# taz.de -- Eine solidarische Woche: Früh aufstehen, um die Antifas in Prenzlau zu unterstützen
       
       > Die Woche bietet viele Termine für solidarische Aktionen rund um
       > Prozesse, Verdrängung, Erwerbslosigkeit und den Parteitag der
       > Brandenburger AfD
       
 (IMG) Bild: Auch eine Form von Solidarität: Buswartehalle in Prenzlau mit dem Grafitto „Nazis jagen“
       
       Mal braucht man sie, mal gibt man welche. Sie ist meistens kostenlos und
       gleichzeitig goldwert. Ob gegen Verdrängung, für Gefangene, in Form von
       Sozialberatung oder gegen rechts. Sie war, ist und bleibt eine der
       stärksten Waffen der Menschheit: die Solidarität.
       
       Einer Person droht nach 30 Jahren im Vinetakiez die Verdrängung aufgrund
       von Eigenbedarfskündigung und [1][die Ortsgruppe Pankow der
       Mieter*innengewerkschaft Berlin (MGB)] bittet um zahlreiche
       Unterstützung zur solidarischen Prozessbegleitung. Es geht um den zweiten
       Verhandlungstermin im Amtsgericht Pankow. Es wird darum gebeten, mindestens
       25 Minuten vorher mit Ausweis zur Einlasskontrolle da zu sein. Je mehr
       Leute kommen, desto besser, denn das kann durchaus einen Unterschied
       machen, nicht nur für die betroffene Person (Montag, 9. März, Parkstr. 71,
       Saal 210, 10.45 Uhr).
       
       Das Netzwerk Freiheit für alle politischen Gefangenen lädt Interessierte
       und aktive Menschen im Kampf für Gefangenen-Solidarität zum
       Gefangenen-Info-Café [2][in den Info- und Stadtteilladen Lunte] in Neukölln
       ein. Das Café mit diversen Snacks und Getränken bietet einen Ort, um
       zusammenzukommen. Einen Ort, um sich zu vernetzen und Ideen zu sammeln, wie
       gemeinsam für Gefangenenrechte eingestanden werden kann – oder um
       Postkarten an Gefangene zu schreiben. Das nötige Material für selbst
       gestaltete Postkarten sowie Adressen gibt es vor Ort. Das Treffen findet
       jeden zweiten Montag im Monat statt (Montag, 9. März, Weisestr. 53, 17
       Uhr).
       
       Ebenfalls in der Lunte gibt es jeden Dienstag eine solidarische
       Sozialberatung zu ALG-II-Fragen von der [3][BASTA! Erwerbsloseninitiative].
       Die Beratung findet auf Deutsch und Englisch statt. Um vorherige Anmeldung
       auf der Website wird gebeten: [4][bastaberlin.de/beratung] (Dienstag, 10.
       März, Weisestr. 53, 18 Uhr).
       
       Auch in der Scherer 8 im Wedding gibt es von BASTA! eine solidarische
       Sozialberatung zum Thema Bürgergeld, ebenfalls auf Deutsch und Englisch.
       Die Beratung findet hier ohne Termin, aber mit einer Warteliste statt, die
       um 16 Uhr geschlossen wird, da die Kapazitäten vor Ort begrenzt sind
       (Mittwoch, 11. März, Schererstraße 8, 16 Uhr).
       
       Organisiert vom „Hände weg vom Wedding!“ gibt es im Kiezhaus Agnes Reinhold
       ebenfalls eine solidarische Jobcenter-Sozialberatung. Das unabhängige
       Beratungsangebot setzt auf gegenseitige Hilfe und Solidarität. Vor Ort kann
       ins Englische übersetzt werden; Übersetzer:innen für Arabisch,
       Türkisch, Italienisch und Kurdisch können auf Anfrage organisiert werden
       (Donnerstag, 12. März, Afrikanische Straße 74, 15 Uhr).
       
       Und weil man auch gegen die AfD gemeinsam viel stärker ist, gibt es zum
       zweitägigen Parteitag der AfD-Brandenburg am 14. und 15. März in Prenzlau
       eine geplante gemeinsame Anreise aus Berlin. Los geht es von
       Berlin-Gesundbrunnen am Gleis 10. Erwartet werden um die 500 Personen.
       Unter dem Motto „Es gibt kein ruhiges Hinterland!“ wird zur Unterstützung
       der Antifas vor Ort aufgerufen (Samstag, 14. März, Gesundbrunnen, 06.15
       Uhr)
       
       8 Mar 2026
       
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 (DIR) [1] https://mg-berlin.org/vernetzungen/kieztreffen-pankow/
 (DIR) [2] https://www.dielunte.de/
 (DIR) [3] https://stressfaktor.squat.net/group/431
 (DIR) [4] https://bastaberlin.de/beratung
       
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 (DIR) Desiree Fischbach
       
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