# taz.de -- Verleihung der Golden Globes: Eine Schlacht nach der anderen gewonnen
       
       > Im März werden die Oscars verliehen, im Januar die Golden Globes. Paul
       > Thomas Andersons „One Battle After Another“ wurde nun dreimal
       > ausgezeichnet.
       
 (IMG) Bild: Leonardo DiCaprio während der 83. Verleihung der Golden Globes in Beverly Hills, Kalifornien, am 11. 1. 2026
       
       dpa/taz | Bei den 83. Golden Globes ist „One Battle After Another“ in drei
       Kategorien ausgezeichnet worden. Mehr als drei Stunden dauert die Vergabe
       der Golden Globes, viele Stars feiern mit. Es wurden Trophäen in 27 Film-
       und Fernsehsparten vergeben. Erstmals wurde auch eine Podcast-Produktion
       geehrt.
       
       [1][„One Battle After Another“ erhielt den Golden Globe] in den Sparten
       „Beste Komödie/Musical“, „Beste Regie“ (Paul Thomas Anderson) und „Beste
       Nebendarstellerin“ (Teyana Taylor). Der Actionthriller, inspiriert von
       einem Roman Thomas Pynchons, handelt von einem Soldaten, der aus
       rassistischen Motiven ein Mitglied einer linksradikalen Terrorgruppe jagt.
       
       Als bestes Filmdrama wurde Hamnet geehrt, eine Erzählung über den Tod des
       Sohnes von Shakespeare. Als beste Schauspielerin hat Jessie Buckley die
       Auszeichnung erhalten für ihre Darstellung als Agnes, der Frau von William
       Shakespeare.
       
       Ebenfalls zwei Auszeichnungen erhielt [2][„The Secret Agent“] aus Brasilien
       als „Bester nicht-englischsprachiger Film“ und in der Sparte „Bester
       Schauspieler Filmdrama“ für Wagner Moura in seiner Rolle als Armando Alves.
       Der Film spielt zur Zeit der Militärdiktatur in Brasilien im Jahr 1977.
       
       Je eine Auszeichnung bekamen Timothée Chalamet als „Bester Schauspieler
       Komödie/Musical“ („Marty Supreme“) und die Schauspielerin Rose Byrne für
       ihre Rolle in „If I Had Legs I’d Kick You“. Bester Nebendarsteller ist
       Stellan Skarsgård in [3][„Sentimental Value“ als Gustav Borg] und die etwa
       100 Juror*innen, alles Journalist*innen der Fernseh- und Filmbranche,
       erkoren Ludwig Göranssons Filmmusik für „Blood & Sinners“ als die Beste.
       
       12 Jan 2026
       
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