# taz.de -- +++ Live-Ticker zum ESC 2026 +++: Wien feiert „Bangaranga“
       
       > Die Siegerin des ESC 2026 heißt Dara. Mit „Bangaranga“ holt sie Publikum
       > und Jury ab und bringt den ESC in ihr Heimatland Bulgarien.
       
 (IMG) Bild: Dara aus Bulgarien mit dem Titel „Bangaranga“ tritt im Finale des 70. Eurovision Song Contest (ESC) in der Wiener Stadthalle auf
       
       Der diesjährige Eurovision Song Contest (ESC) wird anders sein als in den
       Vorjahren. In diesem Jahr traten zum 70. Jubiläum in der Hauptstadt Wien
       nur 35 Starter zum weltweit am meisten beachteten Musikwettbewerb an – so
       wenige wie zuletzt vor mehr als 20 Jahren nicht mehr. [1][Spanien, Irland,
       die Niederlande, Island und Slowenien sind aus Protest gegen Israels
       Teilnahme nicht dabei]. Im Finale heute Nacht gehen 24 Länder an den Start.
       Die taz kommentiert und berichtet in Echtzeit. [2][Zum Livestream der ARD
       geht es hier.] 
       
       ## 1.08 Uhr: 2027 geht es nach Bulgarien
       
       Nächstes Jahr im Land des Kefirs und des ESC, der jungen, mutigen Frauen,
       toll. Und Israel hat einen super zweiten Platz belegt. Auch verdient.
       Rumänien auf dem dritten Platz. Ebenso ergreifend. (jaf)
       
       Dara ist die perfekte ESC-Gewinnerin, mit der sich alle mitfreuen können.
       Ein krönender Abschluss für den 70. ESC, mit dem alle zufrieden sein
       können. Talent und Authentizität hat gewonnen. (kla)
       
       ## 1.03 Uhr: Bulgarien gewinnt den ESC 2026
       
       Toll, Bulgarien hat gewonnen. Erstmals seit Jahren gewann eine ESC-Siegerin
       sowohl bei der Jury als auch beim Publikum. (jaf)
       
       Ein verdienter Sieg einer energiegeladenen und talentierten jungen
       Performerin. Ein optimaler Ausgang für diesen Abend. (kla)
       
       Glückwunsch an Bulgarien! Das zeigt: Wer mutig und kreativ ist, gewinnt!
       (aze)
       
       ## 0.58 Uhr: Wie geht es aus?
       
       Gewinnt Israel? Ich vermute, für Australien und Bulgarien sind nicht mehr
       genug Punkte im Topf. (jaf)
       
       ## 0.55 Uhr: Finnland gewinnt nicht
       
       Der Favorit des Abends wird, so viel ist klar, nicht mehr auf dem ersten
       Platz landen. (kla)
       
       ## 0.52 Uhr: Finnland oder Bulgarien?
       
       Auf den Wettmärkten sind Bulgarien und Finnland gleichauf. (kla)
       
       ## 0.49 Uhr: Moldau steigt auf
       
       Moldau kurzzeitig auf dem ersten Platz dank der Publikumsvotes. Das war zu
       erwarten und ist durchaus verdient bei dieser tollen, klassischen
       ESC-Trashnummer. (kla)
       
       ## 0.46 Uhr: UK rettet den Gastgeber…
       
       … und landet mit 0 Jurypunkten auf dem letzen Platz. Gefolgt vom
       Gastgeberland Österreich. Auch für Deutschland gibt es verdiente 0 Punkte
       vom Publikum. (kla)
       
       0 Publikumspunkte für UK, Österreich doch nicht Letzter. Deutschland null
       Punkte vom Publikum. Erwartbar. (jaf)
       
       ## 0.39 Uhr: Wenig Liebe von der Jury an den Gastgeber
       
       Bisher gab es nur einen Gnadenpunkt der Jurys für Österreich. Und dabei war
       „Tanzschein“ doch ganz passabel. (kla)
       
       Nach einst klassischem ESC – nur Jurys werten – wäre Bulgarien der Sieger.
       (jaf)
       
       12 Punkte aus Österreich nach Polen?! Amen. (kla)
       
       ## 0.33 Uhr: 12 Punkte für… Norwegen?
       
       Aus Frankreich! Interessante Wahl. Unerwartet. (kla)
       
       ## 0.23 Uhr: Kopf an Kopf
       
       Bulgarien, Italien und Finnland beim Juryvote fast gleichauf. Schweden hat
       bisher überraschenderweise weniger Punkte von der Jury erhalten als
       Deutschland. Irre! (kla)
       
       Unüberraschend, war ein nerviges Lied. (jaf)
       
       ## 0.17 Uhr: Doch nicht Finnland?
       
       In den Prediction Markets, also den Wettmärkten wurde Finnland den gesamten
       Abend lang von ungefähr 50 Prozent der Wettenden als Gewinner gehandelt.
       Nun wendet sich das Blatt: Derzeit ist Finnland bei den Prognosemärkten mit
       31 Prozent, gleichauf mit Bulgarien. Gefolgt von Australien mit 26 Prozent.
       (kla)
       
