diesem
       Frühjahr hat das Thema, freilich aus einem sehr spezifischen Blickwinkel,
       die Anti-AZC-Bewegung erreicht. Dolle Mina äußert sich kritisch über
       „rassistische Vorurteile“.
       
       Vier Tage nach dem Brand von Loosdrecht ist in Hellevoetsluis, einem
       Städtchen südwestlich von Rotterdam, ein Frauenmarsch angekündigt. Etwa 100
       Personen, vorwiegend, aber bei Weitem nicht nur Frauen, haben sich vor dem
       Rathaus versammelt, trotz eisigen Windes und Regenschauern. Die Stimmung
       ist wesentlich ruhiger als in Loosdrecht, doch aus einem Lautsprecher
       klingen auch hier die bekannten patriotischen KI-Weisen. Eine Frau, die
       anonym bleiben will, berichtet von Bewohnern des Asylboots, das in der Nähe
       am Anleger liegt, die Frauen belästigt hätten. Dann verweist sie an
       „Miranda“, die mehr zum Inhalt des Marschs sagen könne.
       
       Miranda van Driel, Unternehmerin und Kommunalpolitikerin aus Hellevoetsluis
       mit roten Locken, wird in der Lokalpresse als Organisatorin der
       Veranstaltung erwähnt. Gegenüber internationalen Medien möchte sie sich
       jedoch nicht äußern. „Ich glaube den Massenmedien nicht.“ Wenig später
       erklärt sie in ihrer Rede: „Wir sind nicht gegen alle Asylsuchenden, nur
       gegen alleinstehende Männer.“ Andere Elemente ihrer Ansprache erinnern an
       die feministischen Demos des Vorjahrs: etwa Whatsapp-Berichte, in denen
       Frauen besorgten Angehörigen mitteilen, dass sie nach dem Ausgehen
       wohlbehalten zu Hause angekommen sind. „Oder der Moment, wenn deine Tochter
       sagt, dass sie abends lieber abgeholt werden will, als alleine aufs Fahrrad
       zu steigen.“
       
       ## Proud Boy als Frauenbeschützer
       
       Als der Marsch sich in Bewegung setzt, wird er von einigen Männern in rosa
       Westen begleitet. Sie sollen die Sicherheit der Teilnehmenden gewährleisten
       und gehören der Verbindung für Freiheit an, die in Hellevoetsluis zu
       Pandemiezeiten gegen die Coronamaßnahmen gegründet wurde. Einer von ihnen
       trägt unter der Weste eine schwarz-weiße Tarnjacke und einen verwaschenen
       Kapuzenpullover mit „Proud Boys“-Logo.
       
       Ganz vorne halten Miranda van Driel und einige Mitstreiterinnen ein Banner.
       „Sind unsere Frauen und Kinder noch sicher?“, steht darauf. Dahinter ragen
       selbst gemalte Schilder in die Höhe. „Wir sind der Chef in den
       Niederlanden“, heißt es dort, und: „Das eigene Volk geht vor“. Vor 20
       Jahren gehörte dieser Slogan im niederländischen Sprachraum eindeutig zum
       Repertoire der völkischen Rechten. Heute wähnen sich die, die ihn im Munde
       führen, in der Mitte der Gesellschaft.
       
       Inwieweit das zutrifft, ist eine Frage der Perspektive. Die mehreren
       Tausend Menschen, die in Utrecht letzte Woche nach einem Aufruf von unter
       anderem den feministischen Dolle Minas und Extinction Rebellion gegen die
       gewaltsamen AZC-Proteste demonstrierten, repräsentieren einen großen Teil
       der Bevölkerung, die diese entschieden ablehnen. Dem gegenüber steht, dass
       Parolen wie „Die Niederlande sind voll“ weithin Zustimmung finden und die
       Forderung, keine Asylanträge mehr anzunehmen, gar mehrheitsfähig ist.
       
       Rob Jetten, der Premierminister, hat unterdessen die Angriffe auf
       Asylunterkünfte verurteilt und harte Strafen angekündigt. Bart van den
       Brink, der christdemokratische Minister für Asyl und Migration, sagte, der
       Nachrichtendienst AIVD werde untersuchen, inwieweit die AZC-Ausschreitungen
       organisiert seien. In Uithoorn, einer Kleinstadt bei Amsterdam, hat sich
       für diese Woche der Rechtspopulist Geert Wilders angekündigt, um die
       dortigen Proteste gegen ein Asylheim zu unterstützen.
       
       27 May 2026
       
       ## LINKS
       
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