# taz.de -- Krieg in Libanon: Israel und Hisbollah einigen sich auf Waffenruhe
       
       > Durchbruch bei Gesprächen: Die Feuerpause zwischen Israel und der
       > Hisbollah in Libanon soll nach Angaben von US-Präsident Trump um 23 Uhr
       > beginnen.
       
 (IMG) Bild: Direkte Gespräche mit Netanjahu verweigert, trotzdem Waffenpause: Libanons Präsident Joseph Aoun
       
       ap | Israel und Libanon haben sich nach Angaben von US-Präsident Donald
       Trump auf eine zehntägige Waffenruhe geeinigt. Die Feuerpause bei den
       Kämpfen zwischen Israel und der libanesischen Hisbollahmiliz soll demnach
       am Donnerstag um 23.00 Uhr MESZ beginnen.
       
       Die Einigung sei nach „exzellenten“ Gesprächen mit dem libanesischen
       Präsidenten Joseph Aoun und dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin
       Netanjahu zustande gekommen, teilte Trump in den sozialen Medien mit.
       Außerdem werde er Aoun und Netanjahu ins Weiße Haus einladen.
       
       Israel und Libanon hatten am Dienstag in Washington [1][erstmals seit
       Jahrzehnten direkte diplomatische Gespräche] geführt. Der Krieg zwischen
       Israel und der [2][von Iran unterstützten Hisbollah in Libanon] dauert seit
       mehr als einem Monat an. Die libanesische Regierung bestand als Bedingung
       für weitere Gespräche auf einer Waffenruhe bei den Kämpfen. Sie hat
       zugesagt, sich um eine Entwaffnung der Hisbollah zu bemühen.
       
       Trump teilte am Donnerstag in den sozialen Medien mit, er habe
       US-Vizepräsident JD Vance und andere US-Vertreter aufgefordert, mit Israel
       und Libanon auf einen „dauerhaften Frieden“ hinzuarbeiten.
       
       Zuvor war aus Regierungskreisen verlautet, dass der libanesische Präsident
       Aoun ein Gespräch mit Netanjahu verweigert habe. Aoun habe seine
       Entscheidung in einem Telefonat mit US-Außenminister Marco Rubio
       mitgeteilt, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Gewährsperson der
       Nachrichtenagentur AP. Die US-Regierung habe Verständnis für „den
       Standpunkt Libanons“ gezeigt, hieß es.
       
       16 Apr 2026
       
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