       Deutschland stärkt die deutsch-polnische Beziehung. (aze)
       
       Polen auch aus Belgien 12 Punkte – auch irre. (jaf)
       
       Klar gehen 12 Punkte aus Schweden nach Finnland, verkündet vom
       Finnoschweden von KAJ. (kla)
       
       ## 0.14 Uhr: Wie schön die sich die freuen!
       
       Auch wenn ich kein Riesenfan des finnischen Songs bin, freuen sihc die
       Finnen mit ihrer Delegation so sweet, dass ich mich nur mit ihnen über 12
       Punkte freuen kann. (kla)
       
       ## 0.11 Uhr: Alles hängt an den Punkten
       
       Wer schon mal im Green Room saß und so gut wie keine Punkte bekam, weiß:
       Das fühlt sich lebensdeprimierend an. So sagten es bei mir bei viele, sehr
       viele, die das erlebten. (jaf)
       
       Two Points for Germany! (aze)
       
       So viele Punkte für Malta?! Hätte ich nicht erwartet. Die Stimmen für
       Australien seitens der Jury waren zu erwarten. Die braucht Australien auch,
       denn das Publikum wird nicht so spendabel sein. (kla)
       
       ## 0.08 Uhr: 12 Punkte an die Ukraine
       
       Die Schweiz gibt der Ukraine 12 Punkte – überraschend. Moldau vergibt 12
       Punkte an Bulgarien. (kla)
       
       Ukraine aus der Schweiz 12 Punkte. Irre. (jaf)
       
       ## 0.06 Uhr: Die Jurystimmen stehen an
       
       Aus jedem Land haben sieben Experten ihre Stimmen abgegeben. Diese werden
       nun zunächst verkündet. (kla)
       
       ## 23.45 Uhr: Eine Überrraschung
       
       Parov Stelar, der vor elf Jahren mit „Booty Swing“ berühmt wurde, auf der
       ESC-Bühne. Unerwartet und doch passend. Mitunter auch wegen den Geigen.
       (kla)
       
       ## 23.35 Uhr: Die ESC-Legenden-Medley
       
       Oh, was für eine echte Überraschung: Dass verdiente ESC-Stars ESC-legendäre
       Lieder singen, nicht die eigenen: Lords, Erika Vikman, Max Mutzke,
       Aleksander Rybak … Verka Serduchka. (jaf)
       
       Man nehme eine Idee, die letztes Jahr in der Schweiz super funktionierte
       und setze sie nur halb so gut um: Das ist die Showeinlage von Österreich.
       Sie will zu viel und wirkt dadurch überladen. Als würde man alles machen
       wollen und deshalb nichts wirklich richtig gut umsetzen. Nett, nicht mehr.
       (kla)
       
       Ist das etwa Stefan Raab, der da in Silber im Hintergrund tanzt? (kla)
       
       Raab ist sehr oft in Mutzkes nähe, die sind Freunde. Stefan Raab hat die
       wichtigsten deutschen ESC-Acts lanciert oder war einer selbst: Guildo Horn
       1998, 2000 er selbst auf der Bühne, 2004 Max Mutzke, 2010 Lena, 2011
       ebenfalls Lena … zuletzt als ARD-Vorentscheidungscoach. Ohne ihn hätte die
       ARD gar keine Ideen gehabt. (jaf)
       
       Sehr gut möglich, als Tänzer. Er war schon beim ESC: Dirigent, Sänger,
       Komponist & Gitarrist, Castchef, Impresario, Consultant … und jetzt als
       Tänzer wäre was Neues. (jaf)
       
       ## 23.25 Uhr: Die Abstimmung läuft
       
       Auf dem Prediction Market liegt Finnland nun bei 50 Prozent. Gefolgt von
       Australien mit 26 Prozent und Bulgarien mit 7 Prozent. Die Wettmarkt-Nutzer
       sind sich ziemlich einig. Ob sie am Ende recht haben werden? (kla)
       
       ## 23.22 Uhr: Österreichs Tanzschein
       
       Der Gastgeber liefert ab. Einzigartige Nummer mit Ohrwurm-Potenzial, die
       zum Mitwippen einlädt. Auch die Stimme ist eigen und könnte weiter weg von
       JJs Stimme nicht sein – und das ist gut so! (kla)
       
       Retro aus den Achtzigern, dieses Liedchen „Tanzschein“. Letzter Platz,
       sagen viele. Muss es nicht werden. Freundlich jenseits des Mainstreams
       angesiedelt. Cosmó hat noch viel Zukunft vor sich mit seinen 19 Jahren.
       (jaf)
       
       Das Team hat Social Media verstanden. Die kleine Choreo ist
       TikTok-kompatibel. Für nicht-deutschsprachige Zuschauer*innen ist die
       Bühneninszenierung verwirrend. Was will der silberne Mann mit dem Löwen?
       (aze)
       
