# taz.de -- +++ Nachrichten im Irankrieg +++: Israel unterstützt Deutschland bei Kerosin
       
       > Im Falle eines Kerosin-Mangels in Deutschland soll Israel im Rahmen einer
       > Energiepartnerschaft mit Flugzeugtreibstoff aushelfen. Trump stoppt
       > Hormus-Einsatz.
       
 (IMG) Bild: Außenminister Johann Wadephul (r, CDU) zusammen mit seinem israelischen Amtskollegen Gideon Saar
       
       ## Unterstützende Kerosin-Lieferungen aus Israel
       
       Angesichts der angespannten Lage auf den Energiemärkten durch den
       Iran-Krieg will Israel Deutschland mit Lieferungen von Flugzeugtreibstoff
       beispringen. Im Rahmen einer bestehenden Energiepartnerschaft habe Israel
       in Aussicht gestellt, durch Lieferungen von Kerosin und Erdgas zu
       unterstützen, teilte das Bundeswirtschaftsministerium auf Anfrage in Berlin
       mit. Angaben zu Details und Mengen lägen nicht vor, da Unternehmen die
       Verträge machten. Die Bundesregierung und das Ministerium flankierten
       prinzipiell eventuelle Lieferungen mit Gesprächen, erläuterte eine
       Sprecherin des Ressorts. Das Ministerium befinde sich mit mehreren Ländern
       in konstruktiven Gesprächen, darunter auch mit Israel. Zuvor hatten Israels
       Außen- und Energieministerium mitgeteilt, angesichts der Blockade der
       Meeresstraße von Hormus Kerosin nach Deutschland zu liefern. Außenminister
       Gideon Saar habe bei einem Besuch am Dienstag in Berlin auch
       Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) informiert.
       
       Das Bundeswirtschaftsministerium betonte grundsätzlich: „Es gibt derzeit
       keine physischen Energieknappheiten in Deutschland.“ Man beobachte die Lage
       aber weiter aufmerksam und sei in engem Austausch mit der Branche, um
       zielgerichtete Gegenmaßnahmen schnell zu ergreifen, wenn sie nötig würden.
       Bei einem „Kerosin-Roundtable“ am 20. April hätten Mineralölwirtschaft und
       Luftfahrt übereinstimmend berichtet, dass derzeit noch keine physischen
       Knappheiten eingetreten seien. Sollte dies auch Europa betreffen, werde man
       weitere Maßnahmen und Vorsorge treffen. „Wir sind in der Lage bei eventuell
       auftretenden Problemen nachzusteuern“, sagte die Sprecherin. Mit dem
       Iran-Krieg hat sich der Preis für Kerosin mehr als verdoppelt, Experten
       warnen vor möglichen Engpässen im Sommer auch für Deutschland. (dpa)
       
       ## Israelische Armee: Angriffe gegen Ziele der Hisbollah-Miliz im Libanon
       begonnen
       
       Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben mit neuen Angriffen gegen
       Ziele der pro-iranischen Hisbollah-Miliz in mehreren Regionen des Libanon
       begonnen. Dabei werde die „Terrorinfrastruktur der Hisbollah“ attackiert,
       erklärte die Armee am Mittwoch. Libanesischen Behördenangaben zufolge
       wurden bei einem Angriff auf die östliche Region Bekaa vier Menschen
       getötet. Zuvor hatten die israelischen Streitkräfte die Bewohner von zwölf
       libanesische Dörfern im Süden des Libanons zur Evakuierung aufgerufen. Vor
       den jüngsten Angriffen seien mehrere Drohnen nahe der Stellungen von
       israelischen Soldaten explodiert.
       
       Seit dem 17. April gilt eine Feuerpause zwischen Israel und dem Libanon.
       Dessen ungeachtet hat Israel seitdem wiederholt Angriffe gegen Stellungen
       der Hisbollah ausgeführt. Parallel dazu laufen erstmals seit Jahrzehnten
       direkte Friedensverhandlungen zwischen israelischen und libanesischen
       Vertretern. Der Libanon war Anfang März in den Iran-Krieg hineingezogen
       worden. Als Reaktion auf die Tötung des obersten iranischen Führers
       Ayatollah Ali Chamenei feuerte die von Teheran finanzierte Hisbollah
       Raketen auf Israel ab. Israel flog daraufhin massive Angriffe auf Teile des
       Libanon und schickte Bodentruppen über die Grenze. (afp)
       
