# taz.de -- „Friedenstreffen“ im Vatikan: Konspirative Konferenzen
       
       > Pierre Louvrier bringt Menschen zusammen. Die Spuren seines Netzwerks
       > reichen von Trumps Lager über Moskau bis zu Sigmar Gabriel.
       
 (IMG) Bild: Möwen fliegen über den Petersplatz, im Vatikan wird vermeintlich über Frieden gesprochen. Doch wer spricht hier und mit wem?
       
       Interviews gibt Pierre Louvrier nur selten, aber im Februar hatte er einen
       Auftritt, bei dem er sich als Retter der Welt, als „Friedensstifter“
       darstellte. In einem [1][Interview bei EWT][2][N], einem katholischen
       Fernsehsender, sprach er von konspirativen Treffen im Vatikan, die er zu
       diesem Zweck organisiere. Es nähmen ehemalige Vertreter von Regierungen und
       Parlamenten sowie Ex-Militärs verschiedener Länder teil. „Was der Vatikan
       bietet, ist ein Zufluchtsort, ein Schutz“, sagte Louvrier. „Ohne den
       Vatikan wäre es für einige Leute sehr schwierig, frei zu sprechen.“
       
       Und tatsächlich, das ist nicht übertrieben: Louvrier hat eine
       Eintrittskarte zum Allerheiligsten. Im EWTN-Bericht ist zu sehen, wie er
       und einige seiner Mitstreiter vor der Päpstlichen Akademie der
       Wissenschaften stehen, einer honorigen Institution im Vatikan. Zu ihren
       Mitgliedern gehören die bedeutendsten Wissenschaftler der Welt, darunter
       viele Nobelpreisträger. Solch ein exklusiver Zugang ist nicht vielen
       Menschen gestattet. Pierre Louvrier schon.
       
       Wer ist dieser Mann? Geboren ist Pierre Louvrier 1973 in Belgien,
       inzwischen lebt er in Italien. Er ist Katholik, schon lange eng verbunden
       mit der Kirche. Auch mit einem ihrer besonders reaktionären Lager. 2017
       postete Louvrier auf seinem Facebook-Profil Beileid nach dem Tod eines
       langjährigen Anführers von Opus Dei, einer erzkonservativen katholischen
       Gruppierung. Dieser Mann habe ihn einst Papst Johannes Paul II. vorgestellt
       und werde immer ein Vorbild für ihn sein, schrieb Louvrier damals.
       
       In den USA hat Louvrier sich in den vergangenen Jahren einen Ruf erarbeitet
       – als umtriebiger Lobbyist und Geschäftsmann. Und wegen seiner guten
       Kontakte nach Russland.
       
       ## Die Inszenierung? Eine Art Diplomat ohne Amt
       
       Dass Louvrier es geschafft hat, bis in den Vatikan vorzudringen, liegt auch
       an der [3][Clementy Schuman Legacy Foundation]. Eine Stiftung, mit der
       Louvrier und seine Mitstreiter ebenjene „Friedenstreffen“ dort
       veranstalten. Welche Rolle der Unternehmer Pierre Louvrier im Vatikan
       spielt, lässt sich nur schwer einordnen. Ist er ein sogenannter
       Einflussagent? Ein Hochstapler? Oder beides? Diese Recherche hat sich über
       18 Monate hinweg auf eine Spurensuche begeben: durch eine Welt
       zwielichtiger Kontakte, die zu Rückfragen meist schweigen.
       
       Pierre Louvrier inszeniert sich in der Öffentlichkeit als eine Art
       Diplomat, jedoch ohne ein Amt innezuhaben, ohne je offiziell von einer
       seriösen Instanz ernannt worden zu sein. Trotzdem gelingt es ihm immer
       wieder, mächtige Personen um sich zu versammeln, sich mit ihnen im Vatikan
       zu treffen. Wer aus der Kirchenhierarchie ihm derartige Zugänge verschafft,
       bleibt offen.
       