       ## 23.17 Uhr: Selbstvertraut performt
       
       Noch eine Sängerin mit sehr hochschaftigen Stiefeln. Noch eine Rocknummer.
       Großartig, wirklich großartig. So selbstvertraut performt. Kompliment.
       (jaf)
       
       Kurz waren die ESC Fans im Netz unsicher, ob die Nummer nicht eine
       gefährliche Praxis propagiere. Zum Glück hat man sich dann doch
       entscheiden, einfach mal loszulassen und diesen Song zu genießen. (aze)
       
       „Choke Me“ ist stabil und Alexandra Căpitănescu für Rumänien eine der
       stärkeren Frauenstimmen des Abends. (kla)
       
       ## 23.10 Uhr: Setzt sich Norwegen durch?
       
       Norwegen ist das Land des Rocks, des Heavy Metal, der sensiblen Jungs mit
       tüchtig artikulierenden Stimmen. Wird besser abschneiden als viele denken.
       (jaf)
       
       Ich bin eine davon, die genau das denkt. Sehe ihn eher hinten. Wannabe
       Harry Styles Hose und ein Song, den man direkt wieder vergisst. (aze)
       
       Gut so, Meinungsvielfalt. Der Norweger sieht so aus, als hätte er sich
       alles von Freddie Mercury abgeguckt. Die Tattoos deuten das auch an. (jaf)
       
       Wieso ist Skandinavien, sonst immer einzigartig und stark, dieses Jahr so…
       medioker? (kla)
       
       ## 23.01 Uhr: Ein wahnsinnig italienischer Anzug
       
       Es gibt schon einen Grund, warum im Hintergund von Sal Da Vinci so viel
       passiert. Die Turteltauben sollen ablenken vom generischen italienischen
       Beitrag. (aze)
       
       Phyllisound aus Italien: Sal Da Vinci hätte mit dieser Nummer in den
       Siebzigern alles gewonnen. Und jetzt? Volkliedstatus in seiner Heimat. Der
       weiße Anzug des Sängers sieht wahnsinnig italienisch geschnitten aus: leger
       und elegant. (jaf)
       
       Bühnenbildmäßig schlägt Italien zurück: War letztes Jahr „Espresso
       Macchiato“ aus Estland stereotyp italienischer als der Song aus Italien,
       bügeln die Italiener das dieses Jahr wieder hin, mit einer auserzählten
       Geschichte als Mini-Musical mit klassischen und – natürlich – mit Geigen
       begleitetem Gesang. Solide Nummer. (kla)
       
       ## 22.57 Uhr: Zypern mit „Jalla“
       
       Optisch erinnert Antigoni an eine junge Shakira. Schöne Show, schönes
       Outfit, schöne Tanzeinlagen. Mediterrane Lebensfreude. Eine runde Nummer,
       die Lust auf Sommer macht. (kla)
       
       Ein Ohrwurm aus Zypern, schlicht & ergreifend. Ähnlich wie Elenis „Fuego“
       2018, mit dem sie Zweite wurde. Boom-boom-boom … klare Einfachheit, kein
       Kunstschnickschnack. Und: Täusch ich mich, oder sie eine der wenigen, die
       nicht tattooversehen ist? (jaf)
       
       Ach Zypern! Der Song ist so ein Ohrwurm, doch besonders bei der Juryshow
       ließen ihre gesanglichen Künste zu Wünschen übrig. Warum sieht der Tisch
       aus wie ein Grabstein? (aze)
       
       ## 22.53 Uhr: Wieso die Maske?
       
       Langweiligste schwedischer ESC-Act seit irgendwann … Elektro, Eurodance,
       viel Lichtspielerei, perfekte Inszenierung – täuscht aber nicht darüber
       hinweg, dass sie der ästhetische Charme des Werks allzu glattpoliert
       bleibt. (jaf)
       
       Der 24-Jährigen Felicia scheint es wieder besser zu gehen. Zum Glück! Sie
       war nach den Proben gestern ohnmächtig geworden. Felicia war nicht wegen
       ihres Song, sondern wegen Aussagen über die Teilnahme Israels eine viel
       besprochene Künstlerin. „Ich gehe hin, und dann werde ich dafür sorgen
       müssen, dass sie nicht gewinnen“, nahm sie sich vor. Ob der Club-Banger
       reicht? (aze)
       
       Der Song aus Schweden wäre eine geile Nummer, wäre da nicht die Stimme von
       Felicia. Der Song hätte großartig als EDM-Nummer funktioniert, doch die
       Stimme wirkt wie das Salz, das jemand ausversehen in zu großen Maßen in die
       Suppe gekippt hat. Und Singen und Maske? Das passt einfach nicht.
       Teilaspekte von „My System“ sind richtig gut – aber halt nicht die Stimme,
       die schon den ersten Ton versemmelte. (kla)
       