       ## Israel will Deutschland mit Kerosin versorgen
       
       Der israelischen Erklärung zufolge stehen in dem Land überschüssige
       Produktionsmengen ‌für den Export zur Verfügung. Die Lieferungen stünden
       unter dem Vorbehalt, dass sich die derzeitige Sicherheitslage nicht ändere.
       Die Abstimmung der Transporte solle direkt ⁠mit den Raffinerien erfolgen.
       Das Energieministerium in Jerusalem werde zudem prüfen, wie es bei der
       Versorgung mit Erdgas helfen könne. Trotz Sorgen wegen des Iran-Kriegs gibt
       es ‌in Deutschland derzeit nach ‌Einschätzung des Wirtschaftsministeriums
       keine Versorgungsengpässe mit Kerosin. „Es ⁠gibt derzeit keine physischen
       Energieknappheiten in Deutschland“, erklärte die Sprecherin. Man beobachte
       die Lage aufmerksam und sei im ‌engen Austausch mit der Branche, um ‌bei
       Bedarf schnell Gegenmaßnahmen zu ergreifen. (rtr)
       
       ## Bericht: Weitere Tote bei israelischen Angriffen im Libanon
       
       Trotz einer geltenden Waffenruhe setzen Israel und die Hisbollah-Miliz im
       Libanon ihre gegenseitigen Angriffe fort. Israel griff mit Kampfflugzeugen
       und Drohnen im südlichen Libanon an, wie die staatliche libanesische
       Nachrichtenagentur NNA berichtete. Der Ort Maifadun sei dabei auch mit
       Artillerie beschossen worden. Dabei habe es zwei Tote gegeben. Die
       Nachrichtenagentur meldete in der Bekaa-Ebene im Osten vier Tote nach einem
       israelischen Luftangriff. Israel müsse wegen Verstößen der Hisbollah gegen
       die Waffenruhe „energisch“ gegen die Miliz vorgehen, erklärte ein
       israelischer Armeesprecher. Er forderte Bewohner weiterer Orte im
       Südlibanon dazu auf, ihre Häuser umgehend zu verlassen. Auf diese Aufrufe
       folgen meist Luftangriffe Israels.
       
       Die israelische Armee teilte am Morgen mit, sie habe in den vergangenen 24
       Stunden rund 25 Ziele der vom Iran unterstützten Hisbollah ins Visier
       genommen, darunter Waffenlager. Weiterhin hieß es, die Miliz habe unter
       anderem mit Sprengstoff beladene Drohnen und Raketen in Richtung
       israelischer Soldaten gefeuert. In einem Ort in Nordisrael gab es am Morgen
       Luftalarm, weil die israelische Armee eine Abfangrakete auf ein
       „verdächtiges Flugobjekt“ in der Nähe von Soldaten im Südlibanon gefeuert
       habe. Trümmer der Abfangrakete drohten demnach den Ort Schtula zu treffen.
       Am Vormittag landete Militärangaben zufolge zudem eine mit Sprengstoff
       geladene Drohne auf israelischem Gebiet. Berichte über Opfer gab es
       zunächst nicht. Die Hisbollah teilte in der Nacht mit, sie habe im Süden
       des Landes israelische Soldaten mit einer Drohne und eine neue Stellung der
       Bodentruppen mit Raketen angegriffen. (dpa)
       
       ## Israelische Armee ruft zur Evakuierung von zwölf Dörfern im Süden des
       Libanon auf
       
       Die israelische Armee hat die Bewohner von zwölf Dörfern im Süden des
       Libanon zum Verlassen ihrer Häuser aufgerufen. Der arabischsprachige
       israelische Armeesprecher Avichay Adraee verbreitete in Onlinediensten am
       Mittwoch einen Aufruf an die dortige Bevölkerung, „ihre Häuser unverzüglich
       zu verlassen“ und sich mindestens einen Kilometer von den genannten Dörfern
       zu entfernen. Israel habe eine „gelbe Linie“ festgelegt, die sich auf
       südlibanesischem Territorium rund zehn Kilometer von der Grenze entfernt
       befinde, erklärte Adraee weiter. Innerhalb dieser Zone seien israelische
       Truppen stationiert, eine Rückkehr der von dort evakuierten Bevölkerung sei
       vorerst untersagt.
       
       Am Vortag habe die israelische Luftwaffe mehrere Gebäude der pro-iranischen
       Hisbollah-Miliz im Libanon getroffen, hieß es am Mittwoch in einer weiteren
       Mitteilung der israelischen Armee. Dabei seien mehrere „Terroristen
       getötet“ worden. Seit dem 17. April gilt eine Feuerpause zwischen Israel
       und dem Libanon. Dessen ungeachtet hat Israel seitdem wiederholt Angriffe
       gegen Stellungen der Hisbollah ausgeführt. Parallel dazu laufen erstmals
       seit Jahrzehnten direkte Friedensverhandlungen zwischen israelischen und
       libanesischen Vertretern. Der Libanon war Anfang März in den Iran-Krieg
       hineingezogen worden. Als Reaktion auf die Tötung des obersten iranischen
       Führers Ayatollah Ali Chamenei feuerte die von Teheran finanzierte
       Hisbollah Raketen auf Israel ab. Israel flog daraufhin massive Angriffe auf
       Teile des Libanon und schickte Bodentruppen über die Grenze. (afp)
       