       Auf Louvriers Social-Media-Profilen sieht man ihn als Mann, der mit Pathos
       vom Glauben redet. Daneben postet er Fotos von Partys, auf Jachten, in der
       Welt der Elite. Seine Clementy Foundation präsentiert sich auf ihrer
       Webseite mit nebulösen Sätzen. Man wolle „eine Zivilisation der Würde und
       des Sinns erwecken“, steht da. Die Stiftung beruft sich auf [4][das Erbe
       von Robert Schuman], einem der Mitbegründer der Europäischen Union, das
       wolle sie mit „neuesten Erkenntnissen aus Neurowissenschaften,
       Kulturphilosophie und ethischen Investitionen“ verbinden. Zur „Mission“
       gehören „Weltraumwirtschaft“, „menschliche Verbindungen“ und „kulturelle
       Bereicherung“.
       
       Und auch das ist zu lesen: Die Stiftung organisiere Dialoge in der
       Päpstlichen Akademie der Wissenschaften im Vatikan, dafür habe man einen
       Lehrstuhl gegründet. Wie dieser finanziert wird, ob der Vatikan Geld von
       der Clementy-Stiftung bekommt, damit diese in der Päpstlichen Akademie
       Veranstaltungen durchführen kann, bleibt offen.
       
       Das Firmenkonstrukt hinter der Clementy Foundation ist mysteriös. In
       europäischen Wirtschaftsregistern sind kaum Informationen zu Louvriers
       Firmen und Geschäften zu finden. Von offiziellen Vatikanstellen gibt es
       keine Auskunft. Sowohl der Präsident der Päpstlichen Akademie als auch das
       Vatikanische Pressesamt reagieren nicht auf Anfragen dazu. Auch Pierre
       Louvrier und die Clementy Foundation lassen mehrfache Kontaktversuche und
       schriftliche Fragen der taz unbeantwortet.
       
       ## Auffällig viele Russlandkontakte
       
       Auf der Webseite von Clementy ebenfalls aufgelistet ist das „Advisory
       Board“, das Beratergremium der Stiftung. Aktuell im Kreis um Pierre
       Louvrier unter anderem aufgeführt: ein früherer US-Air-Force-Kommandeur.
       Eine Prinzessin aus Bahrein. Ein Adliger aus Liechtenstein. Ein Geistlicher
       aus dem Vatikanumfeld. Ein Mann aus einer Schweizer Bankerdynastie. Und der
       Vorsitzende der US-Kommission für Bildende Künste, die sich um den Bau von
       Donald Trumps Ballsaal in Washington kümmert. Eine schillernde
       Gesellschaft.
       
       Die geheimen „Friedenstreffen“ im Vatikan gibt es offenbar seit 2022, so
       deutet es Louvrier in einem anderen Interview an. Anscheinend war der Krieg
       in der Ukraine ein Auslöser dafür. 2025 erzählt er der italienischen
       Zeitung La Verita, er habe „schon viele Treffen“ veranstaltet, bis dahin
       seien bereits 300 Personen dabei gewesen. Wie sehr es bei diesen Gesprächen
       um die von Russland angegriffene Ukraine geht, ist fraglich. Bei Louvriers
       Netzwerken und öffentlich bekannten Events tauchen kaum ukrainische
       Personen und Perspektiven auf. Stattdessen auffällig viele
       Russlandkontakte.
       
       Auch im Frühjahr 2024 fand ein „Friedenstreffen“ im Vatikan statt. Erst mit
       diesem wurde öffentlich bekannt, dass die Clementy-Stiftung solche Treffen
       veranstaltet. Zwar blieben Teilnehmerlisten und die Tagesordnung der
       „Friedenskonferenz“ geheim, aber vom Rahmenprogramm, einem Konzert in einer
       Kirche in Rom, gibt es ein Video auf dem [5][Youtube-Kanal der Stiftung].
       Eine eigenwillige Mischung hatte sich im Publikum zusammengefunden: rechte
       Influencer, Unternehmer, Kommunikationsberater – nicht das Publikum, das
       man bei einer „Friedenskonferenz“ erwarten würde. Es wurde Klassik
       gespielt, Verdi, Tschaikowsky, Rachmaninoff. Musiker aus verschiedenen
       Ländern traten auf. Das Ganze wirkte international, doch organisiert wurde
       es mit guten Verbindungen nach Russland.
       