       ## 22.52 Uhr: Die Ratlosigkeit aus Litauen
       
       Nosferatu aus Vilnius? Sechs Sprach-Snippets sind zu hören, aber was soll
       die Botschaft sein? Ich will mehr? Gitte sang konsequenter in den frühen
       Achtzigern: Ich will alles. Und: Auch er verlegt sich auf
       Operngesangliches. Leider nutzt seine mächtige Stimme ihm nicht wie
       erhofft. (jaf)
       
       Visuell erinnert der Beitrag aus Litauen an Blue Man Group. Ansonsten
       jedoch eine weitere Nummer, die erfolgreichen von Geigen und
       Einzigartigkeit über die Bühne getragen wird. Gute Nummer, Starke stimme –
       mich freut es, wenn es dafür ein paar Punkte gibt. (kla)
       
       Man merkt, das Publikum versteht den Song nicht ganz. Er lässt sie ratlos
       zurück. Eine künstlerische Nummer für eine der hinteren Plätze leider.
       (aze)
       
       ## 22.44 Uhr: Die polnische Beyonce von Temu
       
       Queen des Internets. Sie nennt sich selbst: Beyonce von Temu
       (Billig-Onlineshop). So eine gute Stimme, aber leider weiß der Song nicht,
       was er sein will. (aze)
       
       Klingt ein wenig wie Meghan Trainor und würde bei einer Casting-Show
       vielleicht gewinnen. Für den ESC reicht jedoch eine Stimme nicht, es
       braucht Wiedererkennungswert. Und den hat Alicja mit „Pray“ für Polen
       nicht. (kla)
       
       Ein Musicalsong ist einer, der sich nicht entscheiden will. Sie, Alicja,
       ist eine herausragende Soulistin, aber: Soll man tanzen, grooven, zuhören –
       zu diesem Gebet? Ratlos lässt es mich zurück. (jaf)
       
       ## 22.41 Uhr: Prognosefavorit Finnland auf der Bühne
       
       Die Kamerfahrten von seiner Schulter übers Fenster, ach wie schön. Und dann
       die Geige! Als einziges Instrument live. Linda Lampenius trägt ganz klar
       diesen Top-3-Song. (aze)
       
       Immer noch liegt Finnland bei den Prediction-Markets ganz weit vorn. Kein
       Schlechter Song, aber Nummer Eins? Da hatte Finnland schon stärkere Songs.
       Klar, die Geigen sind toll. Stabile Nummer. Aber ich bin engegen der
       Prognosen nicht überzeugt. (kla)
       
       Nett, dass Finnland die eigentlich nicht internationalisierbare
       Landessprache anstimmt. Seit Wochen haushoch favorisiert in allen
       Wettbüros. Die Geige – überwiegend live gespielt – macht’s! (jaf)
       
       ## 22.36 Uhr: Satoshi bezaubert alle
       
       Niemand bringt die Fans so zum Tanzen, ob Halle, Public Viewing vorm
       Rathaus oder im Euroclub nach den Shows. Satoshi bezaubert alle mit seinem
       Charisma. Er ist der gutmütige Held jeder Kindersendung. (aze)
       
       Klasse Moves, prima Looks, so gefällt einem Moldau so sehr, dass man
       hinreisen möchte. Das ist beim Publikum garantiert der Kracher. So smart
       alle sechs auf der Bühne. Big Show. (jaf)
       
       Das könnte Moldau zu einem Touristenziel machen. Satoshi lässt sich mit
       „Viva, Moldova!“ von den Zuschauern feiern. Der Song ist für dieses Jahr
       das, was „Espresso Macchiato“ von Tommy Cash im letzten Jahr war: schräg,
       einzigartig, unverkennbar, großartig. Und der Künstlername wird Krypto-Fans
       freuen: Der bezieht sich auf den anonymen Bitcoin-Gründer Satoshi Nakamoto.
       (kla)
       
       ## 22.25 Uhr: „Regarde!“ von Monroe für Frankreich…
       
       … erinnert an die Ballade der Schweiz beim letzten ESC, mit mehr
       Pop-Elementen. Und seit den letzten zwei ESC-Gewinnern wissen auch alle:
       Opergesang liegt im Trend. (kla)
       
       Frankreich, Monroe ist nur 17 Jahre alt und nimmt die Bühne ein, wie keine
       andere. Klassische Powerballade mit elektronischen Einschüben. Kommt
       bestimmt gut an bei der Jury. (aze)
       
       Und beim Publikum wohl eher gering. Zu kunstreligiös – opernfähiger Gesang
       hilft nicht über die Not hinweg, keinen Pop anzubieten. (jaf)
       
       ## 22.22 Uhr: Deutsch aus UK
       
       Die Intonation von Look Mum No Computer für UK klingt inspiriert von
       Käärijä. Ein paar Fetzen kam im letzten Jahr beim finnischen Beitrag von
       Erika Vikman gut an. Könnte dafür sorgen, dass UK mit „Eins, zwei, drei“
       dieses Jahr nicht auf den letzten Plätzen landet. (kla)
       