       ## Schiff französischer Reederei in Hormus-Meerenge angegriffen
       
       Ein Schiff der französischen Reederei CMA CGM ist in der Straße von Hormus
       angegriffen worden. Mitglieder der Crew wurden verletzt und evakuiert,
       teilte das Unternehmen mit Sitz in Marseille mit. Der unter maltesischer
       Flagge fahrende Frachter „San Antonio“ wurde bei dem Angriff am Dienstag
       demnach beschädigt. Nähere Details zu dem Angriff während der Durchfahrt
       der Meeresenge nannte die Reederei nicht – auch nicht zur Frage, wer dafür
       verantwortlich war. Auch zum Zustand der Verletzten gab das Unternehmen
       keine Auskunft.
       
       Nach Beginn des Iran-Kriegs hatte Teheran den Schiffsverkehr durch die für
       die Weltwirtschaft wichtige Straße von Hormus weitgehend unpassierbar
       gemacht. Am Montag hatten die USA einen Einsatz für eine sichere Durchfahrt
       von Schiffen durch die Meerenge gestartet – zuletzt kündigte US-Präsident
       Donald Trump aber an, diesen „für kurze Zeit“ auszusetzen. (dpa)
       
       ## Wirtschaftsministerium: Derzeit keine Engpässe bei Kerosin
       
       ‌Trotz Sorgen ‌wegen des Iran-Kriegs gibt es in Deutschland nach
       Einschätzung des Bundeswirtschaftsministeriums derzeit keine
       Versorgungsengpässe mit Kerosin. „Es gibt derzeit keine physischen
       Energieknappheiten in Deutschland“, sagte eine Ministeriumssprecherin am
       Mittwoch. Man beobachte die Lageentwicklung aufmerksam und ‌sei im engen
       Austausch mit der Branche, um Auswirkungen auf die Luftfahrt zu beobachten
       und bei Bedarf schnell Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Bei einem
       Kerosin-Gipfel mit Vertretern der Mineralöl- und Luftfahrtindustrie am 20.
       April sei übereinstimmend berichtet worden, dass noch keine physischen
       Knappheiten eingetreten seien.
       
       Einen Bericht des Magazins „Der ‌Spiegel“ über Kerosin-Lieferungen aus
       Israel konnte das Ministerium nicht bestätigen. Der „Spiegel“ hatte unter
       Berufung auf ⁠israelische Angaben berichtet, Israel liefere auf Bitten des
       deutschen Energieministeriums Kerosin nach Deutschland. Dazu lägen „derzeit
       keine Erkenntnisse vor“, sagte ‌die Sprecherin. Grundsätzlich ‌gelte, dass
       beim Ankauf ⁠von Gas, Rohöl oder Rohölprodukten Unternehmen die Verträge
       machten. Die Bundesregierung flankiere ‌prinzipiell mit Gesprächen
       ‌eventuelle Lieferungen. (rtr)
       
       ## Papst bekräftigt nach Trump-Kritik Ablehnung von Atomwaffen
       
       Nach der jüngsten Kritik von US-Präsident Donald Trump an Papst Leo XIV.
       wegen des Iran-Kriegs hat das Oberhaupt der katholischen Kirche seine
       Ablehnung von Atomwaffen bekräftigt. Es sei die Mission der Kirche, das
       Evangelium und den Frieden zu predigen, sagte er vor seiner Residenz in
       Castel Gandolfo bei Rom zu Journalisten. Wenn ihn jemand dafür kritisieren
       wollen, dass er das Evangelium verkünde, dann sei das die Wahrheit, sagte
       Leo. „Die Kirche spricht sich seit Jahren gegen alle Atomwaffen aus, da
       gibt es also keinen Zweifel. Und ich hoffe einfach, dass man mir Gehör
       schenkt um des Wortes Gottes willen.“
       
       Trump hatte in einem Interview mit dem konservativen Radiomoderator Hugh
       Hewitt gesagt, der Pontifex gefährde „viele Katholiken und viele Menschen“.
       Er warf ihm vor, dieser halte es für in Ordnung, wenn der Iran eine
       Atomwaffe besitze. Leo hat sich wiederholt gegen den von den USA und Israel
       begonnenen Iran-Krieg ausgesprochen und zu einer Waffenruhe und Dialog
       aufgerufen. (dpa)
       
       ## Chinas Außenminister fordert umfassenden Waffenstillstand
       
       Der chinesische Außenminister Wang Yi hat einen umfassenden
       Waffenstillstand im Iran-Krieg gefordert. Wang sagte seinem iranischen
       Kollegen Abbas Araghtschi am Mittwoch in Peking, China sei tief bestürzt
       über den nun schon seit mehr als zwei Monaten andauernden Krieg. Für
       Araghtschi war es die erste Reise nach China seit Beginn des Krieges
       zwischen dem Iran und den USA sowie Israel am 28. Februar. „Wir sind der
       Ansicht, dass ein umfassender Waffenstillstand dringend geboten ist, dass
       eine Wiederaufnahme der Feindseligkeiten inakzeptabel ist und dass es
       besonders wichtig ist, am Dialog und an Verhandlungen festzuhalten“, sagte
       Wang laut einer Videoaufnahme des Treffens. Im Iran-Krieg ist seit rund
       drei Wochen eine Waffenruhe in Kraft.
       