       Für das Begleitkonzert war damals der Kulturmanager Hans-Joachim Frey
       verantwortlich, der seit Langem für das russische Regime arbeitet. Von
       Putin wurde er mit einem Dankesorden ausgezeichnet. Für ihn sei das
       „Friedenskonzert“ eine große Sache gewesen, sagte Frey danach. „Da waren
       Leute aus der ganzen Welt dabei, auch aus den USA, und wir haben auch
       einige russische Gäste mitgebracht.“ Der Kulturmanager behauptete: „Die
       Amerikaner haben die Message geäußert, dass man die Russen wieder abholen
       will, in die Mitte, damit sie sich nicht allein zu abhängig von China
       machen. Unterstützung für Donald Trump wollten sie auch, aber das war nicht
       unser Thema.“
       
       Wenig später erregte ein weiteres „Friedenstreffen“ Im Vatikan
       Aufmerksamkeit. Vor allem in den USA, weil bekannt wurde, dass [6][Tulsi
       Gabbard, Trumps Geheimdienstchefin], bei einer von Louvriers Konferenzen
       dabei war. Im Winter 2025 wurde Gabbard im US-Senat dazu befragt. Sie gab
       an, dass sie im Sommer 2024 auf Einladung der Clementy Foundation nach Rom
       gereist sei, die Stiftung für sie Reise- und Übernachtungskosten bezahlt
       habe.
       
       ## Glorifierung des russischen Eroberungskrieges
       
       In den USA wurden einige Leute hellhörig, auch wegen Pierre Louvriers
       Kontakten nach Russland, darunter seinen früheren Verbindungen zu
       Konstantin Malofejew, einem ultranationalistischen Oligarchen und
       Unterstützer von Putins Krieg in der Ukraine. Vor über zehn Jahren wurde
       bekannt, dass Louvrier und Malofejew eine Geschäftskooperation starten
       wollten. Journalisten enthüllten die Pläne. Ein Post aus dem Jahr 2014, aus
       der Zeit als Russland die Krim annektierte, steht bis heute auf Louvriers
       Facebook-Profil: ein Foto vom Schauspieler Gérard Depardieu und einer
       blonden Frau, dazu steht geschrieben: „Celebrating #Crime as re-unifaction
       to #Russia“. Vor der Glorifizierung des russischen Eroberungskriegs in der
       Ukraine schreckt Louvrier nicht zurück.
       
       Zweifelhafte Kontakte nach Russland pflegt Louvrier noch immer. Seit
       Längerem ist bei der Clementy Foundation ein Mann aus Russland aktiv: Igor
       Fedorov. In PR-Videos der Stiftung ist er zu sehen, auch bei Gesprächen in
       der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften ist er dabei. Bei Clementy wird
       Fedorov als Mathematiker vorgestellt, auch er wird als Mitglied des
       „Advisory Board“ der Stiftung aufgeführt. Was nicht dabei steht: Dass Igor
       Fedorov in Russland Kontakte pflegt mit Kadern des russischen Geheimdiensts
       FSB.
       
       Fedorov arbeitet etwa für einen großen russischen Versicherungskonzern,
       dort sitzt er im Verwaltungsrat. Im diesem Rat ebenfalls dabei: Viktor
       Komogorow, ehemaliger FSB-Vize.
       