       Ein, zwei, drei und raus bist du! UK mit starken null Punkten. Aber Sam ist
       ein ganz nicer Fellow! (aze)
       
       Dieser pinke, leicht verwaschen aussehende Hosenanzug ist stylish. Dazu
       dieser männliche Beehive … bestrickend. Das Lied wird in jedem Club
       mitgrölfähig sein. So ist also die Musik des United Kingdom … sehr nett.
       (jaf)
       
       ## 22.20 Uhr: Underdog Lelek aus Kroatien
       
       Kroatien zeigt, wie schön es ist auf der eigenen Sprache zu singen.
       Frauenpower und nice Kostüme. (aze)
       
       Dieser – auch politisch, historisch – inspirierte Act gefällt mir sehr.
       Viele Lieder sind an diesem Abend in der Landessprache. Kroatiens Frauen
       thematisieren historisch die Jahre der osmanischen Kolonisierung.
       Ergreifend. (jaf)
       
       Diesem tollen Song aus Kroatien kann man nur wünschen, dass er viele
       Stimmen kriegt – dieser Underdog hätte es verdient. (kla)
       
       ## 22.13 Uhr: Bangaranga!
       
       Bangaranga! Fetzt in Musikvideo-Ästhetik über die ESC-Bühne auf den
       Bildschirm. Top 3 – hoffentlich. Und hoffentlich läuft es für sie besser
       als für „Serving“ von Mariana Conte für Malte im letzten Jahr. (kla)
       
       Zwei meiner liebsten Beiträge hintereinander. Wenn Tschechien der Troy
       Sivan des ESC ist, dann ist Dara für ganz klar Charli XCX. Bulgarische Brat
       Energie pur. (aze)
       
       Bestes Bühnenbild des Wettbewerbs, top ten Potenzial! (aze)
       
       Stimme zu. Absolut hungrige Künstlerin, die will was, das ist bei einem ESC
       immer die beste Voraussetzung, um weit vorne zu landen. Wird sie,
       partytauglich, crazy. (jaf)
       
       ## 22.09 Uhr: Verfliegender guter Sound
       
       Meine Nummer Eins im Herzen seit dem Semifinale: Daniel Žižka mit
       „Crossroads“ – Tschechischer Troy Sivan mit der klarsten Stimme. (aze)
       
       Tschechien – wie Malta ein einzelner Sänger, wie Malta eine vergleichsweise
       ruhige, wenn auch kräftige Numer. Doch dieser hat eine Stimme, die stärker
       ist, im Gedächtnis bleibt, auch wenn sie ab und an ein wenig bricht.
       Erinnern wird man sich auch daran nicht, aber im Moment klingt es gut.
       (kla)
       
       ## 22.07 Uhr: Was, wenn Australien gewinnt?
       
       Australien, das steht fest, würde den ESC nicht ausrichten. Kandidaten für
       die Ersatzveranstaltung, wie immer: UK, Deutschland … und Schweden. (jaf)
       
       ## 22.05 Uhr: Schöngeföhnt
       
       Malta die drei-minütige Dyson Werbung! Man, hat der schöne Haare! (aze)
       
       Oh, ja, und echt natürlich geföhnt. Dark Horse, wie man so sagt: Kaum hoch
       gewettet, aber vom Publikum geliebt und hochgehievt auf vorderste Plätze.
       (jaf)
       
       ## 22.04: Malta, Bella
       
       Ja ist denn schon wieder Weihnachten? So klingt der Song von Aidan für
       Malta ein wenig. Und ein wenig wie Michael Bublé – also beides. Maximal
       Platz 15, nicht drüber (kla)
       
       ## 22.03 Uhr: Die wirklich wichtigen Fragen
       
       Was passiert, wenn Australien gewinnt? Die Presse würde eine Reise bestimmt
       freuen! (aze)
       
       ## 22.02 Uhr: Romantisch und düster
       
       Serbien ist mein Guilty Pleasure. Ich liebe die Stimmung des Songs, die
       Ernsthaftigkeit. Aufgabe: alle den Text nach lesen. Romantisch, traurig,
       düster – Serbien hat alles. (aze)
       
       ## 21.59 Uhr: Lordi-Vibes
       
       Das Kostüm von „Lavina“, der für Serbien „Kraj mene“ singt, erinnert extrem
       an den finnischen ESC-Gewinner Lordi aus dem Jahr 2011. Der Sound auch ein
       wenig, doch melodischer als Lordi und mit leichter Muse-Note gespickt mit
       Metal. Guter Sound, an den man sich erinnert wird. (kla)
       
       Nicht so meine Art Musik beim Kochen, aber dieses Lied auf Serbisch
       erinnert mich sympathisch an Lordis Hard Rock Hallelujah … Feiner Lärm.
       (jaf)
       
       ## 21.56 Uhr: Pomp aus Australien
       
       Pomp aus Australien, die Sängerin verfügt über jede Menge Berufserfahrung,
       das sieht & hört man. Aber der Bombast überdeckt ein eigentlich eher
       schwächelndes Lied. Nachsingen? Möglich, aber man muss das Couplet oft
       hören, um es wiederzuerkennen. (jaf)
       