       China hat wegen seiner engen wirtschaftlichen und politischen Beziehungen
       zu Teheran besonderen Einfluss. Zuvor hatte US-Außenminister Marco Rubio in
       Washington die Hoffnung geäußert, Peking werde Teheran erneut dazu drängen,
       die Blockade der für die globale Energieversorgung wichtigen Straße von
       Hormus zu lockern. (ap)
       
       ## Staatsmedien: Mindestens acht Tote bei Brand in iranischem
       Einkaufszentrum
       
       Bei einem Brand in einem Einkaufszentrum im Iran sind nach Berichten
       staatlicher Medien mindestens acht Menschen ums Leben gekommen und dutzende
       Menschen verletzt worden. Das Feuer sei am Dienstag in einem
       Geschäftskomplex in der Stadt Andischeh westlich der Hauptstadt Teheran
       ausgebrochen, meldete das Staatsfernsehen am Mittwoch. Der Komplex
       beherberge rund 250 Läden und 50 Büros. Im Staatsfernsehen veröffentlichte
       Aufnahmen zeigten mehrere in Flammen stehende Stockwerke, aus denen dichter
       schwarzer Rauch aufstieg. Die Staatsanwaltschaft leitete Ermittlungen zur
       Ursache des Brands ein und erließ einen Haftbefehl gegen den
       verantwortlichen Bauunternehmer.
       
       Im Iran kommt es häufig zu Bränden, Todesopfer sind aber selten. Im Juni
       2020 waren in einer Klinik im Norden Teherans Gasflaschen explodiert,
       mindestens 19 Menschen kamen ums Leben. Im Januar 2017 waren bei einem
       Brand in einem 15-stöckigen Einkaufszentrum in Teheran mindestens 22
       Menschen ums Leben gekommen, darunter 16 Feuerwehrleute. (afp)
       
       ## US-Armee setzt Einsatz in Straße von Hormus vorläufig aus
       
       Nach nur einem Tag hat US-Präsident Donald Trump den US-Militäreinsatz zur
       Sicherung der Schifffahrt in der Straße von Hormus vorläufig ausgesetzt.
       Der Marineeinsatz „Projekt Freiheit“ werde „für eine kurze Zeit pausiert,
       um zu sehen, ob das Abkommen finalisiert und unterzeichnet werden kann oder
       nicht“, erklärte Trump am Dienstag (Ortszeit) mit Blick auf ein mögliches
       Friedensabkommen mit dem Iran in seinem Onlinedienst Truth Social. Der
       iranische Außenminister Abbas Araghtschi traf derweil seinen chinesischen
       Kollegen Wang Yi zu Gesprächen in Peking.
       
       Er setze den Militäreinsatz auf Bitten des Vermittlers Pakistan und anderer
       Länder aus, erklärte Trump. Es seien „große Fortschritte“ auf dem Weg zu
       einem endgültigen Abkommen mit Teheran erzielt worden. Die US-Blockade
       iranischer Häfen bleibe indes in Kraft, betonte der US-Präsident. Zuvor
       hatte US-Außenminister Marco Rubio vor Journalisten im Weißen Haus gesagt,
       der US-Einsatz in der Straße von Hormus sei nicht Teil des ursprünglichen
       Krieges gegen den Iran. „Das ist kein offensiver Einsatz, das ist ein
       defensiver Einsatz“, sagte er. „Es wird nicht geschossen, außer wenn zuerst
       auf uns geschossen wird.“ (afp)
       
       ## Irans Außenminister trifft Amtskollegen in China
       
       Irans Außenminister Abbas Araghtschi hat inmitten der Spannungen mit den
       USA seinen chinesischen Amtskollegen Wang Yi getroffen. Wie Chinas
       staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete, tauschten sie sich in der
       Hauptstadt Peking aus. Staatliche iranische Medien bestätigten die
       Zusammenkunft. Worüber die Minister sprachen, wurde zunächst nicht bekannt.
       Der von den USA und Israel Ende Februar begonnene Irankrieg, in dem aktuell
       eine Waffenruhe gilt, dürfte jedoch ein zentrales Thema gewesen sein.
       