       Und mit noch einem ehemaligen Vizechef des FSB steht Igor Fedorov in
       Kontakt: Viktor Ivanov, ein langjähriger Wegbegleiter Putins. Gemeinsam mit
       ihm leitet Fedorov das „Russischen Haus für Internationale
       Wissenschaftliche und Technische Zusammenarbeit“, eine Einrichtung, die nah
       dran ist an der russischen Führung und sich als Organisation darstellt, die
       auch an Kooperationen im Ausland arbeite.
       
       Passiert im Vatikan eine gefährliche „Nebendiplomatie“ mit abseitigen
       Interessen? Fragt man dazu bei Menschen herum, die im Vatikanumfeld
       arbeiten, sagen manche im Hintergrund: Sie hätten noch nie gehört von
       Pierre Louvrier und dessen Stiftung.
       
       ## Sigmar Gabriel schweigt sich aus
       
       Das ist bemerkenswert, ist es Pierre Louvrier doch offensichtlich gelungen,
       sich mit seiner Stiftung mitten im Vatikan zu platzieren und einige
       hochkarätige Personen um sich zu gruppieren – bei Weitem nicht nur aus
       Russland und den USA. Anfang 2025 tauchte [7][Asle Toje, der Vizechef des
       Nobelpreiskomitees kurzzeitig mit Namen und Bild auf der Webseite der
       Clementy Foundation] auf, als Mitglied des „Advisory Boards“. Aber er war
       schnell wieder von der Seite verschwunden. In seiner Heimat Norwegen ist
       Toje nicht unumstritten, dort gibt es immer wieder Debatten um Statements
       und Kontakte von ihm: zu schrill, zu rechts finden einige.
       
       Dann, Ende 2025, war Toje wieder bei Clementy zu sehen – in einem Bericht
       des Vatikanmediums EWTN über einen „Runden Tisch“, den die Stiftung vorigen
       Herbst in der Päpstlichen Akademie veranstaltet hatte. Auf einem Foto sind
       mehrere Beteiligte bei Clementy bei einer Sitzung abgebildet, darunter der
       Vizechef des Nobelpreiskomitees. Fragen der taz dazu haben sowohl Toje als
       auch das Nobelpreiskomitee nicht beantwortet.
       
       Mit Sigmar Gabriel stand auch ein bekannter deutscher Politiker längere
       Zeit auf der Webseite der Clementy Foundation. Etwa ein Jahr lang, von
       Herbst 2023 bis Herbst 2024, war [8][Gabriel mit Namen und Bild neben
       Pierre Louvrier auf der Seite zu sehen], ebenfalls als Teil des „Advisory
       Boards“. Dazu gab es eine Auflistung von Gabriels Ämtern: früherer
       Außenminister und Vizekanzler, jetzt Vorsitzender des Vereins
       Atlantik-Brücke. 2025 ist Gabriels Name wieder von der Seite verschwunden.
       Hat Gabriel als Berater für Clementy gearbeitet? Hatte er Kontakt mit der
       Stiftung? Warum ist sein Name plötzlich weg? Auch Gabriel schweigt. Auf
       mehrfache schriftliche Fragen an ihn gibt es keine Reaktion.
       
       Nicht nur im Vatikan, auch im Europäischen Parlament ist die
       Clementy-Stiftung kürzlich in Erscheinung getreten. Im November 2025
       empfing Niels Geuking, Abgeordneter aus Deutschland für die Familien-Partei
       [9][Pierre Louvrier und einige Mitstreiter in einem Parlamentsraum]. Danach
       gab es auf Geukings Instagram-Profil einen Post zu dem Treffen. Bei der
       Veranstaltung sei es um den „Schuman Plan 2.0 – Europas Rolle in einer
       fragmentierten Welt“ gegangen. Dabei seien „führende Stimmen aus Politik,
       Diplomatie und Wissenschaft zusammengekommen, um eine neue strategische
       Vision für Europa zu entwickeln“, heißt es.
       