       ## 21.54 Uhr: Mittelmäßigkeit, again
       
       „Eclipse“ von Delta Goodrem für Australien kriegt sicher viele Stimme,
       obwohl es ein Song ist, der zwar auf die ESC-Bühne passt, jedoch vergessen
       werden wird – außer fürs Karaokesingen. Er ist mittelmäßig und Stimmen gibt
       es in diesem Jahr stärkere. Auch: Die Gestik der Sängerin bleibt unabhängig
       vom Songinhalt durchgehend lächelnd-neutral. Hoffentlich nicht der
       Gewinnersong. (kla)
       
       ## 21.50 Uhr: Flaggen und Licht für die Ukraine
       
       Ukraineflaggen, großer Applaus und Taschenlampen. Die Leute berührt es.
       (aze)
       
       ## 21.49 Uhr: Ruhig ist in diesem Jahr selten
       
       Marktlücke: Die Ukrainerin mit einem Lied der vergleichsweise ruhigen
       Sorte. Ihre Deko übersichtlich, die Stimme hält sie fast eine halbe Minute,
       beachtlich. Mittelfeld, vermutlich. (jaf)
       
       ## 21.48 Uhr: Es wird besser!
       
       „Ridnym“ von Leléka für die Ukraine hat die Dramatik und Stärke, die bei
       Sarah Engels fehlte. Und diese hohen Töne der in Deutschland lebenden
       Ukrainerin – schööön! Zeitlos, vielleicht nicht die Eins, aber ganz gut.
       (kla)
       
       ## 21.47 Uhr: Disney-Vibes
       
       Disney Vibes pur bei der Ukraine. Im Semifinale brach ihre Stimme. Kann sie
       den Ton heute halten? (aze)
       
       ## 21.44 Uhr: Ferto!
       
       „Ferto“ von Akylas könnte für 2026 werden, was „Gangnam Style“ von Psy für
       2012 war. Und dieser herrliche 8-bit-Sound kombiniert mit Streichern.
       Super! (kla)
       
       ## 21.43 Uhr: Lustig und gut
       
       Wird es auch. Alexis Zorbas auf modern, niedlicher Typ, Knopfaugen, alles
       in Orange. Lustig und gut. Ergänzung zu Griechenland: Das Lied fängt wie
       das finnische vor zwei Jahren an. (jaf)
       
       ## 21.42 Uhr: Ein kompletter Crowd-Pleaser
       
       Ferto reißt die Hütte ab. Ein kompletter Crowd-Pleaser. Die Menge rastet
       schon bei der Vorstellung aus. Griechenland muss auf die vorderen Ränge!
       (aze)
       
       ## 21.40 Uhr: Greifen nach Ergriffenheit
       
       Auffällig beim albanischen Act: die Chorstärke. Muss vom Band kommen, wie
       alle dargestellten Instrumente (bis, kommt später, auf die finnische
       Geigerin): Bis 2020 waren nur sechs VokalistInnen erlaubt, jetzt offenbar
       sind auch chorisch größere Partien erlaubt. Insgesamt: sehr meatloafartig +
       Mutter, die ihn auf der Bühne besucht. Konzeptuell auf Ergriffenheit
       gestimmt. (jaf)
       
       ## 21.37 Uhr: Dramatischer Nebel
       
       Alis, der albanische Apache mit einem der herzzerreißendesten Songs dieses
       Jahr. Shortout an die Untertitel“ Die Nebelschicht sieht in der Halle so
       schön dramatisch aus. (aze) 
       
       ## 21.35 Uhr: Ein Trend von 2026: Schwarz und Weiß
       
       Der diesjährige Lichtdesigner hat Anfang der Woche in einer PK erzählt,
       dass viele Künstler*innen Ihre Performances sehr monochrom halten. Man
       sieht viel schwarzes oder weißes Licht. Belgien gutes Beispiel dafür. (aze)
       
       ## 21.34: Ist da jemand Billie Eilish-Fan?
       
       „Dancing on the Ice“ von Essyla für Belgien erinnert an „Bad Guy“ (2019)
       von Billie Eilish, nur das dieser ESC-Beitrag weniger fetzt als die
       potenzielle Inspiration. (kla)
       
       ## 21.31: Modernes Chanson und treibende Musik
       
       Noam Bettan: Cutester Mann des Abends. Sehr eingängiges Lied. Ein bisschen
       orientalisierende Einsprengsel im Arrangement, klare Struktur – fast ein
       modernes Chanson. Und weiter geht es mit Belgien – unterschätztes Land,
       hier: unterschätztestes Lied dieses ESC. Erinnert an Tonia und andere
       ESC-Veteraninnen ihres Sprengels. Treibend die Musik, prima Performance,
       allein: wird eher untergehen. (jaf)
       