       China und Iran sind wirtschaftlich enge Partner, das Land gilt unter
       anderem als der größte Abnehmer iranischen Öls. Peking hat das Vorgehen der
       USA gegen Iran bereits mehrfach kritisiert. Wang und Araghtschi trafen sich
       gut eine Woche vor einer geplanten China-Reise von US-Präsident Donald
       Trump. Washington hat den Besuch angekündigt, Peking bestätigte die Visite
       bislang nicht. (dpa)
       
       ## Zusammenstöße zwischen Hisbollah und Israel dauern an
       
       Die von Iran unterstützte Hisbollah-Miliz hat nach israelischen Angaben
       „mehrere Raketen“ auf israelische Soldaten im Süden des Libanons
       abgefeuert. Das teilte das israelische Militär am späten Dienstagabend mit.
       Verletzte wurden nicht gemeldet. Das Militär erklärte zudem, es habe
       Drohnen und weitere Geschosse, die von der Hisbollah abgefeuert worden
       seien, abgefangen, bevor sie israelisches Gebiet erreicht hätten. Die
       Hisbollah begann kurz nach Beginn des Irankriegs mit Angriffen auf Israel.
       Israel reagierte mit Luftangriffen und startete eine Bodenoffensive im
       Süden des Libanons. Hunderttausende Menschen wurden entlang der Grenze
       vertrieben. Die Angriffe dauern trotz einer seit dem 17. April geltenden
       Waffenruhe an. (ap)
       
       ## USA legen neuen UN-Entwurf gegen Iran vor
       
       Diplomaten ‌zufolge strebt Washington eine Abstimmung Anfang kommender
       Woche an. Die chinesische UN-Vertretung teilte mit, sie prüfe den Text
       derzeit. Ein früherer, von Bahrain eingebrachter und von ⁠den USA
       unterstützter Resolutionsentwurf war im vergangenen Monat am Veto Chinas
       und Russlands gescheitert. Man habe den Text nun leicht angepasst, erklärte
       Rubio. Er wisse jedoch nicht, ob dies ein ‌erneutes Veto verhindern ‌werde.
       Die freie Passage durch die Meerenge liege zudem ⁠im wirtschaftlichen
       Interesse Pekings und Moskaus, da eine Sperrung weltweit die Wirtschaft ins
       Chaos stürzen würde. (rtr)
       
       ## Entspannung in Nahost treibt südkoreanischen Börsenindex
       
       Der südkoreanische Leitindex Kospi ist im Zuge der jüngsten Anzeichen einer
       Deeskalation im Irankrieg auf ein neues Rekordhoch gestiegen. Eine Stunde
       nach Handelsstart stieg der Index um 5,6 Prozent und durchbrach erstmals
       die Marke von 7.000 Punkten. Wegen der starken Kursbewegung setzte die
       Börse in Seoul den Handel für fünf Minuten aus. Die japanische Börse bleibt
       heute wegen eines Feiertags geschlossen. US-Präsident Donald Trump hatte
       kurz zuvor angekündigt, es habe „große Fortschritte“ für ein „umfassendes
       und abschließendes“ Abkommen zwischen Washington und Teheran gegeben. (dpa)
       
       ## Iran kündigt Mechanismus für Transit durch Straße von Hormus an
       
       Iran will sich mit Hilfe eines neuen Genehmigungsverfahrens die Kontrolle
       über die von ihm blockierte Straße von Hormus sichern. Laut iranischen
       Staatsmedien sollen Betreiber von Schiffen, die durch die Meerenge fahren
       sollen, eine E-Mail mit Regeln und Vorschriften für die Durchfahrt
       erhalten. Für den Transit benötigten die Schiffe dann die Erlaubnis einer
       iranischen Behörde (Persian Gulf Strait Authority) und müssten den Vorgaben
       folgen, berichtete der staatliche Sender Press TV. Unklar blieb zunächst,
       wie die Regeln aussehen und wie der Iran auf Verstöße reagieren könnte.
       Laut Press TV ist der Mechanismus in der Straße von Hormus bereits in
       Betrieb.
       
       Die iranischen Revolutionsgarden – die Elitestreitmacht der Islamischen
       Republik – hatten am Dienstag Schiffe davor gewarnt, die Meerenge über
       nicht genehmigte Routen zu passieren, sonst werde eine „entschlossene
       Reaktion“ darauf folgen. Die einzige sichere Route sei die von Iran zuvor
       angekündigte, berichtete die von den Revolutionsgarden als Sprachrohr
       genutzte Nachrichtenagentur Fars. Die Persian Gulf Strait Authority wurde
       von Iran eingerichtet, um den Schiffsverkehr in der Meerenge zu überwachen
       und zu regeln. Die für die Weltwirtschaft und insbesondere den Transport
       von Rohöl und Flüssiggas bedeutende Straße von Hormus ist für
       Handelsschiffe derzeit weitestgehend blockiert. (dpa)
       