       Anruf bei Niels Geuking. Er sagt, er habe Pierre Louvrier und seine
       Mitstreiter nur dieses eine Mal gesehen. Vorher habe es noch nie Kontakt
       gegeben. Seine Büroleitung habe 2025 verschiedenste Sprecher für eine
       Veranstaltung zum Thema Friedensinitiativen gesucht. Man sei im Internet
       auf die Clementy Schuman Legacy Foundation gestoßen und habe sie ins
       Europäische Parlament eingeladen, in einen der Parlamentsräume. Es sollten
       verschiedene Meinungen abgebildet werden. Die Positionen der Clementy
       Schuman Legacy Foundation habe er so verstanden: „Ein Ansatz der Stiftung
       ist es, den Handel mit Russland und gemeinsame Institutionen wieder
       aufzubauen.“
       
       ## Lob für Orbáns Ungarn
       
       Pierre Louvrier habe sich als jemand präsentiert, der „von Moskau bis
       Washington gute Kontakte habe“, sagt Geuking. „Welche Kontakte das genau
       sind und wie intensiv, weiß ich nicht.“ Seine Positionen seien andere, man
       sei nicht richtig warm geworden, sagt er. Danach hätte er keinen Kontakt
       mehr zu Louvrier und der Clementy Schuman Legacy Foundation gehabt.
       
       Wie die „Friedenspläne“ der Clementy-Stiftung genau aussehen, bleibt vage.
       Von den Beteiligten um Louvrier sind Appelle für Völkerverständigung zu
       hören, dazwischen finden sich aber auch andere Töne. Im November 2025 hat
       Jan Figel, ein ehemaliger EU-Kommissar aus der Slowakei, seit Längerem bei
       Clementy aktiv und auch im „Advisory Board“ der Stiftung aufgeführt, eine
       Rede in Budapest gehalten, bei einer Konferenz einer orbánnahen Stiftung.
       Figel sprach von den Aktivitäten von Clementy, wie sehr man sich mit dem
       Heiligen Stuhl um Frieden bemühe. Er lobte Orbáns Ungarn für seine
       damaligen Positionen. Sprach von einer „gemeinsamen Sicherheitsarchitektur“
       zwischen Nationen aus dem Westen und dem Osten.
       
       An anderer Stelle ist Pierre Louvrier im Visier. Anfang des Jahres sei er
       am Flughafen in London-Heathrow von einer Antiterroreinheit gestoppt und
       befragt worden, berichtet die US-Ausgabe der Financial Times, mit Berufung
       auf Aussagen von Louvrier selbst. Beamte hätte am 17. Januar seine Telefon-
       und Computerdaten ausgewertet und ihn mehrere Stunden zu seinen
       Verbindungen nach Russland und seiner Friedensinitiative im Vatikan
       befragt.
       
       Die Londoner Antiterrorbehörde erklärt auf Anfrage, ohne Namen zu nennen,
       man habe an jenem Tag im Januar „einen Mann in den 50ern“ in Heathrow
       gestoppt und befragt. Bei der Maßnahme habe man sich auf ein britisches
       Gesetz zur Terrorismusbekämpfung bezogen, das Befragungen bei Personen
       erlaube, bei denen man prüfen wolle, ob sie an „feindseligen Aktivitäten“
       beteiligt seien. Pierre Louvrier hat auch auf wiederholte Fragen der taz
       dazu nicht reagiert.
       
       Es gebe Regeln bei seinen Treffen, sagt Pierre Louvrier im Bericht des
       Vatikansenders EWTN im Februar noch. Man spreche nicht schlecht
       übereinander, sei die erste. Und die zweite: „Wir sprechen nur über
       Frieden. Wir reden nicht über Krieg.“ Dann gibt es einen Cut im Beitrag und
       die nächste Szene: Louvrier sitzt in der Päpstlichen Akademie der
       Wissenschaften im Vatikan. Mit ihm am Tisch: ein Geistlicher, ein weiterer
       ehemaliger US-Militär – und Igor Fedorov, der Mann aus Russland mit den
       FSB-Kontakten.
       
       24 May 2026
       
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