       ## 21.30 Uhr: „Michelle“ von Israel
       
       … erinnert mich irgendwie leicht an den belgischen Musikproduzenten
       Stromae. (kla)
       
       ## 21.29 Uhr: Wegschauen bei Noam
       
       Eindruck aus Wien: Gemischte Stimmung bei Noam Bettan. Einige singen mit,
       viele schauen aufs Handy. (aze)
       
       ## 21.26 Uhr: Wenn auch Fire nix nützt
       
       Sarah oh Sarah! Du gibst alles, hast sogar noch ein Piano Intro eingebaut
       und wagst den Trustfall, aber der Song ist so fad, davon kann keine
       Feuershow ablenken. Kleiner Trost: Der wird bestimmt in jede
       ESC-Party-Playlist aufgenommen. Tanzbar ist er! Die Crowd holt Sarah auf
       jeden Fall ab! Viel Applaus. (aze)
       
       ## 21.25 Uhr: Ist da jemand heiser?
       
       Sarah Engels singt „Fire“ für Deutschland und klingt dabei dezent heiser.
       Vielleicht hätte der Song auf der DSDS-Bühne funktioniert, doch hier wird
       der Mittelmaß-Sound sehr wahrscheinlich mit einer Platzierung unter 20
       abgestraft. (kla)
       
       ## 21.24 Uhr: Dramaturgie der FinalistInnen
       
       Dass der Däne an Nummer eins singen durfte, lag an der Regie des ESC.
       Früher wurde nur gelost, jetzt setzt die Dramaturgie die FinalistInnen:
       Dänemarks Lied war einfach ein perfektes Intro.
       
       Nun zu Sarah Engels: Mit dem Startplatz 2 hat noch niemand gewonnen. Sarah
       Engels im Stil der frühen Nuller Jahre. Die Posen sitzen, eher
       konventionelle Mucke. (jaf)
       
       ## 21.22 Uhr: Partypeople und Strasssteine
       
       In diesem Jahr wurde Kan bereites von der EBU verwarnt, weil sie einen
       Werbespot abspielten, in dem erklärt wurde wie man alle zehn Stimmen an
       Israel geben kann. Dänemarks Søren Torpegaard Lund mit „Før vi går hjem“
       (Bevor wir nach Hause gehen) ist einer der Fanfavoriten. Søren singt,
       während er auf einen Würfel klettert und trifft dabei jeden Ton. Hotte
       Partypeople, Strasssteine – mich hat er! Auch wenn der Song früher nach
       vorne gehen könnte. (aze)
       
       ## 21.21 Uhr: Singen in der Landessprache
       
       Schön, dass der Wettbewerb auf Dänisch von Dänemark eröffnet wird. Deutsch
       ist im diesjährigen Wettbewerb auch zu hören, jedoch nicht von Deutschland,
       sondern von UK. Doch zurück zum Anfang: Der Song „Før vi går hjem“ von
       Søren Torpegaard Lund für Dänemark wäre kondensiert besser – richtig starke
       Momente mit mittelmäßigten Geplänkel zwischendrin. Insgesamt jedoch
       stark.(kla)
       
       ## 21.20 Uhr: Blaue Nägel
       
       Der erste männlich gelesene Mensch mit blau lackierten Fingernägeln. Chic!
       Berghain-artiger Song. (jaf)
       
       ## 21.19 Uhr: „Spezielle Promotion“
       
       Und zugleich traf diese Befürchtung am ehesten auf Israel zu, der Sender
       KAN war gemeint. Dabei hatten andere Länder über alle Jahre auch schon
       spezielle Promotion lanciert – Russland, Griechenland, die Ukraine, mit
       anderen Influencer-Methoden einst auch Deutschland. (jaf)
       
       ## 21.17 Uhr: Neuer ESC, neue Regeln
       
       Michaels Aufruf zu „Spread the Love“ ist der Versuch des ESC, das
       Votingverhalten des vergangenen Jahres zu verändern. Sie wollen laut ESC
       Chef Martin Green dazu anregen, für verschiedene Länder abzustimmen. In
       diesem Jahr darf pro Bezahlart auch nur noch 10 statt 20 Mal abgestimmt
       werden. (aze)
       
       ## 21.11 Uhr: Jetzt ist jetzt
       
       Möglich, dass JJ auch dieses Jahr gewonnen hätte. Oder auch Netta mit 'Toy’
       oder Salvador Sobral 2017. Jetzt ist jetzt. (jaf)
       
       ## 21.10 Uhr: Gewinner-Sound
       
       JJ hätte mit seiner neuen Inszenierung von Wasted Love auch dieses Jahr
       gewonnen. Gänsehaut pur! (aze)
       
       ## 21.08 Uhr: Vereinzelt Buhrufe
       
       Nach einem Schauer am frühen Abend ist es nun trocken, aber kalt in Wien.
       Die Menschenmenge wärmt aber! Und Sarah Engels heizt uns ja auch früh ein.
       Beim Public Viewing hört man als Noam Bettam einläuft vereinzelt Buhrufe.
       (aze)
       