       ## Rubio und Lawrow sprechen über Kriege in der Ukraine und im Iran
       
       US-Außenminister Marco Rubio und sein russischer Kollege Sergei Lawrow
       haben nach Angaben aus Washington in einem Telefonat über die Kriege in der
       Ukraine und in Iran gesprochen. Außerdem seien die „Beziehungen zwischen
       den USA und Russland“ Thema gewesen, erklärte der Sprecher des
       US-Außenministeriums, Tommy Pigott, am Dienstag (Ortszeit). Das Telefonat
       habe auf Wunsch Lawrows hin stattgefunden. (afp)
       
       ## Rubio spielt Streit zwischen Trump und Papst Leo XIV. herunter
       
       US-Außenminister Marco Rubio hat den Konflikt zwischen US-Präsident Donald
       Trump und Papst Leo XIV. vor seinem Besuch im Vatikan heruntergespielt.
       Rubio sagte am Dienstag (Ortszeit) im Weißen Haus, Trumps jüngste Kritik am
       ersten amerikanischen Papst sei in dessen Ablehnung begründet, dass Iran
       möglicherweise eine Atomwaffe erlange, die gegen Millionen von Katholiken
       und anderen Christen weltweit eingesetzt werden könnte. (ap)
       
       ## USA hoffen auf klare Worte Chinas zur Straße von Hormus
       
       Während sich Irans Außenminister Abbas Araghtschi auf seinen Besuch in
       China am Mittwoch vorbereitet, hoffen die USA auf deutliche Worte zur
       Straße von Hormus. US-Außenminister Marco Rubio sagte am Dienstag
       (Ortszeit) während eines Pressebriefings, er hoffe, dass chinesische
       Vertreter gegenüber Araghtschi die Notwendigkeit bekräftigen, dass Iran
       seine Blockade der wichtigen Wasserstraße lockert. „Ich hoffe, die Chinesen
       sagen ihm, was ihm gesagt werden muss“, sagte Rubio. „Und zwar, dass das,
       was ihr in der Meerenge tut, dazu führt, dass ihr weltweit isoliert werdet.
       Ihr seid hier die Bösen.“
       
       Der Außenminister argumentierte weiter, dass China stärker als die USA
       unter Irans Vorgehen in der Meerenge leide, da die Weltmacht eine
       exportorientierte Wirtschaft sei, die auf Lieferungen durch die Straße von
       Hormus angewiesen sei. „Es liegt im Interesse Chinas, dass der Iran
       aufhört, die Meerenge zu blockieren“, fügte er hinzu. Auf die Frage nach
       der internationalen Bereitschaft, die US-Bemühungen zur Wiederöffnung der
       Meerenge zu unterstützen, sagte Rubio, es habe nicht an Interesse
       gemangelt, aber nur wenige könnten die notwendigen Mittel und Ressourcen
       bereitstellen. „Die Fähigkeiten sind das Problem. Viele Länder würden gern
       etwas dagegen tun. Aber sie haben keine Marine, richtig? Oder sie kommen
       nicht rechtzeitig dorthin“, sagte er. Er betonte, die Hauptverantwortung
       liege bei den USA. Das sei ein Dienst an der Welt, denn es seien ihre
       Schiffe, die feststecken. (ap)
       
       ## Syrien gibt Zerschlagung von Hisbollah nahestehender Zelle bekannt
       
       Das syrische Innenministerium hat eigenen Angaben zufolge eine mit der
       proiranischen Hisbollah-Miliz in Verbindung stehende Zelle zerschlagen, die
       Attentate auf Regierungsvertreter vorbereitet haben soll. Syrische
       Sicherheitskräfte hätten „eine terroristische Verschwörung vereitelt, die
       hochrangige syrische Amtsträger“ zum Ziel hatte, erklärte das Ministerium
       am Dienstag. „Koordinierte Sicherheitseinsätze“ in der Umgebung von
       Damaskus sowie in den Provinzen Aleppo, Homs, Tartus und Latakia hätten
       „die Zerschlagung einer der Hisbollah nahestehenden Zelle ermöglicht, deren
       Mitglieder nach einer Spezialausbildung im Libanon illegal nach Syrien
       eingereist waren“, hieß es weiter.
       
       Die Zelle sei bereit gewesen, „Attentate auf hochrangige
       Regierungsvertreter“ zu verüben. Das Ministerium veröffentlichte Fotos von
       elf Festgenommenen, ohne ihre Nationalität anzugeben. Die von Iran
       unterstützte Hisbollah wies die Anschuldigungen zurück. Die schiitische
       Miliz erklärte, sie habe „keinerlei Präsenz auf syrischem Gebiet“ und
       unternehme dort „keinerlei Aktivitäten“. Der 2024 gestürzte syrische
       Präsident Baschar al-Assad hatte gute Beziehungen zur Hisbollah im Libanon
       unterhalten. Die Miliz hatte ihn während des Bürgerkriegs unterstützt. Die
       islamistische Regierung, die auf Assad folgte, steht der Hisbollah eher
       feindselig gegenüber. (ap)
       
       ## Rubio: US-Militäroperation gegen Iran abgeschlossen
       
       US-Außenminister Marco Rubio sieht die Ende Februar gestartete
       Militäroperation gegen Iran bereits als abgeschlossen an. Sämtliche Ziele
       der Mission „Epischer Zorn“ seien mit Erfolg erreicht worden, sagte Rubio
       am Dienstag bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus. Zugleich vermied er
       die Aussage, dass der Konflikt als solcher beendet sei oder nicht wieder
       aufflammen könne. „Wir wünschen uns keine weitere Eskalation“, sagte Rubio.
       „Wir würden den Weg des Friedens bevorzugen.“ Damit dies geschehe, müsse
       Iran aber den Forderungen von Präsident Donald Trump zu seinem Atomprogramm
       zustimmen und die Straße von Hormus wieder öffnen. (ap)
       
       ## Israel: Liefern Deutschland Kerosin
       
       Im Zuge der Energiekrise liefert Israel eigenen Angaben zufolge Kerosin
       nach Deutschland. Dies geschehe auf Anfrage des deutschen
       Energieministeriums und wegen der „Krise in der Straße von Hormus“, teilten
       das israelische Außenministerium und das israelische Energieministerium am
       Abend mit. Außenminister Gideon Saar habe bei seinem heutigen Besuch in
       Berlin die deutsche Wirtschafts- und Energieministerin Katherina Reiche
       (CDU) über den Schritt informiert, hieß es in einer Erklärung. Vonseiten
       der Bundesregierung gab es für die Angaben zunächst keine Bestätigung.
       
       Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) hatte jüngst dem
       Redaktionsnetzwerk Deutschland gesagt, dass Kerosinmangel für Deutschland
       kein Thema sei. Es gebe ausreichend Raffinerien, die Kerosin herstellen
       können. Im April hatte sich auch der Nationale Sicherheitsrat mit der
       Energiekrise infolge des Iranriegs befasst. Aus Teilnehmerkreisen hieß es,
       die Vorräte an Kerosin seien als „für eine absehbare Zeit“ ausreichend
       erachtet worden. Man sei sich allerdings der „angespannten Situation“
       bewusst und werde die Lage weiter intensiv beobachten. Mit dem Irankrieg
       hat sich der Preis für Kerosin mehr als verdoppelt, Experten warnen vor
       Engpässen im Sommer für Deutschland. (dpa)
       
       ## USA legen UN-Resolution vor: Iran soll Angriffe stoppen
       
       Zur Sicherung der Schifffahrt in der Straße von Hormus haben die USA
       gemeinsam mit verbündeten Golfstaaten eine UN-Resolution entworfen. Darin
       fordern die Parteien Iran dazu auf, von weiteren gewaltsamen Eskalationen
       in der Meerenge abzusehen, wie US-Außenminister Marco Rubio mitteilte.
       Teheran solle aufhören, Schiffe anzugreifen, die Meerenge zu verminen und
       Mautgebühren für eine Durchfahrt zu erheben, heißt es demnach in der
       Resolution. An dem Entwurf seien Bahrain, Saudi-Arabien, die Vereinigten
       Arabischen Emirate, Kuwait und Katar beteiligt gewesen.
       
       „Die Islamische Republik Iran hält die Weltwirtschaft weiterhin als
       Geisel“, sagte Rubio in der Mitteilung. Um eine sichere Schiffsdurchfahrt
       wieder zu ermöglichen, solle Teheran die Anzahl und die Standorte der
       verlegten Seeminen offenlegen und helfen, diese zu beseitigen. Zudem solle
       ein humanitärer Korridor eingerichtet werden. Über die Resolution solle in
       den kommenden Tagen abgestimmt werden. Bereits am Montag waren Pläne für
       eine entsprechende Resolution bekanntgeworden. Der US-Botschafter bei den
       Vereinten Nationen, Mike Waltz, sagte auf die Frage, ob man Opposition in
       dem mächtigsten UN-Gremium erwarte: „Wir können uns niemanden vorstellen,
       der der Tatsache widerspricht, dass man internationale Wasserwege nicht
       verminen und keine Zölle erheben darf.“ Der Unterschied zu einer
       vorangegangenen und am Veto von China und Russland gescheiterten Resolution
       sei, dass nun eine Waffenruhe herrsche und man nicht mehr in einem „heißen
       Konflikt“ stehe. Waltz ließ offen, wie die Forderungen durchgesetzt werden
       sollen. (dpa)
       