       21.07 Uhr: Bestimmte Sicherheitsauflagen 
       
       In der Stadthalle und im Village gelten heute strenge Sicherheitsauflagen.
       Die Fans dürfen keine Taschen reinnehmen und nur bestimmte Flaggengrößen.
       (aze)
       
       ## 21.06 Uhr: Alle Jahre wieder
       
       Erstmals in Malmö 2013, jetzt wie alle Jahre wieder: der 'olympische’
       Einlauf der FinalistInnen. Tolle Idee, damals. Und heute. Für Israel
       ebenfalls: Beifall. (jaf)
       
       ## 21.00 Uhr: Computersound statt Stimme
       
       Schade, dass die Eurovisionshymne von Marc-Antoine Charpentier nicht mehr
       ausgespielt wird, sondern nur noch wie ein Zitat – und im schrummeligen
       Computersound. (jaf)
       
       ## 20.56 Uhr: Noch vier Minuten…
       
       … dann geht es los in Wien. Zum 70. Jubiläum des Eurovision Song Contest,
       der zum dritten Mal in der Hauptstadt Österreichs stattfindet. (kla)
       
       ## 20.44 Uhr: Ferto-Mützen in Wien
       
       Im Eurovision Village am Rathaus füllt sich der Platz. Auffällig: viele
       Fans tragen eine schwarze Ferto-Mütze mit Katzenohren. Die griechische
       Delegation verteilt sie seit Tagen in der Stadt. (aze)
       
       ## 20.30 Uhr: Noch 30 Minuten, bis es losgeht
       
       Erstaunlich, dass ein besonders in Deutschland dauernd totgesagtes Event
       seine 70. Auflage feiert … und das auch noch feierlich, obwohl fünf
       ESC-Länder fehlen. Ich würde sagen: Happy Eurovision! (jaf)
       
       ## 20.10 Uhr: Wen sieht die taz auf der Eins?
       
       „Bulgarien!“, sagt Anastasia Zejneli. Jan Feddersen sieht Moldau an der
       Spitze. Klaudia Lagozinski denkt, dass Griechenland gewinnen könnte. Bei
       den Prediction Markets liegt hingegen derzeit Finnland klar auf dem ersten
       Platz, gefolgt von Australien. (kla)
       
       ## 20.05 Uhr: Wen schickt Österreich auf die Bühne?
       
       Für das Gastgeberland Österreich tritt der 19-jährige Cosmó mit deutschem
       Elektro-Pop an. Warum er die Klubkultur verändern will und wie politisch
       der ESC für ihn ist, [3][hat ihn taz2-Redakteurin Anastasia Zejneli
       gefragt,] die übrigens auch heute Nacht live in Wien ist. (kla)
       
       ## 20.00 Uhr: Einer, der in keine Schublade passt
       
       Als einer der diesjährigen Favoriten gilt Akylas für Griechenland. Der
       griechische Künstler Akylas gilt als einer der Favoriten beim ESC in Wien.
       Auch mit ihm hat Anastasia Zejneli für die taz gesprochen. [4][Im
       Interview] erzählt er, wie schrille Elektro-Beats, Computerspiel-Ästethik
       und die Kritik an Konsum zusammenpassen. (kla)
       
       ## 19.55 Uhr: Ein Wettbewerb im Schatten von Demos
       
       Vor dem ESC-Finale in Wien demonstrieren Hunderte Menschen gegen Israels
       Teilnahme. Jüdische Studierende können die Show nur unter Polizeischutz
       verfolgen, doch es wird weniger demonstriert, als erwartet. Über die Demos
       am Samstagnachmittag [5][berichtete Österreich-Korrespondent Florian Bayer
       aus Wien.] (kla)
       
       ## 19.50 Uhr: Wie stehen die Chancen für wen?
       
       Für die taz hat Jan Feddersen schon einmal seine Prognose abgegeben. Für
       Deutschland landet Sarah Engels landet demnach weit unten, Israel hingegen
       weit vorn. [6][Seine Gesamtprognose gibt es hier.] (kla)
       
       ## 19.55 Uhr: Eine Ukrainerin, die in Deutschland lebt
       
       Die ukrainische Musikerin Viktoria Leléka lebt seit Jahren in Deutschland
       und soll ihr Herkunftsland beim ESC vertreten. [7][Das löst Diskussionen
       aus.] Darüber berichtete Barbara Oertel für die taz. (kla)
       
       ## 19.45 Uhr: Viel zu viel Hader um Israel
       
       Beim 70. ESC in Wien geht es viel um die Frage von Ausschlüssen. Der
       Israeli Noam Bettan ist propalästinensischer Wut zum Trotz für das Finale
       qualifiziert. Über die [8][Details zur Teilnahme Israels] berichtete Jan
       Feddersen. (kla)
       
       16 May 2026
       
       ## LINKS
       
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       ## AUTOREN
       
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       steht – und welche Acts die größten Chancen auf einen der vorderen Plätze
       haben.
       
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