       ## USA: Zehn Seeleute der Handelsmarine im Konflikt um Straße von Hormus
       getötet
       
       ‌Mindestens zehn Seeleute auf ‌zivilen Frachtern sind nach Angaben von
       US-Außenminister Marco Rubio im Konflikt um die Straße von Hormus getötet
       worden. Die Besatzungen der Schiffe seien isoliert und verwundbar gewesen
       und hätten gehungert, erklärte er am Dienstag im Weißen Haus, ohne weitere
       ‌Details zu nennen. Die USA würden ihre militärischen Mittel einsetzen, um
       die Freiheit der Schifffahrt in der vom Iran blockierten wichtigen
       Wasserstraße zu verteidigen. „Wir reagieren nur, wenn wir zuerst
       angegriffen werden“, sagte der Außenminister. Die USA stünden mit mehreren
       Schiffen in Kontakt, damit diese die Meerenge verlassen könnten.
       US-Verteidigungsminister Pete Hegseth zufolge warten Hunderte Schiffe auf
       die Durchfahrt. Vor ‌dem Angriff der USA und Israels auf den Iran am 28.
       Februar passierten täglich etwa 20 Prozent der weltweiten Ölversorgung ⁠die
       Straße von Hormus.
       
       Es sei an der Zeit, dass die Regierung in Teheran die Realität akzeptiere,
       forderte Rubio. Die US-Gesandten Steve Witkoff und ‌Jared Kushner ‌suchten
       nach einer diplomatischen Lösung. Diese ⁠müsse nicht nur die
       Urananreicherung berücksichtigen, sondern auch klären, was mit nuklearem
       Material geschehe, das Iran noch „irgendwo tief vergraben“ ‌habe und auf
       das er jederzeit zugreifen könne. (rtr)
       
       ## Irans Militär dementiert jegliche Angriffe auf Emirate
       
       Irans Militär hat jegliche neue Angriffe auf die Vereinigten Arabischen
       Emirate dementiert. Die Streitkräfte der Islamischen Republik hätten „in
       den vergangenen Tagen keine Raketen- oder Drohnenangriffe gegen die
       Vereinigten Arabischen Emirate ausgeführt“, erklärte die Kommandozentrale
       der iranischen Armee, Chatam al-Anbija, am Dienstag. Zugleich warnte
       Teheran im Fall von Angriffen auf iranische Inseln, Häfen und Küsten von
       emiratischem Staatsgebiet aus vor einer „entschlossenen Antwort“.
       
       Die Emirate hatten am Dienstag trotz der seit dem 8. April geltenden
       Waffenruhe erneuten Beschuss aus Iran gemeldet. Demnach fing die
       Luftverteidigung den zweiten Tag in Folge aus Iran abgefeuerte Raketen und
       Drohnen ab. Der Bericht des Verteidigungsministeriums der Emirate werde
       „kategorisch zurückgewiesen“, erklärte die iranische Kommandozentrale.
       Dieser sei „völlig unbegründet“. „Wäre ein solcher Angriff erfolgt, hätten
       wir dies unmissverständlich und klar verkündet“, hieß es. (afp)
       
       ## Israels Luftwaffenchef: Verlegen bei Bedarf gesamte Luftwaffe in
       Richtung Osten
       
       Israel ist nach den Worten seines neuen Luftwaffenchefs Omer Tischler im
       Falle einer fortgesetzten Bedrohung durch Iran zum Einsatz seiner gesamten
       Kampfflugzeugflotte bereit. „Wir beobachten die Entwicklungen in Iran genau
       und sind bereit, die gesamte Luftwaffe bei Bedarf nach Osten zu verlegen“,
       sagte Tischler bei der Übernahme des Postens von seinem Vorgänger Tomer Bar
       am Dienstag.
       
       Israels Luftwaffe werde „weiterhin entschlossen, kraftvoll und
       verantwortungsbewusst gegen Bedrohungen in jedem Bereich, in jeder Phase
       und gegen jeden Feind vorgehen“, betonte er. Bei derselben Zeremonie sagte
       Israels Armeechef Ejal Samir, das Land befinde sich weiterhin „an allen
       Fronten in höchster Alarmbereitschaft“. Die Streitkräfte des Landes seien
       „bereit, auf jeden Versuch, Israel zu schaden, kraftvoll zu reagieren“.
       (afp)
       
       ## Wadephul: Iran muss „Politik der Brandstiftung“ beenden
       
       Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) hat Iran aufgefordert, seine
       „Politik der Brandstiftung“ zu beenden. „Iran muss sein ballistisches
       Raketenprogramm aufgeben. Und Iran muss seine Politik der Brandstiftung in
       der Region aufgeben“, sagte Wadephul am Dienstag nach einem Treffen mit dem
       israelischen Außenminister Gideon Saar in Berlin. „Und diese
       Sicherheitsinteressen teilen Deutschland und Israel vollständig. Es wird
       jeden Tag dringlicher, dass Iran das Angebot zu Verhandlungen jetzt
       annimmt“, sagte der Außenminister. „Wir fordern Iran auf, seine Karten
       jetzt nicht zu überreizen.“ (afp)
       
       6 May 2026
       
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